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Intergenerative Zusammenarbeit

Vorgehen - Erfahrungen - Ergebnisse

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Intergenerative Zusammenarbeit

Über das Buch

Eine lebendige und demokratische Zivilgesellschaft auf dem Land? In strukturschwachen und ländlichen Regionen sind die Bedingungen dafür häufig prekär. Im Projekt „Vitalisierung ländlicher Räume durch intergenerative Zusammenarbeit“ der Evangelischen Akademien Deutschland e.V. wurde deshalb untersucht, wie durch intergenerative Beziehungen die Verankerung der Menschen in ihrer Region gestärkt werden kann. Betrachtet wurden unter anderem die Kommunikationsprozesse zwischen den Generationen, regionale Akteure und das bürgerliche Engagement.
Dieser Band dokumentiert das Vorgehen, die Erfahrungen und Ergebnisse der Projektstandorte Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die Leserinnen und Leser erhalten kritische Analysen der Projekte, Vergleiche, erprobte Beispiele, Schlüsselthemen und zahlreiche Handlungsempfehlungen für die eigene Arbeit oder Forschung.

Inhaltsübersicht

Vorwort. 9
I. Problemstellung und Ausgangslage. 11
1. Herausforderung in Ostdeutschland. 13
2. Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“. 15
3. Das Projekt. 17
4. Ländlicher Raum (Auszüge aus: Franz et al. 2013). 19
5. Zivilgesellschaft. 24
6. Intergenerationelle Kommunikation
(Zusammenfassung nach: Volkmann 2012). 28
7. Die Konstellation der Akteure und die wissenschaftliche Begleitung. 30
8. Fragestellungen für die Projektarbeit. 31
II. Die Projekte. 33
A. „Intergenerativer Gemeinsinn im ländlichen Raum“ –
das Teilprojekt der Evangelischen Akademie der Nordkirche
in Mecklenburg-Vorpommern. 35
1. Die Ausgangslage: Von der Projektidee zur Umsetzung. 35
1.1 Die Herausforderungen in den ländlichen Räumen in
Mecklenburg-Vorpommern. 35
1.2 Das Projekt. 38
1.3 Aspekte der Sozialraumanalyse der beiden Projektstandorte. 43
1.4 Projektphasen. 47
1.5 Projektmitwirkende. 48
2. Die vorgefundene Situation: Rahmenbedingungen, Hindernisse
und Potenzial. 49
2.1 Die Durchführung des Projektes. 51
3. Ergebnisse: hemmende und fördernde Faktoren. 65
3.1 Vertrautheit, Verlässlichkeit und Erfolgserlebnisse brauchen Zeit. 65
3.2 Die personale Dimension. 67
3.3 Öffentliche Orte. 68
3.4 Die Balance von Öffnung und Sammlung. 68
3.5 Herausforderung durch eine fragmentierte Öffentlichkeit. 68
3.6 Herausforderung durch eine fragmentierte Binnenstruktur
und Pluralität der Bevölkerung in den Dörfern. 69
3.7 Die Bedeutung des Images für das Gemeinwesen. 69
3.8 Leidensdruck und Veränderungsoffenheit. 70
3.9 Notwendiger Diskurs zwischen Betroffenen und Wissenschaft. 70
3.10 Plattform des Austausches. 70
B. Teilhabe vor Ort – gestalten und anerkennen. Das Teilprojekt der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. 73
1. Ausgangsüberlegungen. 73
2. Ziele des Teilprojektes. 75
3. Methodischer Ansatz. 76
3.1 Befragungen in den Projektorten. 76
3.2 Crowd Sourcing. 77
3.3 Thematische Gesprächskreise. 77
3.4 Werkstattgespräche. 77
3.5 Öffentliche Akademietagungen zur Zwischenbilanz und Abschlussveranstaltung für Akteure und Interessierte. 78
3.6 Kolloquium zur wissenschaftlichen Auswertung. 78
3.7 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Publikationen. 78
