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Produktinformationen
Fremdheit und Fremdverstehen – zwei eindeutige Begriffe? Wohl kaum. Es gibt eine Vielzahl an Fremdheitsbegriffen. Das gilt auch für die Geschichtsdidaktik. In diesem Band werden diese Fremdheitsbegriffe aufgegriffen und auf ihre Implikationen hin reflektiert. Darüber hinaus wird auf der Basis der Phänomenologie des Fremden nach dem Philosophen Bernhard Waldenfels ein theoretischer Ansatz in die Disziplin eingeführt, welcher Fremdheit als den Begleiter zur Ordnung grundsätzlich neu denkt – sowohl theoretisch als auch empirisch.
Inhaltsübersicht

Vorwort

1 Einleitung

2 Relative Fremdheit – allgemeine Hinführungen und theoretische Explikationen

2.1 Strukturelle Überlegungen und soziale Fremdheit
2.2 Kulturelle Fremdheit
2.3 Unvertraut, ausgegrenzt, nicht zugehörig – Theoretische Überlegungen zum Fremden

3 Fremdverstehen in der Geschichtsdidaktik
3.1 Grundlegendes zum Fremdverstehen
3.2 Der Fremde-Teil des Fremdverstehens
3.3 Der Verstehens-Teil des Fremdverstehens
3.4 Das Kompositum im Ganzen – Fremdverstehen in der Geschichtsdidaktik
3.5 Fremdverstehen in Überblickswerken, Kompetenzmodellen und in der Pragmatik
3.6 Schlussfolgerungen für die Geschichtsdidaktik

4 Radikale Fremdheit – Die Phänomenologie des Fremden nach Bernhard Waldenfels
4.1 Theoretische Vorüberlegungen
4.2 Die Ordnung
4.3 Pathos und Response
4.4 Der Leib
4.5 Die Aufmerksamkeit
4.6 Responsive Aspekte des Handelns
4.7 Von der Intersubjektivität zur Interkulturalität – Überlegungen des Fremden in Bezug auf Gemeinschaften

5 Die schöpferische Kraft der Fremdheitserfahrung – Bernhard Waldenfels Konzept des Fremden für die Geschichtsdidaktik
5.1 Warum ein phänomenologischer Fremdheitsbegriff?
5.2 Das mögliche Potential – Implementierungen der Phänomenologie des Fremden in die Geschichtsdidaktik
5.3 Die Frage der Interkulturalität
5.4 Abschließende Überlegungen
5.5 Auf den Punkt gebracht – Rückblick und Ausblick

6 Empirischer Teil – Fremdverstehen und geschichtskulturelle Ordnungen

7 Methodisches Vorgehen und Forschungsstrukturierung
7.1 Das Erkenntnisinteresse der vorliegenden Studie
7.2 Non-formale Bildungsprojekte
7.3 Die Erhebungsmethode: Experteninterviews
7.4 Das Sample
7.5 Die Auswertungsmethode: Die dokumentarische Methode
7.6 Verbindende Gedanken – Experteninterviews mit nonformalen BildungsakteurInnen, die dokumentarische Methode und die Phänomenologie des Fremden

8 Auswertungskapitel – Fallstudien zu dem Verhältnis von Engagementsgründen, bearbeiteten Desideraten und dem Geschichtsverständnis

9 Der Fall Herr K. – „Du musst dir Gehör verschaffen“
9.1 Die Einordnung in zwei Traditionen – der Weg von Herrn K. in das Projekt
9.2 Herr K.s Umgang mit Geschichte
9.3 Die Frage nach der Verantwortungsübernahme und Diskursführung
9.4 Geschichtsdidaktischer Kommentar

10 Der Fall Frau T. – „Was für tolle Menschen“
10.1 Geschichte und Geschichten –Der Weg von Frau T. in das Projekt
10.2 Frau T.s Umgang mit Geschichte
10.3 Stoff vs. Emotion – Frau T.s Blick auf die Schule
10.4 Geschichtsdidaktischer Kommentar

11 Der Fall Herr M. – „Der Bekanntenkreis erweitert sich im Laufe der Jahre“
11.1 Vom Ausland ins Inland –Der Weg von Herrn M. in das Projekt
11.2 Herr M.s Umgang mit Geschichte
11.3 Die Projekttätigkeit von Herrn M. – schulische Projekte und soziale Hilfe
11.4 Didaktischer Kommentar

12 Fallübergreifende Überlegungen in Bezug auf das geschichtsdidaktische Konzept des Fremdverstehens und die Phänomenologie des Fremden

13 Schlussfolgerungen und Ausblicke

14 Literaturverzeichnis

15 Anhang
15.1 Transkriptionsregeln
Autor*innen
Dr. Jana Völkel absolviert ihren Vorbereitungsdienst in Nordrhein-Westfalen und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn. Sie hat die Fächer Geschichte und Deutsch auf Lehramt für Haupt-, Real-, Sekundar und Gesamtschule studiert.
Kurzbeschreibung
Fremdheit und Fremdverstehen – zwei eindeutige Begriffe? Wohl kaum. In dem vorliegenden Band wird Fremdheit, ausgehend von der Phänomenologie des Fremden nach Bernhard Waldenfels, für den geschichtsdidaktischen Diskurs gänzlich neu gedacht.
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