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Produktinformationen
Komplexe Probleme, einfache Antworten? Die neue ZDgM beleuchtet, wie verkürzte Erzählungen politische Wirklichkeit prägen – von populistischen Slogans über antisemitische TikTok-Narrative bis hin zu maskulinistischen Krisendeutungen. Was macht einfache Geschichten so wirksam? Wo kippen sie in Menschenfeindlichkeit? Und wie kann politische Bildung reagieren? Fundierte Beiträge aus Wissenschaft und Praxis analysieren die Mechanismen, Funktionsweisen und Folgen von Vereinfachungen – und zeigen, wie politische Bildung und Prävention differenziert und wirksam darauf reagieren können.
Inhaltsübersicht

Editorial

Schwerpunkt
David Meiering
Brückennarrative: Resonanz und Aktualität eines Konzepts

Eva Berendsen
Die TikTok-Intifada – Antisemitismus und der Nahostkonflikt bei TikTok

Birgit Sauer, Otto Penz
Maskulinistische Erzählungen. Wege zu einer männlich-autoritären Gesellschaft

Jobst Paul
Einfache Erzählungen – aggressive Botschaften. Elemente eines sprachkritischen Curriculums

Manuel Glittenberg, Christa Kaletsch
Kritik ernst nehmen, um solidarische Visionen zu ermöglichen. Plädoyer für ein an Menschenrechten orientiertes Demokratieverständnis angesichts gegenwärtiger Herausforderungen

Reiner Becker
Was sind ‚Demokratieskeptiker*innen‘? Ein Blick aus Wissenschaft und Praxis

Forum
Nora Marleen Zado
Anfeindungen und Bedrohungslagen von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Hessen. Zwischenergebnisse einer qualitativen Studie

Anke Grotlüschen, Karola Cafantaris, Klaus Buddeberg
Brandmauern im Bildungswesen der Erwachsenenbildung. Ergebnisse einer Citizen-Science-Studie

Buzzword
Constanze Spieß
Biodeutsch

Marktplatz
Lukas Engelmeier
Zwischen Geschichte und Gegenwart: Die Bildungsarbeit der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA)

Tobias Eisch
„Antisemitismus in Bayern. Judenhass heute“. Eine Wanderausstellung von RIAS Bayern

Dilara Yazıcıoğlu
Report! Berlin - Monitoring- und Informationsstelle antimuslimischer Rassismus Berlin

Klara Podkowik
Verborgene Muster, sichtbare Folgen. Rassismus und Diskriminierung in Deutschland

Olga Zitzelsberger, Z. Ece Kaya
Ein Innovationsprojekt im Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“ (BMFSFJ): „Better Together! Diskriminierungskritisch – Intersektional – Empowernd. Tools für die Bildungsarbeit“ (BeTo!)

Carla Eicher
Webplattform selbstbestimmt-erinnern.de

Eva Schwarz, Alexander Grau
Menschenfeindliche Erzählungen auf Social Media erkennen und einordnen – mit SwipeAway

Cathleen Bochmann
Zivilgesellschaft stärken und schützen. Ein Praxisleitfaden für kommunale Schutzkonzepte

Marlon Possard
Neuer Handlungsleitfaden und Forschungsstelle im Kampf gegen Staatsverweigerung

Buchbesprechungen
Gustav Gustenau, Florian Hartleb (Hg.): Antisemitismus auf dem Vormarsch. Neue ideologische Dynamiken (von Christoph Kopke)

Autorinnen und Autoren


Autor*innen

Dr. Reiner Becker ist Leiter des Demokratiezentrums Hessen an der Philipps-Universität Marburg. Er promovierte im Graduiertenkolleg „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und ist Mitglied der Redaktion.

Eva Berendsen ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin und leitet die Kommunikation der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Schwerpunkt politische Bildung im Netz. Sie ist Mitherausgeberin der Digital-Reports der Bildungsstätte Anne Frank sowie der Sammelbände „Code & Vorurteil. Über Künstliche Intelligenz, Antisemitismus und Rassismus“ (2024) sowie „Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen“ (2019).

