Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Inhaltsübersicht

Vorwort

Einleitung. Demokratiebildung als Spannungsfeld und Analyseproblem

1. Demokratiebildung und Demokratiepädagogik als Antwort auf die Herausforderungen der Gegenwart

1.1 Demokratiebildung in Zeiten der Ungewissheit

1.2 Demokratie im globalen Krisenkontext – Herausforderungen und Spannungsfelder

1.2.1 Transformation von Staatlichkeit und politischer Steuerung in der Bundesrepublik

1.2.2 Soziale Ungleichheit und Spaltung in Deutschland

1.2.3 Krise der Öffentlichkeit und epistemische Verunsicherung in der Bundesrepublik

1.2.4 Beschleunigung, Komplexität und politische Überforderung in Deutschland

1.2.5 Ökologische Krise und demokratische Zeitlogiken in der Bundesrepublik

1.2.6 Erosion demokratischer Selbstverständlichkeiten in Deutschland

1.3 Die Gegenwart als Polykrise: Interdependenz, Komplexität und Beschleunigung

1.3.1 Der Begriff der Polykrise – theoretische Fundierung

1.3.2 Drei Verschränkungspfade demokratischer Krisendynamiken

1.3.3 Demokratische Bildung unter Verschränkungsbedingungen

1.4 Pädagogische Konsequenzen für Demokratiebildung und Demokratiepädagogik

1.4.1 Neue Anforderungen: Urteilskraft, Ambiguitätstoleranz und Konfliktfähigkeit

1.4.2 Demokratiepädagogik und Demokratiebildung als Beitrag zu Handlungsfähigkeit in komplexen Kontexten

1.4.3 Schule als Reflexions- und Erfahrungsraum gesellschaftlicher Krisendynamiken

1.5 Demokratiebildung und Demokratiepädagogik als Zukunftsprojekt

2. Demokratiepädagogik und Demokratiebildung: Eine Begriffsklärung

2.1 Demokratiebildung und Demokratiepädagogik

2.1.1 Begriffliche Pluralität und konzeptionelle Konkurrenz

2.1.2 Politische Bildung als Leitkonzept?

2.1.3 Schule als Schlüsselinstitution demokratischen Lernens

2.2 Grundfragen und Grundlagen

2.2.1 Pädagogik

2.2.2 Erziehung

2.2.3 Bildung

2.2.4 Lernen

2.2.5 Zusammenfassung: Demokratiepädagogik oder Demokratiebildung?

2.3 Demokratiepädagogik

2.3.1 Institutionelle Konsolidierung

2.3.2 Praxisformen, Wettbewerbe und Erfahrungswissen

2.3.3 Theoretische Leitfiguren: Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform

2.3.4 John Dewey und die Schule als Erfahrungsraum der Demokratie

2.3.5 Praxis demokratischen Lernens: Verständigung, Verantwortung, Engagement

2.3.6 Demokratiepädagogik und politische Bildung: Konflikt, Konkurrenz, Professionalisierung

2.4 Demokratiebildung

2.4.1 Politische Rahmung und institutionelle Etablierung des Begriffs

2.4.2 Demokratiebildung und Schulpädagogik

2.4.3 Institutionelle Implementierung der Demokratiebildung

2.4.4 Begriffsstrukturen, Machtfragen und offene Theorieprobleme

2.5 Zusammenfassung und Ausblick: Demokratiepädagogik zwischen Dynamik und Strukturdefizit

3. Demokratiebildung als Forschungsfeld: Konzepte, Kontroversen und empirische Evidenz

3.1 Demokratiepädagogik und Demokratiebildung als multidimensionales Forschungsfeld

3.2 Die konzeptuelle Dimension: Demokratie verstehen, Wissen strukturieren

3.2.1 Demokratieverständnisse in Forschung und Bildung

3.2.2 Fachliches Demokratiewissen und politische Urteilsbildung

3.2.3 Konzeptuelles Lernen im Fachunterricht

3.2.4 Digitale Wissensräume

3.3 Die partizipative Dimension: Demokratie erleben, Teilhabe ermöglichen

3.3.1 Partizipation im Unterricht

3.3.2 Strukturelle Partizipation in der Schule

3.3.3 Fächerübergreifende Beteiligungsformate

3.3.4 Digitale und hybride Partizipation

3.4 Die prosoziale Dimension: Werte, Verantwortung und demokratische Beziehungskulturen

3.4.1 Demokratiefördernde Werte

3.4.2 Soziale Praktiken in der Schule

3.4.3 Digitale prosoziale Praktiken

3.5 Die kritische Dimension: Ungleichheit, Macht und gesellschaftliche Konflikte analysieren

3.5.1 Kritische politische Bildung: Machtanalyse, Demokratiekritik und Kontroversen

3.5.2 Strukturelle Herausforderungen: Rassismus, Migration und epistemische Ungleichheit

3.5.3 Kritisches Denken als demokratische Schlüsselkompetenz

3.5.4 Aktivismus, agency und social justice

3.6 Die identitätsbezogene Dimension: Zugehörigkeit, Selbstwirksamkeit und politische Identität

3.6.1 Politische Identität als Lernziel

3.6.2 Selbstwirksamkeit und demokratische Motivation

3.6.3 Demokratiefördernde Schul- und Beziehungskulturen

3.6.4 Digitale Zugehörigkeiten

3.6.5 Gelingensbedingungen identitätsbezogener Demokratiebildung

3.7 Synthese und Ausblick: Die fünf Dimensionen als heuristisches Modell demokratischer Bildung

