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"Wenn einer eine Reise tut"

Evaluationsergebnisse von Jugendfreizeiten und internationalen Jugendbegegnungen

Bestellnummer: 40185 (Print) / 40186 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Wolfgang Ilg, Judith Dubiski
Erscheinungsjahr: 2015
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-7344-0185-5 (Print) / 978-3-7344-0186-2 (PDF)
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Format: Broschur

Verfügbarkeit: Lieferbar

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"Wenn einer eine Reise tut"

Über das Buch

Ferienfreizeiten und internationale Jugendbegegnungen gehören zu den wichtigsten Angebotsformen der Jugendarbeit. Es mangelt bislang aber an verlässlichen Daten, welche Spuren solche Fahrten bei Jugendlichen hinterlassen. Die vorliegende Auswertung der Fragebögen von über 25.000 Jugendlichen und über 3.000 Mitarbeitern bietet hierzu robuste Erkenntnisse:

  • Wie viele Mitarbeitende verfügen über die Jugendleitercard „Juleica“?
  • Worin liegt begründet, dass der Betreuungsschlüssel als ein zentraler Qualitätsindikator bezeichnet wird?
  • Wie steht es um Aspekte der Diversität bei den Teilnehmergruppen?
  • Welche Veränderungen zeigen sich über die letzten Jahre?

Zu diesen und vielen weiteren Fragen bietet das Buch empirisch abgesicherte Daten aus der Perspektive von Mitarbeitenden und Teilnehmenden, begleitet von praxisnahen Interpretationen. Ein Kommentar von Andreas Thimmel (Fachhochschule Köln) ordnet das Evaluations-Verfahren und die Ergebnisse der Datenauswertung in den Diskurs um Wirkungsforschung in der non-formalen Bildung ein.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Geleitwort (Werner Müller)

1. Zusammenfassung

2. Einführung

2.1 Zum Hintergrund der vorliegenden Auswertung

2.2 Das Arbeitsfeld Jugendgruppenfahrten (Freizeiten/Begegnungen)

2.3 Das Projekt Freizeitenevaluation /Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen

2.4 Grundideen und Prinzipien der „vernetzten Selbstevaluation“

2.5 Hinweise zum Verständnis der Datenauswertung

3. Deskriptive Ergebnisse

3.1 Datengrundlage

3.1.1 Beschreibung des Datensatzes

3.1.2 Aussagekraft und Repräsentativität der Daten

3.2 Rahmendaten zu den Jugendfreizeiten bzw. Jugendbegegnungen

3.2.1 Reiseziele, Dauer, Kosten, Anreise und Vorbereitung

3.2.2 Gruppengröße und Betreuungsschlüssel

3.3 Die Mitarbeitenden

3.3.1 Soziodemografische Daten

3.3.2 Qualifikation und Vorerfahrung der Mitarbeitenden

3.4 Die Jugendlichen

3.4.1 Soziodemografische Daten

3.4.2 Vorerfahrungen der Teilnehmenden

3.5 Zufriedenheitsbewertungen

3.5.1 Jugendfreizeiten

3.5.2 Internationale Jugendbegegnungen

4. Ziele und Aussagen von Mitarbeitenden und Teilnehmenden

5. Vertiefte Analysen und Interpretationen

5.1 Ziele und Aussagen im Jahresvergleich

5.2 Unterschiede zwischen jungen und älteren Teilnehmenden

5.3 Gender-Aspekte

5.4 Der Betreuungsschlüssel als Indikator für Qualität

5.5 Non-formale Bildung in verschiedenen Formaten : Freizeiten und Begegnungen im Vergleich

5.6 Diversität stärken: Aktueller Stand und Perspektiven

6. Ausblick

6.1 Chancen und Herausforderungen für das Arbeitsfeld Freizeiten /Begegnungen

6.1.1 Qualität

6.1.2 Diversität und Inklusion

6.1.3 Zugänge

6.2 Forschungsbedarf und Perspektiven für die Nutzung des Instruments Freizeitenevaluation

7. Non-formale Bildung stärken durch partizipative Evaluationsstrukturen (Andreas Thimmel)

7.1 Wirkungsforschung und Evaluation in der non-formalen Bildung

7.2 Partizipative Evaluationsstrukturen als Qualitätsmerkmal

8. Anhang

8.1 Original-Formulierungen aller Items

8.2 Auswahlbibliografie aus dem Projekt Freizeitenevaluation

8.3 Die Mitglieder des Kreuznacher Beirats zur Freizeitenevaluation und der Steuerungsgruppe Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen

8.4 Abbildungsverzeichnis

8.5 Tabellenverzeichnis

8.6 Zitierte Literatur

8.7 Autorin und Autoren

Zu den Autoren

Judith Dubiski, Köln, geb. 1982. Soziologin (M.A.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der Fachhochschule Köln. Freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Evaluation von Kinderund Jugendreisen und Internationalen Jugendbegegnungen.

Dr. rer. nat. Wolfgang Ilg, Sindelfingen, geb. 1973. Diplom-Theologe, Diplom-Psychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen sowie Teamleiter „Schülerarbeit“ im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Freiberufliche Tätigkeit in Jugendarbeitsforschung und Evaluation.

Dr. phil. Werner Müller, Köln, geb. 1951. Leiter des transfer e. V. und Koordinator des „Forscher-Praktiker-Dialogs zur Internationalen Jugendarbeit“.

Dr. phil. Andreas Thimmel, Köln/Bad Kreuznach, geb. 1960. Professor für Wissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln und Leiter des Forschungsschwerpunkts Nonformale Bildung.