Dr. Cathleen Bochmann ist Politikwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Kommunen in Krisen. Im Kompetenzzentrum Krisen-Dialog-Zukunft berät sie bundesweit kommunale Verantwortungstragende zu Schutzkonzepten und Bürgerdialogen.

Dr. Klaus Buddeberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg.

Dr. Karola Cafantaris ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg.

Carla Eicher (B. A.) ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin und steht gerade kurz vor ihrem Masterabschluss im Fach Gender, Intersektionalität und Politik. Erste Arbeitserfahrungen hat sie in der Beratungsarbeit mit Betroffenen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie in der Gedenkstättenarbeit gesammelt.

Dr. Sophie G. Einwächter vertritt aktuell (2025–2028) eine Professur am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Sie ist Sprecherin des Arbeitskreises „Gewaltprävention online“ innerhalb des Forums „Antirassismus in der Medienwissenschaft̒“ (FAM) und Mitglied der Redaktion.

Tobias Eisch hat Politik-, Kultur- und Literaturwissenschaften studiert und arbeitet seit 2023 bei der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern. Er hat die Ausstellung "Antisemitismus in Bayern- Judenhass heute" kuratiert.

Lukas Engelmeier (M. A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

Manuel Glittenberg (M. A. Soziologie) ist Bildungsreferent im Projekt ‚Zusammenleben neu gestalten‘ der DeGeDe in Hessen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Demokratie- und Menschenrechtsbildung.

Alexander Grau ist Journalist und politischer Medienpädagoge. Seine Schwerpunkte liegen auf Kommunikationsstrategien und Vernetzung der extremen Rechten sowie auf Antidiskriminierungsarbeit anhand von Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Dr. Anke Grotlüschen ist Professorin für Lebenslanges Lernen an der Universität Hamburg.

Christa Kaletsch, M. A. Fachjournalismus Geschichte, ist freiberufliche Autorin und Fortbildnerin in den Bereichen Demokratie und Menschenrechtsbildung.

Dr. Z. Ece Kaya ist Politologin und Erziehungswissenschaftlerin. Ihre Dissertation zum Thema „Kolonialpädagogische Schriften in der NS-Zeit“ wurde 2017 mit dem Werner-Pünder-Preis ausgezeichnet. 2018–2021 war sie Co-Leiterin der ehem. Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Universität Frankfurt. Ihre Arbeit- und Forschungsschwerpunkte sind antisemitismus- und rassismuskritische Bildungspraxis, historische Bildungsforschung und „Erziehung nach Auschwitz“ (in der Migrationsgesellschaft).

Dr. Christoph Kopke ist Professor für Politik und Zeitgeschichte am Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

David Meiering forscht an der Humboldt-Universität zu Berlin über Prozesse der Radikalisierung und Politisierung, Ideologien der Ungleichwertigkeit und Demokratietheorie.

Dr. Jobst Paul ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung. Sein Schwerpunkt ist die linguistische Analyse der Rhetorik der Herabsetzung mit dem Ziel einer Didaktik gegen Ausgrenzung.

Dr. Otto Penz ist Soziologe und war Adjunct Associate Professor an der University of Calgary. Zuletzt forschte und lehrte er u. a. an der Universität Wien.

Klara Podkowik studierte Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einem Schwerpunkt auf Vergleichenden Politikwissenschaften. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM).

Dr. Marlon Possard ist Assistant Professor für Recht, Verwaltung und Ethik. Er forscht und lehrt an der FH Campus Wien und an der SFU Wien und Berlin. Zudem leitet er die Forschungsstelle für Staatsverweigerung und subversiven Extremismus (FSTE).

Dr. Birgit Sauer war bis zu ihrer Pensionierung im Oktober 2022 Professorin für Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Eva Schwarz ist Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und medienpädagogische Referentin. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Internet sowie rechtsextreme Strategien und Akteur*innen im Online-Raum.

