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Ich dachte jetzt brennt gleich die Luft

Transnationale historische Projektarbeit zwischen interkultureller Begegnung und Web 2.0

Bestellnummer: 4887
Autoren/Hrsg.: Vadim Oswalt, Jens Aspelmeier, Suzelle Boguth
Erscheinungsjahr: 2014
Auflage: 1
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-89974887-1
Reihe: Forum Historisches Lernen
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

32,80 €
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Ich dachte jetzt brennt gleich die Luft

Über das Buch

Schülergruppen oder Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern begegnen sich, kommunizieren über Geschichte und gestalten gemeinsam historische Projekte. Im Zeichen der Globalisierung scheint dies ein genauso selbstverständliches wie kompliziertes Unterfangen. Selbstverständlich, weil Geschichte dauerhaft nicht mehr nur im nationalen Rahmen gedacht und vermittelt werden kann, kompliziert, weil es für transnationale Projektarbeit noch keine Modelle gibt.
Dieses Werk macht an unterschiedlichen Ansatzpunkten deutlich, welche Chancen und Optionen diese besondere Form von Projektarbeit bietet und in welchen Feldern sich besondere Herausforderungen, Probleme oder Schwierigkeiten ergeben können.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Einleitung

I. Historische Projektarbeit im transnationalen Austausch

I.1 Geschichte im transnationalen Austauschprozess

I.1.1 Lebensweltbezug im Spannungsfeld von Differenz und Gemeinsamkeit

I.1.2 „Yes, every country has a special history“ – Transnationaler Austausch als Begegnung historischer Narrative

I.1.3 „Is the Holocaust part of your daily life?“ Die Vergangenheit der Gegenwart und die Gegenwart der Vergangenheit

I.1.4 Transnationale Projektarbeit und Begegnung – Multiple Perspektiven in einem heterogenen historischen Bezugsfeld

I.2 Das Lernen über und in unbekannten historischen Räumen

I.2.1 „Eigentlich weiß ich über mein Nachbarland so gut wie gar nichts ...“ – Die Begegnung mit neuen historischen Räumen und Orten

I.2.2 Neue Räume – unbekannte Geschichtslandschaften

I.2.3 Begegnungen mit und an historischen Erinnerungsorten

I.3 Die thematische Entfaltung des historischen Projekts

I.3.1 Die Suche nach den Schnittflächen: Verflechtungsgeschichten und historischer Vergleich

I.3.2 Zum Umgang mit Biographien – Eine Konkretisierung von Geschichte?

I.3.3 Zeitzeugengespräche in der transnationalen Projektarbeit

I.4 Die methodische Gestaltung des Projekts

I.4.1 Gestaltorientierte Zugänge versus Historische Methode?

I.4.2 Projektmethode und transnationale Projektarbeit

I.4.3 Historische Methode und Erkenntnisgewinnung

I.4.4 Handlungsorientierung: Planspiel, Theater etc.

I.5 Potentiale transnationaler historischer Projektarbeit?

I.5.1 Emotionen und historisches Lernen – Die Erfahrung von Ambivalenzen

I.5.2 Perspektivenwechsel und Perspektivenerweiterung durch die Integration neuer Sichtweisen?

II. Digitale Medien in transnationalen Geschichtsprojekten im Zeichen des Web 2.0

II.1 Aspekte einer Electronic Literacy und historische Projektarbeit

II.1.1 Rezeption historischen Wissens

II.1.1.1 Darstellungen von Geschichte

II.1.1.2 Quellenkritik im Zeitalter des Internet

II.1.2 Kommunikation über historisches Wissen – Interaktion

II.1.3 Die Präsentation historischen Wissens in hypertextuellen Strukturen

II.2 Ausgangsbedingungen des Gebrauchs digitaler Medien in transnationalen Projekten

II.2.1 Vorannahmen der Projektleiter zum Umgang mit digitalen Medien

II.2.2 Die Projektteilnehmer: Schülervoraussetzungen im transnationalen Vergleich

