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Exil bildet - Leçons d’exil

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Exil bildet

Über das Buch

Das Exil, Angelpunkt und Pfeiler menschlichen Zusammenlebens, prägt bis heute im Guten wie im Schlechten die Geschichte von Erziehung und Unterricht. Der Buch­inhalt bündelt die Expertise, den Erfahrungsschatz sowie die Beweisführung zahlreicher internationaler AutorInnen mit dem Ziel, das Schicksal von Flucht oder Verbannung entwurzelter Lehrender aufzuspüren, von jenen Exilierten, die fern ihrer schmerzlich vermissten Heimat ihr mitgebrachtes Bildungswissen als Lehrende weitergeben und/oder selbst zu Wissensadressatinnen und -adressaten der dort stattfindenden Bildungsprozesse werden.Noch allgemeiner hinterfragt und diskutiert dieses Buch unterschiedliche Wege pädagogischer Wissensvermittlung von Exilphänomenen, beginnend vom schulischen bis hin zum universitären Bildungsraum und richtet sich dabei insbesondere an Didaktikerinnen und Didaktiker sowie zukünftige Lehrende, denen es Schlüsselwissen im Verständnis, Quelle der Inspiration und Grundlage persönlicher Reflexion an die Hand gibt.

L’exil, pilier structurant des sociétés humaines, traverse, dans ses heurs et malheurs, l’histoire de l’éducation et de l’enseignement.
Le présent ouvrage, qui recueille le témoignage, l’expérience et l’expertise de plusieurs contributeurs internationaux, met en lumière le destin d’enseignants déracinés par le bannissement ou la fuite contrainte, d’exilés transmetteurs ou bénéficiaires d’un enseignement original ou engagé en dehors de leur patrie regrettée ; plus généralement, il s’interroge sur les différents modes de transmission pédagogique du phénomène exilique, de l’école à l’université, s’adressant notamment aux didacticiens et futurs enseignants, auxquels il ambitionne de fournir clés de compréhension et repères, sources d’inspiration et de réflexion.

Inhaltsübersicht

Einleitung: Leçons d’exil – Exil bildet

L’exil, ses conceptions, ses représentations
Das Exil : Auffassungen und Darstellungen

Patrick Duval
Des maux aux mots de l’exil – un regard introductif et comparatiste

Roland Sublon
L’exode du fils et l’exil du frère – Luc 15, 11 – 32

Léonard Katchekpele
Où appartiens-tu ?
Leçons d’exil et d’hospitalité dans la poétique négro-africaine

Pédagogues exilés/l’enseignant en exil
PädagogInnen im Exil/Unterrichtende im Exil

Sebastian Engelmann
Exil und Reformpädagogik –
Ein Plädoyer für eine genauere Betrachtung der Pädagogik im Exil an der Universität

François Igersheim
« Nous faisons partie de l’immense foule des réfugiés de l’Est … »
Emile Baas et le message des jeunes enseignants alsaciens et lorrains exilés en France non-occupée (1940 – 1944)

Josef Hlade
Die Lateinische Kolonie „Sisterdale“ als Geburtsort der Technikphilosophie

Manfred Oberlechner, Kirsten Ben Haddou
Zur Bedeutung lehrender und lernender Fluchterfahrener für Bildungsinstitutionen

Paul Maurice
Des rangs de l‘exil aux bancs de l‘université
Jürgen Kuczynski, professeur « rémigré » de la première génération d’universitaires est-allemands

Les cas d’étude
(Die) Fallbeispiele

Robert Obermair
Biographische Zugänge zum Thema Exil im Schulunterricht anhand des Beispiels Oswald Menghins

Roland Cerny-Werner
Von Glimmerbildchen, Beherrscherrechten und Beherrschtenrechten –
(Zwangs)-Wanderung als historischer Lernprozess am Beispiel der Vertreibung der Salzburger ProtestantInnen 1731/32

Patrick Duval
L’Histoire de l’établissement et de l’influence des réfugiés français aux Pays-Bas d’Hendrik Koenen (1846) –
extraits choisis et annotés à l’usage des pédagogues de l’exil

Torsten Mergen
Erzählte Geschichte und literarisches Lernen
Flucht und Exil am Beispiel von Anna Seghers Roman „Transit“

Caroline Pernot
Georges-Arthur Goldschmidt: Neue Grenzziehung zwischen Ausgangs- und Zielsprache

Nadine Weibel
L’exil apprivoisé, entre transmission identitaire et intégration : l’exemple des Tamouls sri-lankais en Alsace

