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Worauf Kinder und Jugendliche ein Recht haben

Kinderrechte, Demokratie und Schule: Ein Manifest

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Worauf Kinder und Jugendliche ein Recht haben

Über das Buch

Demokratisch, partizipativ, ermutigend, fördernd, inklusiv, im Umfeld gut verankert, offen und zukunftsfest: Lässt sich so Ihre Schule beschreiben? Glückwunsch, dann gehören Sie bereits zu den Schulen, die Kinderrechte fest in ihrer Praxis verankert haben. Dies ist jedoch nur selten oder nur zum Teil der Fall, obwohl z. B. die Förderung des Kindswohls ein zentrales Ziel der Schule sein sollte.

Lothar Krappmann hat sich über eine grundlegende Erweiterung des Blicks auf die Kinderrechte Gedanken gemacht und diese in dem Manifest „Kinderrechte, Demokratie und Schule“ festgehalten. Das Manifest – erläutert und verantwortet durch eine Expertengruppe aus Wissenschaft und Praxis – zeigt, dass Kinderrechte eine zentrale Orientierung für die Weiterentwicklung der Schule sind.

In diesem Buch finden Sie gute Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten, die auch in Ihrer Schule funktionieren.

Inhaltsübersicht

Gesine Schwan
Geleitwort

Christian Petry, Lothar Krappmann
Vorwort

Lothar Krappmann
Kinderrechte, Demokratie und Schule – ein Manifest

I Was im Argen liegt

Jörg Maywald
25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Lothar Krappmann
Soziale Ungleichheit, Kinderrechte und Schule

Haci-Halil Uslucan
Kulturelle Heterogenität und Schule: Sensibilitäten entwickeln, Ressourcen erkennen und ausbauen

Kurt Edler
Die Gefährdung von Kinderrechten durch Menschenrechts- und Demokratiefeindlichkeit in religiösem Gewand

Timo Reinfrank
Kinderrechte als Instrument zur Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

II Welche pädagogischen Aufgaben zu bearbeiten sind

Peter Fauser
Gute Schulen: Was wir von ihnen lernen können für Demokratie und Kinderrechte

Hans Brügelmann
Kinderrechte und Schulqualität: Plädoyer für eine pädagogische Lern- und Leistungskultur

Annedore Prengel
Pädagogische Beziehungen im Lichte der Kinderrechte

Erika Risse
„Kinderrechte in der Schule“ – (k)ein Thema für die Lehrerbildung

III Wo man praktisch ansetzen kann

Wolfgang Beutel
Kinderrechte und demokratisches Handeln in der Schule

Sascha Wenzel
Kein Kind ist eine Insel

Helga Thomé
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Erwachsene müssen loslassen

Sandra Zentner, Franziska Nagy
„Und dann habe ich gemerkt, dass ich mich auf mich verlassen kann!“
Mit „Lernen durch Engagement“ Kinder und ihre Rechte stärken

Erika Risse
Kinderrechte und Schulleitung

IV Partnerschaften für die Entwicklung einer kindergerechten Schule

Jan Hofmann unter Mitarbeit von Michaela Weiß, Kay Adenstedt und Bernd Labza
Bildung, Schule, Kinderrechte: Perspektiven auf Handlungsansätze und Entwicklungsräume aus Sicht der Makroebene

Bernd Schreier, Sonja Student
Win-win-win für Kinderrechte: Zivilgesellschaft und Schulverwaltung als Partner – ein Schreibdialog

Wolfgang Edelstein
Bildung, Teilhabe, Rechte der Kinder: Demokratie lernen und leben in einer demokratischen Schule

Christian Petry, Lothar Krappmann
Statt eines Nachworts: Sehr geehrter Herr Ministerpräsident

Autorinnen und Autoren

Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes

Zu den Autoren

Herausgeber

Lothar Krappmann
Dr. phil., war bis 2001 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und als Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin tätig. Von 2002 bis 2007 war er Vorsitzender des Fachbeirats des BLK-Programms „Demokratie lernen & leben“ und von 2003 bis 2011 Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes.