4. Situationsbeschreibung. 78
4.1 Die Untersuchungsregion insgesamt. 78
4.2 Pretzsch (Elbe). 81
4.3 Prettin (Elbe). 82
4.4 Dommitzsch (Elbe). 83
5. Projektablauf. 84
5.1 Projektstart. 84
5.2 Wissenschaftliche Begleitung durch „Einstieg e. V.“ an der Universität Leipzig. 85
5.3 Begleitung des Projektes durch Geoinformatiker von „Agira e V.“/Hochschule Anhalt. 85
5.4 Werkstattgespräche. 87
5.5 Kontaktaufbau und -pflege zu weiteren wesentlichen Schlüsselpersonen und Einrichtungen. 91
5.6 Zwischenergebnisse. 92
5.7 Projektkonferenz August 2013. 94
5.8 Kolloquium – Veranstaltungsreihe zu ausgewählten Problemen im ländlichen Raum. 95
6. Projektergebnisse. 96
6.1 Konkrete Ergebnisse vor Ort. 96
6.2 Erfahrungen mit der virtuellen Teilhabe. 97
6.3 Publikationen. 98
6.4 Demografie – den Wandel gestalten. 98
7. Folgerungen. 99
8. Anforderungen an innovative Beteiligungsprozesse. 100
C. Thematische Zugänge erproben: Historisch-politische Bildung und geschlechtsspezifische Jugendbildung – das Teilprojektteil der Evangelischen Akademie Thüringen. 103
1. Ausgangsthese. 103
2. Vorannahmen. 103
2.1 Mangelnde Aufarbeitung jüngerer Zeitgeschichte. 103
2.2 Geschlechtsspezifische Arbeit auf dem Lande. 104
3. Eigene Erfahrungen. 105
4. Ausgangslage. 106
4.1 Identifizierung der Projektregionen, Situationen vor Ort. 106
4.2 Spezifische Fragen im Projekt. 109
5. Das Projekt. 111
5.1 Konkrete Projektziele in Bischofferode. 111
5.2 Planungen in Bischofferode. 112
5.3 Konkrete Projektziele in Sonneberg. 112
5.4 Planungen in Sonneberg. 114
5.5 Welche Methoden wurden angewandt. 114
6. Beschreibung des Prozessverlaufes. 115
6.1 Kali-Streik in Bischofferode. 115
6.2 Mentorenprogramm in Sonneberg. 120
7. Projektseminar in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung. 126
7.1 Blockseminar „Vitalisierung ländlicher Räume“. 126
7.2 Projektfördernde Effekte. 126
7.3 Lehrforschungsseminar zur projektbegleitenden Feldforschung. 127
8. Ergebnis des Modellprojektes Thüringen. 129
8.1 Thematische Zugänge haben sich bewährt. 129
8.2 Längere Zeiträume werden benötigt. 129
8.3 Frauen und Männer im ländlichen Raum: weiblich geprägte Kommunikationsräume. 129
8.4 Schnittmengen: Geschichte und Geschlecht. 130
8.5 Fördernde Faktoren. 130
8.6 Hemmende Faktoren. 134
9. Erträge der wissenschaftlichen Begleitung. 137
10. Zusammenfassung der Ergebnisse. 137
11. Resilienz oder: Bartleby stellt eine prinzipielle Frage. 138
III. Gesamtergebnis – Wer die ländlichen Räume bewegen möchte, muss die dort wohnenden Menschen bewegen. 139
1. Vergleich der Projektstandorte und Methodenkritik. 144
2. Nachhaltigkeit und Projektarbeit. 145
3. Wer am lautesten schreit – soziale, genderspezifische und intergenerationelle Herausforderungen. 147
4. Über zwei Themen kommt man im ländlichen Raum immer ins Gespräch: die Kinder und die Lokalgeschichte – fördernde Faktoren
für Teilhabe, Aktivierung und intergenerative Kommunikation. 150
4.1 Learning by doing: gemeinsame Themen, konkrete Erfahrungen. 150
4.2 Charismatische Persönlichkeiten und Schlüsselpersonen. 152
4.3 Vernetzung, Austausch, Diskurs und zentrale, öffentliche Orte. 153
5. Ein völlig Fremder tritt an Sie heran und behauptet, Sie haben ein Problem – hemmende Faktoren in der Projektarbeit im ländlichen Raum. 155
5.1 Problembewusstsein, kopflastige Konzepte, Image und „mündliche Teilhabe“. 155
