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Produktinformationen
Antiziganismus wirkt als struktureller Rassismus bis in die Gegenwart. Diese Ausgabe zeichnet historische Linien seit dem NS-Völkermord nach und zeigt, wie Diskriminierung von Sinti* und Roma* in Bildung, Verwaltung und öffentlicher Debatte fortbesteht. Die Autor*innen analysieren Mechanismen der Ausgrenzung, beleuchten Kontinuitäten nach 1945 und verbinden wissenschaftliche Perspektiven mit Erfahrungen aus der Praxis. Im Zentrum steht die Frage, wie tief verankerte Zuschreibungen, institutionelle Routinen und gesellschaftliche Deutungsmuster systematische Benachteiligung stabilisieren.
Inhaltsübersicht

Editorial

Yvonne Robel
Antiziganistische Stigmatisierung, Ausgrenzung, Verfolgung. Zur Relevanz des historischen Blicks

Radoslav Ganev
Sinti* und Roma* an Hochschulen und Universitäten. Zwischen Unsichtbarkeit, struktureller Diskriminierung und Empowerment

Wolfram Stender
„Wir werden das Thema systematisch und strukturell angehen.“ Behördlicher Antiziganismus und wie eine Stadtverwaltung ihm entgegenzuwirken versucht.

Alina Voinea
Antiziganismus/Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze in der Schule. Beobachtungen und Handlungsperspektiven für das Land Berlin

Aert van Riel
Antiziganismus ist ein wachsendes Problem

Margitta Steinbach, Verena Meier, Riccarda Henkel, Ralf Lusiardi, Mareike Otters, Katja Anders
Nichts über uns ohne uns, aber wie? Positionspapier zu Forschung und Bildung zur Geschichte der Sinti* und Roma*

FORUM
Birgit Jagusch, Anno Kluß
„Und dann ist sie abgedriftet, in dieses Rabbit hole […] Und ich habe [dadurch] meine Frau verloren“. Herausforderungen für sozialarbeiterische Beratung im Kontext von völkisch-autoritären Verschwörungserzählungen

Manuel Glittenberg
„Verkehrte Rechtfertigungsverhältnisse“. Eine grund- und menschenrechtlich orientierte Perspektive als Beitrag zur Entzauberung des Mythos ‚Neutralitätsgebot‘

Buzzword
Meron Mendel
Staatsräson 

Marktplatz
Breaking the Frame of Antigypsyism: Antiziganistische Denkstrukturen aufbrechen
Vorstellung des Bundes Roma Verbandes e. V. (BRV)
Vorstellung von Amaro Foro e. V.
Antiziganismus im Bildungsbereich: MIA fordert strukturelle Reformen für Bildungsgerechtigkeit
„Mensch oder Schwein“ – Ein Podcast anlässlich des 40. Jahrestages der Ermordung von Edward F. Pimental
Demokratiepilot*innen: Ein Einstieg zur Demokratiebildung und zum Umgang mit Rechtspopulismus in der Offenen Jugendarbeit
Vorstellung von FAIRhandeln – Handlungskompetenz im Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (2023–2025)
Die angespannte Mitte – rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2024/25
KN:IX connect: Demokratieförderung und Prävention von Islamismus
SPREAD – Sensibilisierung, Politische Bildung, Reflexion, Empowerment, Ableismus-Dekonstruktion 

Buchbesprechungen
Volker Weiß
Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört (von Ronny Noak)

Autor*innen

Thure Alting (M. A.) ist Sozialarbeiter und Bildungsreferent bei Spiegelbild e. V.

Amaro Foro e. V. ist ein transkultureller Jugendverband von Rom:nja und Nicht-Rom:nja.

Katja Anders ist Erziehungswissenschaftlerin und Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Antje Barten ist Projektreferentin beim AdB e. V. für das Projekt SPREADfür Fortbildungen und Prozessbegleitung mit diskriminierungskritischen Schwerpunkt.

Cvetka Bovha ist Projektreferentin beim AdB e. V. für das Projekt SPREAD für Fortbildungen und Prozessbegleitung mit diskriminierungskritischen Schwerpunkt.

Der Bundes Roma Verband ist die Dachorganisation der migrantischen Roma in Deutschland.

Sofia Erto ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation bei der Bundesgeschäftsstelle der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA.

