Das Rentensystem verstehen
Einführung in die Politische Ökonomie der Alterssicherung
- von
- Tim Köhler
Das Thema Rente nimmt immer mehr an Fahrt auf. Es wird die sozialpolitische Diskussion der nächsten Jahre dominieren. Der Handlungsdruck steigt, denn der Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hat begonnen. Erstmals seit 25 Jahren prognostiziert die Bundesregierung einen Anstieg des Rentenbeitragssatzes in den nächsten drei Jahren. Dies allein wird zu einer erheblichen Verschärfung der rentenpolitischen Debatte führen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass der nächsten Bundestagswahl ein Rentenwahlkampf vorausgehen wird.
Dieser Titel erscheint voraussichtlich im Februar 2026
| Bestellnummer: | 41772 |
|---|---|
| EAN: | 9783734417726 |
| ISBN: | 978-3-7344-1772-6 |
| ISSN: | 2944-232X |
| Reihe: | Politisches Sachbuch |
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Auflage: | 4. aktualisierte Auflage |
| Seitenzahl: | 200 |
- Beschreibung Der Reformdruck im deutschen Rentensystem steigt. Die Politik steht vor weitreichenden Entscheidungen. Der Eintritt der geb… Mehr
- Inhaltsübersicht Vorwort zur 4. Auflage 1. Einführung in das Thema1.1 Die Perspektive der Beitragszahlerin Anne Bauer 1.2 Die Perspektive des… Mehr
- Autor*innen Dr. Tim Köhler ist Dozent für Volkswirtschaftslehre und Ökonomie der Altersvorsorge an der Hochschule des Bundes für öffent… Mehr
Der Reformdruck im deutschen Rentensystem steigt. Die Politik steht vor weitreichenden Entscheidungen. Der Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hat begonnen. Eine drastische Anhebung des Rentenbeitragssatzes steht kurz bevor. Wie war es überhaupt möglich, dass in Deutschland – ganz anders als in den meisten anderen Ländern – über 20 Jahre lang der Rentenbeitragssatz kontinuierlich gesunken ist, obwohl die Anzahl der Rentenbezieherinnen und -bezieher im selben Zeitraum gestiegen ist? Welche Folgen hätte die Anhebung der Regelaltersgrenze über das Niveau von 67 Jahren hinaus? Warum steigt das Risiko für Altersarmut immer stärker an und was lässt sich innerhalb des Rentensystems dagegen tun? Welchen Weg wird Deutschland in der Rentenpolitik künftig einschlagen?
Vorwort zur 4. Auflage
1. Einführung in das Thema
1.1 Die Perspektive der Beitragszahlerin Anne Bauer
1.2 Die Perspektive des Rentners Erich Klumm
1.3 Die Perspektive des Rentenpolitikers
Frank Müller‑Riesgau
2. Ziele der Alterssicherung
2.1 Konsumglättung und Lebensstandardsicherung
2.2 Armutsvermeidung
2.3 Umverteilung innerhalb und zwischen Generationen
3. Ökonomie der Alterssicherung
3.1 Gründe für eine staatliche Pflichtversicherung
in der Alterssicherung
3.2 Sparen als „Königsweg“ der Altersvorsorge?
3.3 Umlagefinanzierung und Kapitaldeckung
in der Alterssicherung
4. Die Verteilung der Kosten der Alterssicherung
4.1 Das Demografie-Problem
4.2 Die Bedeutung des Arbeitsmarktes und der
Arbeitsproduktivität
4.3 Die Verteilung der künftig steigenden Kosten
5. Grundprinzipien des staatlichen Rentensystems
5.1 Eigenvorsorge im Rahmen des staatlichen
Pflichtsystems
5.2 Das Prinzip des einheitlichen Rentenbeitragssatzes
5.3 Wie gut ist die gesetzliche Rente?
Altersvorsorgeprodukte im Vergleich
6. Stellschrauben der Rentenpolitik
6.1 Beitragssatz, Pro-Kopf-Rente und Bundeszuschuss
6.2 Rentenanpassung und Rentenniveau
6.3 Die Verteilungswirkungen von Altersgrenzen
7. Die neue Alterssicherungspolitik in Deutschland seit 2001
7.1 Die Macht ökonomischer Argumente
7.2 Die Politische Ökonomie von Rentenreformen
7.3 Die Zukunft der Alterssicherung in Deutschland
Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
ist Dozent für Volkswirtschaftslehre und Ökonomie der Altersvorsorge an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin.
Politisches Sachbuch
Die politische Entfremdung wächst, viele Menschen ziehen sich in Echokammern zurück. Hans Oberberger zeigt wissenschaftlich fundiert und praxisnah, wie sie wieder erreicht werden können: Mit dem neuen Konzept der Resonanzkommunikation.
Das Thema Rente nimmt immer mehr an Fahrt auf. Es wird die sozialpolitische Diskussion der nächsten Jahre dominieren. Der Handlungsdruck steigt, denn der Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hat begonnen. Erstmals seit 25 Jahren prognostiziert die Bundesregierung einen Anstieg des Rentenbeitragssatzes in den nächsten drei Jahren. Dies allein wird zu einer erheblichen Verschärfung der rentenpolitischen Debatte führen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass der nächsten Bundestagswahl ein Rentenwahlkampf vorausgehen wird.
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