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Der internationale Politik-Kreislauf

Eine Untersuchung zur Vereinbarkeit und Systematik der Theorien der Internationalen Beziehungen

Bestellnummer: 4919 (Print) / 40120 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Beate Freuding
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 1. Auflage 2013
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-­3-­89974919-­9 (Print) / 978-3-7344-0120-6 (PDF)
Reihe: Grenzgänge - politikwissenschaftliche Perspektiven

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Der internationale Politik-Kreislauf

Über das Buch

Die Ursachen der zu beobachtenden Phänomena internationaler Politik (Krieg und Frieden, Machtverschiebungen, internationale Kooperationen, Globalisierung etc.) sind in der theoretischen Fachdiskussion höchst umstritten. In ihrer Arbeit entwickelt die Autorin einen integrativen Ansatz, durch den die bisher als gegensätzlich wahrgenommenen Theorien der Internationalen Beziehungen sowie der Politik- und Sozialwissenschaften auch komplementär verstanden werden können. Dabei demonstriert sie, dass sich internationale Politik als dualer Mehrebenen-Kreislauf modellieren lässt. Im Rahmen der Arbeit werden dazu alle wesentlichen Variablen zur Struktur, zu den Akteuren und Prozessen definiert sowie ihr wechselseitiger Wirkzusammenhang untersucht. Durch die zusätzliche Einbeziehung der zeitlich-historischen Komponente entsteht ein Theorie-Modell, das sich eignet, die Dynamik internationaler Politik umfassend zu analysieren.

Inhaltsübersicht

Vorwort

A. Forschungsrahmen: „Dass ich erkenne, was die Welt im Äußeren zusammenhält“

I. Forschungsgegenstand
1. Gegenstand und Forschungsfrage der Untersuchung
2. Stand der Forschung und Forschungslücken 

II. Forschungsleitendes Interesse
1.  Ausgangspunkt: Hinterfragung des  bisherigen Theorienpluralismus
2. Alternativer Ansatz: Eine holistisch-integrative Theoriesynthese
3.  Ziel der Untersuchung: Theoriebasierte Modellbildung  als einheits- und sinnstiftende Re-Konstruktion

III. Methodische Grundlagen
1.  Dialektisches Prinzip: Bestehende Theorien als Thesen  und Antithesen und die Suche nach ihrer theoretischen  Vereinbarkeit
2.  Theoriesynthese: Verbindung von anschlussfähigen  theoretischen Schnittstellen
3.  Modellbildung: Verbindung der Theorie-Elemente zu  einem in sich geschlossenen Modell
4.  Zur epistemologischen und ontologischen Basis  der Untersuchung
5.  Zur Möglichkeit einer dialektischen Synthese von  akteurszentrierten und strukturellen Theorieansätzen

B. Entwicklung des integrativen Kreislauf-Modells:
Struktur, Akteure und Prozesse internationaler Politik sowie ihre Wechselwirkung in zeitlich-historischer Perspektive

I. Theoreme zur Modell-Entwicklung
1. Theoreme zur systemischen Struktur des Kreislauf-Modells
2. Theoreme zu den innerhalb der Struktur wirkenden Akteuren
3.  Theoreme zu den innerhalb der Kreislauf-Struktur ablaufenden Prozessen
4. Theoreme zum wiederholten Ablauf der Kreislauf-Prozesse und zur evolutionären Dynamik internationaler Politik

II. Die systemische Struktur des Kreislaufs

1. Der nationale politische Prozess
a.  Die Beschreibung des nationalen politischen Systems  unter Nutzung des Input-Output-Modells von  David Easton
b. Die Variablen des nationalen Input-Output-Prozesses
(1) Das nationale Input
(2)  Der Umwandlungsprozess innerhalb des  nationalen politischen Systems
(3) Das nationale Output
(4) Die nationale Feedback-Schleife
c. Fazit

2. Der internationale politische Prozess
a.  Zulässigkeit einer analogen Anwendung des  Eastonschen Modells in Bezug auf den internationalen politischen Prozess
b.  Die Beschreibung der Variablen des  internationalen Politik-Prozesses
(1) Das internationale Input
(2)  Der Umwandlungsprozess innerhalb des  internationalen politischen Systems
(3) Das internationale Output
(4) Die internationale Feedback-Schleife
c. Fazit

