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Krieg und Frieden 1914 - 2014

Beiträge für den Geschichts- und Politikunterricht

Bestellnummer: 40026
Autoren/Hrsg.: Manfred Quentmeier, Martin Stupperich, Rolf Wernstedt (Hrsg.)
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-7344-0026-1
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

29,90 €
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Krieg und Frieden 1914 - 2014

Über das Buch

Krieg und Frieden sind sowohl aus historischer als auch politischer Sicht von Bedeutung. Der vorliegende Band arbeitet die Begriffe Krieg und Frieden am Beispiel des Ersten Weltkriegs auf. Die Autoren erläutern alltagsgeschichtliche Beispiele und stellen neue Ansätze wie das Konzept des transnationalen Geschichtsunterrichts oder das binationale Projekt des deutsch-französischen Geschichtsbuchs vor. Des Weiteren werden innovative didaktische Ideen wie die Verwendung von Comics sowie Ausstellungsprojekte und medienpädagogische Vorschläge für den Unterricht zum Ersten Weltkrieg geboten.

Im historischen Teil werden die Folgen des Ersten Weltkriegs betrachtet, die sich nicht nur auf das 20. Jahrhundert beziehen, sondern bis in die Gegenwart sichtbar sind. Dazu gehört der Versailler Vertrag und die darin festgelegte deutsche Kriegsschuld mit ihren Konsequenzen für das politische Bewusstsein der Deutschen und dessen Auswirkungen im Blick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus. Aber auch die Folgen für die Geschichte Russlands bzw. der Sowjetunion, für ganz Osteuropa, den Balkan und den Nahen Osten werden betrachtet.
Die Beiträge zur politischen Bildung befassen sich mit dem modernen Friedensverständnis, Perspektiven, Szenarien und Konzepten für eine friedliche Welt. Diese werden auf Grundlage der Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts für Schule und Erwachsenenbildung aufbereitet.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Rolf Wernstedt
Philosophisches Nachdenken zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs


Erster Weltkrieg und frühe Nachkriegszeit

Gerd Krumeich
Der Kampf um die Sinngebung des Ersten Weltkriegs in der Weimarer Republik

Etienne François
Versailles

Gerhard Hirschfeld
Die Medialisierung des „Großen Kriegs“ in Deutschland

Helmut Bley
Welt-Wirkung des Ersten Weltkriegs – die Umwälzung im Nahen Osten

Hans-Heinrich Nolte
Erster Weltkrieg und Russische Revolution – die Wurzeln der politischen Weltblöcke


Der Erste Weltkrieg im Geschichtsunterricht

Rainer Bendick
Mehr als nur Kompetenzen. Der Erste Weltkrieg als Chance für einen transnationalen Geschichtsunterricht

Deutsch-französisches Podium:
Der Erste Weltkrieg in deutscher und französischer Perspektive – das deutsch-französische Geschichtsbuch
Teilnehmer: Rainer Bendick, Leon Dietsch, Peter Geiss, Anette Nogarede, Rainer Riemenschneider, Stephanie Zloch

Amrei Stupperich, Martin Stupperich
Soziale Auswirkungen des Ersten Weltkriegs in Deutschland als Thema eines kompetenzfördernden und quellenorientierten Unterrichts

Rolf Wernstedt, Marco Wingert, Judith Sucher, Heinz-Guenter Gutmann
Historisch-politische Bildung und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Martin Block
„Tagebuch 14/18“ – Ein bi-nationales Comic-Projekt zum Ersten Weltkrieg

Thorsten Heese
Mit den Augen des Anderen. Wie deutsche und französische Schülerinnen und Schüler an einem transnationalen Ausstellungsprojekt zum Ersten Weltkrieg partizipieren

Detlef Endeward
Der Ersten Weltkrieg – ein Medienereignis für den Geschichtsunterricht? Perspektiven für eine friedliche Welt

Dieter Senghaas
Lehrstücke für Friedensgestaltung

Julia Harfensteller
Das Friedensverständnis der UNO im Wandel

Ulrich Schneckener
Perspektiven und Szenarien für eine künftige Weltfriedensordnung

Bernhard Rinke
Auslandseinsätze der Bundeswehr zwischen Bündnisverpflichtungen und einer außenpolitischen Kultur der Zurückhaltung