Dr. Constanze Spieß ist Professorin für Pragmalinguistik am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg und Mitglied der Redaktion.

Dilara Yazıcıoğlu studierte Politik und Soziologie (B. A.) sowie Sozial- und Kulturanthropologie (M. A.). Sie arbeitet als Projektmanagerin bei CLAIM und verantwortet dort das Projekt Report!, eine Monitoring- und Informationsstelle für antimuslimischen Rassismus in Berlin.

Nora Marleen Zado ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovierende am Demokratiezentrum Hessen an der Philipps-Universität in Marburg. Sie studierte Europäische Ethnologie und Kulturwissenschaft, Empirische Kulturwissenschaft (M. A.). Ihre Forschungsschwerpunkte sind kommunales Konfliktmanagement sowie Polizei und Zivilgesellschaft.

Kurzbeschreibung
Komplexe Probleme, einfache Antworten? Die neue ZDgM zeigt, wie verkürzte Erzählungen politische Wirklichkeit formen – von maskulinistischen Krisendeutungen über Antisemitismus bis hin zu scheinbar harmlosen Alltagsnarrativen. Die Autor*innen analysieren, wann Vereinfachungen gefährlich werden – und wie politische Bildung differenziert gegensteuern kann.
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Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Neu
Coverabbildung Einfache Erzählungen in komplexen Zeiten
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Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2025
Komplexe Probleme, einfache Antworten? Die neue ZDgM zeigt, wie verkürzte Erzählungen politische Wirklichkeit formen – von maskulinistischen Krisendeutungen über Antisemitismus bis hin zu scheinbar harmlosen Alltagsnarrativen. Die Autor*innen analysieren, wann Vereinfachungen gefährlich werden – und wie politische Bildung differenziert gegensteuern kann.

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Wir haben/hatten die Wahl
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2025
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Coverabbildung Abonnement Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit
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Zwei Hefte im Jahr
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Coverabbildung (De)Legitimationen von Wissen
(De)Legitimationen von Wissen
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2023
Ob bei Klimawandel, Krieg oder Pandemie: Wissenschaft wird immer wieder in Frage gestellt und delegitimiert – sei es durch wissenschaftsexterne extreme Akteur*innen oder sogar durch Mitglieder des Wissenschaftsbetriebs selbst. Doch bei aller Delegitimierung wird Wissenschaft auf der anderen Seite vermehrt zentrale Kategorie politischer Diskurse. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit den vielfältigen Problemen und Herausforderungen für Wissenschaftsbetrieb, Demokratie, (Politische) Bildung und Zivilgesellschaft, welche mit der Infragestellung und Verabsolutierung von wissenschaftlichem Wissen einhergehen, sowie der Frage, was dagegen unternommen werden kann.

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Coverabbildung Wissenschaftsfeindlichkeit. Angriffe auf Wissenschaft(ler*innen) und ihre Bedeutung für Bildung und Demokratie
Wissenschaftsfeindlichkeit. Angriffe auf Wissenschaft(ler*innen) und ihre Bedeutung für Bildung und Demokratie
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2022
Wie selten zuvor spielt Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie eine zentrale Rolle im öffentlichen Diskurs. Wissenschaft und ihre Akteur*innen sahen sich schnell Infragestellungen, schweren Anfeindungen und Ablehnung ausgesetzt. Hinter dieser Wissenschaftsfeindlichkeit steckt oftmals eine Strategie, die das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Prozesse und Erkenntnisse zu delegitimieren. Diese Ausgabe der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ befasst sich mit Phänomenen und Positionen der Wissenschaftsfeindlichkeit und nimmt Wissenschaftskommunikation und die große Bedeutung der Wissenschaft für die Demokratie in den Blick.

