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Leitfaden Konfliktbewältigung und Gewaltprävention

Pädagogische Konzepte für Schule und Jugendhilfe

Bestellnummer: 14022
Autoren/Hrsg.: Achim Schröder, Angela Merkle
Erscheinungsjahr: 2014
Auflage: 3. überarbeitete und aktualisierte Auflage
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-95414-022-0
Reihe: Debus Pädagogik
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

14,80 €
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Leitfaden Konfliktbewältigung

Über das Buch

Der konstruktive Umgang mit Konflikten und Gewalt ist ein Kernthema jugendpädagogischer Arbeit. Der Leitfaden gibt in dritter, überarbeiteter Auflage Lehrern, Sozialpädagogen, Erziehern und Eltern einen detaillierten Überblick über die derzeit gängigen Konzepte und Verfahren, wie soziales Kompetenztraining, erlebnispädagogische Aktivitäten, Szenisches Spiel, Anti-Mobbing-Strategien, interkultureller Kompetenzerwerb, Mediation und Anti-Aggressivitätstraining. Neben zeitgemäßen Aktualisierungen wurde er um die Bereiche neue Medien, Traumatisierung durch Gewalterfahrungen sowie Zivilcouragetrainings und Konzepte zum gewaltfreien Widerstand erweitert.

Berücksichtigt werden alle Zielgruppen von Schulklassen bis hin zu gewaltbereiten und besonders gefährdeten Jugendlichen. Neben der theoretischen Einordnung der Methoden und Ansätze, der Beschreibung der Abläufe, der Effekte und der Kritik lernen die Leser Praxisbeispiele, Adressen und Fortbildungsmöglichkeiten exemplarisch kennen. Alle Verfahren und Methoden werden zielgruppenspezifisch eingeordnet.

Inhaltsübersicht

Vorwort zur dritten überarbeiteten Auflage

Vorwort

 

I.Thematische Einführung in die Phänomene Konflikt und Gewalt bei Heranwachsenden – Erwartungen an die Pädagogik

1. Konflikte und Gewalt

2. Empirische Daten zur Jugendgewalt

3. Gewaltprävention und Jugendpädagogik

4. Ursachen und Hintergründe von Gewalt

5. „Gewalt geht Gewalt voraus“

6. Adoleszenz als Schauplatz für entwicklungsbedingte und kulturelle Konflikte

7. Respekt, Wertschätzung und Anerkennung

8. Qualitätsmaßstäbe und Vergleichskriterien für jugendpädagogische Verfahren zu Konflikt und Gewalt

 

II. Mit Konflikten und Gewalt umgehen lernen – jugendpädagogische Verfahren und Methoden im Überblick

1. Der konfrontative Ansatz in der Sozialpädagogik
1.1 Anti-Aggressivitätstraining©
1.2 Coolness-Training©

2. Mediative Verfahren
2.1 Mediation an Schulen
2.2 Mediation in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit
2.3 Mediation in Jugendsportverbänden
2.4 Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)

3. Körperorientierte und erlebnispädagogische Konzepte
3.1 Körperorientierte Konzepte
3.1.1 Mitternachtssport
3.1.2 Kampfkunst in der Gewaltprävention
3.1.3 „Erziehung durch Sport“– Das Trainingscamp Kannenberg
3.2 Erlebnispädagogische Angebote
3.2.1 Outward Bound und City Bound
3.2.2 Adventure Based Counseling (ABC)
3.2.3 Erlebnispädagogik in den „Hilfen zur Erziehung“

4. Training sozialer Kompetenzen
4.1 Trainingsprogramme für Schulen
4.1.1 FAUSTLOS- Gewaltprävention durch Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen in der Grundschule
4.1.2 „Erwachsen werden“ – ein Life-Skills-Programm für Schüler der Sekundarstufe I (Lions Quest)
4.2 Trainingsprogramme der Jugendhilfe
4.2.1 Der Soziale Trainingskurs als ambulante Hilfe für straffällig gewordene Jugendliche
4.2.2 DENKZEIT – ein sozialkognitives Einzeltraining für delinquente Jugendliche

