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Sozialstaat

Reformen, Umbau, Abbau

Bestellnummer: 4120
unter Mitarbeit von: Diether Döring, Martina Eckardt, Lutz Leisering, Wolfgang Merkel, Frank Nullmeier, Klaus-Bernhard Roy, Josef Schmid, Manfred G. Schmidt, Werner Sesselmeier
Erscheinungsjahr: 2004
Auflage: 1
Seitenzahl: 192
ISBN: 978-3-89974120-9
Reihe: Basisthemen Politik
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

16,80 €
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Sozialstaat - Reformen, Umbau, Abbau

Über das Buch

Kaum ein Thema ist zurzeit so umstritten und unübersichtlich wie die Diskussion um die zahllosen Reformvorschläge zum Umbau des Sozialstaats. Gleichzeitig erzeugt kaum eine Politikentscheidung mehr direkte Betroffenheit beim Bürger. Der deutsche Sozialstaat steht unter Reformdruck. Tiefgreifende soziale, wirtschaftliche und politische Veränderungen stellen die Sozialpolitik in einen neuen Handlungsrahmen, dazu gehören Finanzierungsvoraussetzungen, die große Herausforderung der demografischen Veränderung und so genannte Globalisierungsprozesse. Es liegt daher nahe, die neue Reihe „Basiswissen Politik“ mit diesem Thema zu starten, um den Leser für dieses schwierige Thema ein sachliches und fundiertes Strukturraster zur besseren Beurteilung zur Hand zu geben. Das Buch ist für jeden, der sich einen gründlichen Überblick verschaffen will.

Inhaltsübersicht

Lutz Leisering: Der deutsche Sozialstaat nach 1949

Frank Nullmeier: Spannungs- und Konfliktlinien

Wolfgang Merkel: Arbeitsmarkt und soziale Gerechtigkeit

Klaus-Bernhard Roy: SPD und Sozialstaat in der Krise?

Manfred G. Schmidt: „Vetospieler-Theorem“ und „Mittlerer Weg“. Kontinuität und Wandel in der Sozialpolitik

Josef Schmid: Kann man von Referenzstaaten innovative Politikstrategien lernen?

Martina Eckardt „Europäisierung“ der Sozialpolitik am Beispiel der Alterssicherung

Diether Döring: Ist unsere Sozialpolitik nachhaltig? Demografie und Generationenverhältnis

Werner Sesselmeier: Reform des Sozialstaats. Mögliche Entwicklungstrends und Konsequenzen für die soziale Sicherung

Zu den Autoren

Prof. Dr. Diether Döring ist Professor für Sozialpolitik und Finanzwissenschaft in
Frankfurt am Main. Sein beruflicher Werdegang begann in der chemischen Industrie. Heute lehrt er an der Akademie der Arbeit der Universität Frankfurt sowie dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität. Er ist zudem Mitglied des Hochschulrates der Fachhochschule/University of Applied Sciences Frankfurt a.M. und Vorsitzender des Königsteiner Forums. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehören Fragen des Arbeitsmarktes, der Gesundheitssicherung, der Unternehmenssozialpolitik und Fragen der Wirtschafts- und Sozialethik. Er hat soeben ein größeres europäisch vergleichendes Vorhaben zur Alterssicherung abgeschlossen.

Dr. Martina Eckardt promovierte 1998 an der Universität Jena mit einer Arbeit zur Ökonomischen Theorie der Rechtsentwicklung. Seit 1999 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre – Geld und Kredit – der Universität Rostock. Aktuell befasst sie sich mit möglichen Konsequenzen aus der Stärkung der individuellen Alterssicherung. Ihr Forschungsinteresse liegt dabei zum einen auf der Analyse der Funktionsfähigkeit des Marktes für private Alterssicherung und zum anderen auf den größeren Kompetenzen der Europäischen Union hinsichtlich der Alterssicherungspolitik der Mitgliedstaaten.

Siegfried Frech ist Referent der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Redaktionen „Der Bürger im Staat“ und Didaktische Reihe).

Prof. Dr. Lutz Leisering Ph.D. ist Professor für Soziologie der Sozialpolitik und Vorstandsmitglied des Instituts für Weltgesellschaft an der Universität Bielefeld. Er hat an der London School of Economics promoviert. Seine Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte sind: Wohlfahrtsstaaten im internationalen Vergleich, Alterssicherung, Armut, globale Sozialpolitik und „neue Wohlfahrtsstaaten“ in Übergangsgesellschaften, insbesondere China. Lutz Leisering ist auch als Politikberater tätig.

Prof. Dr. Wolfgang Merkel hatte von 1994 bis 1999 eine Professur für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Mainz inne. 1999 wurde er auf eine Professur für Politische Wissenschaft an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen. Seit 2004 ist Wolfgang Merkel Direktor der Abteilung „Demokratie: Strukturen, Herausforderungen, Leistungsprofile“ am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind: Demokratieforschung, Systemtransformation, Parteienforschung, vergleichende Analysen zur Regierungspolitik sozialdemokratischer Regierungen in Europa, Soziale Gerechtigkeit und Europäische Integration.

Prof. Dr. Frank Nullmeier hat eine Professur für Politikwissenschaft an der Universität Bremen inne und leitet die Abteilung „Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates“ des Zentrums für Sozialpolitik. Seine Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte sind: Sozialstaatstheorie, Sozialpolitik, insbesondere Alterssicherungspolitik sowie Policy-Forschung, Verwaltungswissenschaft, Politische Theorie und Parteienforschung.

PD Dr. habil Klaus-Bernhard Roy ist Privatdozent an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und arbeitet im dortigen Institut für Politikwissenschaft. Seine Publikations- und Forschungsschwerpunkte sind: Demokratie und Sozialstaat im Wandel, Europäisierung und Regionalisierung von Politik.

Prof. Dr. Manfred G. Schmidt ist Professor für Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg. Seine besonderen Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind (1.) Politik in der Bundesrepublik Deutschland, (2.) Vergleichende Staatstätigkeitsforschung und (3.) Demokratietheorien und Demokratienvergleich.

Prof. Dr. Josef Schmid ist Professor für Politikwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seine Hauptarbeitsbereiche sind: Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Arbeitsmarktpolitik vor allem der deutschen Bundesländer, Politische Wirtschaftslehre und Politikfeldanalyse sowie Parteien und Verbände in Deutschland.

Prof. Dr. Werner Sesselmeier lehrt und forscht am Institut für Volkswirtschaftslehre der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Arbeitsmarkttheorie und Arbeitsmarktpolitik, Auswirkungen von Migration und demographischem Wandel auf die sozialen Sicherungssysteme, Verzahnung von Steuer- und Sozialsystem sowie Beschäftigungswirkungen des Steuer- und Transfersystems. Werner Sesselmeier ist federführender Herausgeber der Zeitschrift „Sozialer Fortschritt“.

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