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Anerkennung – Über den Umgang mit Menschen in der Schule

Mit einem Nachwort von Hilbert Meyer

Bestellnummer: 14084 (Print) / 14085 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Wolfgang Geisler
Erscheinungsjahr: 2017
Auflage: 1. Auflage 2017
Seitenzahl: 200
ISBN: 978-3-95414-084-8 (Print) / 978-3-95414-085-5 (PDF)
Reihe: Debus Pädagogik
Neuheiten: Neuerscheinung

Verfügbarkeit: lieferbar

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Geisler, Anerkennung

Über das Buch

Menschen brauchen Anerkennung. Diese Feststellung gilt für Schülerinnen und Schüler genauso wie für Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen, die in der Schule arbeiten. Gegenseitige Anerkennung stellt eine Voraussetzung jeder gelingenden pädagogischen Arbeit dar.

Dieses Buch unterstützt Lehrerinnen und Lehrer dabei, ihr eigenes Verständnis für die Anerkennung in pädagogischen Situationen zu entwickeln und Missachtung möglichst zu vermeiden.

Anerkennung ist ein wichtiges Gut. Sich selbst anzuerkennen hilft jedem Einzelnen, nicht von der Schule verschluckt zu werden oder sich frühzeitig von seiner Arbeit innerlich abzumelden.

Anerkennung, das ist Anreiz, Impuls, Motivation und auch ein Stück Lebenskunst. Im essayistischen Stil wartet das Buch mit vielen Beispielen, Geschichten und Zitaten aus dem Schulalltag auf, ohne freilich auf die Theorie der Anerkennung zu verzichten.

Inhaltsübersicht

Zuvor

Kapitel 1 – Warum Anerkennung im Umgang mit Menschen in der Schule so wichtig ist

Wenn Unterricht verletzt
Beschädigte Seelen
Die traurige Geschichte des Ludwig Wittgenstein
… und weitere Fälle verfehlter Anerkennung
Überzeugungstäter
Minimalkonsens, dringend gesucht
Eine Dosis Theorie
Pädagogische Übersetzungen
Etwas über Gerechtigkeit
Schulkultur
Abschließender Vorschlag für den Literaturunterrich

Kapitel 2 – Über den Umgang mit Schülerinnen und Schülern

Pädagogische Beziehungen, Kernstücke schulischer Arbeit
Verantwortung lernen
Man darf nicht Pech haben
Gesicht, Ansehen, Begegnung
Alle brauchen Integration
Jeder Fall ist anders: Mustafa und Mischa
Höflichkeit zählt
Drei (un)zeitgemäße Plädoyers für Zeit, Ruhe und Ernst
Kindheit als Event
Kleine Verbeugung vor Neil Postman

Kapitel 3 – Vom Umgang mit Eltern

Gute Eltern, schlechte Eltern
Schlechte Schule, gute Schule
Die Kunst des Elternabends
Wo Anerkennung entsteht (oder ausbleibt)
Wohltemperiertes Loblied auf den guten Schulelternbeirat. Eine kurze Rede
Kein Grund, sich zu erheben

Kapitel 4 – Über den Umgang mit Lehrerinnen und Lehrern

Lehrer-Leiden
Volle Hingabe und immer mehr Aufgaben
Prämie gefällig? Zeit statt Geld
Gute Arbeit – aber was heißt das?
Anerkennung, wechselseitig, zuweilen skurril
Überall nötig: Fantasie
Lehrer fürs Leben. Seitenblicke nach Frankreich
Zufriedenheit ist lernbar

Kapitel 5 – Über den Umgang mit Schulleitung und Schulaufsicht

Vom schweren Anfang
Zwei oder drei Schulleitertypen
Was an Schulleitungen stört. Eine Fehlerquellen-Liste
Kollegium und Schulleitung: Wie sie mit einander umgehen können. Sechs einfache Feststellungen
Ein bisschen Utopi
Karriere, warum nicht? Brief, die Entscheidung betreffend, Schulleiter zu werden
Kalt erwischt. Melancholische Anwandlungen eines Schulleiters an einem Februartag mit Schnee
Schulaufsicht, ein besonderes Kapitel
Krach in Rimheim. Ein Dramolett mit zwei Ausgängen und Intermezzo

Kapitel 6 – Über den Umgang mit all denen, die außerdem in der Schule arbeiten

Schulbeginn. Ein morgendliches Wimmelbild
Menschen in der Unterrichtsfabrik. Ein Rückblick
Personal fragen!
Drehscheibe oder Ruhezone. Das Schulsekretariat
Jimmy Hesse und Wladimir Weinberg, Hausmeister
Wir machen hier gerne alles sauber
Sozialpädagogen und Lehrkräfte: Kooperation ist das Stichwort
Elternmitarbeit. Das Beispiel Schulbibliothek
Der interessante Herr Hoffmann7
Vaganten unterwegs
Anekdote zur Förderung der Lehrer-Anerkennung in sogenannten Problemklassen

Kapitel 7 – Über den Umgang mit sich selbst

Gesundheit! Beim Baby beginnt es. Ein Gespräch mit den Psychoanalytikern Herta und Wolfgang Harsch
Spontan in die Krise
Die stille Art der Selbstanerkennung
Persönlicher Mehrwert
Ehrfurcht nach Goethe
Noch einmal: Zufriedenheit

Zuletzt

Hilbert Meyer
Bildung, die vierte Form der Anerkennung.
Ein Nachwort samt einer Arbeitsdefinition und fünf Anerkennungsregeln

Literatur

Zu den Autoren

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik arbeitete Wolfgang Geisler zunächst als Rundfunkjournalist und Zeitschriftenredakteur. Er wechselte später als Lehrer und Schulleiter in den Schuldienst, arbeitete in der Fortbildung, nahm Lehraufträge an mehreren Universitäten wahr, beriet Schulen in Deutschland und Polen und schrieb eine Reihe von pädagogischen Sach- und Fachbüchern.

Stimmen zum Buch

„Ganz ohne Theorie geht es auch bei Geisler nicht; seine zahlreichen Beispiele, Geschichten aus dem Schulalltag und Zitate sowie sein essayistischer Schreibstil machen den Titel aber zu einem praxisnahen, weiterführenden, sehr anregenden und leicht lesbaren Lesebuch. Für Lehrer, Eltern und alle, die an der und für die Schule arbeiten; durchaus auch schon für Studierende.“

Reinhold Heckmann, ekz.bibliotheksservice


„Es gibt Bücher, die im pädagogischen Bereich tätige Menschen unbedingt lesen sollten. Wolfgang Geislers Essay über die Bedeutung der Kultur der Anerkennung in der Schule gehört zu diesem Lektürekanon.“


Dr. Frida Bordon, fridabordon.com (25.08.2017)

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