Das Projekt FAIRhandeln setzt Angebote der Demokratieförderung an Berufsschulen und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit um.

Radoslav Ganev (Dipl. Pol.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholischen Stiftungshochschule in München. Er ist Gründer der Roma-Selbstorganisation Romanity e. V. sowie Mitgründer des Studierendenverbands der Sinti und Roma in Deutschland e. V. und engagiert sich intensiv in der Forschung und Aufklärung zum Thema Antiziganismus.

Manuel Glittenberg (M. A. Soziologie) ist Bildungsreferent im Projekt „Zusammenleben neu gestalten“ der DeGeDe in Hessen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Demokratie- und Menschenrechtsbildung.

Dr. Riccarda Henkel ist Archivarin, Historikerin und Politologin. Sie arbeitet im Dezernat 21 (Bestände 10. Jh. bis 1945) des Landesarchivs Sachsen-Anhalt.

Prof. Dr. Birgit Jagusch ist wissenschaftliche Co-Leiterin im Projekt Raison an der Technischen Hochschule Köln und Professorin für Soziale Arbeit und Diversität an der TH Köln am Institut für Migration und Diversität. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen bei Rassismuskritik, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Kinderschutz, Diversität und Antidiskriminierung.

Dr. Sarah Kleinmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg.

Anno Kluß ist Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt RaisoN an der Technischen Hochschule Köln, freiberuflich tätig in Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung, Erwachsenenbildung und Evaluation mit den Schwerpunkten Ungleichwertigkeitsideologien, Kommunikation und soziale Vielfalt.

Josephine Kreutzmüller wirkt bei BÜRO BLAU als studentische Mitarbeiterin an verschiedenen politischen Bildungsprojekten mit. 2024 schloss sie ihr Bachelorstudium der Politikwissenschaft in Berlin und Brüssel ab und studiert nun an der Freien Universität Berlin den Master Gender, Intersektionalität und Politik, wo sie sich mit Ansätzen und Theorien des intersektionalen Feminismus beschäftigt.

Prof. Dr. Beate Küpper ist Sozialpsychologin, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein und Ko-Autorin der FES „Mitte-Studie“ zu antidemokratischen und rechtsextremen Einstellungen in der Gesellschaft.

Dr. Ralf Lusiardi ist Leiter der Abteilung 2 (Magdeburg) des Landesarchivs Sachsen-Anhalt und Mitglied der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt.

Verena Meier ist Postdoktorandin an der Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.

Prof. Dr. Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/M.

Dr. Radmila Mladenova ist Literatur- und Filmwissenschaftlerin und leitet den Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus in Heidelberg. Ihre Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Rassismus und Kunst.

Ronny Noak ist Doktorand an der Forschungsstelle Weimarer Republik der FSU Jena und Redakteur bei Medaon.

Dr. Götz Nordbruch ist Sozial- und Islamwissenschaftler und seit Januar 2026 Co-Geschäftsführer von ufuq.de.

Mareike Otters ist Historikerin und Veranstaltungs- und Sonderausstellungsreferentin der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie Ausstellungskuratorin.

PD Dr. Yvonne Robel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Mitglied der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Sie beschäftigt sich u. a. mit strukturellem Antiziganismus auf lokaler Ebene und Erinnerungspolitiken.

Margitta Steinbach arbeitet bei AMCHA und betreut den Bereich Sinti* und transgenerationales Trauma. Sie gehört der Community der Sinti* an und ist Enkelkind von Überlebenden der Zwangslager Berlin-Marzahn und Magdeburg Holzweg. Zusammen mit anderen Nachkommen der genannten Zwangslager gründete sie den Verein Menda Yek, der sich mit psychosozialen Folgen des Holocaust für Sinti* beschäftigt.

Prof. Dr. Wolfram Stender ist Professor für Soziologie an der Hochschule Hannover.

Marla Vakili ist bei BÜRO BLAU für die Entwicklung und Durchführung von Erasmus+ Projekten, sowie den Inhalten anderer politischer Bildungsangebote für Jugendliche zuständig. Sie studierte Politikwissenschaft und Gender Studies in Berlin und Kopenhagen. Ihre Schwerpunkte liegen in der rassismuskritischen und diversitätssensiblen Bildungsarbeit sowie den Themenbereichen Intersektionalität, Nationalismus und Rechtspopulismus.