Christian Petry
arbeitete als Lehrer und Sozialwissenschaftler im Internat Birklehof und an der Gesamtschule Weinheim. Bis 1978 Leiter des Regionalen Pädagogischen Zentrums Aurich. Danach Gründungsleiter der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen (RAA). Von 1984 bis 2009 Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung. Seither Vorsitzender der Forschungsgruppe Modellprojekte e. V.

 

Autorinnen und Autoren

Dr. Kay Adenstedt studierte Lehramt an Gymnasien (Englisch, Geschichte) an den Universitäten in Halle und Cambridge. Neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Bildungsmanagement der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde er als Promotionsstipendiat des
Studienkollegs der Stiftung der deutschen Wirtschaft gefördert. Anschließend absolvierte er das Referendariat und ist seit 2015 als Referent im Kultusministerium
des Landes Sachsen-Anhalt tätig.

Dr. Wolfgang Beutel, Geschäftsführer des „Förderprogramms Demokratisch Handeln“. Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik
und pädagogischer Experte beim Deutschen Schulpreis; Mitherausgeber des Jahrbuchs Demokratiepädagogik; Lehrbeauftragter an der FU Berlin.

Prof. Dr. Hans Brügelmann war von 1980 bis1993 Professor für Anfangsunterricht an der Universität Bremen, danach bis 2012 Professor für Grundschulpädagogik
und -didaktik an der Universität Siegen. Im Grundschulverband e. V. verantwortet Brügelmann seit 2004 das Fachreferat Qualitätsentwicklung. Von 2008 bis 2012 war er Sprecher des Schulverbunds „Blick über den Zaun“. Zahlreiche Publikationen, u. a. „Schule verstehen und gestalten“ (2005) und aktuell „Vermessene Schulen – standardisierte Schüler“ (2015).

Prof. Dr. Wolfgang Edelstein war Mitarbeiter der Odenwaldschule von 1954 bis 1963. Danach Mitarbeiter, dann wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-
Instituts für Bildungsforschung, wo er 1981 bis 1997 den Forschungsbereich „Entwicklung und Sozialisation“ leitete. Seit der Emeritierung vor allem Engagement
für demokratische Schulen: Mitglied der Leitung des BLK-Programms Demokratie leben und lernen, Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe),Vorsitzender der DeGeDe 2005-2011.

Kurt Edler, Lehrer an beruflichen Schulen und Gymnasien in Hamburg 1977 bis 2004. Gründungsmitglied der Grün-Alternativen Liste (GAL). Mitglied der
Hamburgischen Bürgerschaft 1984-86 und 1993-97 und schulpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion. Referatsleiter Gesellschaft am Landesinstitut für Lehrerbildung
und Schulentwicklung in Hamburg 2004-2015. Seit 2008 Bundesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e. V. Seit 2009 deutscher Koordinator im Programm „Education for Democratic Citizenship and Human Rights“ des Europarats. Arbeitsschwerpunkte: Rechtsextremismus, Islamismus, Schuldemokratie.

Prof. Dr. Peter Fauser, bis 2013 Univ.-Prof. an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. GHS-Lehrer (Musik und Mathematik); dann bis zur Habil. in Tübingen.
Themen: Schulreform, Lerntheorie („Verständnisintensives Lernen“), Lehrertraining, Demokratiepädagogik. Mitglied im Stiftungsrat der Heidehof Stiftung; Mitgründer und Vorsitzender der Imaginata Jena und des Fördervereins Demokratisch Handeln; Initiator und mehrjähriger Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises.

Dr. Jan Hofmann ist promovierter Philosoph und Diplom-Pädagoge, er war 1989 bildungspolitischer Sprecher der Arbeitsgruppe „Bildung, Erziehung und Jugend“ des Zentralen Runden Tisches der DDR. Seit 1990 stand er im brandenburgischen Landesdienst und arbeitete zunächst im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und seit 1992 als Direktor des Pädagogischen Landesinstituts in Ludwigsfelde. 2007 wurde Hofmann von den Landesregierungen Berlin und Brandenburg zum Gründungsdirektor des bundesweit ersten gemeinsamen Landesinstituts für Schule und Medien bestellt. Seit 2011 ist er Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.