5.2 Inkompetente Schlüsselpersonen und fragmentierte politische Verantwortung. 158
IV. Den Menschen im Blick – Schlussfolgerungen und Empfehlungen. 161
1. Realistische Erwartungshaltungen. 164
2. Langfristige Zielsetzungen. 164
3. Keine defizitorientierten Ansätze. 165
4. Keine „pseudo-partizipativen“ Ansätze. 165
5. Behutsame Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Wissenstransfer. 165
6. Integration und Ausbau vorhandener Ressourcen und sozial akzeptierter Strukturen. 166
7. Relevanz von Schlüsselpersonen. 166
8. Rahmenbedingungen für Engagement optimieren. 166
9. „Task Forces“ für Teilhabe schaffen. 167
10. Praktische Ergebnisse in überschaubarer Zeit. 167
11. Optimierung von Vernetzung, Austausch und Diskurs. 167
12. Zentrale, öffentliche Orte der Begegnung schaffen. 168
13. Anerkennung und Nutzung von Differenzierungen. 168
14. Frauen als Schlüsselpersonen im ländlichen Raum aktivieren. 168
15. Keine strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. 169
16. Implementierung des intergenerativen Ansatzes. 169
17. Implementierung von ressortübergreifenden Strukturen und
Denkweisen für politisch verantwortliches Personal. 170
V. Exkurs: Schlüsselbegriffe. 171
Roland Roth. 173
A. Partizipation und Zivilgesellschaft unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums. 173
1. Konzepte und Entwicklungslinien. 173
2. Aktuelle Entwicklungen im freiwilligen Engagement. 180
3. Ländliche Regionen in Ostdeutschland. 183
4. Rechtsextremismus und autoritäre Traditionen in ländlichen Regionen. 185
5. Wege zu einer starken Zivilgesellschaft. 189
6. Partizipation und Zivilgesellschaft in ländlichen Regionen entwickeln – einige Bausteine guter Praxis. 193
Siegrun Höhne, Wolfram Pfeiffer. 205
B. Periphere Räume, Randzonen von bzw. Hinterland in Metropolregionen als zeitadäquate alternative Termini für „ländliche Räume“. 205
1. Vorbemerkungen. 205
2. Ausgangspunkt. 205
3. Entwicklungsprozesse, die mit den Metropolregionen verbunden sind. 206
4. Welche Szenarien für die Entwicklung peripherer Räume lassen sich skizzieren?. 208
Christine Wiezorek, Claudia Kühn. 211
C. Schlüsselpersonen. 211
Tatiana Volkmann. 215
D. Explikation des Begriffs Intergenerationelle Kommunikation. 215
1. Ein Erfolgsfaktor für jede Form intergenerationellen Arbeitens ist
eine gelingende Kommunikation. 215
2. Intergenerationelle Verständigung als Kommunikationsvorgang
bisher kaum erforscht. 217
3. Ansätze zur Alterskommunikation. 218
4. Reflexion von Fremd- und Selbstwahrnehmung. 219
5. Intergenerationelle Kommunikationsfähigkeit bedarf eines Wissens
über die vielfältigen Unterschiede zwischen den Generationen. 219
6. Intergenerationelle Kommunikation ist von Machtasymmetrien auf
beiden Seiten gekennzeichnet. 221
7. Intergenerationelle Verständigung ohne Schutzräume kann zur
Überforderung insbesondere bei älteren Menschen führen. 222
8. Intergenerationelle Verständigung findet nicht um ihrer selbst willen statt; sie verfolgt Ziele und Wirkungen, will einen
gesellschaftlichen Nutzen stiften. 222
9. Prinzipien im Umgang mit Unterschieden. 223
10. Komponenten intergenerationeller Kommunikationsfähigkeit. 225
11. Strategien intergenerationeller Kommunikation. 226
12. Zum Abschluss. 226
Literaturverzeichnis. 229
Autorinnen und Autoren. 235

