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Rechtsextremismus im sozialräumlichen Kontext

Viktimisierung durch rechtsextreme Gewalt und raumorientierte Opferberatung

Bestellnummer: 40148
Autoren/Hrsg.: Claudia Luzar
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-7344-0148-0
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

36,80 €
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Rechtsextremismus im sozialräumlichen Kontext

Über das Buch

Am Beispiel einer westdeutschen Großstadt werden in dieser Studie die rechtsextreme Szene und ihre Raumkämpfe sowie deren Wirkungsmacht auf die (potentiellen) Opfer untersucht. Die Autorin beschreibt ein sozialräumliches Koordinatensystem, in dem Gewalt und Viktimisierung stattfinden. Die Ergebnisse ihrer Studie sind nicht nur soziologisch, sondern auch für die Praxis der Opferberatung relevant.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle der bystander, die über eine direkte Einflussnahme auf rechtsextreme Gewalttaten hinaus auch bezogen auf die sozialräumliche Perspektive in der Prävention eine konflikt­deeskalierende Position einnehmen können. Damit erfährt der Begriff des bystander eine erweiterte Definition, die über den einzelnen rechtsextremen Angriff hinausgeht.

Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Analyse und theoretische Rahmung
2.1 Problembeschreibung
2.2 Zentrale Fragestellung
2.3 Definitionen
2.4 Verortungen in der Forschungslandschaft
2.5 Forschungsstand zur Viktimologie

3. Methode und Untersuchungsraum
3.1 Methodische Vorgehensweise
3.2 Untersuchungsraum Stadt Dortmund
3.3 Rechtsextremismus in Dortmund

4. Empirische Befunde
4.1 Opfererfahrungen im Sozialraum Oberdorstfeld
4.2 Viktimisierungen in der Dortmunder Innenstadt
4.3 Ausdehnung des rechtsextremen Raumkampfes
4.4 Rechts-Links-Auseinandersetzungen
4.5 Rechtsextreme Gewalt im Fanumfeld

5. Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse

6. Implikationen für Beratungsstellen von Opfern rechtsextremer Gewalt 

7. Literatur- und Quellenverzeichnis 

8. Anhang

Zu den Autoren

Dr. Claudia Luzar ist Konflikt- und Gewaltforscherin mit den Schwerpunkten Rechtsextremismus, Viktimologie und Deradikalisierung. Sie arbeitet seit Jahren an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Praxis im In- und Ausland. Seit 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Dortmund sowie der Universität Bielefeld.

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