Svenja Länder
„A Batalha“ –
Exilerfahrungen und politische Aktivitäten portugiesischer Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Bundesrepublik Deutschland (1969 – 1974)

Ute Sonnleitner
Spracherwerb von SchauspielerInnen unter Bedingungen des Exils –
Elisabeth Bergner und Alexander Granach

Doreen Cerny
Exil kommt nicht in Frage –
zur Haltung gegenüber exiler Bedrohung am Beispiel Ai Weiweis

Gerhard Hetfleisch
Österreich als Fluchtpunkt politischer Emigration 1919 – 1934

Pédagogie de l’exil/Enseigner l’exil
Pädagogik des Exils/Exilunterricht/Exil unterrichten

Susanne Geiling-Hassnaoui
Exilliteratur im Fremdsprachenunterricht
(Beispiele aus dem Deutschunterricht in Frankreich)

Veronika Zwerger, Thomas Ballhausen
Neue Fragen an alte Objekte.
Ansätze der Vermittlungsarbeit aus den Erfahrungen der Österreichischen Exilbibliothek

Manfred Oberlechner, Michael Manhart, Wolf Hilzensauer
Sprachlos durch Migration? Migrations-, fremdsprachen- und medienpädagogische Anmerkungen zu einem innovativen Lehrveranstaltungskonzept im Rahmen
der Primarstufenausbildung der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig

Ulrike Greiner, Werner Michler, Manfred Oberlechner, Herlinde Aichner, Manfred Mittermayer
Literarisches Wissen schafft Raum: Ein universitäres Lehrexperiment als „third space“

Ludwig Laher
Etwas Besseres als den Tod finden. Versuch über das Exil als Schulthema am Beispiel der Bremer Stadtmusikanten

Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Herausgeber

Patrick DUVAL
Université de Lorraine-Metz. Forschungsschwerpunkte: Mentalitäts- und Kulturgeschichte, Staats- und Nationswerdung in den Niederlanden und in Belgien, Humanismus in den Niederlanden, niederländische Kunstgeschichte, Bildsemiologie.

Manfred MITTERMAYER
Universität Salzburg (Literaturarchiv/Fachbereich Germanistik). Forschungsschwerpunkte: österreichische Literatur des 20. Jh., v. a. Thomas Bernhard, Filmanalyse, Biographie (Theorie und Praxis), Literaturausstellungen.

Manfred OBERLECHNER
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig. Forschungsschwerpunkte: Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik, Soziologie der Diversität, Bildungssoziologie, empirische Migrations- und Integrationsforschung.

 

Autorinnen und Autoren

Herlinde AICHNER
PG und ART-ORG St. Ursula Salzburg, Universität Salzburg.
Forschungsschwerpunkte: Literaturdidaktik, Lehrwerke, Literatur und (Früh-)Zionismus.

Thomas BALLHAUSEN
Leiter der Pressedokumentation an der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien.
Forschungsschwerpunkte: Medienübergreifende Quellenkunde, Critical Heritage Studies.

Kirsten BEN HADDOU
Diplom-Pädagogin der Interkulturellen Erziehung mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Sie ist freiberuflich im Bereich Coaching und Beratung tätig sowie als Referentin für Interkulturelle Kompetenz und Migration. Seit 2015 koordiniert sie die Silent University Ruhr.

Doreen CERNY
Pädagogische Hochschule Stefan Zweig Salzburg.
Forschungsschwerpunkte: berufsfeldbezogene Forschung insbesondere Methoden der qualitativen Sozialforschung, Professionsforschung mit dem Fokus auf (Trans-)Migration, politische Bildung.

Roland CERNY-WERNER
Paris Lodron Universität Salzburg.
Forschungsschwerpunkte: Neuere/Neueste Kirchengeschichte, Diktaturforschung, Geschichte des Antisemitismus, Gedenkstättenpädagogik.

Patrick DUVAL
Université de Lorraine-Metz.
Forschungsschwerpunkte: Mentalitäts- und Kulturgeschichte, Staats- und Nationswerdung in den Niederlanden und in Belgien, Humanismus in den Niederlanden, niederländische Kunstgeschichte, Bildsemiologie.

Sebastian ENGELMANN
Eberhard Karls Universität Tübingen.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Klassiker der Pädagogik, Reformpädagogik, Sozialistische Pädagogik, Pädagogik und Frieden.