Prof. Dr. Lothar Krappmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung im Forschungsbereich Entwicklung und Sozialisation,
Berlin (bis 2001); Honorarprofessor für Soziologie der Bildung an der Freien Universität Berlin. Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes (2003-2011). Mitarbeit in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen, die für die Umsetzung der Kinderrechte arbeiten.

Bernd Labza, Studienrat für die Fächer Ethik und Englisch am Gymnasium Stephaneum Aschersleben (UNESCO-Projektschule, Europaschule, Schule ohne Rassismus). Seit 2012 abgeordnet ans Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt als Referent der Stabsstelle Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit,
Angelegenheiten der Landeszentrale für politische Bildung und seit acht Jahren Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in Sachsen-Anhalt.

Prof. Dr. Jörg Maywald, Studium der Soziologie, Psychologie und Pädagogik in Berlin, Amsterdam und Paris, ist Mitbegründer des Berliner Kinderschutz-Zentrums. Er war viele Jahre in der Jugendhilfe, im Jugendgesundheitsbereich und in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, seit 2002 Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, seit 2011 Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam.

Franziska Nagy, M. A. in Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie, ist Projektleiterin im Programm Service-Learning – Lernen durch Engagement bei der Freudenberg Stiftung, Weinheim. Ihre Interessensschwerpunkte sind Bildungsgerechtigkeit, Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen
und Schulentwicklungsprozesse mit Service-Learning.

Christian Petry, Studium der Geschichte und Soziologie in Berlin. Lehrer und Sozialwissenschaftler im Landerziehungsheim Birklehof und Gesamtschule
Weinheim bis 1974, Leiter eines Regionalen Pädagogischen Zentrums in Aurich, Ostfriesland, bis 1979, Leiter von Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung
ausländischer Kinder und Jugendlicher im Ruhrgebiet bis 1984, 1984 bis 2009 Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung, seit 2010 Kuratoriumsmitglied der
Freudenberg Stiftung und Geschäftsführer der Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH.

Prof. Dr. Annedore Prengel ist emeritierte Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Potsdam und Seniorprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt
am Main. Sie gehört zu den Wissenschaftlichen Beiräten am International Human Rights Forum Luzern und am Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam. Sie hat im Rochow-Museum die Akademie für historische und zeitdiagnostische Forschung und den Arbeitskreis Menschenrechtsbildung gegründet.

Timo Reinfrank hat in Berlin und Bonn Politik- und Sozialwissenschaften studiert. Als Stiftungskoordinator der Amadeu Antonio Stiftung berät er zivilgesellschaftliche
Initiativen, Politik und Verwaltung in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und für demokratische Kultur. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Vereins für demokratische Kultur in Berlin e. V. und seit 2012 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der National Coalition – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland.

Dr. Erika Risse ist nach 25 Jahren Schulleitung eines Gymnasiums im Ruhrgebiet und mehrjähriger Tätigkeit für die Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime
heute als Systemische Organisationsberaterin und Coach in schulischen Entwicklungsprozessen tätig. Seit Entstehung des Preises war sie sieben Jahre lang Jurymitglied des Deutschen Schulpreises der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung.

Bernd Schreier, Studium der Geschichte, Politologie, Soziologie und Pädagogik, 1. und 2. Staatsprüfung in Marburg, Arbeit in Landerziehungsheimen, Gesamtschulen und Gymnasien, Leiter einer gymnasialen Oberstufe, Referatsleiter im Hessischen Kultusministerium, Aufbau und Leitung des Thüringer
Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (THILLM) von 1992 bis 2004, danach Aufbau und Leitung des Instituts für Qualitätsentwicklung
(IQ) in Hessen bis zur Pensionierung.

Prof. Dr. Dr. h. c. Gesine Schwan, Studium der Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politologie an der Freien Universität Berlin und an der Universität
Freiburg. Von 1977 bis 1999 Professorin für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, von 1999 bis 2008 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder; aktuell Präsidentin der HUM-BOLDT-VIADRINA Governance Platform in Berlin. 2004 und 2009 Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Seit 2014 Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD.

Sonja Student, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von „Makista e. V.“, Projektleitung des Modellschul-Netzwerks für Kinderrechte in Hessen und des
länderübergreifenden Netzwerks 16eins für Kinderrechte; 2003-2007 Netzwerkkoordinatorin im BLK-Programm „Demokratie lernen & leben“; bis 2008
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik.

