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Demokratiepädagogik: Lernen für die Zivilgesellschaft

Bestellnummer: 4227
Autoren/Hrsg.: Wolfgang Beutel, Peter Fauser (Hrsg.)
unter Mitarbeit von: Peter Fauser, Gerhard Himmelmann, Wolfgang Sander, Peter Henkenborg, Wolfgang Beutel, Volker Reinhardt, Enja Riegel, Hans-Wolfram Stein
Erscheinungsjahr: 2011
Auflage: 2.Auflage
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-89974227-5
Reihe: Politik und Bildung
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

19,80 €
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Demokratiepädagogik: Lernen für die Zivilgesellschaft

Über das Buch

Wie erreicht man demokratische Verhältnisse in der Gesellschaft und demokratisches Verhalten beim Einzelnen? Was bedeutet es, Demokratie nicht nur als Staatsform, sondern als Lebens- und als Gesellschaftsform zu praktizieren, zu begreifen und täglich zu erneuern? Die darüber teilweise sehr kontrovers geführte Diskussion in Pädagogik, Politikwissenschaft und Didaktik, die dieses Buch aufgreift, zeigt, dass eine richtungs- und begriffsklärende Debatte notwendig ist. Damit verbunden ist der Begriff „Demokratiepädagogik“, zu dessen wissenschaftlicher und begrifflicher Sondierung und Klärung der Band beitragen will.
Er basiert auf Ergebnissen des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ im Zusammenwirken mit dem BLK-Modellprogramm „Demokratie lernen und leben“.
In einem Service-Teil enthält er eine kommentierte Auswahl an weiterführender Literatur, Arbeitsmaterialien und Kontaktadressen, sowie eine Sammlung von Internetangeboten zum Thema.

Inhaltsübersicht

Einleitung

I. Grundfragen einer Pädagogik für die Demokratie

Peter Fauser: Demokratiepädagogik und politische Bildung. Ein Diskussionsbeitrag
Gerhard Himmelmann: Demokratische Handlungskompetenz. „Standards für Mündigkeit“
Wolfgang Sander: Demokratie-Lernen und politische Bildung. Fachliche, überfachliche und schulpädagogische Aspekte
Peter Henkenborg: Elemente einer „demokratiepädagogischen Topik“

II. Themen der Demokratiepädagogik
Wolfgang Beutel: Projekte – Felder für Demokratie-Lernen
Volker Reinhardt: Fachunterricht Politik und Demokratie-Lernen in Projektform
Enja Riegel: Mit der Erfahrung von „Demokratie“ mündig werden – Aspekte einer „Bürgerschule“
Hans-Wolfram Stein: Demokratisch Handeln in der Schule und „große Politik“ – Mission impossible?

III. Anhang

a. Texte zur „Demokratiepädagogik“
a.1. Magdeburger Manifest zur Demokratiepädagogik
a.2. Demokratiepädagogik – Zwei Definitionsversuche
Peter Fauser: Was ist Demokratiepädagogik – Eine funktionale Bestimmung
Wolfgang Edelstein: Was ist Demokratiepädagogik? Versuch einer operativen Bestimmung

b. Berichte und Reportagen zum Kolloquium „Demokratiepädagogik – Lernen für die Zivilgesellschaft“ vom 18. Juni 2004
Lorenz Wagner: Arbeit am Begriff der Demokratiepädagogik – Schlaglichter eines Kolloquiums
Hans Berkessel: Bericht über das Kolloquium „Demokratiepädagogik – Lernen für die Zivilgesellschaft“
Wolfgang Beutel: Handeln oder wissen? Eine Tagung zur Zukunft der politischen Bildung

c. Arbeitsmaterialien und Kontaktadressen

c.1. Weiterführende Literatur – kommentierte Hinweise in Auswahl

c.2. Internetangebote und Kontakte

Zu den Autoren

Hans Berkessel: Pädagoge und Historiker, Referent im Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz; Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) Landesgruppe RP und stellv. Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands. Mitglied in der Projektleitung „BLK-Demokratie lernen und leben“ in Rheinland-Pfalz.

Wolfgang Beutel: Dr. phil., Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Geschäftsführer des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“.

Wolfgang Edelstein: Dr. phil., Dr. h.c. der Universität von Island, em. Prof. und Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Forschungsbereich „Entwicklung und Sozialisation“. Mitarbeiter, später Studienleiter der Odenwaldschule 1954-1963; wissenschaftlicher Berater des isländischen Bildungsministeriums 1966-1984. Mitglied der Projektleitung im BLK-Programm „Demokratie lernen und leben“.

Peter Fauser: Dr. rer. soc., Prof. für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Vorstandsmitglied der Akademie für Bildungsreform; Gründer und Vorstand der „Imaginata“ in Jena; Wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“. Mitglied der Koordinierungsgruppe im BLK-Programm „Demokratie lernen und leben“.

Peter Henkenborg: Dr., Prof. für Politikdidaktik am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden. Arbeitsschwerpunkte: Theorie der politischen Bildung, qualitative empirische Lehr- und Lernforschung, Professionswissen von Politiklehrern.

Gerhard Himmelmann: Dr. rer. pol., em. Prof. an der Technische Universität Braunschweig, Institut für Sozialwissenschaften, Fachgebiet Politische Wissenschaft und Politische Bildung. Arbeitsschwerpunkte: Politische Wissenschaft, Politische Bildung, Demokratie-Lernen, Demokratiepädagogik.

Volker Reinhardt: Dr., Prof. für Bildungs- und Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, Luzern, Institut für Lehren und Lernen; Arbeitsschwerpunkte: Didaktik der Sozialwissenschaften, Schulentwicklung, Projektorientierung, Demokratie-Lernen.

Enja Riegel: Lehrerin und Mitarbeiterin am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung, danach langjährig Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden. Seit 2003 im Ruhestand. Derzeit tätig als Autorin und Beraterin für Schulen und Schulpädagogik.

Wolfgang Sander: Dr. phil. habil., Prof. für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte, Theorie und Didaktik der politischen Bildung, Lernen mit digitalen Medien.

Hans-Wolfram Stein: Lehrer für Politik und Wirtschaft in Bremen und Mitarbeiter am Landesinstitut für Schule Bremen. Netzwerk-Koordinator und Multiplikator im BLK-Projekt „Demokratie lernen & leben“ in Bremen sowie Regionalberater Bremens für das Förderprogramm Demokratisch Handeln.

Lorenz Wagner: Gymnasiallehrer für Politik, LER und Geschichte in Berlin; zuvor wiss. Mitarbeiter im Wettbewerb„Förderprogramm Demokratisch Handeln“.

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