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In eiserner Zeit

Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg. Ein Katalog

Bestellnummer: 6413
Autoren/Hrsg.: Gerhard Schneider
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 512
ISBN: 978-3-94126413-7
Reihe: bd edition
Format: Buch + CD-ROM

Verfügbarkeit: lieferbar

39,80 €
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In eiserner Zeit

Über das Buch

In einer Massenbewegung geradezu epidemischen Ausmaßes wurden während der Anfangsjahre des Ersten Weltkriegs in ganz Deutschland Kriegswahrzeichen genagelt, um die im Krieg stehende Armee finanziell zu stützen und die Bevölkerung hinter ihr zu einen. Es kam dabei zu weit mehr als den 1000 in diesem Buch nachgewiesenen Nagelungen. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Phänomen nach nicht einmal einem Jahrhundert nach Kriegsbeginn sowohl in der historischen Wissenschaft als auch in der allgemeinen Geschichtskultur fast völlig in Vergessenheit geraten ist.
Mehr als 15 Jahre hat der Autor damit verbracht, die verbliebenen Fragmente dieser Nagelungen in ganz Deutschland zu sammeln, zu katalogisieren und schließlich zusammenzutragen. Entstanden ist daraus ein Buch, das einen tiefen Blick auf ein massenpsychologisches Phänomen nationalen Ausmaßes erlaubt und so viel über die Stimmungslage der deutschen Gesellschaft in den ersten Kriegsjahren verrät. In dem nach Orten, alphabetisch sortiertem Katalog wird der Leser zudem Erklärungen zu so manchem mysteriösen Loch in der Kirchentür seiner örtlichen Gemeinde finden, über das er sich schon immer gewundert hat.
Mit über 300 Abbildungen auf der beigefügten CD.

Inhaltsübersicht

I. Das Nageln der Kriegswahrzeichen - ein Massenphänomen

II. Bermerkungen zur Anlage des Katalogs der Nagelungen

III. Der Katalog der Nagelungen

IV. Bibliographie

Zu den Autoren

Dr. Gerhard Schneider, geb. 1942, Professor em. für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg; frühere Lehrtätigkeit an der Universität Hannover; Gastprofessuren an der Universität Halle und an der Humboldt-Universität Berlin; zahlreichen Veröffentlichungen zur Geschichtsdidaktik, zur Mentalitätsgeschichte und zur niedersächsischen Landesgeschichte.

Stimmen zum Buch

"Wer auf Spurensuche gehen möchte, dem sei das beim Wochenschau Verlag erschienene Buch „In eiserner Zeit – Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg“ von Gerhard Schneider empfohlen."

aksb-inform 3/2013

"Im Verlaufe von 15 Jahren intensiver Forschungs- und Recherchetätigkeit hat der Autor mehr als 1000 Nagel-Beispiele in Städten und Dörfern von A wie Aachen bis Z wie Zwiesel in ganz Deutschland gefunden in diesem Katalog akribisch aufgezeichnet." 

Forum Politikunterricht 1/2014

"This is not one of those volumes that have been hastily put together in the run-up to the commemorations in July and August but the product of nearly 20 years of intellectual labour. The author has trailed hundreds of archives and museums, and browsed through countless local and national newspapers, for this in-depth study of the home front ritual of driving iron nails into 'war landmarks' in Germany. The outcome is a landmark of historical research."

Stefan Goebel, Reviews in History (www.history.ac.uk), 27.01.2015


"Die verdienstvolle Fleißarbeit von Schneider schließt eine Lücke und führt zu einem umfangreichen und sehr nützlichen Katalog, der in Zukunft helfen wird, einem Phänomen der Vergangenheit auf die Spur zu kommen."

Ralph Erbar, geschichte für heute 1/2015


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