Aert van Riel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus.

Alina Voinea (B. A. Journalistik, M. A. European Studies/Zentralbereich Kultur) ist seit dem Frühjahr 2025 Ansprechperson des Landes Berlin zu Antiziganismus. Nach dem Studium war sie in der Migrationsberatung sowie in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. In ihrer Bildungsarbeit setzte Alina Voinea ihre Schwerpunkte auf die Kritik von Antiziganismus/Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze.

Kurzbeschreibung

Antiziganismus wirkt als strukturelle Diskriminierung bis heute. Das Heft analysiert historische Kontinuitäten und zeigt, wie Ausgrenzung von Sinti* und Roma* in Bildung und Verwaltung fortbesteht.

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Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Neu
Coverabbildung Antiziganismus/Rassismus gegen Sinti* und Roma*
Antiziganismus/Rassismus gegen Sinti* und Roma*
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2026
Antiziganismus wirkt als strukturelle Diskriminierung bis heute. Das Heft analysiert historische Kontinuitäten und zeigt, wie Ausgrenzung von Sinti* und Roma* in Bildung und Verwaltung fortbesteht.

28,99 €
Neu
Coverabbildung Einfache Erzählungen in komplexen Zeiten
Einfache Erzählungen in komplexen Zeiten
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2025
Komplexe Probleme, einfache Antworten? Die neue ZDgM zeigt, wie verkürzte Erzählungen politische Wirklichkeit formen – von maskulinistischen Krisendeutungen über Antisemitismus bis hin zu scheinbar harmlosen Alltagsnarrativen. Die Autor*innen analysieren, wann Vereinfachungen gefährlich werden – und wie politische Bildung differenziert gegensteuern kann.

29,90 €
Neu
Coverabbildung Wir haben/hatten die Wahl
Wir haben/hatten die Wahl
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2025
Das Wahljahr 2025 bietet eine vorgezogene Bundestagswahl und einen Wahlkampf in national wie international politisch herausfordernden Zeiten. Die extreme Rechte hat weltweit Machtgewinne zu verzeichnen, ihre Rhetorik ist längst im Spektrum der politischen Mitte angekommen und die Demokratie ist durch sie stetigen Angriffen ausgesetzt. Wie kann diesen rechten Angriffen auf Demokratie strukturell und strategisch begegnet werden? Welche Maßnahmen für Demokratieförderung sind bereits getroffen worden? Wie kann sie weiterhin geschützt und nachhaltiger gefördert werden? Unter anderem diesen Fragen geht der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2025 nach.

29,90 €
Coverabbildung Kommunale Konfliktbearbeitung
Kommunale Konfliktbearbeitung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2024
Kommunen sind sozial-politische Mikrokosmen, in denen lokal Gemeinwesen und demokratische Teilhabe gestaltet werden. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich daher Fragen der Bearbeitung von Konflikten auf kommunaler Ebene: Wie werden Konflikte lokal ausgetragen? Wie lassen sie sich konstruktiv bearbeiten? Und was bedeutet kommunale Konfliktbearbeitung für unsere Demokratie?

28,00 €
Coverabbildung Abonnement Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit
Abonnement Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit
Zwei Hefte im Jahr
Die Zeitschrift bietet eine Plattform für den Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis. Lesen Sie von erfolgreichen Modellprojekten, innovativen Konzepten sowie von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft und profitieren Sie von wertvollen Erfahrungen aus der Praxis.Weitere Informationen zur ZDgM Für Studierende und Referendar*innen bieten wir die ZDgM für die Dauer der Ausbildung zum halben Preis an. Bitte reichen Sie zeitnah eine entsprechende Bescheinigung nach. Die Abonnementbedingungen entnehmen Sie bitte den AGB.

26,45 € - 52,90 €
Coverabbildung Demokratierelevante Bedrohung
Demokratierelevante Bedrohung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2024
Seit einigen Jahren richten sich Anfeindungen und Angriffe gegen die Demokratie selbst, ihre Institutionen, gewählte Repräsentant:innen, Amts- und Mandatsträger: innen und all jene, die dem „verhassten“ Staat zugeordnet werden. Die Bedrohungen richten sich etwa gegen jene, die im Zuge der Demokratisierung mehr Teilhabe und Gleichwertigkeit einfordern und zugebilligt bekommen. Das Schwerpunktheft „Demokratierelevante Bedrohung“ der Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit Nr. 1/24 zeigt einen Ausschnitt solcher Bedrohung. Dabei werden primär Angriffe auf bzw. in demokratische Strukturen, Institutionen und engagierte Personen zum zentralen Thema.

