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Geld und Geldpolitik

Bestellnummer: 18s
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1
Seitenzahl: 96
Reihe: Wochenschau, Sek. I+II
Neuheiten: Neuerscheinung

Verfügbarkeit: lieferbar

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Geld und Geldpolitik

Über das Buch

Schlagzeilen zur „Eurokrise“, zur Zinspolitik der EZB und zur Währungsunion sind täglich in den Nachrichten zu finden und sorgen für hitzige Diskussionen. „Geld und Geldpolitik“ bewegt wie kaum ein anderes Thema die Euro-Zone und hat weitreichende Konsequenzen für den Alltag der Menschen. Auch im Unterricht der Oberstufe ist es ein zentrales Inhaltsfeld und häufig Prüfungsthema im Abitur. In der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe „Geld und Geldpolitik“ vermitteln die Experten der Deutschen Bundesbank fundiert und verständlich die geldpolitischen Grundlagen sowie wichtige ökonomische Zusammenhänge und aktuelle Kontroversen rund um den Euro.

Das Heft kann kostenfrei bezogen werden. Bei Bestellungen von Privatpersonen ist die Abgabe auf ein Exemplar beschränkt. Größere Mengen werden verschickt, sofern als Lieferadresse die Anschrift einer Bildungseinrichtung angegeben wird.

Inhaltsübersicht

 


Geld und Geldpolitik



 

Michael Schiff

Bargeld, Buchgeld oder Bitcoin Was ist Geld?

Die Geschichte des Geldes ist eine Geschichte des Wandels, zu dem auch neue Trends wie Kryptowährungen gehören. Im Beitrag wird sowohl der Nutzen des Geldes als auch der Unterschied zwischen den Begriffen Geld und Währung deutlich erklärt.

 

Franz Conrads

Ist Bares noch Wahres? Zur Zukunft des Bargelds

Euro-Bargeld ist noch immer das meistverwendete Zahlungsmittel im Alltag der Deutschen. Ausgehend von aktuellen Statistiken zur Bargeldnutzung diskutiert der Autor die Vor- und Nachteile der Nutzung von Bargeld.

 

Rainer Naser

Wie kommt das Geld in die Welt?

Ohne Geld funktioniert eine Wirtschaft nicht. Doch wie kommt Geld in Umlauf? Ist es die Zentralbank oder sind es die Geschäftsbanken, die Geld schaffen? Der Beitrag klärt auf, dass Geschäftsbanken nicht als reine Finanzvermittler agieren. Nein, sie schaffen selbst aktiv Geld. Dabei wird das Zusammenspiel zwischen Geschäftsbanken und Notenbank
genau erläutert: Denn Zentralbanken steuern im Normalfall nicht die Menge der Liquidität, die sie den Banken zur Verfügung stellen, sondern den Preis dafür.

 

Jürgen Hirsch

Die Unabhängigkeit der Geldpolitik von demokratisch gewählten Regierungen

Die Stabilität einer Währung ist wirtschaftspolitische Aufgabe des Staates. Weshalb entscheidet aber in keinem entwickelten Industriestaat die demokratisch gewählte Regierung über die angemessene staatliche Geldpolitik? Der Beitrag beantwortet die Frage, weshalb es stattdessen unabhängige Zentralbanken gibt, die zudem keiner
direkten demokratischen Kontrolle durch die Volksvertretung unterliegen.

 

Dr. Harald Loy

Der Euro als Motor der europäischen Integration?

Wie war das nochmal mit der europäischen Integration? Der Euro war nicht das ursprüngliche Ziel des Integrationsprozesses. Er ist aber mit der Zeit zu einem Instrument für diesen Prozess geworden. In diesem Beitrag erklärt der Autor, wie der Prozess der europäischen Integration verlief, welche Standpunkte ihn beeinflussten und wie die
Integrationskraft des Euro heute diskutiert wird.

 

Markus Altmann

Das Eurosystem und die Rolle der Bundesbank darin

Die Einführung des Euro 1999 stellte für die Bundesbank eine Zäsur dar. Aus der Alleinverantwortung für die D-Mark wurde eine Mitverantwortung für den Euro. Der Autor erläutert in diesem Zusammenhang grundlegende Entscheidungsprozesse und wichtige
Prinzipien des Zusammenspiels der nationalen Zentralbanken der Euro-Länder. Dabei geht er auch auf die Rolle der EZB innerhalb des Eurosystems ein.

 

Julia von Borstel, Dirk Gerlach

Wie wird Inflation gemessen?

Inflationsraten sind volkswirtschaftlich bedeutende Indikatoren, die die Entwicklung
des Geldwerts und der Kaufkraft beschreiben. Für die Geldpolitik sind sie meist die zentrale Zielgröße. Aber wie wird eigentlich die Inflation gemessen? Was bedeutet der Verbraucherpreisindex und wer ist für dessen Messung zuständig?

 

Christian Hecker

Vom Wert stabilen Geldes

Stabiles Geld bedeutet, dass das Preisniveaustabil bleibt. Aber warum ist
Preisstabilität in einer Volkswirtschaft von essenzieller Bedeutung? Warum erfüllt stabiles Geld eine elementare wirtschaftliche, gleichzeitig aber auch eine wichtige soziale Funktion? Der Text beantwortet, warum Preisstabilität das Ziel europäischer Geldpolitik ist.

 

Thomas Schneider

Die geldpolitische Strategie des Eurosystems

Wenn EZB-Präsident Draghi vor die Presse tritt, sind es die Aussagen über die Höhe der Leitzinsen oder die Beschlüsse zu den Wertpapierankaufprogrammen, die ein Medienecho hervorrufen. Hier lernen die Leser_innen, auf welcher Grundlage geldpolitische Entscheidungen getroffen werden.

