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Mehr Partizipation - mehr Demokratie?

Bestellnummer: 4968
Autoren/Hrsg.: Kerstin Pohl, Peter Massing (Hrsg.)
unter Mitarbeit von: Jan W. van Deth, Oscar Gabriel, Wolfgang Gaiser, Martina Gille, Brigitte Kerchner, Göttrik Wewer
Erscheinungsjahr: 2014
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-3-89974968-7
Reihe: uni studien politik
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

9,80 €
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Mehr Partizipation - mehr Demokratie?

Über das Buch

Ohne politische Partizipation ist eine Demokratie nicht denkbar.
Jugendparlamente, Volksentscheide und Verfahren der Liquid Democracy sind in den letzten Jahren neben konventionelle Beteiligungsformen getreten. Die empirische Forschung zeigt allerdings, dass die neuen Möglichkeiten vor allem von höher gebildeten und gut verdienenden Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Heißt mehr Beteiligung also wirklich mehr Demokratie? Namhafte Autorinnen und Autoren präsentieren in diesem Band empirische Forschungsergebnisse und diskutieren die Frage, welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollten.

Inhaltsübersicht

Kerstin Pohl/Peter Massing: Einleitung

Jan W. van Deth: Das schwierige Verhältnis zwischen Partizipation und Demokratie
1. Partizipation und Demokratie
2. Wozu partizipieren?
3. Wer partizipiert?
4. Wozu nicht partizipieren?
5. Fazit

Oscar Gabriel: Bürgerbeteiligung in Deutschland
1. Mehr Partizipation – Mehr Demokratie?
2. Grundlagen politischer Beteiligung in Deutschland: Verfassung, Gesetze und informelle Muster
3. Wie stark engagieren sich die Bundesbürger politisch und wie hat sich das politische Engagement im Zeitverlauf entwickelt?
4. Wer beteiligt sich und wer beteiligt sich nicht?
5. Was veranlasst Menschen zur politischen Aktivität?
6. Schluss: Politische Partizipation und die Qualität der Demokratie

Brigitte Kerchner: „Liquid Democracy“ – Zur Qualität digital vernetzter Bürgerbeteiligung
1. Demokratie, E-Demokratie, Liquid Democracy – Erste Begriffsklärungen
2. Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesell- schaft“ – Digitale Bürgerbeteiligung im Selbstversuch
3. Demokratie und Staat – ein exemplarisches Themenfeld
4. Zur Qualität von „Liquid Democracy“ – Fünf Prüfkriterien im Einsatz
5. Fazit und Ausblick auf künftige Forschungsfragen

Wolfgang Gaiser/Martina Gille: Jugendliche und Partizipation
1. Aktualität der Partizipation junger Menschen
2. Empirische Ergebnisse
3. Entwicklungstrends
4. Fazit und Perspektiven

Göttrik Wewer: Form und Inhalt, oder: Transparenz und Politik
1. Transparenz: Wundermittel oder Ordnungsprinzip?
2. Politik heißt Abwägen: optimieren statt maximieren
3. Politik heißt Entscheiden: Inhalte statt Verfahren
4. Transparenz als Prinzip – oder aus Prinzip?

Zu den Autoren

Jan W. van Deth
Inhaber des Lehrstuhls für Politische Wissenschaft und International Vergleichende Sozialforschung an der Universität Mannheim

Dr. Oscar Gabriel 
Prof. em. am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart und ordentliches Mitglied des Deutschen Forschungsinstituts für Öffentliche Verwaltung, Speyer

Dr. Wolfgang Gaiser
arbeitete von 1973 bis 2011 am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München, zuletzt als Grundsatzreferent für Jugendforschung.

Martina Gille
Dipl.-Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des „Zentrums für Dauerbeobachtung und Methoden“ des Deutschen Jugendinstituts e.V. in München

Dr. Brigitte Kerchner
Lehrstuhlvertretung der rechtlichen Grundlagen der Politik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin, Ihnestr. 22, 14195 Berlin

Dr. Göttrik Wewer
Politik- und Verwaltungswissenschaftler, Staatssekretär a. D., Vice President E-Government bei der Deutschen Post Consult GmbH

Stimmen zum Buch

"Die Studienausgabe ist ein übersichtlicher Einstieg in das Gebiet der politischen Partizipation, regt zum Nachdenken an und wirft interessante Fragen für eigene Recherchen auf. Es liefert argumentatives Rüstzeug für manche Diskussion."

(Daniel Sommerlad, socialnet.de)

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