3. Die Verbindung beider Prozesse zu einer Kreislauf-Struktur
a.  Die Verbindung des nationalen Output mit  dem internationalen Input
(1)  Der Zwei-Ebenen-Ansatz – Die Annahmen des Liberalismus
(2)  Zulässigkeit der Verbindung des Eastonschen Ansatzes  mit den Annahmen des Liberalismus
b.  Die Verbindung des internationalen Output mit  dem nationalen Input
(1)  „The Second Image Reversed“ – Die Annahmen des  Realismus und der Weltinnenpolitik
(2)  Zulässigkeit der Verbindung des Realismus mit  den Annahmen des Liberalismus und des  Eastonschen Ansatzes
c. Fazit 

4. Ergebnis

III. Die Akteure des Kreislauf-Prozesses

1. Die handelnden Akteure und ihre Akteursfähigkeit
a. Individuelle und kollektive Akteure auf nationaler Ebene
b. Individuelle und kollektive Akteure auf  internationaler Ebene 

2. Zur Motivation der handelnden Akteure
a. Die Handlungsmotive individueller Akteure
(1)  Inhaltlich-substantielle Motivationsfaktoren: Die menschlichen Individual-Bedürfnisse 
(a) Die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow
(b)  Zur Möglichkeit der Anwendbarkeit der  Maslowschen Bedürfnispyramide
(2)  Instrumenteller Motivationsfaktor:  Das Streben nach Macht
b. Die Handlungsmotive kollektiver Akteure
(1) Die Motivation von Staaten
(a)  Inhaltlich-substantielle Motivationsfaktoren:
Sicherheit, Wirtschaft, ideelle Faktoren – Aulösung  des Widerspruchs zwischen neo-realistischen, liberalen und konstruktivistischen Annahmen
(b)  Instrumenteller Motivationsfaktor: Das Streben nach Macht
(2) Die Motivation sonstiger kollektiver Akteure
c.  Die Auflösung des diskutierten Gegensatzes zwischen ideellen und materiellen Interessen 
d.  Die Auflösung des Widerspruchs hinsichtlich exogener und endoger Akteursmotivation 

3. Zur Handlungslogik der Akteure 
a. Die Handlungslogik individueller Akteure
(1)  Die Debatte zwischen der rationalistischen  „Logik der Zielgerichtetheit“ und der konstruktivistischen  „Logik der Normangemessenheit“ 
(2) Die Rationalität menschlichen Verhaltens
(a) Der ökonomische Ansatz
(b) Die Begrenztheit der Rationalität
(c)  Verbesserung der Kosten-Nutzen-Relation durch  Routinenbildung und Institutionalisierung 
(d)  Verbesserung der Kosten-Nutzen-Relation durch  den Zusammenschluss zu Interessensgruppen
(e)  Besonderheiten der „Logik kollektiven  Verhaltens“
b. Die Handlungslogik kollektiver Akteure 
(1) Aggregierte „Quasi-Rationalität“ kollektiver Akteure
(2)  Sonstige Annahmen zur Handlungslogik  kollektiver Akteure

4. Ergebnis

IV. Die Prozesse innerhalb der Kreislauf-Struktur

1.  Phase 1: Die Einspeisung des nationalen Inputs in das nationale politische System
a.  Die Grundbedürfnisse der Menschen als Basis des nationalen Inputs
b.  Die Einspeisung des nationalen Inputs in den  nationalen Politikprozess 

2.  Phase 2: Die Verarbeitung der individuellen Forderungen im Rahmen des nationalen politischen Prozesses
a. Die Grundlagen des nationalen Aggregationsprozesses
b.  Die Funktionsweise der Aggregation –  Der Mikro-Makro-Prozess
(1)  Das Mikro-Makro-Modell von Coleman/Esser zur  Erklärung der Funktionsweise der Aggregation
(2)  Konkretisierung des Mikro-Makro-Modells von Coleman/Esser durch theoretische Annahmen von  Zeev Maoz und Fritz Scharpf 
(3) Die Logik der Situation
(4) Die Logik der Selektion
(5) Die Logik der Aggregation
c.  Die Arten der Aggregation – Die Regulierung des  Inhalts und Umfangs der Forderungen
d.  Die Organisation der Aggregation – Die Bedeutung der  staatlichen und gesellschaftlichen Organisationen und  Institutionen für die Regulierung der Forderungen
(1) Der Einfluss bürokratischer Strukturen
(2) Die Auswirkung der unterschiedlichen Staatsformen
e.  Die Inhalte der Aggregation – Die Bildung der  nationalen Interessen
f. Zusammenfassung

