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Handbuch politische Erwachsenenbildung

Bestellnummer: 622
Autoren/Hrsg.: Wolfgang Beer, Will Cremer, Peter Massing
unter Mitarbeit von: Wolfgang Beer, Günther Behrens, Heidi Behrens-Cobet, Paul Ciupke, Will Cremer, Klaus-Peter Hufer, Klaus Körber, Peter Massing, Norbert Reichling, Dagmar Richter
Erscheinungsjahr: 1999
Auflage: 1
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-3-87920-622-3
Reihe: Politik und Bildung
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

12,80 €
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Handbuch politische Erwachsenenbildung

Über das Buch

Das Handbuch will Orientierung geben zur Erschließung und Weiterentwicklung des Praxisfeldes „politische Erwachsenenbildung“. Normativ-theoretische Grundlagen und historische Entwicklungslinien werden reflektiert, einzelne Praxisfelder und Handlungsebenen ausführlich beschrieben.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Wolfgang Beer/Will Cremer/Peter Massing: Einleitung

Peter Massing
1. Theoretische und normative Grundlagen politischer Bildung
1.1. Zur Bedeutung politischer Bildung - Widersprüchliche Befunde
1.2. Theoretische und normative Defizite politischer Bildung
1.3. Bausteine für eine normative Theorie politischer Bildung
1.4. Der Bürger in der Demokratie
1.5. Politische Bildung und Bürgerkompetenzen
1.6. Öffentlichkeit und politische Teilhabe
1.7. Demokratietheorien - Bürgerkonzepte - politische Bildung

Paul Ciupke
2. Historische Entwicklungslinien: Politische Erwachsenenbildung von der Aufklärung bis zum Ende des Nationalsozialismus
2.1. Gegenstand und methodischer Zugriff
2.2. Schlüsselbegriffe: Aufklärung - Demokratie - Öffentlichkeit - Bildung
2.3. Frühe Öffentlichkeitsformen politischer Erwachsenenbildung: Volks- und Nationalerziehungspläne - Lesegesellschaften - Salons
2.4. Vormärz und gescheiterte Revolution 1848: Von der Selbstbildung zur Volksbildung
2.5. Deutsches Kaiserreich: Bürgerliches Vortragswesen und milieubezogene, oppositionelle Bildungsarbeit
2.6. Weimarer Republik: Demokratie ohne Staatsbürger
2.7. NS-Zeit und Exil: Anfragen an eine meist übersehene Periode

Klaus-Peter Hufer
3. Historische Entwicklungslinien: Politische Erwachsenenbildung in Deutschland von 1945 bis zum Ende der 90er Jahre

3.1. Vorbemerkung: Zur Historiografie politischer Erwachsenenbildung
3.2. Kriegsende und Neubeginn: Rückbesinnung auf Existenz und Sittlichkeit
3.3. Die 50er Jahre: Von der Mitbürgerlichkeit zur Bewußtseinsbildung
3.4. Die 60er Jahre: Von der Bildungskatastrophe zur Studentenbewegung
3.5. Die 70er Jahre: Zwischen Emanzipation und Qualifikation
3.6. Die 80er Jahre: Von der instrumentiellen zur reflexiven Wende
3.7. Die 90er Jahre: Existenzsicherung auf dem Weiterbildungsmarkt

Wolfgang Beer/WillCremer
4. Die Träger außerschulischer politischer Bildung
4.1. Das Netz der Trägerlandschaft
4.2. Pluralität und Trägerautonomie
4.3. Die Förderung freier Bildungsträger
4.4. Die besondere Situation der Träger politischer Bildung in den neuen Bundesländern
4.5. Die Demokratie braucht politische Bildung - Eine Anthologie aus aktuellen Erklärungen bundesweiter Institutionen und Verbände zur politischen Bildung

Norbert Reichling
5. Ziele und Erwartungshorizonte politischer Erwachsenenbildung
5.1. Gesellschaftliche und politische Erwartungen an die politische Erwachsenenbildung
5.2. Intentionen von Trägern und Institutionen
5.3. Ziele der Planenden, Lehrenden und der Bezugswissenschaften
5.4. Erwartungen von Teilnehmenden
5.5. Professionelles Handeln im Spannungsfeld der Erwartungen