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Coverabbildung Geschlechtersensible politische Bildung.  Das rechtsextreme Geschlechterbild
Geschlechtersensible politische Bildung. Das rechtsextreme Geschlechterbild
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2022
Geschlecht und Geschlechterbilder spielen eine wichtige Rolle in Ideologie und Mobilisierung der rechtsextremen Szene. Doch Geschlechterverhältnisse verändern sich und führen zu personellen und ideologischen Veränderungen auch innerhalb der autoritären und extremen Rechten. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Schwerpunkt dieser Ausgabe Fragen zum Verhältnis von Rechtsextremismus und Geschlecht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechtersensiblen politischen Bildungs- und Beratungsarbeit.

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Haltung
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Überall begegnen wir Haltung – ein Containerbegriff, der, insbesondere, wenn er mit symbolträchtigen Zeichen und Bildern verknüpft wird, zentralen Aufforderungscharakter hat: Wer bist du, wofür stehst du, was ist dein Standpunkt, deine Position? Ein jeder/eine jede wird in der Lage sein, Haltung für sich zu definieren, verfügt über Vorstellungen und Erfahrungswissen, was unter Haltung zu verstehen ist. Doch wie kann der Begriff Haltung über das Alltagsverständnis hinaus gefasst und beschrieben werden? Es drängt sich also die Frage auf: „Was ist Haltung?“ Im Schwerpunkt dieser Ausgabe blicken die Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Perspektiven auf den Begriff Haltung. Dabei wird klar: einfache und eindeutige Antworten kann es zu diesen Fragen nicht geben. Das Heft ist vielmehr eine Einladung zum Denken.

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Coverabbildung Visegrád-Staaten in der EU. Polarisierung - Radikalisierung - Diskriminierung
Visegrád-Staaten in der EU. Polarisierung - Radikalisierung - Diskriminierung
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Die Polarisierung der Gesellschaft ist mittlerweile zu einem Schlagwort geworden, das in kaum einer politischen Analyse fehlt. Trump, der Brexit, Migration und die fast schon wieder in den Hintergrund gerückte Fluchtbewegung aus dem Süden nach Europa, auch Globalisierung und Klimawandel, und die seit nunmehr einem Jahr anhaltende Coronapandemie … In all diesen Themenfeldern zeichnet sich tatsächlich eine ganz grundsätzliche Polarisierung der Positionierungen ab, die Zwischentöne überlagert. Die vorliegende Ausgabe der Zeitschrift für Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit will in ihrem Schwer…

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Coverabbildung 30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?
30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2019
30 Jahre nach dem Fall der Mauer geht der Blick vielfach zurück auf die Ereignisse von 1989, aber auch auf die Zeit des für fast alle Menschen im Osten einschneidenden Umbruchs danach. Zunehmend kritisch wird nach den Transformationserlebnissen und danach, wie sie bis heute den Osten prägen, gefragt. Verknüpft wird dies auch mit der Frage, warum nun ausgerechnet in den ostdeutschen Bundesländern die Alternative für Deutschland (AfD) so erfolgreich ist und bei den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen 2019 zur zweitstärksten Kraft aufsteigen konnte (bei jungen Leuten wurde sie z. T. sogar stärkste), eine Partei, hart am rechten Rand, die gerade im Osten auch einen eindeutig völkisch-rechtsextremen Charakter hat. Die deutsche Geschichte lehrt, gegenüber mangelnder Demokratieerfahrung in der Bevölkerung, schleichender Aushöhlung und gezielten Umsturzversuchen durch politische Akteure höchst aufmerksam zu sein.

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Coverabbildung Mega Megatrend Klimawandel
Mega Megatrend Klimawandel
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2020
Der Klimawandel ist eine der zentralen politischen Aufgaben der Gegenwart und stellt die Demokratie auf eine harte Bewährungsprobe. Denn die Bewältigung des Klimawandels erfordert langfristiges, konsequentes und gemeinsames Handeln, welches sich mit den langwierigen, komplexen und interessensabwägenden Abläufen von Demokratie bei gleichzeitig kurzfristiger Perspektive von Wahlperioden beißt. Darüber hinaus versuchen gegenwärtig  unterschiedliche rechtspopulistische und rechtsextremistische Akteure, die Verunsicherungen aufzugreifen und als einen weiteren ideologischen Baustein zur Infragestellung des demokratischen Systems fruchtbar zu machen. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe der Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit versucht, verschiedene Facetten des Megatrends Klimawandel in seinen Bezügen zu politischen Tendenzen auszuleuchten.

