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Menschenrechtsbildung in der Gedenkstätte

Eine empirische Studie zur Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten

Bestellnummer: 40255 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Helen Esther Zumpe
Erscheinungsjahr: 2012
Auflage: 1
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-7344-0255-5 (PDF-Download)
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Format: PDF

Verfügbarkeit: lieferbar

Menschenrechtsbildung in der Gedenkstätte
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Menschenrechtsbildung in der Gedenkstätte

Über das Buch

Die meisten von uns besuchten im Laufe ihrer Schulzeit ein ehemaliges NS-Konzentrationslager. Aber was und wie lässt sich eigentlich an den Orten ehemaliger NS-Konzentrationslager für die Gegenwart und Zukunft lernen?
Die Autorin Helen Esther Zumpe unternimmt erstmalig den Versuch, Gedenkstättenpädagogik und Menschenrechtsbildung miteinander zu verknüpfen. In ihrer Studie untersucht sie zunächst mögliche Lehren aus der NS-Vergangenheit hinsichtlich der Menschenrechte. Sie analysiert die Bildungsarbeit in Gedenkstätten, und welchen Nutzen wir daraus für die Menschenrechtsbildung ziehen können. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Didaktik und Methodik beider Praxisfelder gelegt. Zumpe wertet Interviews mit Gedenkstättenmitarbeitern sowie eine Befragung von Jugendlichen an den Gedenkstätten KZ Osthofen und KZ Sachsenhausen aus und stellt sie dem Erinnerungsort Dokumentationszentrum „ehemaliges Reichsparteitagsgelände“ Nürnberg gegenüber.
Das Buch liefert nicht nur innovative Modelle des Nexus zwischen der Bildungsarbeit in KZ-Gedenkstätten und der Menschenrechtsbildung, sondern es bietet auch interessante, neue Perspektiven der Bildungsarbeit.

Inhaltsübersicht

Einleitung
1. Die Gedenkstätten-pädagogik
2. Die Menschenrechtsbildung
3. Der Forschungsstand
4. Der möglicheNexus
5. Fragestellung und gewähltes  Forschungsdesign
6. Forschungsergebnisse Gedenkstätte KZ Osthofen
7. Forschungsergebnisse   Gedenkstätte Sachsenhausen
8. Forschungsergebnisse Dokumentationszentrum ehemaliges „Reichsparteitagsgelände“ Nürnberg
9. Gesamtauswertung und vergleichende Ergebnisse
10. Literaturverzeichnis

Zu den Autoren

Helen Esther Zumpe, Jahrgang 1973, Studium der Erziehungswissenschaft in Trier und Hamburg, 1995-2001 verschiedene Tätigkeiten an KZ-Gedenkstätten, Diplom 2002, 2012 Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Stimmen zum Buch

"gibt [...] neben vielen interessanten Denkanstößen einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Gedenkstättenpädagogik, der Menschenrechtsbildung sowie der Arbeit in Sachsenhausen, Osthofen und Nürnberg."

geschichte für heute

„Helen Esther Zumpe ist inhaltlich eine äußerst interessante Arbeit gelungen, die es verdienen würde, zur ‚Pflichtlektüre‘ für die von ihr als „Gedenkprofis“ bezeichneten Menschen zu werden und der darüber hinaus eine weite Verbreitung im Kreise der mit Gedenkstätten in der einen oder anderen Weise befassten Menschen zu wünschen ist, da sie die Finger in diverse ‚Wunden‘ legt, die nur zu oft verschwiegen oder bemäntelt werden. Positiv hervorzuheben ist dabei ihr mitunter ‚frecher Stil‘ – einschließlich der Einfügung von Songzeilen als eine Art Untertitel oder Leitmotiv […] und ihre Weigerung, angesichts unangenehmer Wahrheiten den Mund zu verschließen.“

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