28,00 €
Coverabbildung Buzzwords
Buzzwords
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2023
In der vorliegenden Ausgabe präsentieren die Autor*innen eine Reihe von Schlüsselbegriffen/Buzzwords, auf die in der außerschulischen und schulischen politischen Bildung, in der Demokratiebildung, der Beratungs- und Präventionsarbeit derzeit immer wieder selbstverständlich Bezug genommen wird. Das Heft bildet theoretische Reflexionen wie auch Perspektiven aus der Praxis in Bezug auf die Begriffe ab und arbeitet ihre Ursprünge, Implikationen und Verwendungsweisen, wie auch ihre Effekte heraus.

28,00 €
Coverabbildung (De)Legitimationen von Wissen
(De)Legitimationen von Wissen
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2023
Ob bei Klimawandel, Krieg oder Pandemie: Wissenschaft wird immer wieder in Frage gestellt und delegitimiert – sei es durch wissenschaftsexterne extreme Akteur*innen oder sogar durch Mitglieder des Wissenschaftsbetriebs selbst. Doch bei aller Delegitimierung wird Wissenschaft auf der anderen Seite vermehrt zentrale Kategorie politischer Diskurse. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit den vielfältigen Problemen und Herausforderungen für Wissenschaftsbetrieb, Demokratie, (Politische) Bildung und Zivilgesellschaft, welche mit der Infragestellung und Verabsolutierung von wissenschaftlichem Wissen einhergehen, sowie der Frage, was dagegen unternommen werden kann.

28,00 €
Coverabbildung Wissenschaftsfeindlichkeit. Angriffe auf Wissenschaft(ler*innen) und ihre Bedeutung für Bildung und Demokratie
Wissenschaftsfeindlichkeit. Angriffe auf Wissenschaft(ler*innen) und ihre Bedeutung für Bildung und Demokratie
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2022
Wie selten zuvor spielt Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie eine zentrale Rolle im öffentlichen Diskurs. Wissenschaft und ihre Akteur*innen sahen sich schnell Infragestellungen, schweren Anfeindungen und Ablehnung ausgesetzt. Hinter dieser Wissenschaftsfeindlichkeit steckt oftmals eine Strategie, die das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Prozesse und Erkenntnisse zu delegitimieren. Diese Ausgabe der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ befasst sich mit Phänomenen und Positionen der Wissenschaftsfeindlichkeit und nimmt Wissenschaftskommunikation und die große Bedeutung der Wissenschaft für die Demokratie in den Blick.

28,00 €
Coverabbildung Geschlechtersensible politische Bildung.  Das rechtsextreme Geschlechterbild
Geschlechtersensible politische Bildung. Das rechtsextreme Geschlechterbild
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2022
Geschlecht und Geschlechterbilder spielen eine wichtige Rolle in Ideologie und Mobilisierung der rechtsextremen Szene. Doch Geschlechterverhältnisse verändern sich und führen zu personellen und ideologischen Veränderungen auch innerhalb der autoritären und extremen Rechten. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Schwerpunkt dieser Ausgabe Fragen zum Verhältnis von Rechtsextremismus und Geschlecht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechtersensiblen politischen Bildungs- und Beratungsarbeit.

26,99 € - 28,00 €
Coverabbildung Haltung
Haltung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2021
Überall begegnen wir Haltung – ein Containerbegriff, der, insbesondere, wenn er mit symbolträchtigen Zeichen und Bildern verknüpft wird, zentralen Aufforderungscharakter hat: Wer bist du, wofür stehst du, was ist dein Standpunkt, deine Position? Ein jeder/eine jede wird in der Lage sein, Haltung für sich zu definieren, verfügt über Vorstellungen und Erfahrungswissen, was unter Haltung zu verstehen ist. Doch wie kann der Begriff Haltung über das Alltagsverständnis hinaus gefasst und beschrieben werden? Es drängt sich also die Frage auf: „Was ist Haltung?“ Im Schwerpunkt dieser Ausgabe blicken die Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Perspektiven auf den Begriff Haltung. Dabei wird klar: einfache und eindeutige Antworten kann es zu diesen Fragen nicht geben. Das Heft ist vielmehr eine Einladung zum Denken.

