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Citizenship Education

Konzepte, Anregungen und Ideen zur Demokratiebildung

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Citizenship Education

Über das Buch

Ziel von Citizenship Education sind mündige Bürgerinnen und Bürger. Menschen, die in der Lage sind, in bestehenden politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen zu agieren und darüber hin­aus Herrschafts- und Machtstrukturen zu analysieren, sich ein kritisch-reflektiertes Urteil zu bilden und selbst aktiv politische Prozesse zu beeinflussen. Diskutiert wird dabei auch, wie soziale und politische Teilhabe ermöglicht und politikdidaktisch begleitet werden kann.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Fachdidaktik, der Menschenrechtsbildung und der Soziologie widmen sich Lehrkräfte und politische Bildnerinnen und Bildner aus der außerschulischen Praxis in diesem Band den (globalen) Herausforderungen gelingender Demokratiebildung. Auch Schülerinnen und Schüler kommen in einem Gastbeitrag zu Wort. Das Grundlagenbuch richtet sich an alle Interessierten aus Wissenschaft und Praxis der schulischen und außerschulischen politischen Bildung sowie der Lehrkräftebildung.

Inhaltsübersicht

Steve Kenner, Dirk Lange
Einführung: Citizenship Education

I   HERAUSGEFORDERTE DEMOKRATIEBILDUNG

Oskar Negt
Gesellschaftspolitische Herausforderungen für Demokratiebildung

Gerhard Himmelmann
Demokratie als Gesellschaftsform – Politische Bildung und Zivilgesellschaft

AutorInnengruppe Schülerinnen und Schüler
Gastbeitrag: Demokratiebildung als Herausforderung und Chance

II   THEORIE UND KONZEPTE – GRUNDLAGEN DER DEMOKRATIEBILDUNG

Ricarda Darm, Dirk Lange
Mündigkeitsselbstbildung als Referenzpunkt der Demokratiebildung

Werner Friedrichs
Das Demokratische-Imaginäre als Ausgangspunkt einer Demokratiebildung

Helmut Vietze
Der heimliche Lehrplan
Wie alltäglicher politischer Unterricht entmündigen, entpolitisieren und fachliches und demokratisches Lernen behindern kann –
Neun mentale Modelle eines politischen Beibringeparadigmas

Kurt Edler
Zivilgesellschaftlicher und demokratischer Auftrag von Schule

Wolfgang Beutel, Helmolt Rademacher
Demokratische Schulentwicklung

Jan Eike Thorweger
Demokratiebildung als inklusive Aufgabe Herausforderungen inklusiver politischer Bildung

Ulrich Ballhausen
Außerschulische politische Jugendbildung als Baustein gelingender Demokratiebildung

III   DEMOKRATIEBILDUNG IN GLOBALEN HERAUSFORDERUNGEN

Monika Waldis
Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft
Eine Durchsicht fachdidaktischer Konzepte und empirischer Befunde

Sabine Achour
Zusammenleben in gesellschaftlicher Diversität Im Spannungsfeld von Inklusion und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Tilman Grammes, Horst Leps
Orientierungswissen und Handlungskompetenzen in der globalen Welt 

K. Peter Fritzsche
Menschenrechtsbildung in Zeiten eines erstarkenden autoritären Populismus 

Inken Heldt
Schwer von Begriff?
Herausforderungen der Menschenrechtsbildung

Eva Kalny
Gender Studies für die Demokratiebildung 

IV  TEILHABE, ENGAGEMENT, PARTIZIPATION –
CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE DEMOKRATIEBILDUNG

Roland Roth
Gesellschaftliche Mitgestaltung durch demokratisches Engagement und Partizipation

Steve Kenner
Handlungskompetenz: die größte Herausforderung der Demokratiebildung? 

Helmut Bremer, Laura Schlitt, Tim Zosel
Jugend, Politik und „politisches Feld“
Ergebnisse aus der Begleitforschung eines Projektes zur Förderung der Partizipation von Jugendlichen

Alexander Wohnig
Demokratiebildung durch politische Aktionen in der Kooperation von Schulen und außerschulischer politischer Bildung

V   MASSIVE OPEN ONLINE COURSE

Ulrich Ballhausen, Thomas Kappeller, Steve Kenner, Dirk Lange, Sigrid Meinhold‑Henschel
Citizenship Education: Ein MOOC zur Demokratiebildung

Zu den Autoren

Sabine Achour
Dr., ist zurzeit Gastprofessorin in der Politikdidaktik an der FU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf Herausforderungen der politischen im Kontext von Migration, Inklusion, Teilhabe, Diversität und Sprache.

AutorInnengruppe SchülerInnen und Schüler,
Marika Wels, Moe Strelow, Jolan Porst, Nils Tobela, Linus Tapia
sind Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen einer deutschen Großstadt, die sich den gesellschaftspolitischen Herausforderungen stellen wollen und dabei eine Beitrag zur politischen Bildung der jungen Generation leisten. Unter anderem organisieren sie regelmäßig eine „StreitBar“ in einem Jugendklub. Damit leisten sie aktiv und selbstbestimmt einen Beitrag zur Demokratiebildung.

Ulrich Ballhausen
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover; Vorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e. V.

Wolfgang Beutel
Dr., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführer des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ und Lehrbeauftragter für Demokratiepädagogik an der FU Berlin. Darüber hinaus ist er pädagogischer Experte beim Deutschen Schulpreis und Mitherausgeber des Jahrbuchs für Demokratiepädagogik.

Helmut Bremer
Dr., ist Professor für Erwachsenenbildung/Politische Bildung an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Politische Erwachsenenbildung, Soziale Ungleichheit, Bildung und Weiterbildung, Habitus, Lernen und Sozialisation, Milieu- und Habitusanalyse.