Helga Thomé, Stiftungskoordinatorin Bürgerstiftung Barnim Uckermark. Seit 2003 Bürgerstifterin – selbstbestimmt in wechselnden Positionen als Ehrenamtliche,
Projektmitarbeiterin (Kinderrechte in der Kommune), Projektleiterin (x-mal anders. x-mal gleich. Inklusive Kinderrechtsbildung in Gemeinwesen und Schule) und Stiftungskoordinatorin.

Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Dipl. Psychologe, M. A. Studium der Psychologie sowie der Philosophie und Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft
an der FU Berlin; Aufbaustudiengang „Semiotik“ an der Technischen Universität Berlin. Promotion und Habilitation im Fach Psychologie. Vertretungsprofessuren
für Pädagogische Psychologie sowie für Motivationspsychologie an der Universität Potsdam und an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, Gastprofessor an der Uni Wien. Seit 2010 wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung sowie Professor für Moderne Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Forschungsschwerpunkte: Intellektuelle Entwicklung im Kindesalter, Interkulturelle Familien- und Erziehungsforschung, Sozial- und kulturpsychologische Forschungen zu Vorurteilen, Stereotypen, Werten, Islam, Gesundheit und Integration von Minderheiten.

Michaela Weiß, M. A., studierte Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft und Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Anschließend arbeitete
sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FSU in Jena und der Georg-August-Universität in Göttingen. Seit 2015 ist sie als Referentin für Bildung und Kultur im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt tätig. Neben der wissenschaftlichen Begleitung des Förderprogramms Demokratisch Handeln ist sie zudem Vorstandsmitglied der DeGeDe und promoviert zum Thema „Demokratische Handlungskompetenzen bei Jugendlichen“ bei Prof. Dr. Hermann Veith, Universität Göttingen.

Sascha Wenzel arbeitete von 1984 bis 2013 als Grundschullehrer an Berliner Schulen und von 2013 bis 2015 als Pädagogischer Koordinator des Campus
Rütli. Parallel dazu war er Pädagogischer Mitarbeiter, später Zweiter Geschäftsführer der RAA Berlin (1991 bis 2010), Ko-Projektleiter des Modellprojekts
„Demokratie leben im Kindergarten“ der Bernard van Leer Foundation und der Lindenstiftung (2000 bis 2007) und Projektleiter des Berliner Vorhabens im Bund-Länder-Programm „Demokratie lernen und leben“ (2002 bis 2007). Von 2007 bis 2015 leitete er Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Neukölln, eine zehnjährige Gemeinschaftsinitiative der Freudenberg Stiftung und der Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Seit 2009 ist er ehrenamtlicher Geschäftsführer der Campus Bildung im Quadrat gGmbH und seit 2015 zusammen mit Dr. Pia Gerber Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung.

Sandra Zentner, Dipl.-Psychologin, ist Programmleiterin für Service-Learning – Lernen durch Engagement bei der Freudenberg Stiftung, Weinheim. Ihre Interessensschwerpunkte sind Pädagogische Psychologie, Lernen und Motivation, Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen, Qualitätsentwicklung und politische Rahmenbedingungen von Service-Learning.

Stimmen zum Buch

„Eine beißende Kritik im Gewand höflicher Argumente [... und] eine Streitschrift dafür, Kinderrechte als Basis der Bildungsarbeit anzuerkennen, sich nicht nur den Schutz der Kinder auf die Fahnen zu schreiben, sondern auch ihre aktiven Rechte einzufordern und in den Schulalltag zu integrieren."

Philipp Nowotny, Süddeutsche Zeitung, 29. Februar 2016


„Diese Streitschrift fordert ein, die in der UN.Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Rechte nicht nur als Schutz, sondern als Gestaltungsmöglichkeit für eine kindgerechtere und demokratischere Bildung zu verstehen. Ein von Lothar Krappmann glänzend formuliertes und von namhaften Wissenschaftlern und Praktikern diskutiertes Manifest liefert dazu hervorragende Ideen und ein überzeugendes Grundgerüst."

Stefan Teplan, neue caritas 9/2016