Gründungsgeschichte des Internationalen Bundes
Die Herausgeberin:
Marion Reinhardt, Sozialwissenschaftlerin, begann ihre
Berufstätigkeit Ende der 1970er Jahre als Sozialarbeiterin im damaligen
Hessischen Modellprojekt „Beratung und Hilfe für junge Arbeitslose“, leitete
dann ein Jugendgemeinschaftswerk (heute Jugendmigrationsdienst) und ging
schließlich in die Zentrale des IB. Hier war sie in verschiedenen Funktionen,
unter anderem mit der fachlichen Entwicklung und Steuerung verschiedener Felder
der Jugendhilfe, auch der Jugendsozialarbeit befasst. Aktuell dokumentiert sie
die Etappen der Geschichte des IB und baut das interne Archiv hierzu auf.
Arbeiten u.a. zur Berufswahl weiblicher Jugendlicher, zu Konzepten der
Jugendsozialarbeit, zu strategischen Fragen der Jugendhilfe.
Autorinnen und Autoren der Expertisen:
Benno Hafeneger, Dr. phil., Prof. (em.) für
Erziehungswissenschaft am Institut für Erziehungswissenschaft an der
Philipps-Universität Marburg; forscht zu jugendhistorischen Themen, Jugendarbeit,
zu Jugendkultur und Rechtsextremismus. Mitglied in zahlreichen Beiräten und Herausgeberschaften;
u. a. der Buchreihe „Non-formale Bildung“, der Zeitschrift „Demokratie gegen
Menschenfeindlichkeit“ und im Stiftungsrat des IB „Schwarz-Rot-Bunt“.
Dr. Jacqueline Plum ist stv. Geschäftsführerin der Regio
Basiliensis in Basel. Die Regio Basiliensis ist die Schweizer Partnerin der
Oberrheinkooperation und fördert die grenzüberschreitende, trinationale
Zusammenarbeit am Oberrhein. 2005 hat Jacqueline Plum über die Französische
Kultur- und Jugendpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland sowie über
die Gründungsgeschichte des Deutsch-Französischen Jugendwerkes an der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promoviert.
Dr. Kerstin von Lingen ist Historikerin am Exzellenzcluster „Asia
and Europe in a Global Context“ der Universität Heidelberg, wo sie zudem eine
Nachwuchsgruppe leitet. Von 1999-2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin
am SFB „Kriegserfahrung“ der Universität Tübingen, aus deren Kontext die
vorliegende Studie stammt. Ihre Forschungsschwerpunkte gelten der juristischen
Aufarbeitung in Europa und Asien, Fragen der Kriegserinnerung, sowie der
Zwangsarbeiterforschung. Publiziert hat sie u.a. zu Kriegserfahrung und
nationale Identität in Europa, Paderborn 2009.
Reiner Becker, Dr. phil. Politikwissenschaftler, leitet das
Demokratiezentrum im beratungsNetzwerk hessen - für Demokratie und gegen
Rechtsextremismus an der Philipps-Universität Marburg, forscht zu verschiedenen
Aspekten von Rechtsextremismus, Mitherausgeber der Zeitschrift „Demokratie
gegen Menschenfeindlichkeit“
Von Altlasten und Neuanfängen
Die Herausgeberin
und der Herausgeber:
Marion Reinhardt ist die Autorin
des ersten Bandes zur Gründungsgeschichte des IB. Seit den 1970er Jahren
arbeitete die Sozialwissenschaftlerin als Sozialarbeiterin und als
Einrichtungsleiterin im IB in Mittelhessen, schließlich als Referentin und
Abteilungsleiterin in der Zentrale des Trägers in Frankfurt. Neben der
Geschichte des IB gilt ihr besonderes Interesse verschiedenen konzeptionellen
und strategischen Fragen der Jugendhilfe, speziell der Jugendsozialarbeit.
Bernd Umbach, Politikwissenschaftler,
begann seine berufliche Laufbahn als Lehrer in der beruflichen Bildung des IB
in Stuttgart, leitete die IB-Einrichtungen Asperg und Heilbronn und baute hier
vor allem die beruflichen Schulen in freier Trägerschaft auf. Er ist seit zehn
Jahren Geschäftsführer des IB Süd. In besonderer Weise fühlt er sich der
Weiterentwicklung der Unternehmenskultur verpflichtet und wirkt aktiv an der
gesellschaftspolitischen Positionierung des IB mit.
Die Autorinnen und
Autoren:
Prof. Dr. jur.
Herta Däubler-Gmelin war lange Jahre MdB (SPD), Bundesjustizministerin von 1998 – 2002. Sie
hält Vorlesungen (Arbeitsrecht, Verfassungsrecht, Europarecht, Völkerrecht),
berät international zu Verfassungs- und Menschenrechtsfragen, zu Transitional
Justice und Internationalem Recht. Als Rechtsanwältin ist sie in Mediation,
Tarifschlichtung und Einigungsstellen tätig.
Dr. Benno Hafeneger, Prof. (em.) für
Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg; forscht zu
jugendhistorischen Themen, Jugendkultur und Rechtsextremismus. Mitglied in der
Redaktion von „Journal für politische Bildung“ und in der Herausgebergruppe der
Buchreihe „Non-formale politische Bildung“; im Stiftungsrat des IB
„Schwarz-Rot-Bunt“.