26,80 €
Coverabbildung Visegrád-Staaten in der EU. Polarisierung - Radikalisierung - Diskriminierung
Visegrád-Staaten in der EU. Polarisierung - Radikalisierung - Diskriminierung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2021
Die Polarisierung der Gesellschaft ist mittlerweile zu einem Schlagwort geworden, das in kaum einer politischen Analyse fehlt. Trump, der Brexit, Migration und die fast schon wieder in den Hintergrund gerückte Fluchtbewegung aus dem Süden nach Europa, auch Globalisierung und Klimawandel, und die seit nunmehr einem Jahr anhaltende Coronapandemie … In all diesen Themenfeldern zeichnet sich tatsächlich eine ganz grundsätzliche Polarisierung der Positionierungen ab, die Zwischentöne überlagert. Die vorliegende Ausgabe der Zeitschrift für Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit will in ihrem Schwer…

26,80 €
Coverabbildung Die Generation, die ihre Demokratie wiederentdeckt
Die Generation, die ihre Demokratie wiederentdeckt
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2020
Klageschriften über die vermeintlich unpolitische und kaum engagierte Jugend gehörten über Jahre hinweg zu den Dauerbrennern der Presselandschaft. Passé, seitdem Greta Thunberg freitags die Schule bestreikte und ihrem Beispiel weltweit Millionen junger Menschen folgten. Die Jugend entdeckt die Klimakrise als Thema und macht sich Sorgen um die Zukunft des Planeten. In eine ganz gegenwärtige Kommunikationskrise trudelte die Regierungspartei CDU im vergangenen Jahr aufgrund eines Youtube-Videos: Unter dem Namen „Die Zerstörung der CDU“ hatte es der Youtuber „Rezo“ ins Netz gestellt. Millionen klickten das Zerstörungsvideo an und die überwiegende Mehrheit der über 30-Jährigen im Land fragte sich: Wer ist dieser Mensch mit den blauen Haaren und warum kann er eine bundespolitische Debatte anstoßen? Die Jugend ist also doch politisch und engagiert. Die Frage ist: Entdeckt die junge Generation die Demokratie wieder oder erfindet sie gerade ganz neue Antworten darauf, wie im Zeitalter sozialer Netzwerke Partizipation und Mitbestimmung gestaltet werden?

25,99 € - 26,80 €
Coverabbildung 30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?
30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2019
30 Jahre nach dem Fall der Mauer geht der Blick vielfach zurück auf die Ereignisse von 1989, aber auch auf die Zeit des für fast alle Menschen im Osten einschneidenden Umbruchs danach. Zunehmend kritisch wird nach den Transformationserlebnissen und danach, wie sie bis heute den Osten prägen, gefragt. Verknüpft wird dies auch mit der Frage, warum nun ausgerechnet in den ostdeutschen Bundesländern die Alternative für Deutschland (AfD) so erfolgreich ist und bei den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen 2019 zur zweitstärksten Kraft aufsteigen konnte (bei jungen Leuten wurde sie z. T. sogar stärkste), eine Partei, hart am rechten Rand, die gerade im Osten auch einen eindeutig völkisch-rechtsextremen Charakter hat. Die deutsche Geschichte lehrt, gegenüber mangelnder Demokratieerfahrung in der Bevölkerung, schleichender Aushöhlung und gezielten Umsturzversuchen durch politische Akteure höchst aufmerksam zu sein.

26,80 €
Coverabbildung Mega Megatrend Klimawandel
Mega Megatrend Klimawandel
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2020
Der Klimawandel ist eine der zentralen politischen Aufgaben der Gegenwart und stellt die Demokratie auf eine harte Bewährungsprobe. Denn die Bewältigung des Klimawandels erfordert langfristiges, konsequentes und gemeinsames Handeln, welches sich mit den langwierigen, komplexen und interessensabwägenden Abläufen von Demokratie bei gleichzeitig kurzfristiger Perspektive von Wahlperioden beißt. Darüber hinaus versuchen gegenwärtig  unterschiedliche rechtspopulistische und rechtsextremistische Akteure, die Verunsicherungen aufzugreifen und als einen weiteren ideologischen Baustein zur Infragestellung des demokratischen Systems fruchtbar zu machen. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe der Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit versucht, verschiedene Facetten des Megatrends Klimawandel in seinen Bezügen zu politischen Tendenzen auszuleuchten.

