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EU-Osterweiterung

Chancen und Perspektiven

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EU-Osterweiterung - Chancen und Perspektiven

Über das Buch

Gezeigt wird, welche historische Chance und politische Herausforderung die EU-Osterweiterung bietet. Welche Handlungsmöglichkeiten und Restriktionen enstehen durch die Erweiterung auf jetzt 25 Mitgliedstaaten? Welche Optionen für eine europäische Weltpolitik gibt es und welche unterschiedlichen Weichenstellungen sind für den europäischen Binnenmarkt denkbar? Der Leser gewinnt einen sachkundigen und fundieren Einblick – nicht nur über die verteilungspolitischen Veränderungen sondern auch über die Chancen, die mit der dauerhaften Einigung verbunden sind.

"Eine fundierte Grundlage zur Diskussion für politisch versierte Leser." (ekz-Informationsdienst 24/05)

Inhaltsübersicht

Matthias Chardon/Siegfried Frech/Martin Große Hüttmann: Einleitung: Die Osterweiterung der EU

Martin Große Hüttmann: Die Osterweiterung der Europäischen Union

Stephanie Weiss: Die Erweiterung aus der Sicht der neuen Mitgliedstaaten

Mechthild Schrooten: Ökonomische Perspektiven der EU-Osterweiterung

Barbara Lippert: Finanzielle Handlungsfähigkeit und Gemeinschaftspolitiken

Wilhelm Knelangen: Die Innen- und Justizpolitik der EU und die Erweiterung

Elmar Hönekopp: Arbeitsmarktperspektiven in der erweiterten Europäischen Union

Marcus Höreth: Nach der Erweiterung und vor der Vertiefung –Zur Regierbarkeit der EU-25

Claus Giering: Die institutionellen Konsequenzen der EU-Erweiterung

Thomas Fischer: Eine Verfassung für das große Europa

Franco Algieri: Die erweiterte EU als internationaler Akteur

Abstracts

Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Franco Algieri war nach seinem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Politik in Bonn (1992–1994). Seit 1994 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) der Ludwig-Maximilians-Universität München; verantwortlich ist er für die Forschungsbereiche „Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union“ sowie „Beziehungen EU – Asien“. Franco Algieri ist Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München und hat zudem eine Gastprofessur an der Renmin-Universität in Peking inne.

Matthias Chardon, M.A., ist wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität-Tübingen; zuvor war er wissenschaftlicher Koordinator des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung in Tübingen. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Europäische Integration, Regional- und Strukturpolitik, vergleichende Föderalismusforschung sowie deutscher Föderalismus.

Thomas Fischer ist Projektmanager im Themenfeld Internationale Verständigung der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh. Dort leitet er das Projekt „Systemwandel in Europa“, das gemeinsam mit dem Centrum für an-gewandte Politikforschung (C·A·P) der Universität München durchgeführt wird. Schwerpunktmäßig arbeitet und veröffentlicht er zu Reformfragen der EU-Kompetenzordnung, des Institutionengefüges, zu „European Governance“ sowie zu Regiona-lisierungsprozessen in Europa und dem Vergleich föderaler Systeme.

Siegfried Frech ist Referent der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dort für die Zeitschrift “Der Bürger im Staat” und die Didaktische Reihe zuständig. Zudem hat er einen Lehrauftrag (Didaktik politischer Bildung) am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen.

Dr. Claus Giering ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) der Universität München und ist dort in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung für das Projekt „Systemwandel in Europa“ verantwortlich. Die Arbeits- und Publikationsschwerpunkte umfassen die Analyse des Integrations- und Reformprozesses sowie die Politikberatung zur künftigen Entwicklung der Europäischen Union.

Martin Große Hüttmann, Dr. des., ist Akademischer Rat am Institut für Politikwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität-Tübingen. Zu den Bereichen, die er in Forschung und Lehre bearbeitet, gehören Fragen der europäischen Integration, Politik in der Bundesrepublik Deutschland und verschiedene Themen aus dem Gebiet der Politischen Theorie.

Elmar Hönekopp, Diplom-Volkswirt, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind: Umstrukturierungsprozesse in Mittel- und Osteuropa, Arbeitsmarkteffekte der EU-Osterweiterung, internationale Arbeitskräftemobilität und Europäische Integra-tion.

Dr. Marcus Höreth ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Politische Wissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er begann seine wissenschaftliche Laufbahn als Lehrbeauftragter am Seminar für Politische Wissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Bis September 2004 arbeitete er am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) in Bonn. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind: Europäische Institutionen und Institutionenentwicklung, Demokratietheorie, Verfassungspolitik im internationalen Vergleich.

Dr. Wilhelm Knelangen ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Außenpolitik sowie die innen- und justizpolitische Zusammenarbeit der EU.

Dr. Barbara Lippert ist seit 1992 Stellvertretende Direktorin des Instituts für Europäische
Politik Berlin und Mitglied der Geschäftsführung. Derzeit nimmt sie noch einen Lehrauftrag an der Humboldt-Universität zu Berlin wahr. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Erweiterungs-politik der EU, Geschichte und aktuelle Ent-wicklung der Beziehungen der EU zu Mittel- und Osteuropa und den GUS, Transformation und Integration in Mittel- und Osteuropa, Deutsche Europapolitik und Außenpolitik.

Dr. Mechthild Schrooten arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Sie ist in der Abteilung „Weltwirtschaft“ beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Fragen des Zusammenhangs zwischen Finanzmarktentwicklung und Wachstum. Dieses Problemfeld ist im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung von zentraler Bedeutung.

Stephanie Weiss ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mit-arbeiterin im Collegium Carolinum/Forschungsstelle für die böhmischen Länder in München. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören: Politik und Gesellschaft in Ostmitteleuropa, vor allem Transformationsforschung, Regiona-lisierungsprozesse und EU-Integration.