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Extremismusprävention durch kulturelle Bildung

Das Projekt "AntiAnti - Museum Goes School" an berufsbildenden Schulen

Bestellnummer: 40632 (Print) / 40633 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Benno Hafeneger, Türkan Kanbicak, Mirjam Wenzel
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1. Auflage
ISBN: 978-3-7344-0632-4 (Buch) / 978-3-7344-0633-1 (PDF)
Klassenstufe: Sek. II + Jugendbildung
Reihe: Geschichte unterrichten

Verfügbarkeit: Vorbestellen, erscheint April 2017

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Extremismusprävention durch kulturelle Bildung

Über das Buch

Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie ist verwundbar und gefährdet. Die internationale Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch religiös motiviertem und völkisch nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den elementaren Kernzielen der Primärprävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit, die Förderung von Selbstwirksamkeit und Empathie für diverse soziale Gruppen sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz.

 

Dieses kulturelle Bildungsprogramm zur antisemitismuskritischen Extremismusprävention will Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende primärpräventive Bildungsarbeit im Kontext von Schule ermöglichen und zur Weiterentwicklung selbstswirksamkeitsfördernder Programme anregen.

Inhaltsübersicht

Mirjam Wenzel

            Vorwort

 

Türkan Kanbicak/Manfred Levy

            Berufsbildende Schulen – ein Beispiel: die Philipp­-Holzmann-Schule in Frankfurt am   Main

            Projektidee – Übersicht zum Ablauf

            Workshop I – Ich und meine Lebenswirklichkeit

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop II – Ich und meine Anderen. Diskriminierungserfahrungen, Toleranz und    Haltungen

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Besuch im Museum Judengasse

            Workshop III – Konstruktion und Dekonstruktion medialer Berichterstattung. Begegnung im Trialog

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop IV – Stadtteilerkundung

            Mein Stadtteil – meine Heimat?

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop V – Zukunft gestalten

            Auszug aus den verwendeten Materialien

 

            Abschlussveranstaltung – Museum Judengasse

 

            Lehrerfortbildungen

 

            Beobachtungen zum Verhalten der Lerngruppe

 

Benno Hafeneger

            Evaluative Blicke auf das kulturelle Bildungsprogramm

            Bildungsverständnis

            Projektidee

            Unterrichts- und Lernorte

            Einladende Didaktik und Lernkultur

            Abwechslungsreiche Formate

            Wahrnehmung und Nutzen aus Sicht der Akteure

 

            Resümee und Ausblick

 

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Danksagung

Zu den Autoren

Dr. Türkân Kanbıçak hat nach der Ausbildung zur staatlich anerkannten Fachlehrerin für fachpraktischen Unterricht an berufsbildenden Schulen Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie studiert. Sie hat als Berufsschullehrerin an einer kaufmännischen Schule unterrichtet und war zehn Jahre Ausbildungsbeauftragte für Fachdidaktik am Studienseminar für Berufliche Schulen in Frankfurt am Main. 2008 wurde sie mit einer biografischen Studie über Handlungsmusterirregulär Aufhältiger zur Erlangung eines regulären Aufenthaltstitels an der FernUniversität in Hagen promoviert. Seit 2011 ist sie Lehrbeauftragte der Hochschule Fulda im Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften und wurde ab 2013 an das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und Jüdischen Museums abgeordnet.


 

Dr. Mirjam Wenzel ist seit Januar 2016 Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt. Von 2007 bis 2015 verantwortete sie als Leiterin der Medienabteilung die Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur in digitalen und gedruckten Medien am Jüdischen Museum Berlin.

 

Mirjam Wenzel studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Politik- und Theaterwissenschaft in Berlin, Tel Aviv und München. Sie arbeitete jahrelang als freie Kuratorin sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität München und promovierte mit dem Buch »Gericht und Gedächtnis: Der deutschsprachige Holocaust-Diskurs der sechziger Jahre« (2009). Zu ihren Publikationen zählen Aufsätze und Artikel zur jüdischen Kulturgeschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts, zur Rezeption des Holocaust sowie zur Kritischen und Ästhetischen Theorie.


Benno Hafeneger, Dr. phil., Prof. (em.) für Erziehungswissenschaft am Institut für Erziehungswissenschaft  an der Philipps-Universität Marburg. Er forscht zu jugendhistorischen Themen, Jugendarbeit, zu Jugendkultur und Rechtsextremismus. Er ist Mitglied in zahlreichen Beiräten und Herausgeberschaften; u. a. der  Buchreihe „Non-formale Bildung“, der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ und im Stiftungsrat des IB „Schwarz-Rot-Bunt“.