Zu den Autoren

Bombeck, Henning

Prof. Dr.-Ing. Henning Bombeck ist Inhaber der Professur für Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke an der Universität Rostock. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. die Entwicklung ländlicher Räume mit besonderem Fokus auf die Entwicklung von kommunalen Strategien im demografischen Wandel. Im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern betreibt er die „Schule der Landentwicklung Mecklenburg-Vorpommern“ zur Unterstützung von Empowerment-Strategien für die ländliche Bevölkerung.

Dotterweich, Christine

Christine Dotterweich ist Diplom-Pädagogin und systemische Beraterin. Sie hat in verschiedenen Institutionen zu den Themen „Zivilgesellschaft“ und „Demografischer Wandel“ gearbeitet, unter anderem als Projektkoordinatorin und Tagungsleitung bei der Stiftung Demokratische Jugend und beim Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Seit 2011 ist sie im Dachverband der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. (EAD) verantwortlich für die Umsetzung der Weiterbildungsreihe(n) im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

Höhne, Siegrun

Dipl.-Ing. Siegrun Höhne ist Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg. Sie arbeitet als Beauftragte der Evangelischen Landeskirche in Mitteldeutschland für den ländlichen Raum und Umweltfragen und unterstützt mit Projekten und Bildungsangeboten zivilgesellschaftliches Engagement im ländlichen Raum.

Holz, Klaus

Dr. habil. Klaus Holz ist Soziologe. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er von 1988 - 2000 an den soziologischen Instituten der Universitäten Freiburg, Leipzig, Bielefeld und der Wirtschaftsuniversität Wien. Von 2000 bis 2009 leitete er das Evangelische Studienwerk e. V. Villigst und ist seitdem Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. Er leitete das Projekt „Vitalisierung ländlicher Räume durch intergenerative Zusammenarbeit“. 201400011_Vitalisierung_Bd1.indd 235 23.10.2014 08:18:20 236

Kaiser, Klaus-Dieter

Klaus-Dieter Kaiser ist Theologe, Pastor und Akademiedirektor der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Er studierte Mathematik (4 Semester) an der TU Dresden und Theologie an der kirchlichen Hochschule in Ost Berlin mit Schwerpunkten in der Kirchengeschichte, Philosophie und Systematischen Theologie (Richard Schröder, Wolf Krötke). Es folgte die Arbeit in einer Stadtrandgemeinde von Berlin (Vikariat), das 1. und 2. Theologische Examen in Berlin und 1989 die Ordination zum Pfarrer. Von 1990 bis 1996 war er Generalsekretär der Evangelischen Studentengemeinden in der Bundesrepublik Deutschland (Sitz in Berlin), 1996 - 2004 Oberkirchenrat für theologische Grundsatzfragen im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover und seit Mai 2004 Leiter der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern.

Kühhirt, Claudia

Dipl.-Ing. Claudia Kühhirt ist Pädagogin und Moderatorin. Langjährig arbeitete sie in der politischen Jugendbildung mit dem Arbeitsschwerpunkt „Kinder- und Jugendbeteiligung“. Seit 2008 ist sie Studienleiterin für Demokratiebildung im Regionalzentrum für demokratische Kultur der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die Beratungen pädagogischer Einrichtungen für Demokratiepädagogik und die Unterstützung und Begleitung von Akteuren zur Stärkung der Bürgergesellschaft im ländlichen Raum.

Kühn, Claudia

Claudia Kühn studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie und Rechtswissenschaft (Magister) an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, wo sie derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpädagogik und außerschulische Bildung tätig ist. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Bildungsforschung (mit besonderen Blick auf die Kulturelle Bildung), die Biografieforschung sowie zivilgesellschaftliches Engagement.

Pfeiffer, Wolfram

Dr. Wolfram Pfeiffer arbeitet im Verein Übergänge e. V. der Universität Leipzig. Mit seiner Arbeit unterstützt er Studierende der geisteswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Leipzig beim Übergang vom Studium ins Berufsleben, indem den Studierenden Möglichkeiten zur Mitarbeit in innovativen, kooperativen Projekten angeboten werden. Ein Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der Bewältigung von Herausforderungen der demografischen Entwicklung in ländlichen Räumen. 201400011_Vitalisierung_Bd1.indd 236 23.10.2014 08:18:20 237