3.  Phase 3: Das aus dem nationalen politischen Prozess  resultierende nationale Output
a.  Systemisch-strukturelle Folgen des  Aggregationsprozesses: Kollektive Entscheidungen  und „soziale Gebilde“
(1)  Das Output: Kollektive Entscheidungen und  reale Handlungen
(2) Indirekte Folgen: Verschiedene soziale Gebilde
b.  Inhaltlich-substantielle Ergebnisse der Aggregation:  Die nationalen außenpolitischen Interessen 
(1) Die nationalen Sicherheitsinteressen
(2) Die nationalen Wirtschaftsinteressen
(3) Die nationalen ideellen Interessen

4.  Phase 4: Die Rückkopplung des nationalen Outputs in  den nationalen Prozess

5.  Phase 5: Die Übertragung des nationalen Outputs in  den internationalen Politikprozess

6.  Phase 6: Die Einspeisung des internationalen Inputs in  den internationalen Prozess
a. Die Einspeisung des internationalen Inputs
b.  Die Präferenzierung der nationalen Interessen bei  ihrer Einspeisung in den internationalen Politikprozess
(1)  Notwendigkeit der Präferenzierung der nationalen  außenpolitischen Interessen bei der Übertragung in  das internationale System
(2)  Die Art der Präferenzierung der nationalen  außenpolitischen Interessen
(a)  Bisherige Erklärungsansätze zur Bestimmung des  Präferenzverhältnisses
(b)  Thesen zur Präferenzierung der nationalen  außenpolitischen Interessen
(3) Änderungen der Präferenzierung
c. Zusammenfassung

7.  Phase 7: Die Verarbeitung der nationalen Forderungen  im Rahmen des internationalen politischen Prozesses
a.  Die Grundlagen des internationalen  Aggregationsprozesses
b. Die Interdependenz auf internationaler Ebene
c. Die Funktionsweise der Aggregation
d. Die Arten der Aggregation
e. Die Organisation der Aggregation
(1)  Die Organisation der Aggregation in nicht-kooperativen,  institutionenfreien Kontexten: Anarchie
(2)  Die Organisation der Aggregation in kooperativen „institutionellen Kontexten“: Netzwerke/Regime,  Verbände und hierarchische Organisationen
f. Die Inhalte der Aggregation
(1) Sicherheit – Das Problem von Krieg und Frieden
(2)  Wirtschaft – Die außenpolitischen Aspekte der internationalen Wirtschaft
(3)  Ideelle Interessen – Die normativen Aspekte der internationalen Beziehungen
g.  Rücksprache und Feinjustierung mit den nationalen Organen während des internationalen Prozesses
h. Zusammenfassung

8.  Phase 8: Das aus dem internationalen Prozess  resultierende internationale Output
a.  Systemisch-strukturelle Folgen des internationalen  Aggregationsprozesses
b.  Inhaltlich-substantielle Ergebnisse der Aggregation
(1) Krieg und Frieden als phänomenologische Konstante internationaler Politik
(2) Internationale Kooperationen
(3) Verstärkung der Institutionalisierung und der Verrechtlichung der internationalen Beziehungen als  neuere Entwicklungstendenz
(4) Weltgesellschaft und Globalisierung
(5) Machtverschiebungen als Ergebnis internationaler Dynamik
(6) Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen den verschiedenen inhaltlich-substantiellen Ergebnissen des internationa-len Aggregationsprozesses

9.  Phase 9: Die Rückkopplung des internationalen Outputs  in den internationalen Prozess

10.  Phase 10: Die Wirkung der internationalen Phänomena  auf den nationalen Politikprozess

11. Zusammenfassung der Ergebnisse

V. Der wiederholte Ablauf des Kreislauf-Prozesses und die evolutionäre Dynamik internationaler Politik

1. Der Kreislauf-Prozess in zeitlich-historischer Perspektive
a. Der wiederholte Ablauf des Kreislauf-Prozesses
(1)  Der rationalistische Ansatz der „wiederholten Spiele“
(2)  Das Modell bei wiederholtem Kreislauf-Prozess
b. Zirkuläre Sequenzierung
(1) Das Prinzip der „Sequenzierung“ nach Esser
(2) Adaptierung des Esserschen Prinzips
c.  Die wechselseitige Ko-Determinierung von Akteur und Struktur 
(1)  Der konstruktivistische Ansatz der  Ko-Determinierung
(2)  Die Auflösung des Widerspruchs zwischen rationalistischen und konstruktivistischen Theorieansätzen
(3)  Die Ko-Determinierung von Akteur und Struktur im Rahmen des Modells

