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Stolpern ist nicht schlimm

Materialien zur Holocaust-Education

Bestellnummer: 40087
Autoren/Hrsg.: Bärbel Völkel
Erscheinungsjahr: 2015
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-3-7344-0087-2
Klassenstufe: Sek. I+II
Reihe: Geschichte unterrichten
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

19,80 €
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Stolpern ist nicht schlimm

Über das Buch

Die Geschichte des Holocaust als erfahrene und erlebte Leidensgeschichte wird mit dem Versterben der letzten Zeitzeugen enden. Darüber, dass der Holocaust damit nicht in Vergessenheit geraten darf, besteht weltweit Einigkeit. Doch wie kann Erinnerung aufrechterhalten werden, ohne zu einem bloßen Ritual zu erstarren?

Das vorliegende Unterrichtsmaterial plädiert für eine Form des konkreten Erinnerns, aus dem Konsequenzen für das Leben in der Gegenwart folgen. Gedenken an den Holocaust wird auf verschiedenen Ebenen als offene Aufgabe betrachtet:

  • Anhand tatsächlicher Biografi en wird die Geschichte der Opfergruppen des Nationalsozialismus von den 1920ern bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Es wird deutlich, dass diese Gruppen auch heute noch Marginalisierung und Ausgrenzung erfahren.
  • Der industrielle Massenmord wird als Prozess verständlich, der nicht plötzlich aus dem Nichts kam, sondern sich schleichend zur Normalität entwickelte. Damit entsteht Problembewusstsein für bedingt vergleichbare Entwicklungen in der Gegenwart.
  • Die Materialien erinnern daran, dass es Handlungsalternativen gegeben hätte, der Holocaust also kein unaufhaltbares Geschehen war. Damit kann die Erkenntnis verbunden sein, dass das Handeln in der Gegenwart mit einer Verantwortung für die Zukunft verknüpft ist.

Inhaltsübersicht

Deine Zukunft …

Gegenwart, Zukunft, Geschichte und: Du

Menschen ohne Zukunft

Du sollst nicht mehr leben …

Alfred Neu

Edwin Spiro

Emilie und Julie Levi

Eugen Plappert

Friedrich Enchelmayer

Die Kinder der Familie Kurz

Eugenik, (Sozial-)Darwinismus und nationalsozialistische Rassenpolitik – Einführung in die Themenfelder

Wem gehört meine Solidarität?

Themenfeld I: Eugenik im Jahr 1921: Eine selbstbewusste Wissenschaft mit großen Visionen

Themenfeld II : Eugenik und Sozialdarwinismus

Themenfeld III : Bevölkerungspolitik in der Weimarer Republik

Themenfeld IV: Ideologischer Rassismus und Rassenhygiene

Themenfeld V: Die Vorstellung vom „lebensunwerten Leben“

Themenfeld VI: Zweierlei „Recht“ im Nationalsozialismus

Kontinuität und Wandel

Wenn wir Geschichte wie einen Spiegel verstehen, was zeigt er uns dieser Spiegel?

Antisemitismus – immer noch ein (Tabu-)Thema

Antiziganismus – ein gesellschaftliches Thema, das noch eines werden muss …

Biopolitik heute …

Homophobie – immer noch ein Thema!?

Rassismus heute …

Voll Assi – und jeder weiß, was oder wer gemeint ist …

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Zu den Autoren

Bärbel Völkel, Dr., Professorin für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Zuvor war sie als Lehrerin an einer Gesamtschule sowie als Fachseminarleiterin tätig.

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