Reifarth, Jürgen

Dipl.-Theol. und Dipl.-Jour. Jürgen Reifarth war von 1998 bis 2013 Studienleiter für politische Jugendbildung an der Evangelischen Akademie Thüringen mit den Schwerpunkten „Medien und Spiritualität“, „DDR-Geschichte“ und „geschlechtsbezogene Jugendarbeit“. Seit 2004 ist er Initiator von Jungen-Wochenenden, Tagungen, Fortbildungen, Vorträge und Vernetzungsarbeit zur Jungen- und Mädchenarbeit, Sprecher der „Fachgruppe Jungenarbeit in Thüringen“ sowie Leiter des Thüringer Teilprojektes „Thematische Zugänge erproben: Historisch-politische Bildung und geschlechtsspezifische Jugendbildung“ im Rahmen des Verbundprojektes „Vitalisierung ländlicher Räume durch intergenerative Zusammenarbeit“ der Evangelischen Akademien Deutschland e. V.

Roth, Roland

Prof. Dr. Roland Roth studierte Sozialwissenschaften in Marburg und Frankfurt/M. Es folgte die wissenschaftliche Mitarbeit und Promotion am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt/M., 1976 - 1980 Leitung eines Stadtteilprojekts gegen Jugendarbeitslosigkeit in Frankfurt/M. sowie Hochschulassistenz und Habilitation (1992) am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 1993 ist er Professor für Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) in Magdeburg. Weiterhin war er 1997/98 Research Fellow an der University of California in Santa Cruz (UCSC) mit dem Schwerpunkt „Poor People’s Movements“, 1999 Gastprofessor an der Universität Wien, 2007/08 Gastforscher am Wissenschaftszentrum Berlin. Seine Arbeits- und Veröffentlichungsschwerpunkte sind die politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland, kritische Gesellschaftstheorie, transnationale Politik, Demokratie und Menschenrechte.

Volkmann, Tatiana

Tatiana Volkmann ist Diplom-Kommunikationspsychologin und Betzavta- Trainerin (CAP). Ihre mehrjährige Forschungs- und Evaluationstätigkeit am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaften der Universität Greifswald befasste sich mit dem Thema „Rechtsextremismus“ und Beratungs- und Bildungsprojekten für Demokratieentwicklung. Seit 2011 ist sie Studienleiterin für Demokratiebildung der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben Konfliktkompetenztrainings die kommunale Beratung zum Umgang mit demokratiegefährdenden Phänomenen und zur Stärkung der demokratischen Kultur. 201400011_Vitalisierung_Bd1.indd 237 23.10.2014 08:18:20 238

von Kuczkowski, Johanna

Johanna von Kuczkowski studierte Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Seit 2002 arbeitete sie im Bereich Konzertmanagement für verschiedenste Kulturinstitutionen, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Kurt Weill Fest Dessau, die Europäische FilmPhilharmonie, das Festival Young Euro Classic und das Konzerthaus Berlin. Nebenberuflich widmet sie sich der musikalischen Praxis, Kunst und Literatur und unterstützte 2013 die Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. bei der Erstellung des Projektabschlussberichtes und Publikation des Projektes „Vitalisierung ländlicher Räume durch intergenerative Zusammenarbeit“.

Wiezorek, Christine

Christine Wiezorek arbeitet seit 2013 als Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogik des Jugendalters am Institut für Erziehungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie hat von 1990 bis 1996 an der Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaft in der Fachrichtung Sozialpädagogik studiert. Im Jahr 2003 folgte die Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2012 die Habilitation. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich qualitativer Sozialisations- und Bildungsforschung mit den Schwerpunkten „Jugend“ und „jugendliche Lebenslagen“, „Bildung und Ungleichheit“, „Kooperation Jugendhilfe – Schule“ sowie den Familienbildern von pädagogischen Professionellen.

Wolff, Christian

Dipl. Ing. Christian Wolff ist Geoinformatiker beim Verein Agira e. V. der Hochschule Anhalt in Dessau. Er arbeitet an der Entwicklung und Nutzung geobasierter Internetanwendungen zur wissenschaftlichen Untersuchung demografischer Entwicklungen und Unterstützungsmöglichkeiten durch web-2.0-basierte Instrumente für Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure.

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