Ricarda Darm
studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover und schloss den Studiengang mit dem Master of Education ab.

Kurt Edler
war 2008 – 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik. Er arbeitete als Lehrer und war Referatsleiter am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Prävention von Menschenrechts- und Demokratiefeindlichkeit.

Werner Friedrichs 
Dr., leitet die Didaktik der Sozialkunde an der Otto- Friedrich-Universität Bamberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Konzeptionen Politischer Bildung mit Hilfe poststrukturalistischer und postfundamentalistischer Ansätze.

Karl-Peter Fritzsche
Dr., war bis April 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechtsbildung an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Menschenrechtsbildung.

Tilman Grammes
Dr., ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik sozialwissenschaftlicher Fächer an der Universität Hamburg, Fakultät Erziehungswissenschaft.

Inken Heldt
Dr. des., forscht zu den Themenschwerpunkten Menschenrechte und Inklusive Gesellschaften und koordiniert europäische Bildungsprojekte in der AGORA Politische Bildung an der Leibniz Universität Hannover.

Gerhard Himmelmann
Dr., ist emeritierter Professor für Politische Wissenschaft und Politische Bildung an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bildungspolitik, Sozialpolitik, Demokratiepädagogik, Politische Wissenschaft und Politische Bildung. Er hatte leitende Tätigkeiten in der Hochschulpolitik, in Berufsverbänden, in Parteiorganisationen und Bürgerinitiativen inne und bis heute ca. 200 Arbeiten veröffentlicht.

Eva Kalny
PD Dr., hat derzeit die Vertretungsprofessur Didaktik der Politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover inne. Sie habilitierte am Institut für Soziologie der LUH. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Menschenrechte, Gender Studies, Guatemala und antimuslimischer Rassismus.

Thomas Kappeller
ist ist Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung und Medienwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Onlinelernen und digitale Lernformate. Er war tätig u. a. für den wdr und in Projekten für das BMBF.

Steve Kenner
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie und der Leibniz School of Education (beides Universität Hannover) und Gymnasiallehrer für die Fächer Politische Bildung und Spanisch. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Soziale Bewegungen, soziales Lernen und politische Partizipation.

Dirk Lange
Dr., ist Professor für Didaktik der Politischen Bildung am Institut für Politikwissenschaft und Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie an der Leibniz Universität Hannover. Er ist Bundesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung.

Horst Leps
Dr., war bis 2012 Gymnasiallehrer in Hamburg und arbeitet derzeit als Lehrbeauftragter für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg, Fakultät Erziehungswissenschaft.

Sigrid Meinhold-Henschel 
ist Projektleiterin bei der Bertelsmann Stiftung und verantwortlich für die Initiative „jungbewegt – Für Engagement und Demokratie.“. Darin werden Konzepte für Kitas, Schulen und Jugendarbeit entwickelt.

Oskar Negt
Dr., lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Leibniz Universität Hannover und hatte dort den Lehrstuhl für Soziologie inne. Er gilt als einer der einflussreichsten Soziologen der Bundesrepublik. Daneben leistet er auch einen prägenden Beitrag für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Negt plädiert für einen emanzipatorischen Ansatz politischer Bildung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Philosophie, Kritische Theorie, Arbeitsgesellschaft, politische Bildung.

Helmolt Rademacher
Dipl. Päd., ist Leiter des Projekts „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD) beim Hessischen Kultusministerium und stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe). Außerdem ist er einer der Herausgeber des Jahrbuchs für Demokratiepädagogik.

Roland Roth
Dr., lehrte bis 2014 Politikwissenschaft an der Hochschule Magedeburg- Stendal. Er ist Mitbegründer des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung e. V. und des Instituts für demokratische Entwicklung und soziale Integration (Berlin).

Laura Schlitt
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg- Essen im Fachgebiet Erwachsenenbildung/Politische Bildung. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind: Feld des politischen Dokumentarfilms, Habitus von Erwachsenenbildner*innen.

Jan Eike Thorweger
ist Fachseminarleiter für das Fach Politik (Gymnasien/ Oberschulen) am Landesinstitut für Schule Bremen, Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie an der Leibniz Universität Hannover sowie Mitglied im interdisziplinären Promotionskolleg „Didaktische Forschung“ ebendort. Seine Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkte sind Politikunterricht in der inklusiven Schule, Professionalisierung von PolitiklehrerInnen und neue Medien im Politikunterricht.

Helmut Vietze
ist Lehrer für die Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften am Archigymnasium Soest und Fachleiter für Sozialwissenschaften am ZfsL Hamm. Er arbeitet an diversen fachdidaktischen Projekten.

Monika Waldis
Dr., ist Leiterin des Forschungszentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie Direktorin des „Zentrums für Demokratie Aarau“ mit folgenden Arbeitsschwerpunkten: Empirische Erforschung von Unterrichtsprozessen zu Themen der Politischen Bildung und Geschichte, Kompetenzmessung und Professionsforschung sowie die theorie- und empiriebasierte Weiterentwicklung fachdidaktischer Zugänge in beiden Fachbereichen.

Alexander Wohnig
Dr., ist akademischer Mitarbeiter an der Heidelberg School of Education. Forschungsschwerpunkte u. a. politische Partizipation als Ziel politischer Bildung, Bildungsmedienanalyse, gesellschaftstheoretische Grundlagen politischer Bildung. Zosel, Tim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet Erwachsenenbildung/Politische Bildung. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind: Politische Bildung mit Geflüchteten, Politikbilder und Habitus.

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