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Praxishandbuch Aktiv eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit

Seminarbausteine zur bewussten Auseinandersetzung mit Identität und Toleranz

Bestellnummer: 4439 (Print) / 40061 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Eva Feldmann-Wojtachnia (Hrsg.)
unter Mitarbeit von: Adrian Nastula, Britta Schellenberg, Tamir Sinai
Erscheinungsjahr: 2008
Seitenzahl: 108
ISBN: 978-3-89974439-2 (Print) / 978-3-7344-0061-2 (PDF)
Reihe: Praxishandbuch

Verfügbarkeit: Die Printausgabe ist vergriffen

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Praxishandbuch Aktiv eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit

Über das Buch

Fast täglich werden in Deutschland rechtsextreme Straftaten verübt, darunter viele fremdenfeindlich motivierte Gewalttaten. Die Gefahren, die vom Rechtsextremismus besonders für Jugendliche ausgehen, sind erschreckend und dürfen nicht unterschätzt werden. Wie kann die Bildungsarbeit wirksam fremdenfeindlichen Einstellungen von Jugendlichen entgegenwirken? Welcher methodische Ansatz empfiehlt sich zur Prävention gegen den zunehmenden Rechtsradikalismus in der jungen Generation?

Das Praxishandbuch stellt ein Konzept vor, das durch die multimediale Beschäftigung mit dem Thema Jugendliche besonders anspricht. Im Mittelpunkt steht die kritische Auseinandersetzung mit rechtsradikaler Musik, die heute vielfach als Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus bezeichnet wird. Inhaltlicher Ansatzpunkt ist die gezielte Wertschätzung der eigenen Identität und eine Beschäftigung mit dem Sinn und den Grenzen von Toleranz.

Das dem Band zugrundeliegende Seminarkonzept wurde im Rahmen von entimon von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig Maximilians Universität in München entwickelt. Es trägt im Rahmen einer aktiven Demokratieerziehung dazu bei, junge Menschen umfassend über Rechtsradikalismus zu informieren und gegen Fremdenfeindlichkeit zu sensibilisieren.

Mit den beschriebenen Methoden werden Jugendliche in die Lage versetzt, rechtsextremem Denken besser zu widerstehen und sich eigenverantwortlich gegen Diskriminierung einzusetzen. Das Praxishandbuch versteht sich somit als konstruktiver Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlich verstandenen Auseinandersetzung mit den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft.

Inhaltsübersicht

A) Hintergrund

Eva Feldmann-Wojtachnia:
Einführung zum Seminarkonzept

Britta Schellenberg:
Jugendliche und Rechtsextremismus - inhaltliche Einleitung

Adrian Nastula:
Rechtsextremismus und Internet - eine neue Gefahr für Jugendliche?

B) Praxis

Eva Feldmann-Wojtachnia, Adrian Nastula, Britta Schellenberg, Tamir Sinai:
Übungen und Seminarinhalte

1. Identität
    1.1 Das bin ICH!
    1.2 Was mir wichtig ist - Fragebogen
    1.3 Deutschland ist für mich ...
    1.4 Deutsche Fahne

2. Sicherheit
    2.1 Zauberstab
    2.2 Vertrauenslauf
    2.3 Vertrauenspendel
    2.4 Tisch-Bungee
    2.5 Kreuzwort „Sicherheit“

3. Toleranz und ihre Grenzen
    3.1 Fishbowl - kontrovers zum Kopftuchstreit oder zum NPD-Verbot
    3.2 Rechtsextreme Musik
    3.3 Wölfe im Schafspelz? Film: "Platzangst"

C) Anhang

Thesen zur Aktivierung gegen Fremdenfeindlichkeit
Definitionen zum Rechtsradikalismus
Internetseiten und Musik gegen Rechts - eine kommentierte Linkliste
Kommentierte Literaturauswahl
Publikationen der Forschungsgruppe Jugend und Europa - eine thematische Auswahl
Modellseminare
Projektpartner

Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Eva Feldmann-Wojtachnia
Jg. 1965, Studium der Ethnologie, Kulturwissenschaften und Religionsphilosophie an den Universitäten Tübingen, Madras (Indien) und Freiburg./Brsg., wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung CAP an der Ludwig Maximilians Universität in München.

Adrian Nastula
Jg. 1959, Studium der Rechtswissenschaften, Direktor der Akademie für europäische Integration, Interaktion und Kommunikation in Dortmund.

Britta Schellenberg
Jg. 1972, Studium der Germanistik, Jüdische Studien und Anglistik, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bertelsmann Forschungsgruppe Politik am Centrum für angewandte Politikforschung CAP an der Ludwig Maximilians Universität in München.

Tamir Sinai
Jg. 1967, Studium der Politikwissenschaft, Afrikanischen Geschichte und Europastudien an der University of Tel Aviv und der Hebrew University Jerusalem, freier Projektmitarbeiter der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung CAP an der Ludwig Maximilians Universität in München.

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