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Forschend-entdeckendes Lernen im Geschichtsunterricht

Bestellnummer: 40674
Autoren/Hrsg.: Heike Wolter
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 232
ISBN: 978-3-7344-0674-4
Klassenstufe: Sek. I+II
Reihe: Methoden historischen Lernens
Neuheiten: Neuerscheinung
Format: Broschur

Verfügbarkeit: vorbestellen, erscheint im August 2018

14,90 €
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Forschend-entdeckendes Lernen im Geschichtsunterricht

Über das Buch

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen“, schrieb der französische Humanist Rabelais schon vor 500 Jahren. Er berührte damit einen bis heute gültigen Kerngedanken forschend-entdeckenden Lernens: In einem modernen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht sollen Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen aneignen, sondern lernen Probleme kreativ zu lösen. Sie sollen historisch reflektiert denken und dazu persönlich bedeutsame Fragen an die Vergangenheit stellen.

Dieses Buch richtet sich an erfahrene Lehrer ebenso wie an Berufsanfänger, an fachfremd Unterrichtende ebenso wie an neugierige Experimentierer, an Fachdidaktiker ebenso wie an allgemeine Pädagogen. Das Buch bietet einen Überblick über die Geschichte des forschend-entdeckenden Lernens, seine Chancen und Herausforderungen und zeigt konkrete unterrichtliche Möglichkeiten zum Forschen und Entdecken mit historischen Quellen auf.

Inhaltsübersicht

Prolog

1. Vorbemerkungen

2. Vom Wissen- und Könnenwollen

2.1 Wie lernen Menschen eigentlich – ganz ohne Schule?

2.2 Forschendes Lernen – gehört das nicht in den naturwissenschaftlichen Unterricht?

3. Entdeckendes, forschend-entdeckendes und forschendes Lernen im Geschichtsunterricht

3.1 Definitionen

3.2 Abstufungen und Abgrenzungen

3.3 Eine kurze historische Einordnung

3.4 Die pädagogische und geschichtsdidaktische Diskussion

4. Potenziale forschend-entdeckenden Lernens

4.1 Kompetenzerwerb und historisches Lernen .

4.2 Gegenwarts- und Lebensweltorientierung

4.3 Gesellschaftsbezug

4.4 Schülerorientierung

4.5 Kooperatives Lernen

4.6 Förderung von flexiblen Lernwegen

4.7 Bezug zur Lokal- und Regionalgeschichte

5. Orte forschend-entdeckenden Lernens

5.1 „Normalunterricht“ (gebundener Unterricht) im Klassenzimmer

5.2 Portfolioarbeit

5.3 Projektarbeit

5.4 Geschichtswettbewerbe

5.5 Archive, andere außerschulische Lernorte und virtuelle Formate

6. Eine Anleitung zum forschend-entdeckenden Lernen

6.1 Eine Frage-/Problemstellung entwickeln

6.2 Das eigene Lernen strukturieren

6.3 Basisoperation „Recherchieren“

6.4 Sammeln, Ordnen, Verknüpfen

6.5 Ergebnisse darstellen

6.6 Neue Erkenntnisse präsentieren

6.7 Den Lernprozess reflektieren

6.8 Vorschläge zur Unterstützung

6.9 Umgang mit Schwierigkeiten

7. Herausforderungen

7.1 Eignung

7.2 Aufwand-Nutzen-Relation

7.3 Mangelnde Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler

7.4 Mangelnde methodische Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler

7.5 Diagnostik, Beurteilung, Benotung

7.6 Erwartungshaltungen

7.7 Veränderte Rolle der Lehrkraft

8. Beispiele für die Praxis

8.1 Neolithische Revolution

8.2 Asterix bei den Briten

8.3 Die Pest im Mittelalter

8.4 Die Reformation

8.5 Frühneuzeitliche Stadtansicht

8.6 Hexen und Zauberer

8.7 Junge Arbeiterinnen in der Industrialisierung

8.8 Schwierige Wahl – Helfen oder nicht?

8.9 Tommy – kein gewöhnliches Kinderbuch (Nationalsozialismus)

8.10 Spurensuche zu einem KZ-Außenlager

8.11 Aus den Akten auf die Bühne

8.12 Im Wirtschaftswunder – Verkehrsmittel im Wandel

8.13 Die Filbinger-Affäre

8.14 Bildquellen zum 20. Jahrhundert

8.15 Ein Tag in der Geschichte

8.16 Versteckte Denkmäler (Projekt)

8.17 Mein Heimatort in der Geschichte

8.18 Schulzeugnisse

8.19 Kinderspiele im Wandel der Zeit

8.20 Von A nach B – Nachrichtenübermittlung

Epilog

Literatur

Zu den Autoren

Dr. Heike Wolter, Akademische Rätin in der Abteilung Geschichtsdidaktik an der Universität Regensburg

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