24,99 € - 26,80 €
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Die Generation, die ihre Demokratie wiederentdeckt
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2020
Klageschriften über die vermeintlich unpolitische und kaum engagierte Jugend gehörten über Jahre hinweg zu den Dauerbrennern der Presselandschaft. Passé, seitdem Greta Thunberg freitags die Schule bestreikte und ihrem Beispiel weltweit Millionen junger Menschen folgten. Die Jugend entdeckt die Klimakrise als Thema und macht sich Sorgen um die Zukunft des Planeten. In eine ganz gegenwärtige Kommunikationskrise trudelte die Regierungspartei CDU im vergangenen Jahr aufgrund eines Youtube-Videos: Unter dem Namen „Die Zerstörung der CDU“ hatte es der Youtuber „Rezo“ ins Netz gestellt. Millionen klickten das Zerstörungsvideo an und die überwiegende Mehrheit der über 30-Jährigen im Land fragte sich: Wer ist dieser Mensch mit den blauen Haaren und warum kann er eine bundespolitische Debatte anstoßen? Die Jugend ist also doch politisch und engagiert. Die Frage ist: Entdeckt die junge Generation die Demokratie wieder oder erfindet sie gerade ganz neue Antworten darauf, wie im Zeitalter sozialer Netzwerke Partizipation und Mitbestimmung gestaltet werden?

25,99 € - 26,80 €
Coverabbildung Shrinking Spaces
Shrinking Spaces
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2019
„Shrinking Spaces“ ist ein Begriff, der bisher vor allem im Kontext von Politik und Entwicklungszusammenarbeit bekannt ist und beschreibt die Zunahme schwindender Handlungsräume für zivilgesellschaftliche Organisationen in autokratischen Systemen. Doch zeigen sich auch in den etablierten Demokratien einzelne, aber immer deutlich konturiertere Facetten, welche von Shrinking Spaces zeugen. Legt man diese einzelnen Bruchstücke nebeneinander, so wird das Mosaik immer deutlicher, welches die zunehmende Einschränkung von Handlungsspielräumen der Zivilgesellschaft visualisiert. Der vorliegende Schwe…

26,80 €
Coverabbildung Radikalisierung
Radikalisierung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2018
„Radikalisierung“ scheint als Überschrift für das aktuelle Zeitgeschehen (leider) gut zu passen und könnte für eine zukünftige historische Betrachtung unserer Zeit ein Schlüsselbegriff sein. Denn eine Radikalisierung lässt sich derzeit in mehrfacher Hinsicht beobachten: Im Hinblick auf den Zuwachs der extremen gesellschaftlichen Ränder einerseits und auf die rasante Erosion der scheinbar so stabilen Werte der gesellschaftlichen Mitte andererseits. Die unterschiedlichen Konzepte, die hinter dem Schlagwort „Radikalisierung“ stehen, sind in Wissenschaft und Praxis allerdings nicht unumstritten. Daher leuchten die Beiträge im neuen Schwerpunkt diesen Begriff aus verschiedenen Perspektiven kritisch aus.

26,80 €
Coverabbildung Heuristiken
Heuristiken
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2018
Gesellschaft und Politik sind in Bewegung, der Sog der öffentlichen und politischen Debatte zieht nach rechts.Dies trifft mit besonderer Wucht all jene, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind, aber auch diejenigen, welche sich professionell oder ehrenamtlich dagegen engagieren. Gleichzeitig sind in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis diverse Konzepte entwickelt worden, die systematisch Abwertung und Ausgrenzung von Personen analysieren „Sind wir gut und noch richtig aufgestellt?“ steht unter den sich verändernden gesellschaftlichen Vorzeichen laut und mit Dringlichkeit im Raum. Die Frage lautet schlicht: Was ist von den Konzepten (jeweils) brauchbar mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit?

