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Ordnung

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Ordnung

Über das Buch

„Ordnung“ hat eine zentrale Bedeutung in der Schule im Allgemeinen und im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht im Besonderen: das unterrichtliche Angebot, z.B. das Wissen, wird geordnet, und die Nutzung soll geordnet verlaufen, z.B. entlang der Curricula oder der Lehrmittel. Damit ist ein weites Feld für das Heft abgesteckt, das die Autorinnen, Autoren breit und unterschiedlich besetzen.

Die Beiträge in diesem Heft präsentieren Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Ordnungen, diskutieren das Verhältnis unterschiedlicher Ordnungen der Didaktik und der Bezugswissenschaften oder thematisieren Ordnungen im Kopf der Lernenden, der Lehrenden und im alltäglichen gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht.

Inhaltsübersicht

Peter Gautschi: Ordnung – zur Einführung in das Schwerpunktthema

Jürgen Oelkers: Ordnung – ein Tabu?

Andrea Szukala, Oliver Krebs: Sozialwissenschaftliche Kontroverse und die Ordnung des curricularen Wissens

Florian Weber: Reflexion von Ordnungserfahrung – Begegnung mit Institutionen.
Überlegungen zu einer genetischen Institutionenkunde in der Politischen Bildung

Michael May: Ordnungsbildung in fachkulturellen Praktiken.
Empirische Rekonstruktionen am Beispiel der politischen Bildung

Tim Kaiser, Franziska Birke, Andreas Lutter: Schülerkonzepte zu ordnungspolitischen Fragen – Eine phänomenographische Untersuchung

Thorsten Hippe: Bildung zur Sozialen Marktwirtschaft oder Befähigung zur Kapitalismuskritik?

Forum

Johannes Tschapka, Taeyeon Kim: 2043: Scenario technique as an educational means of learning sustainability

Wolfgang Sander: Israel in deutschen Schulbüchern für die Gesellschaftswissenschaften
– Ergebnisse aus der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission

Stefanie Kessler, Stefan Immerfall, Helmar Schöne: Die Europäische Union im Unterricht – das Feld der Lehrer/-innen-Fortbildung

Manuela Droll: Lernhaus – Ein Ordnungskonzept für die Planung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten zur individuellen Förderung in
den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern

Werkstatt

Karin Fuchs: Unterrichtsmaterialien zur „Akte Grüninger“ –
ein Entwicklungsprojekt in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Tilman Rhode-Jüchtern: Leit-Bilder – Kreatives Entschlüsseln rätselhafter Ordnungen

Buchbesprechungen

Aleida Assmann: Ist die Zeit aus den Fugen? Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne (von Markus Furrer)

Markus Furrer/Kurt Messmer (Hrsg.): Handbuch Zeitgeschichte im Geschichtsunterricht (von Christian Mathis)

Fritz Reheis: Politische Bildung. Eine kritische Einführung. (von Regula Argast)

 

Abstracts
Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Prof. Dr. Franziska Birke ist Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Prof. Manuela Droll ist Bereichsleiterin für Gesellschaftswissenschaften und Sprachen am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen und Gymnasien) in Weingarten/Württemberg.

Prof. Dr. Karin Fuchs lehrt an der Pädagogischen Hochschule Luzern und an der Universität Fribourg Geschichtsdidaktik der Sekundarstufen I und II.

Dr. Thorsten Hippe ist wissenschaftlicher Angestellter im Lehr- und Forschungsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

Prof. Dr. Stefan Immerfall ist Professor für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam mit Helmar Schöne hat er verschiedene Projekte im Rahmen des Jean-Monnet-Programms „Learning EU at School“ bearbeitet.

Tim Kaiser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik des Instituts für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel.

Stefanie Kessler promoviert derzeit in der Politikdidaktik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bildungssoziologie an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg.

Taeyeon Kim ist Doktorandin am Graduiertenkolleg des interdisziplinären Programms für Umweltbildung an der Seoul National University in Südkorea.
Oliver Krebs ist Lehrer im Hochschuldienst an der Universität Bielefeld – Didaktik der Sozialwissenschaften.

Prof. Dr. Andreas Lutter ist Professor für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Prof. Dr. Michael May ist Professor für Didaktik der Politik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Seine Arbeitsschwerpunkte sind politikdidaktische Konzeptionen, interpretative Fachunterrichtsforschung und Bildungsmaßnahmen gegen Rechtsextremismus.

Prof. Dr. Jürgen Oelkers ist emeritierter Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Reformpädagogik,
Wissenschaftsgeschichte, analytische Bildungsphilosophie und öffentliche Bildung.

Prof. Dr. Tilman Rhode-Jüchtern ist Fachdidaktiker für Geographie an der Universität Jena (a.D. seit 2011).

Prof. Dr. Wolfgang Sander ist Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Prof. Dr. Helmar Schöne ist Professor für Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam mit Stefan Immerfall hat er verschiedene Projekte im Rahmen des Jean-Monnet-Programms „Learning EU at School“ bearbeitet.

Prof. Dr. Andrea Szukala ist Professorin für die Didaktik der Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Prof. Dr. Johannes Tschapka ist Professor für „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ am Institut für Geographiedidaktik der Seoul National University in Südkorea.

Dr. Florian Weber ist Studienreferendar für Sozialkunde und Ethik/Philosophie in Berlin und Lehrbeauftragter an der Universität Jena.

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