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Jahrbuch Demokratiepädagogik 4

Friedenspädagogik und Demokratiepädagogik

Jahrbuch Demokratiepädagogik 4

Über das Buch

Kriege, politische Gewalt und Terrorismus beeinflussen den politischen Alltag. Langfristige Friedensstrategien sind gefragt. Diese müssen sich auf eine Erziehung für eine Kultur des Friedens stützen.

Das Jahrbuch Demokratiepädagogik Bd. 4 widmet sich der Friedenspädagogik und stellt Bezüge zur Demokratiepädagogik her. Es geht um grundlegende theoretische und empirische Fragen:  den Zusammenhang zwischen Friedenspädagogik und  Global Citizenship Education, ihre Verankerung im Bildungswesen, die Evaluation von Programmen  und Aspekten friedenspolitischer Haltung. Der praktische Teil thematisiert den Umgang mit dem extremistischen Salafismus, skizziert eine Schulpartnerschaft mit Afrika, wendet sich dem Kompromiss als politischer Größe zu und geht auf die Bedeutung von Erinnerungskulturen ein. Informationen zu Ländern und Regionen, aus der Zivilgesellschaft sowie Rezensionen runden den Band ab.

Inhaltsübersicht

Helmolt Rademacher/ Werner Wintersteiner: Friedenspädagogik und Demokratiepädagogik

 

I.   Schwerpunkt: Friedenspädagogik und Demokratiepädagogik

Ulli Jäger: Friedensbildung und -pädagogik: Strukturelle Verankerungen und Initiierung von Lernprozessen

Fritz Reheis:  „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“. Herausforderungen für die Friedenspädagogik im 21. Jahrhundert

Werner Wintersteiner: Global Citizenship Education – ein friedenspädagogisches Konzept

Norbert Frieters-Reermann: Friedenspädagogik als zivile Konfliktbearbeitung - Spannungsfelder ziviler Friedensbildung

Bettina Gruber: Lerneffekte in der Friedenserziehung. Erkenntnisse für die Praxis, Ausbildung und Forschung

Helmolt Rademacher: Zur Bedeutung der Haltung in der Friedens- und Demokratiepädagogik

 

II.  Forum

Reiner Steinweg: Langzeitwirkungen von Friedenserziehung. Eine autobiographische Skizze

Bert Freyberger/Volker Reinhardt: Erinnerungskultur, Geschichtsbewusstsein und Friedenspädagogik – ein Interview

Kurt Edler: Friedenspädagogik in Zeiten des Dschihad  Ideologiekritische Selbstbeobachtungen eines Friedensbewegten

Cristian D. Magnus/Anne Sliwka: Community-based learning and research (CBLR): Studierende forschen für Schulen im Rahmen von Service Learning

Hermann Veith: Zur Reform des Systems der schulischen Leistungsbeurteilung

Klaus Dicke: Billiger Kompromiss? Bemerkungen zu einer vernachlässigten Tugend vernünftiger Politik

 

III.  Praxis

Barbara Esser: „Ferien vom Krieg – Dialoge über Grenzen hinweg“ Israelisch-palästinensische Dialogseminare:  gewaltlos – konfliktreich

Friedel Grützmacher/Hans Berkessel: „Wir arbeiten an der Vision eines gemeinsamen Staates Israel mit der Gleichberechtigung aller Bürger“ – Ein Interview

Markus Gloe/Tonio Oeftering: Ein bisschen Frieden….  Lieder gegen den Krieg und für den Frieden als Medium politischer Bildungsprozesse

Christophe Straub: Das deutsch-französische Schulbuch – Geschichte lehren und lernen aus binationaler Perspektive

Katharina Dohmen/Wilfried Kretschmer: Lernen mit und in Afrika – die Robert-Bosch-UNESCO-Gesamtschule baut eine Krankenstation in Tansania

 

IV.  Länder und Regionen

Wolfgang Beutel: Gute Praxis – innovative Ideen – Projekte aus dem Förderprogramm Demokratisch Handeln (2012)

Barbara Jost: Länderbericht Schweiz – Aktuelle Situation der Friedenspädagogik

Johanna Urban: PoliPedia.at – kollaborative Lernformen als Beitrag zur Stärkung des Demokratiebewusstseins

Dieter Lünse/Wolfgang Steiner: Friedenspädagogik im Norden

Raingard Knauer: Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen

 

V.  Zivilgesellschaft, Rezensionen und Dokumentationen

Peter Fauser: Was heißt und zu welchem Ende treiben wir Demokratiepädagogik? Ein skeptischer Appell

