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Internet und Politik

Bestellnummer: 2412
Autoren/Hrsg.: Henrik Flor
Erscheinungsjahr: 2012
Auflage: 1
Seitenzahl: 48
ISBN: 978-3-89974794-2
Reihe: Wochenschau, Sek. II
Format: geheftet

Verfügbarkeit: lieferbar

17,10 €
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Internet und Politik

Über das Buch

PC und Internet haben alle Lebensbereiche verändert. Auch in der politischen Kommunikation sorgen Digitalisierung und Vernetzung für neue Partizipationsangebote, aber auch Kontrollmöglichkeiten. Dieses Heft bildet ab, wie konservative mit fortschrittlichen Politikern, Ermittlungsbehörden mit Hackern und Despoten mit einer engagierten Zivilgesellschaft um die Gestaltung der digitalen und gesellschaftlichen Zukunft ringen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Einblick in die Palette neuer Formen des Wahlkampfes, der Parteiarbeit und politischer Interaktion im Internet. Sie lernen Online-Beteiligungsmöglichkeiten für Staat, Parteien und Zivilgesellschaft kennen. Des Weiteren untersuchen sie, welche Rolle das Internet im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Veränderung spielt und welche neuen Protestformen es ermöglicht. Abschließend setzen sie sich anhand aktueller politischer Diskussionen mit Internet-Zensur und -überwachung in Deutschland auseinander.

Inhaltsübersicht

1. Digitale Politik und Partizipation: Grenzen und Möglichkeiten
2. Neue Beteiligungschancen: Parteien und Staat
2.1 Wahlkampf im Netz
2.1.1 Revolution der Wahlkampfkommunikation?
2.1.2 Online-Fundraising – Zukunftsmodell der Wahlkampffinanzierung?
2.1.3 Online-Wahlwerbung – auf dem Weg zum gläsernen Bürger?
2.2 Auf dem Weg zur virtuellen Partei?
2.3 Die Piraten – Amateure ohne Programm oder Prototyp des Politikers 2.0?
2.4 EXKURS: Wer engagiert sich überhaupt im Netz?
2.5 Twitter – 140 Zeichen heiße Luft oder effektive Echtzeitkommunikation?
2.6 Bürgerdialoge – Alibi-Partizipation oder echte Mitsprache?
2.7 Extremismus – wie weit reichen politische und religiöse Freiheit?
3. Neue Beteiligungschancen: Transparenz und Protest
3.1 Auf dem Prüfstand: Die Facebook-Revolution
3.2 Netz-Kampagnen – digitale Avantgarde oder Pseudo-Engagement?
3.3 Watchdogs im Netz – Transparenz-Helden oder Netz-Aktionismus ohne Legitimation?
3.4 Whistleblowing – notwendige Transparenz oder Geheimnisverrat?
3.5 „Open Data“ – mehr Transparenz und Beteiligung durch Verwaltungsdaten?
4. Kontrolle: wer hat die Macht im Netz?
4.1 Visionen und Realitäten eines freien Netzes
4.2 Löschen oder Sperren? Der schwierige Umgang mit Kinderpornographie im Netz
4.3 Der Bundestrojaner – unzulässiger Eingriff in die die Freiheitsrechte?
4.4 Anonymität im Netz – Freibrief für Trolle oder notwendiger Freiheitsraum?
4.5 Vorratsdatenspeicherung – Sicherheitsgewinn oder staatliches Kontrollinstrument?
4.6 Das Internet – beherrschen statt zensieren?
5. Glossar

Zu den Autoren

Henrik Flor
ist Redaktionsleiter bei dem Digital-Magazin Enter. Er hat für die Online-Magazine politik-digital.de und politik.de gearbeitet und ist Mitbegründer des Berliner Verein Netzdemokraten.

Presse

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