Heidi Behrens Cobelt/Dagmar Richter
6. Didaktische Prinzipien
6.1. Vorbemerkung
6.2. Ausgangspunkt und Zielrichtung didaktischer Planung: Adressaten und Teilnehmende
6.3. Lerngegenstände oder fachliche Anbindungen setzen didaktische Phantasien in Gang
6.4. Politische Bildnerinnen und Bildner handeln nach didaktischen und pädagogischen Prinzipien

Günther Behrens
7. Methodische Zugänge
7.1. Veränderte Rahmenbedingungen und die Konsequenzen für die politische Erwachsenenbildung
7.2. Drei methodische Zugangsebenen
7.3. Die Vermittlung von Orientierungswissen
7.4. Engagement konkret: Projekte, Werkstätten, Bürgerbeteiligungsverfahren
7.5. Lebensweltorientierter Zugang: z. B.: Exkursionen
7.6. Erfahrungen mit methodischen Zugängen
7.7. Zwei Beispiele: „Feature" und „Langer Abend“
7.8. Resümee

Klaus Körber
8. Inhaltliche Schwerpunkte
8.1. Ausgangssituation und Datenlage
8.2. Strukturwandel in der Weiterbildung - relativer Bedeutungsverlust der politischen Erwachsenenbildung in den 80er und 90er Jahren
8.3. Wie verändern sich die inhaltlichen Schwerpunkte politischer Erwachsenenbildung in der Bundesrepublik zwischen 1986 und 1996? -„Aufsteiger", „Absteiger" und „Stabile"
8.4. Die unterschiedlichen Profile politischer Erwachsenenbildung in den 80er und 90er Jahren - Themengruppen im Vergleich
8.5. Wer steht hinter den Veränderungen? Zum Zusammenhang zwischen Themen und Veranstaltern
8.6. Schluß: Wie weiter?

Paul Ciupke/Norbert Reichling
9. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
9.1. Zur quantitativen Entwicklung der Teilnahme
9.2. Teilnehmerinnen und Teilnehmer als unbekannte Wesen
9.3. Von der Nützlichkeit sozialwissenschaftlichen Wissens für die politische Erwachsenenbildung
9.4. Westdeutsche Sozialforschung und politische Weiterbildung
9.5. Milieu- und Lebensstilforschung
9.6. Stellenwert und Wirkung politischer Bildung im Lebenslauf
9.7. Das tatsächliche Bildungsgeschehen
9.8. Geschlechterverhältnis und politische Bildung
9.9. Resümee

Klaus Peter Hufer/Klaus Körber
10. Die Pädagoginnen und Pädagogen
10.1. Die hauptberuflichen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der bildungspolitischen Diskussion - ein Rückblick
10.2. Die Situation der hauptberuflichen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute
10.3. Zur Situation der neben- und freiberuflichen Dozentinnen und Dozenten
10.4. Modelle der Arbeitsteilung und der Kooperation zwischen haupt-, neben- und freiberuflichen Pädagoginnen und Pädagogen
10.5. Hauptberufliche pädagogische Mitarbeiter: Voraussetzungen und Determinanten ihres pädagogischen Handelns
10.6. Veränderungen im Berufsfeld und im Berufsbild 10.7. Ausblick und Perspektiven

Wolfgang Beer/Will Cremer
11. Marketing in der politischen Bildung
11.1. Beiläufiges Marketing in der pädagogischen Praxis
11.2. Marketing als umfassendes Kommunikationsgeflecht
11.3. Teilmärkte politischer Bildung
11.4. Marketing als Denkhaltung in der politischen Bildung
11.5. Marketing als ständiger Kommunikations- und Abstimmungsprozeß
11.6. Politische Pädagogik und Strategien ökonomischer Effizienz: kein Antagonismus, sondern sinnvolle Ergänzung

Autorinnen und Autoren
Anhang
Wichtige Adressen für die politische Erwachsenenbildung
Übersicht über die von der Bundeszentrale für politische Bildung aner-kannten und geförderten überregionalen Träger der politischen Bildung Bildnachweis