 

Dr. Albrecht Sommer

Wie wirkt die „klassische” Geldpolitik?

Notenbanken versuchen, ihr primäres Ziel der Preisstabilität durch den gezielten Einsatz
geldpolitischer Instrumente zu erreichen. Das zentrale Instrument der Geldpolitik ist der Zinssatz, zu dem das Zentralbankgeld bereitgestellt wird. Änderungen dieses Zinssatzes beeinflussen die Wirtschaftsdynamik und in letzter Konsequenz die Preisentwicklung.

 

Moritz Schneemann

Die Währungsunion in Zeiten der Krisen

Der europäische Währungsraum feiert am 1. Januar 2019 sein 20-jähriges Bestehen. Er steht allerdings seit nun schon 11 Jahren unter dem Eindruck verschiedener Krisen. Vor diesem Hintergrund blickt der Text auf diese Krisen, legt ihre Ursachen dar und zeigt
aus stabilitätsorientierter Perspektive Wege auf, um die Währungsunion dauerhaft zu festigen.

 

Tobias Pohl

Niedrige Zinsen  Fluch oder Segen?

Seit einigen Jahren sind die Zinssätze im Euroraum auf einem Rekordtief. Für Einlagen
erhalten Anleger_innen auf ihrem Bankkonto praktisch keine Zinsen mehr. Dieser Beitrag illustriert die Ursachen dieses Zinstiefs und erläutert die Konsequenzen für Verbraucher_innen, Unternehmen, Banken und öffentliche Haushalte.

 

Thorsten Eistert

Die Politik der „quantitativen Lockerung”

Anleihekäufe im Rahmen der „quantitativen Lockerung“ bestimmen die Wahrnehmung
der Geldpolitik in der europäischen Öffentlichkeit. Leser_innen erfahren hier Grundlegendes über diese Politik, ihre Auswirkungen und die Risiken, die mit ihr einhergehen.

 

 

GLOSSAR

Das Glossar ist eine Unterstützung für die Leser_innen. Es erklärt zentrale Fachbegriffe und ist zum Nachschlagen beim Lesen gedacht.

 

Zu den Autoren

Michael Schiff ist Diplom-Volkswirt. Er studierte an der Universität Trier. Für die Deutsche Bundesbank arbeitet er seit 2012 und leitet den Stab des Präsidenten
der Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Franz Conrads ist Diplom-Volkswirt und arbeitet als Stabsleiter in der regionalen Bundesbank-Hauptverwaltung in Hessen. Davor war er Analyst bei der Dresdner Bank (heute Commerzbank).

Dr. Rainer Naser ist Diplom-Volkswirt und hat an der FU Berlin studiert. Von 1992 bis 1997 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1997 arbeitet er in der Bundesbank. Er ist stellv. Leiter des Stabs des Präsidenten an der Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg.

Dr. Jürgen Hirsch ist Diplom-Volkswirt. Er studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, wo er 1992 auch promovierte. Seit 2003 leitet er den Stab des  Präsidenten der Bundesbank-Hauptverwaltung in Baden-Württemberg.

Dr. Harald Loy ist Diplom-Volkswirt und hat an der Universität Essen studiert. Seit 1993 arbeitet er bei der Bundesbank. Seit 2003 ist er im Stab der Präsidentin der Bundesbank Hauptverwaltung in Düsseldorf tätig.

Markus Altmann hat einen Master-Abschluss in Volkswirtschaftslehre und trat im Jahr 2006 in die Bundesbank ein. Seit 2015 ist er für die ökonomische Bildung der Bundesbank in Sachsen und Thüringen zuständig.

Julia von Borstel ist Diplom-Volkswirtin. Sie studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2004 trat sie in die Bundesbank ein und ist seit 2015 im Stab
des Präsidenten, Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Dirk Gerlach ist Diplom-Volkswirt. Er studierte an der Philipps-Universität Marburg und trat 1994 in die Bundesbank ein. Seit 2002 ist auch er im Stab des
Präsidenten, Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Dr. Christian Hecker ist Diplom-Volkswirt. 2008 schloss er seine Promotion an der Universität Kassel ab. Seit 2010 ist er stellvertretender Leiter des Stabs des Präsidenten der Bundesbank-Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Thomas Schneider ist Diplom-Volkswirt. 2009 in die Bundesbank eingetreten, war er anfangs in der Bankenaufsicht tätig. Seit 2016 ist er im Stab des Präsidenten der Bundesbank-Hauptverwaltung in Bayern für die ökonomische Bildung zuständig.

Dr. Albrecht Sommer ist Diplom-Volkswirt. Auf sein Studium an der FU Berlin folgte eine Promotion, die er 1990 abschloss. Im selben Jahr trat er in die Bundesbank ein und ist seit 2002 im Stab des Präsidenten der Bundesbank-Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg.

Moritz Schneemann ist Diplom-Volkswirt und arbeitet seit 2002 bei der Bundesbank. Nach beruflichen Stationen in Frankfurt und Singapur ist er seit 2015 in der ökonomischen Bildung in der Bundesbank-Zentrale tätig.

Tobias Pohl ist Diplom-Volkswirt und verantwortet als Abteilungsleiter in der Zentrale der Deutschen Bundesbank die Bereiche ökonomische Bildung, Informationsmanagement und Geldmuseum.

Thorsten Eistert ist Diplom-Kaufmann. 2001 in die Bundesbank eingetreten, arbeitet er seit 2012 im Bereich „Ökonomische Bildung, Geldmuseum“ der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt am Main.

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