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Praxis trifft Forschung

Was bringt empirische Forschung?Erwartungen der Bildungsarbeit, Vorhaben der WissenschaftTheorie und Praxis – ein schwieriges Verhältnis!Forschungsobjekt: Jugend

Bestellnummer: jpb2_11
Erscheinungsjahr: 2011
Auflage: 1
Seitenzahl: 104
ISBN: jpb2_11
Reihe: Journal für politische Bildung
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

5,00 €
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Praxis trifft Forschung

Über das Buch

„Praxisforschung nutzen – Politische Bildung weiterentwickeln“. So hieß ein Forschungsprojekt, das im Rahmen des Bundesausschusses
Politische Bildung (bap) durchgeführt wurde und das jetzt, zum Frühjahr 2011, zu Ende gegangen ist. Mit Praxisforschung befasst sich
auch die vorliegende Ausgabe des Journals und rückt damit ein wichtiges Anliegen der Zeitschrift in den Mittelpunkt. Diese ist ja zu Beginn
des Jahres gestartet, um eine Plattform für den fachlichen Diskurs der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zur Verfügung zu stellen
und dabei besonders den Austausch von Wissenschaft und Praxis zu fördern.
Dr. Helle Becker, die das Projekt des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB) im bap betreute, stellt eingangs dessen Hauptergebnisse vor. Johannes Schillo (Redaktion Journal) ergänzt diesen Forschungsbericht um den Blickwinkel der Bildungspraxis, deren Vertreter sich an dem Forschungsvorhaben beteiligten und den Ertrag auf einer Fachkonferenz diskutierten. Die folgenden Beiträge thematisieren Erfordernisse der wissenschaftlichen Arbeit, wie sie sich aus dem gegenwärtigen Stand der Praxisforschung ergeben. Prof. Benno Hafeneger (Redaktion Journal) bilanziert die Fragen, die sich speziell im Blick auf die politische Jugendbildung stellen. Prof. Christine Zeuner (Redaktion Journal) beleuchtet Forschungsstand und Forschungsbedarf in Sachen politischer Erwachsenenbildung. Im Anschluss daran werden zwei konkrete Forschungsprojekte, die 2011 starten, sowie der Beitrag des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) zur Praxisforschung vorgestellt.
Unter der Rubrik QuerDenken folgt ein Aufsatz von Uwe Findeisen, M.A., der die Überlegungen zur Praxisforschung ergänzt. Thema ist hier die letzte Ausgabe der großen Shell-Jugendstudien, die seit Jahrzehnten als maßgeblicher Orientierungspunkt für Jugendarbeit und Jugendbildung gelten. Manfred Henles Kommentar in der Rubrik ÜberGrenzen geht auf die nordafrikanischen Ereignisse vom Jahresanfang 2011 ein – und auf die demokratiepädagogischen Lektionen, die sich daraus ergeben (könnten).
Die weiteren Rubriken bringen Nachrichten, Kommentare und Materialien zur außerschulischen Bildungsszene. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der politischen Bildung sind aufgefordert, vom Journal als Forum für den fachlichen Diskurs Gebrauch zu machen. Zu den
Themenschwerpunkten sollten möglichst frühzeitig Anregungen und Vorschläge an die Redaktion gerichtet werden. Das Gleiche gilt für Hinweise auf Projekte, Veranstaltungen u.a. Dabei sind die Redaktionstermine der Zeitschrift (siehe Heftplanung) zu berücksichtigen.

Zu den Autoren

DR. HELLE BECKER
ist freie Mitarbeiterin des Bundesausschusses Politische Bildung und leitete das vorgestellte Projekt. Der Projektbericht steht in Kürze auf den Websites von AdB und bap zur Verfügung.

PROF. DR. BENNO HAFENEGER
lehrt Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und ist Mitglied der Journal-Redaktion.

JOHANNES SCHILLO
Der Autor ist freier Journalist und Redakteur des Journals für politische Bildung.

PROF. DR. CHRISTINE ZEUNER
lehrt Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und ist Mitglied der Journal-Redaktion.