II.2.3 Zusammenfassung: Ausgangsbedingungen und ihre Konsequenzen

II.3 Anwendungsbereiche und -erfahrungen mit Web 2.0 Formaten in transnationalen Projekten

II.3.1 Web-2.0-Anwendungen zwischen Minimalismus und totaler Lernumgebung

II.3.1.1 Digitale Medien im Planungsprozess der Projektphasen

II.3.2 Rezeption historischen Wissens

II.3.2.1 Entwicklung expliziter Suchstrategien

II.3.3 Kommunikation über historisches Wissen

II.3.3.1 Spiegelung des Projektverlaufs: Blogs

II.3.3.2 Interkultureller Austausch: Facebook und visuelle Kommunikation am Beispiel von Bildern

II.3.3.3 Kollaborative Arbeitsformen: Wikis

II.3.3.4 Synchrone und asynchrone Kommunikation als Teil der inhaltlichen Arbeit: Videokonferenzen und Foren

II.3.4 Präsentation historischen Wissens

II.3.4.1 Webpräsentation – Entwicklung von Konzepten als Teil der Projektplanung

II.3.4.2 Narrative Struktur der Darstellung – Inselbildung oder klare Kontextualisierung?

II.3.4.3 Quellenpräsentation und Quellenkritik

II.4.3.4 Intermediale Darstellungsmöglichkeiten: YouTube als Video Portal

III. Interkulturelle Begegnungen in transnationalen Projektpartnerschaften

III.1 Transnationale Projektarbeit

III.1.1 Strukturen, Ziele, Begründungsmuster und aktuelle Herausforderungen

III.1.2 Förderprogramme

III.2 Die Organisation transnationaler Projektarbeit

III.2.1 Teambildung in der transnationalen Projektarbeit

III.2.2 Projektplanung und -durchführung

III.2.2.1 Kommunikation

III.2.2.2 Organisation und Einbettung in das Umfeld

III.2.2.3 Kooperation mit Dritten

III.2.2.4 Programmgestaltung

III.3. Multikulturalität – Interkulturalität in der Begegnung

III.3.1 Begegnung vor der Begegnung – Erwartungen als Lernfalle?

III.3.2 Präkonzepte und Bilder

III.3.3 Produktive Irritationen: Ethnologen im interkulturellen (Lern-) Feld

III.3.4 Umgang mit (nationalen) Stereotypen

III.4 Sprachkompetenz in der transnationalen Projektarbeit

III.4.1 Interkulturelle Kommunikation und historisches Lernen

III.4.2 Drittsprache als Reflexionsinstrument

Verzeichnis der transnationalen Projekte – Erklärung der Kürzel der empirischen Daten

Literaturverzeichnis

Zu den Autoren

Vadim Oswalt, Dr., Professor für Didaktik der Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Jens Aspelmeier, Dr., Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen

Suzelle Boguth, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Stimmen zum Buch

"Das Gemeinschaftswerk [...] analysiert ungeschönt und leicht verständlich aktuelle Realitäten der transnationalen Projektarbeit. Alle Leser/-innen erhalten dabei die Möglichkeit, die eigenen Denk- und Handlungsfelder kritisch zu hinterfragen, ohne dabei entmutigt zu werden. Die Besonderheit und Wichtigkeit von Lernsituationen innerhalb transnationaler Begegnungen werden im Buch bestätigt. Das Buch richtet sich an alle Projektpraktiker/-innen, die bereit sind, Sichtweisen auf internationale Geschichte zu überdenken und neu erlebbar zu machen."

Bettina Harz, "Außerschulische Bildung" 3/2016


"Mit diesem Handbuch liegt nun die erste systematische und zugleich empirisch ausgerichtete Erkundung der vornehmlich auf die Zeitgeschichte bezogenen transnationalen Projektarbeit vor."

Anke John, sehepunkte.de

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