3.7.1 Zusammenspiel der Dimensionen

3.7.2 Offene Forschungsfragen und Desiderate

3.8 Konsequenzen für Lehrer:innenbildung und Schulentwicklung

3.8.1 Professionalisierungsbedarfe für demokratische Bildung

3.8.2 Gestaltung demokratischer Lernräume

4. Politik und Zivilgesellschaft als Rahmenbedingung von Demokratiepädagogik und Demokratiebildung

4.1 Nationale, internationale und forschungspolitische Impulse

4.1.1 Frühe internationale Rahmungen

4.1.2 Die Leistungsstudien-Wende

4.1.3 OECD und Europarat als Bezugsrahmen

4.1.4 Reference Framework of Competences for Democratic Culture des Europarates

4.1.5 Internationale Rezeption und Reibungspunkte

4.2 Die Ära bundespolitischer Impulse und BLK-Modellprogramme (1990er–2007)

4.2.1 Frühe Förderlinien

4.2.2 Gründung der DKJS

4.2.3 BLK-Programmstruktur und die Programme „QuiSS, BNE 21 und Sinus"

4.2.4 Frühe Präventions- und Interventionsprogramme

4.2.5 Der Berliner BLK-Kongress „Für Demokratie – gegen Gewalt" (2001) als bildungspolitischer Vorlauf

4.2.6 BLK-Modellprogramm „Demokratie lernen & leben"

4.2.7 Das Magdeburger Manifest 2005 und die Gründung der DeGeDe

4.3 Föderalismusreform und die nachfolgenden politischen Impulse sowie Bundesprogramme der Demokratie- und Präventionsförderung

4.3.1 Föderalismusreform und die Demokratiepädagogik

4.3.2 Verstetigung und gesetzliche Verankerung – Debatte zur „Versicherheitlichung"

4.3.3 Der 16. Kinder- und Jugendbericht 2020 – die Linie des Bundes zur Demokratiebildung

4.3.4 Die KMK-Empfehlungen zur Demokratiepädagogik und Demokratiebildung von 2009 und 2018

4.3.5 Der begriffliche Wechsel: von Demokratiepädagogik zu Demokratiebildung

4.3.6 Lehrkräftebildung als strukturelles Praxisproblem

4.4 Aktuelle Gutachten- und Monitoringlandschaft (2020–2025)

4.4.1 Monitoring politischer Bildung und der Demokratiebildung

4.4.2 Monitor Demokratiebildung

4.4.3 Hertie-Kommissionsbericht „Mehr und besser" (GHST, 2023a)

4.4.4 SWK-Stellungnahme (Ständige Wissenschaftliche Kommission der KMK)

4.5 Zusammenfassung und Ausblick

5. Demokratiepädagogik und Demokratiebildung in der Praxis

5.1 Demokratiepädagogik als Praxisfeld: Räume, Formen, Potenziale

5.2 Räume der Demokratiepädagogik: Grundschule, Sekundarstufe, Berufsschule

5.2.1 Grundschule – frühe Demokratieerfahrungen

5.2.2 Sekundarstufe – Vertiefung, Konflikt und Pluralität

5.2.3 Berufsschule – Demokratiepädagogik in der Lebens- und Arbeitswelt

5.3 Formen und Formate demokratiepädagogischer Praxis

5.3.1 Demokratiepraxis als Mehrebenenstruktur

5.3.2 Interaktions- und Kommunikationsformen im Schulalltag

5.3.3 Demokratie im Fachunterricht

5.3.4 Fächerübergreifende Praxis und Demokratiepädagogik in Projekten

5.3.5 Schulinnenpolitik und institutionelle Demokratie

5.3.6 Kooperation mit zivilgesellschaftlichem und politischem Umfeld

5.3.7 Ebenenübergreifende Kohärenz demokratischer Praxis

5.4 Demokratiepädagogik und Schulstrukturen: Macht, Emotion, Konflikt

5.5 Schnittstellen zu anderen Bildungsansätzen

5.5.1 Menschenrechtsbildung

5.5.2 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

5.5.3 Friedensbildung

5.5.4 Inklusive Bildung

5.5.5 Wertebildung

5.5.6 Demokratiepädagogik unter Bedingungen digitaler Öffentlichkeit

5.6 Partizipative Leistungsbeurteilung

5.6.1 Theoretische Grundlagen

5.6.2 Formen und Praxis partizipativer Leistungsbeurteilung

5.6.3 Strukturelle Grenzen und Spannungsfelder

5.7 Reflexion, Evaluation und Verstetigung demokratischer Praxis

5.7.1 Selbstreflexion als pädagogische Grundhaltung

5.7.2 Evaluation als kollektiver Lernprozess

5.7.3 Verstetigung: Strukturen bauen, die bleiben

5.8 Demokratiepädagogik als unabgeschlossenes Projekt

6. Zusammenfassung und Abschluss

6.1 Demokratiepädagogik und Demokratiebildung – Ein Gespräch

6.1.1 Die grundlegenden Begriffe: Demokratiepädagogik und Demokratiebildung

6.1.2 Demokratie in Schule und Pädagogik – Wunsch und Wirklichkeit

6.1.3 Die Ambivalenz der Institution – Chancen und Grenzen schulischer Demokratie

6.1.4 Evidenz und Empirie in Demokratiepädagogik und Demokratiebildung

6.1.5 Demokratiepädagogik im Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft

6.1.6 Demokratiebildung und Demokratiepädagogik: Zumutungen und Versprechen?

6.2 Bilanz

Literatur

Autor*innen

Dr. Wolfgang Beutel
ist Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie an der Universität Hannover.

Prof. Dr. Markus Gloe
ist Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der LMU München.