24,99 € - 26,80 €
Coverabbildung Shrinking Spaces
Shrinking Spaces
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2019
„Shrinking Spaces“ ist ein Begriff, der bisher vor allem im Kontext von Politik und Entwicklungszusammenarbeit bekannt ist und beschreibt die Zunahme schwindender Handlungsräume für zivilgesellschaftliche Organisationen in autokratischen Systemen. Doch zeigen sich auch in den etablierten Demokratien einzelne, aber immer deutlich konturiertere Facetten, welche von Shrinking Spaces zeugen. Legt man diese einzelnen Bruchstücke nebeneinander, so wird das Mosaik immer deutlicher, welches die zunehmende Einschränkung von Handlungsspielräumen der Zivilgesellschaft visualisiert. Der vorliegende Schwe…

26,80 €
Coverabbildung Heuristiken
Heuristiken
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2018
Gesellschaft und Politik sind in Bewegung, der Sog der öffentlichen und politischen Debatte zieht nach rechts.Dies trifft mit besonderer Wucht all jene, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind, aber auch diejenigen, welche sich professionell oder ehrenamtlich dagegen engagieren. Gleichzeitig sind in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis diverse Konzepte entwickelt worden, die systematisch Abwertung und Ausgrenzung von Personen analysieren „Sind wir gut und noch richtig aufgestellt?“ steht unter den sich verändernden gesellschaftlichen Vorzeichen laut und mit Dringlichkeit im Raum. Die Frage lautet schlicht: Was ist von den Konzepten (jeweils) brauchbar mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit?

26,80 €
Coverabbildung Radikalisierung
Radikalisierung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2018
„Radikalisierung“ scheint als Überschrift für das aktuelle Zeitgeschehen (leider) gut zu passen und könnte für eine zukünftige historische Betrachtung unserer Zeit ein Schlüsselbegriff sein. Denn eine Radikalisierung lässt sich derzeit in mehrfacher Hinsicht beobachten: Im Hinblick auf den Zuwachs der extremen gesellschaftlichen Ränder einerseits und auf die rasante Erosion der scheinbar so stabilen Werte der gesellschaftlichen Mitte andererseits. Die unterschiedlichen Konzepte, die hinter dem Schlagwort „Radikalisierung“ stehen, sind in Wissenschaft und Praxis allerdings nicht unumstritten. Daher leuchten die Beiträge im neuen Schwerpunkt diesen Begriff aus verschiedenen Perspektiven kritisch aus.

26,80 €
Coverabbildung Zeitenwende
Zeitenwende
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2017
Die Aufnahme von Flüchtlingen seit dem Sommer 2015 wirkt wie ein Katalysator für  eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung. Vorhandene Vorurteile gegenüber gesellschaftlich schwachen Gruppen finden zunehmend ihre Bindung: In den Echokammern der Sozialen Netzwerke, auf der Straße bei Pegida oder in der stetigen Etablierung der rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland“. Welchen Folgen haben diese und andere Prozesse auf die Politische Kultur der Bundesrepublik? Wie stabil ist das demokratische System in Zeiten solcher vielfältiger Belastungsproben? Das neue Themenheft sucht aus unterschiedlichen Perspektiven nach Antworten.

26,80 €
Coverabbildung Diskursverschiebung
Diskursverschiebung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2017
Mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus in den vergangenen beiden Jahren finden zunehmend Diskursverschiebungen unter dem Schlagwort „Man wird doch noch sagen dürfen…“ auf der großen gesellschaftspolitischen Bühne statt; die innovative Praxis in diesem Feld beobachtet und thematisiert aber inzwischen auch das Eindringen in die familiäre Welt. Das Spektrum reicht dabei insgesamt vom Ringen der demokratischen Gesellschaft um ihre Wertvorstellungen und die Formen der angemessenen Auseinandersetzung bis hin zu Radikalsierungen im familiären und persönlichen Kontext. Mehr zum Konzept erfahren und Gratis-Probeheft anfordern: www.demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de

26,80 €