2. Die Folgen der wiederholten Kreislauf-Prozesse
a.  Politische Stabilität: Die autopoietische Selbsterschaffung  und -erhaltung des politischen Systems
(1) Der Ansatz Eastons
(2) Der Autopoiese-Ansatz von Niklas Luhmann
(3)  Die autopoietische Selbsterschaffung und Erhaltung des politischen Systems
(4)  Die Vereinbarkeit des Eastonschen mit dem  Luhmannschen Ansatz
b.  Politische Dynamik: Evolutionäre Veränderungen  innerhalb der Kreislauf-Struktur 
(1) Sozialer Wandel und Transformation
(a) Sozialer Wandel nach Hartmut Esser
(b) Transformationstheorien
(2) Pfadabhängigkeit, Kontingenz und Emergenz
(3) Lernbasierte Veränderungen
(4)  Veränderungsprozesse aufgrund systemischer  Eigendynamik 
(a) Ursachen für das Auftreten von Eigendynamik
(b)  Formen und Wirkungen eigendynamischer Prozesse
(c)  Beispiele für eigendynamische Prozesse  auf nationaler und internationaler Ebene
(5)  Das Phänomen retardierender bzw.  anti-zyklischer Politik
(6) Zusammenfassung
c.  Dynamische Stabilität: Auꌀösung des scheinbaren  Widerspruchs zwischen der Gleichzeitigkeit von  Stabilität und Dynamik in der Politik

3. Zusammenfassung der Ergebnisse

VI. Das Kreislauf-Modell bei Anwendung auf mehrere Staaten
1. Die Erweiterung des Kreislauf-Modells
2.  Besonderheiten bei der Anwendung des Modells  auf mehrere Staaten
3.  Beispiele für eine Anwendung des Modells auf mehrere Staaten und unterschiedliche internationale Kontexte 

C. Ergebnis: „Das Wahre ist das Ganze“

I. Zentrale Erkenntnisse der Arbeit

1.  Möglichkeit der Entwicklung eines holistisch-integrativen Mehrebenen-Kreislauf-Modells zur Analyse der internationalen Beziehungen
a.  Zusammenfassender Überblick über die Kern-Parameter  des entwickelten Kreislauf-Modells
(1) Die systemische Struktur des Modells
(2)  Die Akteure auf nationaler und  internationaler Ebene
(3) Die zehn Prozess-Phasen des Kreislauf-Modells
(4)  Die zeitlich-historische Komponente des  Kreislauf-Modells
b. Abgeleitete Schlussfolgerungen
c.  Abschließende Betrachtung: Zur Möglichkeit holistischer bzw. kybernetischer Ansätze in den Internationalen Beziehungen
(1) Holismus in den Internationalen Beziehungen
(2) Kybernetik in den Internationalen Beziehungen

2.  Möglichkeit einer einheits- und sinnstiftenden Re-Konstruktion bestehender sozialwissenschaftlicher Theorien
a.  Zusammenfassender Überblick über die herausgearbeiteten Theorie-Synthesen und aufgelösten Widersprüche
(1)  Synthetisierte Theorien zur Herleitung des systemischen Kreislauf-Struktur: Eastonscher Ansatz,  Liberalismus, Realismus
(2)  Synthetisierte Theorien zur Erklärung der  Handlungsmotivation von Staaten: Neo-Realismus,  Liberalismus, Konstruktivismus, Realismus
(3)  Synthetisierte Theorien zur Erklärung der  Funktionsweise der Aggregation: Coleman/Esser,  Scharpf, Maoz
(4)  Auflösung des Widerspruchs von Rationalismus  vs. Konstruktivismus
(5)  Auflösung des Widerspruchs zwischen rationalistischem vs. neo-liberalem Institutionalismus
(6)  Auflösung des Widerspruchs zwischen der  Gleichzeitigkeit von Stabilität und Dynamik in der Politik
(7)  Auflösung des Widerspruchs zwischen  akteurszentrierten und strukturellen Theorien
b.  Zusammenfassender Überblick über die erfolgten synthetisierenden Systematisierungen bestehender Theorien
(1)  Die Handlungslogik individueller und kollektiver Akteure
(2)  Die Organisation des internationalen Aggregationsprozesses
(3)  Die Inhalte des internationalen Aggregationsprozesses
(4)  Die Ergebnisse des internationalen Aggregationsprozesses
c.  Zusammenfassender Überblick über die ergänzenden eigenen theoretischen Annahmen
(1)  Adaption des Esserschen „Sequenzierungs“-Ansatzes
(2)  Eine alternative Defnition der nationalen  Sicherheits-, Wirtschafts- und ideellen Interessen
(3)  Erläuterungen zur Präferenzierung der nationalen außenpolitischen Interessen bei der Einspeisung in den internationalen Prozess
(4) Die Erklärung systemischer Eigendynamiken
d. Abgeleitete Schlussfolgerungen 