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Coverabbildung Zeitenwende
Zeitenwende
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 1/2017
Die Aufnahme von Flüchtlingen seit dem Sommer 2015 wirkt wie ein Katalysator für  eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung. Vorhandene Vorurteile gegenüber gesellschaftlich schwachen Gruppen finden zunehmend ihre Bindung: In den Echokammern der Sozialen Netzwerke, auf der Straße bei Pegida oder in der stetigen Etablierung der rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland“. Welchen Folgen haben diese und andere Prozesse auf die Politische Kultur der Bundesrepublik? Wie stabil ist das demokratische System in Zeiten solcher vielfältiger Belastungsproben? Das neue Themenheft sucht aus unterschiedlichen Perspektiven nach Antworten.

26,80 €
Coverabbildung Diskursverschiebung
Diskursverschiebung
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2017
Mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus in den vergangenen beiden Jahren finden zunehmend Diskursverschiebungen unter dem Schlagwort „Man wird doch noch sagen dürfen…“ auf der großen gesellschaftspolitischen Bühne statt; die innovative Praxis in diesem Feld beobachtet und thematisiert aber inzwischen auch das Eindringen in die familiäre Welt. Das Spektrum reicht dabei insgesamt vom Ringen der demokratischen Gesellschaft um ihre Wertvorstellungen und die Formen der angemessenen Auseinandersetzung bis hin zu Radikalsierungen im familiären und persönlichen Kontext. Mehr zum Konzept erfahren und Gratis-Probeheft anfordern: www.demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de

26,80 €
Coverabbildung NSU. Die Folgen
NSU. Die Folgen
Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2016
Zum sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), seinen Mord- und weiteren Gewalt- und Straftaten liegen diverse Publikationen vor, mehrere Untersuchungsausschüsse der Länder und des Bundes haben sich mit ihm befasst und befassen sich noch damit. Neben den Untersuchungsausschüssen sind es vor allem journalistische Recherchen, zivilgesellschaftliche Akteur_innen und die Angehörigen der Mordopfer mit den Nebenklageanwält_innen, die weitere Fragen zum NSU, der rechtsextremen Szene und der Arbeit von zuständigen Behörden aufgeworfen haben. Einiges ist aufgeklärt, vieles noch nicht und es bleibt abzuwarten, was noch ans Tageslicht befördert wird. Dabei zeigt u. a. der Verhandlungsverlauf des Münchener „NSU-Prozesses“ gegen Beate Zschäpe wegen Mittäterschaft in zehn Mordfällen, besonders schwerer Brandstiftung und Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer, welchen Aufklärungsbedarf es noch gibt. Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät – davon ist wenig bekannt. Vor allem die gesellschaftlichen Ursprünge der rassistischen Mordtaten, „Sinn“ und „Funktion“ dieses Terrorismus bedürfen ebenso weiterer Aufhellung wie die Mechanismen der Radikalisierung der Gewaltgruppe jenseits von Einzeltätertheorien und simplen Schuldzuweisungen an staatliche Institutionen. Auch fünf Jahre nach dem Öffentlichwerden des „NSU-Komplex“ gibt es noch viele offene Fragen zur Vernetzung und Einbindung des „Trios“ in die rechtsextreme Szene, zu ihren Kontaktleuten, Helfer_innen und Mitwisser_innen „vor Ort“ sowie zur Arbeit von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten bzw. von einzelnen Mitarbeiter_innen. Nicht zuletzt bedarf es sorgfältiger Aufbereitung, Sortierung, Einordnung und Interpretation der zahlreichen bekannt gewordenen Informationen und ihrer Zusammenführung zu einem Gesamtbild, das auch fünf Jahre nach dem öffentlichen Bekanntwerden der NSU-Untergrundgruppe noch unvollständig ist. Das vorliegende Themenheft leistet dazu einen Beitrag aus unterschiedlichen Perspektiven.

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