Susanne GEILING-HASSNAOUI
Gymnasiallehrerin für Deutsch und Ausbilderin für Fachlehrer Deutsch Sekundarstufe I und II im Rektorat der Akademie von Reims.
Forschungsgebiete: Neuere deutsche Literatur (Schwerpunkt: 20. Jh., Gegenwart, Minderheitenliteraturen), Sprach- und Literaturdidaktik, interkulturelle Didaktik.

Ulrike GREINER
Universität Salzburg, School of Education.
Forschungsgebiete: Grundzüge einer Allgemeinen Fachdidaktik, Lehrerkompetenzforschung, Inklusive Bildung.

Gerhard HETFLEISCH
Zentrum für Migranten und Migrantinnen in Tirol (Ze-MiT),
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Historische Migrationsforschung, Migrations- und Rassismusforschung.

Wolf HILZENSAUER
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
Forschungsschwerpunkte: Mediendidaktik, Reflexion in der Lehramtsausbildung.

Josef HLADE
Zentrum für Wissenschaftsgeschichte Karl-Franzens-Universität Graz.
Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftsgeschichte, Medizingeschichte, Geschichte der Philosophie.

François IGERSHEIM
ehem. Université de Strasbourg.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Elsasses, elsässische Historiographie, architektonisches Erbe des Elsasses, elsässische Résistance.

Léonard KAT CHEKPELE
Erzpriestertum Metz/Kath. Studentenseelsorge.
Forschungsschwerpunkte: katholische Theologie, kanonisches Recht, systematische Theologie, politische Theologie in Afrika, Theologie im postkolonialen Kontext.

Ludwig LAHER
freier Schriftsteller, Lehrtätigkeit an der Universität für Angewandte Kunst und an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig. Zahlreiche Buchpublikationen (Romane, Essays, Lyrik usw.). Forschungsschwerpunkte: Literaturwissenschaft, Literatursoziologie, Zeitgeschichte, Kulturelle Diversität.

Svenja LÄNDER
Bucerius Law School Hamburg. Forschungsschwerpunkt: portugiesische Migrationsgeschichte.

Michael MANHARDT
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
Forschungsschwerpunkt: Fremdsprachendidaktik.

Paul MAURICE
Universität Paris-Sorbonne/Universität des Saarlandes, Lehrbeauftragter an der Universität Paris-Est Créteil.
Forschungsschwerpunkte: Hochschulpolitik in der DDR, Geschichte der Ostdeutschen Gesellschaft, Exil und Remigration, Elitengeschichte und Elitentheorie, Biographie,
Wirtschaftsgeschichte, Marxismus und Kommunismus.

Torsten MERGEN
Universität des Saarlandes.
Forschungsschwerpunkte: Literaturdidaktik, Literaturvermittlung, Lesesozialisation sowie Theorie und Praxis der Unterrichtsevaluation.

Werner MICHLER
Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg.
Forschungsschwerpunkte: Neuere deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur; Theorie und Geschichte der literarischen Gattungen und der literarischen
Übersetzung; literarische Kompetenz und literarische Bildung.

Manfred MITTERMAYER
Universität Salzburg (Literaturarchiv/Fachbereich Germanistik).
Forschungsschwerpunkte: österreichische Literatur des 20. Jh., v. a. Thomas Bernhard, Filmanalyse, Biographie (Theorie und Praxis), Literaturausstellungen.

Manfred OBERLECHNER
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
Forschungsschwerpunkte: Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik, Soziologie der Diversität, Bildungssoziologie, empirische Migrations- und Integrationsforschung.

Robert OBERMAIR
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
Forschungsschwerpunkte: Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Migrationsgeschichte.

Caroline PERNOT
Université de Lorraine-Metz.
Forschungsschwerpunkte: Kontrastive Sprachwissenschaft, Übersetzungswissenschaft, Diskurslinguistik, Phraseologie.

Ute SONNLEITNER
Leiterin des Bildungsreferates des ÖGB-Steiermark/Graz.
Forschungsschwerpunkte: Migrationsforschung, Frauen-/Geschlechterforschung, Freizeitkultur und Geschichte der ArbeiterInnen.

Roland SUBLON
ehem. Université de Strasbourg.
Forschungsschwerpunkte: katholische Theologie, Ethik der Psychoanalyse, psychoanalytische Lektüre biblischer Texte, das Johannes-Evangelium.

Nadine WEIBEL
Université de Strasbourg.
Forschungsschwerpunkte: die Religionen Asiens in Europa, der ‚weibliche Islam‘, feministische Theologien, Körper und Religion.

Veronika ZWERGER
Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien.
Forschungsschwerpunkte: Nachlässe, Ausstellungen und Vermittlungsprogramme zum Schwerpunkt Exil.

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