Krieg und Frieden in Schule und Erwachsenenbildung

Manfred Quentmeier
Politische Bildung mit neuen Konzepten? Eine Auseinandersetzung um Inhalte wie Krieg und Frieden

Uli Jäger
Friedenspädagogik in Schule und Erwachsenenbildung – Neue Herausforderungen für die Erziehung zum Frieden Kurzviten der Autoren und Herausgeber

Zu den Autoren

Dr. Rainer Bendick, Studienrat am Abendgymnasium Sophie Scholl in Osnabrück mit den Fächern Französisch und Geschichte, war Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Otto-von-Bismarck-Stiftung und ist Mitherausgeber des deutsch-französischen Geschichtsbuches

Prof. Dr. Helmut Bley, Historiker, Leibniz Universität Hannover, Forschungsschwerpunkte: Afrikanische Geschichte, Kolonialgeschichte, Imperialismus von 1918

Martin Block, Journalist und Herausgeber des deutsch-französischen Comics „Tagebuch 14-18“ (Tintentrinker Verlag, Köln)

Julie Cazier, Politologin und Verlegerin, Tintentrinkerverlag Köln, Mitherausgeberin des deutsch-fanzösischen Comics zum Ersten Weltkrieg

Detlef Endeward, Leiter des Arbeitsbereichs Medienbildung am Niedersächsischen Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ)

Etienne François, Professor (em.) für Geschichte an der Universität Paris-I (Panthéon-Sorbonne) und an der Freien Universität Berlin

Heinz-Guenter Gutmann, Mitarbeiter des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Braunschweig

Dr. Julia Harfensteller, Co-Vorsitzende der UN Studies Association (UNSA), Berlin

Dr. Thorsten Heese, Kurator für Stadtgeschichte Osnabrücks, Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Gastdozent für Musedogie an der Universität Osnabrück

Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld, Historiker, Universität Stuttgart, Forschungsschwerpunkte: Erster und Zweiter Weltkrieg sowie Geschichte der Niederlande

Uli Jäger M.A., Berghof Foundation, Programmdirektor „Friedenspädagogik und Globales Lernen“, Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen für „Friedenspädagogik“, Mitglied im Wiss. Beirat der Deutschen Stiftung Friedensforschung

Prof. Dr. Gerd Krumeich, Historiker, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Forschungsschwerpunkte: Erster Weltkrieg und Nachwirkungen, Geschichte Frankreichs, insbesondere Jeanne d’Arc, sowie Mentalitäts- und Militärgeschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Hans-Heinrich Nolte, Historiker, Leibniz Universität Hannover, Forschungs-Schwerpunkte: Osteuropäische Geschichte, insbesondere Russlands und der Sowjetunion, sowie weltgeschichtliche Fragestellungen

Manfred Quentmeier, Studiendirektor a. D., Fachleiter Politik-Wirtschaft am Studienseminar Braunschweig (bis 2009), Stellv. Vorsitzender DVPBNiedersachsen, Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Politik unterrichten“

Dr. Bernhard-Wilhelm Rinke, Wissenschaftl. Mitarbeiter der Professur für Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung, Geschäftsführer des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Internat. Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung, Direktor des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung, Universität Osnabrück, Mitglied im Wissenschaftl. Beirat der Deutschen Stiftung Friedensforschung

Prof. Dr. hc. Dieter Senghaas, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Universität Bremen, u. a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung Friedensforschung, Osnabrück und der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung

Dr. Martin Stupperich, Oberstudiendirektor a. D., Leiter des Gymnasiums Leibnizschule Hannover (bis 2009), Vorsitzender des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes (bis 2013), Hannover

Judith Sucher, Mitarbeiterin des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Hannover

Prof. Rolf Wernstedt, Niedersächsischer Kultusminister 1990- 1998, Präsident des Niedersächsischen Landtages 1998- 2003, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Marco Wingert, Mitarbeiter des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Oldenburg

Stimmen zum Buch

"Das besondere Verdienst der beteiligten Verbände und Autoren liegt in der praktischen und materialgestützten Unterrichtsorientierung. [...] So ist ein sehr verdienstvolles Kompendium der vielfältigen Frafen und Möglichkeiten zum Thema Krieg und Frieden im Geschichts- und Politikunterricht entstanden. Ein sehr gelungenes Beispiel einer praktischen und themenorientierten Zusammenarbeit von historischer und politischer Bildung."

Gerhard Himmelmann, Politik unterrichten

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