5. Förderung interkultureller und zivilgesellschaftlicher Kompetenzen
5.1 Förderung interkultureller Kompetenzen
5.2 Demokratiepädagogik und Toleranzerziehung
5.2.1 Demokratie lernen in der Schule
5.2.2 Außerschulische Seminarkonzepte zur Toleranzerziehung
5.3 Zivilcouragetrainings
5.4 Training zum gewaltfreien Widerstand

6. Szenische Verfahren
6.1 Szenisches Spiel zur Konfliktbearbeitung
6.2 Animationstheater zu den Themen Konflikt und Gewalt

7. Training für Kinder und Jugendliche zum Umgang mit Mobbing sowie Konflikt- und Bedrohungssituationen
7.1 Handlungskompetenz in Bedrohungssituationen
7.2 Strategien gegen Mobbing
7.2.1 Das Anti-Bullying Konzept nach Olweus
7.2.2 Der No Blame Approach
7.2.3 Die Farsta Methode

8. Medienpädagogische Angebote
8.1 Aktive Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen
8.2 Der Computer als rezeptives Medium
8.2.1. Beratung zu Mobbing, Gewalt und Extremismus im Netz
8.2.2 Pädagogische PC-Spiele und Lernsoftware
8.3 Der Computer als aktivierendes Medium
8.4 Neue Medien: Kritische Nutzerkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen

9. Opferhilfe und Traumabearbeitung

10. Zielgruppenspezifische Einordnung der Verfahren und Methoden

 

III Weiterbildung und Forschung

1. Trainingsmodelle für Pädagogen
1.1 Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM) für Lehrkräfte
1.2 Professionell handeln in Gewaltsituationen
1.2.1 Das Professionell Assault Response Training PART
1.2.2 Deeskalationsstrategien

2. Ausbildungen zu den Verfahren
2.1 Konfrontative Pädagogik
2.2 Mediative Verfahren
2.3 Körperorientierte und erlebnisorientierte Verfahren
2.4 Training sozialer Kompetenzen
2.5 Interkulturelle und zivilgesellschaftliche Kompetenzen
2.5.1 Pädagogik der Vielfalt
2.5.2 Demokratielernen
2.5.3 Zivilcouragetrainings
2.6 Szenische Verfahren
2.7 Training zum Umgang mit Mobbing, Gewalt- und Bedrohungssituationen
2.8 Medienpädagogische Angebote
2.9 Opferhilfe und Traumabearbeitung

3. Forschungseinrichtungen
3.1 Pädagogische Konflikt- und Gewaltforschung an der Hochschule Darmstadt
3.2 Institut für Friedenspädagogik, Tübingen
3.3 Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld
3.4 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN)
3.5 Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg
3.6 Deutsches Jugendinstitut e.V. München

 

IV. Anhang

Auszüge aus verwendeten Gesetzestexten

Literaturverzeichnis

Zu den Autoren

Dr. Achim Schröder
Jahrgang 1951, Prof. für Kulturpädagogik und Jugendarbeit am Fachbereich Sozialpädagogik der Hochschule Darmstadt. Leiter des Projekts „Pädagogische Konfl ikt- und Gewaltforschung“. Arbeitsschwerpunkte: Adoleszenz, Szenisches Spiel, politische Jugendbildung, Schule und Jugendarbeit.

Angela Merkle
Jahrgang 1969, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, freie Mitarbeiterin des Projekts „Pädagogische Konfl ikt- und Gewaltforschung“ des Fachbereichs Sozialpädagogik der Hochschule Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Jugend(berufs)hilfe, Interkulturelle Arbeit, Konfl iktbearbeitung und Gewaltprävention.

Stimmen zum Buch

"Das Buch ist geeignet für alle Studierenden und Praktiker/-innen, die sich einen Überblick verschaffen wollen, was es an Trainings und Hilfen für Kinder und Jugendliche sowohl grundlegend als auch intervenierend bei verstärkt auftretendem gewaltbereiten Handeln gibt. [...] In jedem Fall hat sich der eigene Horizont erweitert und möglicherweise geht es anderen Lesern wie mir, dass man die ein und andere gewonnen Information gezielt im Kollegen- und Freundeskreis weitergeben kann."

Dorothee Stieber-Schöll, Außerschulische Bildung

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