II. Exkurs: Zur empirischen Anwendbarkeit des Kreislauf-Modells

1.  Anwendungsbereich 1: Rekonstruktion und Analyse der  zirkulär-kausalen Prozessdynamik 
a.  Methodische Komponente zur Rekonstruktion  des konkreten Ablaufs des Kreislauf-Prozesses: das  „Circular Process Tracing“
b.  Methodische Komponente zur Bestimmung der  Kausalität innerhalb der Kreislauf-Prozesse: das  „Necessary Condition Counterfactual“
c.  Zur Bestimmung der relevanten Zeiträume einer  Kreislauf-Schleife
d. Zur Bestimmung der Kausalität
e. Zur Analyse der zirkulären Kausalketten
f. Abgeleitetes Prüfschema
g. Denkbare Fallkonstellationen 

2.  Anwendungsbereich 2: Bestimmung und Analyse des  Wandels der nationalen außenpolitischen Interessen

3. Zur Möglichkeit alternativer Erklärungen

III. Weiterführende theoretische Fragen und Ansatzpunkte für künftige Forschungsarbeiten

Hinweise zum Gebrauch der Literatur und sonstiger Quellen
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Anhang: Der volkswirtschaftliche Wirtschaftskreislauf
Sach- und Personenregister

Zu den Autoren

Beate Freuding, Jahrgang 1974, war lange in der Außenpolitik tätig, u.a. im Deutschen Bundestag und bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften und dem Referendariat mit verschiedenen Stationen im In- und Ausland erwarb sie zudem einen Doppel-Master in Internationalen Beziehungen (Freie Universität Berlin, Staatliches Moskauer Institut für Internationale Beziehungen).

Stimmen zum Buch

Für alle, die einen ersten Durchgang in IB-Theorien bekommen haben und dadurch nicht abgeschreckt, sondern deren Interesse an den Zusammenhängen zwischen Theorien geweckt wurde, eine lohnende und anregende Studie.

Dr. Martin List (FernUniversität in Hagen), LIT-TIPPS


„ein Ansatz, der in Theorie und Praxis der Internationalen Beziehungen erprobt und angewendet werden sollte […].Beate Freuding zeigt an einigen Fallbeispielen überzeugende und nachvollziehbare Möglichkeiten von Politikeinschätzung und -bewertung auf […]ein weiterführender Baustein im theoretischen und praktischen Politikdiskurs.“

Jos Schnurer, Socialnet.de


"Bildlich gesagt, räumt dieses Buch den Werkzeugkasten der Politikwissenschaft auf, indem es die Werkzeuge typisiert und dort ablegt, wo sie am sinnvollsten mit anderen Werkzeugen zusammen benutzt werden können. Freudings Ansatz macht für die Politikwissenschaft möglich, was bisher nur die Wirtschaftswissenschaft geboten hat: Sich die passende Theorie für die jeweilige Analyseebene herausgreifen zu können, ohne gleich die Gültigkeit aller anderen Theorien in Frage stellen zu müssen.
Ein besonders Merkmal des Werkes ist die klare Sprache sowie die stets logische Herangehensweise, die es dem Leser leicht macht, sich im Dickicht der Theorien zu orientieren und der Argumentation zu folgen. Das ist bei Theoriestudien in der Politikwissenschaft nur selten gegeben.
Deshalb ist das Buch sowohl für Einsteiger als auch für Fachkenner ideal geeignet: Einsteigern bietet es eine nützliche Orientierung und Systematisierung der politikwissenschaftlichen Theorienlandschaft, und Fachkenner werden Erkenntnis und Inspiration daraus ziehen, wie Beate Freuding Theorienwidersprüche auflöst und sie holistisch zusammenführt."

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