Wolfgang Edelstein: Gefährdete Demokratie

Wolfgang Beutel: „Aufgeklärte Freiheit“ – 25 Jahre Förderprogramm Demokratisch Handeln

Wolfgang Beutel/Peter Fauser: Der „Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren 2014“

     Christine Lieberknecht: „Ethos der Verständigung“ Laudatio auf Antje Vollmer

     Antje Vollmer: Dank für den Hildegard Hamm-Brücher-Preis

     Rupprecht Podszun: Engagement durch Hilfe vor Ort – Laudatio auf ein Hamburger Schulprojekt

     Manuel Schiffer: Auf das eigene Leben beziehen – Zeitgeschichte und Demokratie. Laudatio auf ein Haldenslebener Schulprojekt

Werner Wintersteiner: Klassiker und Neuerscheinungen der Friedenspädagogik

Wolfgang Beutel: „Dona nobis pacem“ – Friedenspädagogik, alte und neue Musik. Rezension zu:  Dieter Senghaas  (2013): Frieden hören. Musik, Klang und Töne in der Friedenspädagogik

Inga Wehe: Individuelle Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung aus demokratiepädagogischer Perspektive. Rezension zu Silvia-Iris Beutel/ Wolfgang Beutel (Hrsg.) (2014): Individuelle Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung

„Thüringen 19_19“: Demokratie stärken, demokratisches Lernen vorbereiten. Ein tätiges Jubiläum der Weimarer Republik 2019. Ein Thesenpapier

Katalog der Forderungen des „forum neue bildung rheinland-pfalz"

Zu den Autoren

Hans Berkessel, Pädagoge und Historiker. Multiplikator der historisch-politischen Bildung; Regionalberater und Jurymitglied des „Förderprogramms Demokratisch Handeln“; Gründungsmitglied der DeGeDe und Koordinator des Demokratietages Rheinland-Pfalz.

Wolfgang Beutel, Dr. phil., Geschäftsführer des „Förderprogramms Demokratisch Handeln“. Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik und päd. Experte beim Deutschen Schulpreis, Lehrbeauftragter der FU Berlin.

Klaus Dicke, Dr., Universitätsprofessor für politische Theorie und Ideengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, bis 2014 Rektor dieser Universität.

Katharina Dohmen, ehem. Schülerin der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, Studentin der Medizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Wolfgang Edelstein, Dr., Professor und Direktor em. am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Gutachter der BLK-Programms „Demokratie lernen & leben", bis 2009 Vorsitzender der DeGeDe.

Kurt Edler, ehem. Referatsleiter Gesellschaft am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) und ehem. deutscher Koordinator für Education for Democratic Citizenship and Human Rights beim Council of Europe.

Barbara Esser, Koordinatorin des Projekts „Ferien vom Krieg“, Schwerpunkt Israel und Palästina, Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

Peter Fauser, Dr. rer. soc., Universitätsprofessor für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena i.R, wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“, und Initiator der IMAGINATA in Jena. Gutachter des BLK-Programms „Demokratie lernen & leben“. Mitbegründer und langjähriger Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises.

Bert Freyberger, Dr., Universitätsprofessor an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Geschäftsführender Vorsitzender der Bayerischen Konferenz für Geschichtsdidaktik.

Norbert Frieters, Dr., Professor für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW. Arbeits-  und Forschungsschwerpunkte: Friedens- und Konfiktpädagogik, Intergenerationelles Lernen und Globales Lernen. 

Markus Gloe, Dr. paed., Leiter der Lehreinheit Didaktik der Sozialkunde am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bettina Gruber, Mag. Dr., Wissenschaftlerin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Zeithistorikerin und Friedenspädagogin, stellvertretende Leiterin am Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik.

Friedel Grützmacher, Lehrerin in Rheinland-Pfalz, von 1991 bis 2006 Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, 1993-1996 Fraktionsvorsitzende, 2001 bis 2006 Vizepräsidentin des Landtags Rheinland-Pfalz; seit über 20 Jahren für die Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva tätig, seit 2007 Vorsitzende von Givat Haviva Deutschland e.V.

Ulli Jäger, Berghof Foundation, Programm Direktor für „Friedenspädagogik und Globales Lernen“, Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen für Friedenspädagogik, Mitglied im Beirat der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Barbara Jost, Primarlehrerin, MAS in peace and conflict transformation Uni Basel, Erwachsenenbildnerin und TZT-Leiterin, Gemeinderätin Soziale Dienste.

