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Krieg und Frieden

Bestellnummer: 40023
Autoren/Hrsg.: Johannes Varwick (Hrsg.)
unter Mitarbeit von: Ulf von Krause, Reinhard Meyers, Bernhard Rinke, Christian Stock, Patrick Wagner
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-7344-0023-0
Reihe: uni studien politik
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

9,80 €
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Krieg und Frieden

Über das Buch

Krieg und Frieden gehören zu den zentralen Gegenständen des Politischen und der gewaltsame Konfliktaustrag ist Begleiter gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse. Allerdings hat sich das Kriegsbild in den vergangenen Jahren radikal gewandelt und das Kriegs- und Konfliktgeschehen ist unübersichtlicher geworden. Der Band analysiert in verständlicher Form zentrale Befunde der Forschung zum Thema Krieg und Frieden, und nimmt dabei auch die Möglichkeiten, Frieden zu schaffen, in den Blick.

Inhaltsübersicht

Johannes Varwick: Einleitung

Patrick Wagner: Vom totalen Krieg zum latenten Unfrieden
Kriegführung und Politik im Jahrzehnt des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1923) 
1. Vier Jahre Patt: der Erste Weltkrieg als Stellungskrieg der Soldaten und Diplomaten
2. Von Verdun nach Compiègne: Der Siegfrieden als einziger Ausweg aus dem totalen Krieg
3. Von Sarajevo nach Wladiwostok: Der totale Krieg als Katalysator ethnischer und ideologischer Gewalt
4. Von Versailles nach Lausanne: Der rasche Zerfall der neuen Weltordnung

Reinhard Meyers: Krieg und Kriegsentwicklung in der wissenschaftlichen Diskussion
1. Entwicklungsdynamik
2. Grundkonstanten der Diskussion: Entwicklung des Staates, der Produktivkräfte und der Destruktionsmittel
3. Bilanz: Elemente einer historischen Formenlehre von Krieg und Frieden

Bernhard Rinke: Warum herrscht Frieden?
Ursachen stabilen zwischenstaatlichen Friedens
1. Von der Kriegsursachenforschung zur Friedensursachenforschung
2. Frieden durch internationale Regime und Organisationen: Der Institutionalismus
3. Frieden durch Freihandel und Demokratisierung: Der Liberalismus
4. Warum Frieden herrscht

Ulf von Krause: Parlamentarische Befugnisse („War Powers“) im Spiegel der Theorie des „Demokratischen Friedens“
Eine vergleichende Betrachtung Deutschlands, Großbritanniens, der USA und Frankreichs
1. Theorie des „Demokratischen Friedens“
2. Systematisierung von parlamentarischen Einflussmöglichkeiten
3. Ergebnis

Christian Stock: Deutschland und der Einsatz militärischer Gewalt zur Konfliktbewältigung
1. Dem Frieden verpflichtet?
2. Deutschland und der Einsatz der Bundeswehr
3. Rechtliche Rahmenbedingungen
4. Die Praxis des Einsatzes von Gewalt auf der internationalen Ebene
5. Moralische und politische Begründungen
6. Deutschlands Umgang mit den heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen

Zu den Autoren

Dr. Ulf von Krause
Politikwissenschaftler, Generalleutnant a. D. der Bundeswehr, Königswinter

Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Meyers
Professor em. für Internationale Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Dr. Bernhard Rinke
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung; Geschäftsführer des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) an der Universität Osnabrück, Seminarstr. 33, 49069 Osnabrück

Christian Stock, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Johannes Varwick
Professor für Politikwissenschaft am Lehrbereich Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Emil-Abderhalden-Straße 7, 06108 Halle (Saale)

Dr. Patrick Wagner
Professor für Zeitgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hoher Weg 4, 06120 Halle (Saale)

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