Raingard Knauer, Dr., Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Erziehung und Bildung im Kindesalter an der Fachhochschule Kiel. Gründungs- und Vorstandsmitglied des Instituts für Partizipation und Bildung e.V. (IPB).

Wilfried Kretschmer, Dr. phil., Schulleiter der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim (Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises), Mitglied im Programmteam der Deutschen Schulakademie, Lehrbeauftragter der Universität Hildesheim.

Dieter Lünse, Leiter Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation Hamburg, Dipl. Sozial Ökonom, Ausbilder für Mediation (BM), Zivilcourage, Friedenspädagogik und gewaltfreiem Handeln im kommunalem Raum, Sprecher Friedenspädagogik Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung.

Christian Magnus, M.A. Mitarbeiter am Institut für Bildungswissenschaft/Lehrstuhl für Schulpädagogik der Ruprecht Karls Universität Heidelberg.

Tonio Oeftering, Dr. paed., Juniorprofessor für Politikdidaktik am Institut für Politikwissenschaft/Zentrum für Demokratieforschung der Leuphana Universität Lüneburg.

Helmolt Rademacher,  Lehrer, Dipl. Päd., Projektleiter des HKM-Projekts Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD), Vorstandsmitglied der DeGeDe und Mitglied in der Jury des Förderprogramms „Demokratisch Handeln“.

Fritz Reheis, Dr. phil., langjährig Gymnasiallehrer in Neustadt bei Coburg. Danach Akademischer Direktor am Lernstuhl Politische Theorie und Professor (i.R.) für Didaktik der Sozialkunde an der Universität Bamberg, Mitglied der Jury im Förderprogramm „Demokratisch Handeln“.

Volker Reinhardt, Dr., Professor für Politikwissenschaft und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, Gastprofessor für Bildungswissenschaft an der Steinbeis-Hochschule Berlin, Präsident der Expert/innen des Schweizer Schulpreises, Jurymitglied im Förderprogramm „Demokratisch Handeln“ und päd. Experte beim Deutschen Schulpreis. 

Anne Sliwka, Dr., Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg.

Wolfgang Steiner, ehemaliger Projektleiter des BLK-Programms „Demokratie lernen & leben“ in Hamburg.

Reiner Steinweg, Dr.phil., Friedensforscher im Unruhestand, Vorsitzender des Forum Crisis Prevention, Vizeobman des Vereins Nai zur Unterstützung syrischer Kinder im Libanon, Mitglied der „Friedensinitiative der Stadt Linz“, Theaterpädagoge (Lehrstückspiel nach Bert Brecht), Erzählpädagoge und Lehrer der Gewaltfreien Kommunikation.

Christophe Straub, wiss. Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz..

Johanna Urban, BA, Mitarbeiterin am Demokratiezentrum Wien. Studium der Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Kopenhagen. Schwerpunk­te: Politische Bildung, Vergangenheitspolitik und Erinnerungskulturen, Euro­päische Union. Multiplikatorin bei ZARA-Training.

Hermann Veith, Dr. phil., Universitätsprofessor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialisationsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen. Päd. Experte beim Deutschen Schulpreis, Jurymitglied im Förderprogramm „Demokratisch Handeln“.

Inga Wehe, wiss. Mitarbeiterin am Inst. für Allg. Didaktik und Schulpädagogik der Technischen Universität Dortmund.

Werner Wintersteiner, Mag. Dr., Universitätsprofessor an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Deutschdidaktiker und Friedenspädagoge, Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik sowie Mitarbeiter am Institut für Deutschdidaktik.

 

Stimmen zum Buch

"Die Jahrbücher „Demokratiepädagogik“ der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik können als Anker und Pflanzkübel für das empfindliche und sorgsam zu hütende Pflänzchen „Demokratie leben“ verstanden werden. Sie dienen schulischen und außerschulischen Lehrkräften als Grundlagen- und Motivationsmaterial, um bei allen Menschen ein Bewusstsein zu schaffen, dass Demokratie die beste aller Lebensformen ist, gelernt und erfahren und verteidigt werden muss. [...] Das Jahrbuch 2016/17 mit dem Schwerpunkt „Friedenspädagogik und Demokratiepädagogik“ kommt nicht nur zur rechten Zeit, sondern auch als Leuchtturm und Zeigefinger in einer Welt, die in Egoismen, Ethnozentrismen, Nationalismen und Fundamentalismen auseinander zu driften droht!"

Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer, socialnet.de/40277

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