Dr. Petra Liebner, Historikerin, leitet das Team
„Historische Kommunikation und Medien“ im Generalsekretariat des Deutschen
Roten Kreuzes e. V. in Berlin. Sie verantwortet verschiedene Forschungsprojekte
zur Geschichte des DRK und entwickelt entsprechende Kommunikationsmaßnahmen zur
Verbreitung der Ergebnisse. Sie ist Mitherausgeberin der DRK-Schriftenreihe
„Beiträge zur Rotkreuzgeschichte“ sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für
Angewandte Geschichte/Public History und der internationalen Arbeitsgruppe zur
Geschichte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.
Dr. Kristina Meyer ist
wissenschaftliche Geschäftsführerin des Jena Center Geschichte des 20.
Jahrhunderts. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und
Kommunikationswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Für ihre
Dissertation über „Die SPD und die NS‑Vergangenheit 1945
– 1990“ (erschienen 2015) erhielt sie den Willy-Brandt-Preis für
Zeitgeschichte. Sie ist Mitglied der Kommission „Erinnerungskulturen der
sozialen Demokratie“ der Hans Böckler Stiftung und des Geschichtsforums beim
Parteivorstand der SPD.
Boris Palmer ist seit 2007 Oberbürgermeister
der Universitätsstadt Tübingen. Palmer studierte Mathematik und Geschichte in
Tübingen und Sydney. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Landtags von
Baden-Württemberg. Palmers Vision ist das blaue Wachstum: Prosperität und
Lebensqualität, ohne Natur und Klima zu überlasten. Im Sommer 2017 ist sein
Buch „Wir können nicht allen helfen“ erschienen.
Dr. Jens Westemeier, Historiker, ist
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik
der Medizin an der Universitätsklinik RWTH Aachen; hier Beauftragter für das
Aufarbeitungsprojekt „Zahnärzte im Nationalsozialismus“. Seine
Forschungsschwerpunkte liegen auf NS‑Organisationen, NS‑Gewaltverbrechen und ihre juristische
Aufarbeitung. Publikationen u. a.: Himmlers Krieger. Joachim Peiper und die
Waffen-SS in Krieg und Nachkriegszeit, Paderborn 2014, und Hans Robert Jauss.
Jugend, Krieg und Internierung, Konstanz 2016.
Stefan Zowislo absolvierte sein
Examen in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Katholische Theologie
an der Universität Münster und war anschließend u. a. in Gummersbach, Bochum,
Bonn, Mülheim an der Ruhr, Essen, Lutherstadt Wittenberg, Berlin und Magdeburg
tätig. Die Erinnerungskultur begegnete ihm dabei verschiedene Male: zum
Beispiel als Geschäftsführer der Staatlichen Geschäftsstelle Luther 2017 und
als Kopf der Kampagne zum 200. Geburtstag des Genossenschaftsgründers Friedrich
Wilhelm Raiffeisen im Jahre 2018.
Brücken bauen, Menschen stärken
Die Herausgeberin:
Marion Reinhardt,
Sozialwissenschaftlerin, begann ihre Berufstätigkeit Ende der 1970er Jahre als
Sozialarbeiterin im damaligen Hessischen Modellprojekt „Beratung und Hilfe für
junge Arbeitslose“, leitete dann ein Jugendgemeinschaftswerk (heute
Jugendmigrationsdienst) und ging schließlich in die Zentrale des IB. Hier war
sie in verschiedenen Funktionen, u. a. mit der fachlichen Entwicklung und
Steuerung verschiedener Felder der Jugendhilfe, auch der Jugendsozialarbeit
befasst. Frau Reinhardt ist Autorin und Herausgeberin der ersten beiden Bände
zur Gründungsgeschichte des IB. Weitere Arbeiten u. a. zur Berufswahl
weiblicher Jugendlicher, zu Konzepten der Jugendsozialarbeit, zu strategischen
Fragen der Jugendhilfe.
Autorinnen und
Autoren:
Dirk Altbürger,
Magisterstudium Publizistik, Geschichte, Politikwissenschaften in Mainz; viele
Jahre freiberuflicher Journalist (u.a. für die Frankfurter Rundschau und
associated press), seit 1994 freier Mitarbeiter im IB; seit 2020 Leiter der
IB-Unternehmenskommunikation.
Maik Altenburg,
Motorenschlosser und Erzieher für Jugendheime war in der DDR als Erzieher und
Heimleiter und seit 1990 als Sozialberater beim IB in seiner Heimatstadt
Frankfurt (Oder) tätig; einige Jahre war er Betriebsratsvorsitzender. Seit 2011
nach einem Studium der Sozialen Arbeit arbeitete er als Sozialpädagoge,
Bildungsbegleiter, Fachgruppenleiter in der Berufsvorbereitung und Tutor für
Unternehmenskommunikation. Seit 2014 ist er Internatsleiter in Frankfurt
(Oder).
Bärbel Angrick,
Dipl.-Pädagogin, war in der DDR u.a. Lehrerin, Mitarbeiterin der FDJ und
stellv. Bezirksschulrätin. Nach der Wende begann sie 1990 als Erzieherin und ab
1992 als Einrichtungsleiterin beim IB in Schwerin; im Anschluss war sie bis
2002 pädagogische Referentin in der Landesgeschäftsführung Nord des IB in
Hamburg.
Jürgen Banse, Jurist, ist
seit 1999 Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP)
Sachsen-Anhalt e.V., Mitglied u.a. im Landesschulbeirat und im Begleitausschuss
für die Europäischen Programme in Sachsen-Anhalt.
Karin Bock, Prof. Dr.
phil. habil, Dipl. Päd., TU Dresden, Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit
und Wohlfahrtswissenschaften, Forschungsschwerpunkte: Kindheits- und
Jugendforschung, Kinder- und Jugendhilfeforschung, Generationen- und Familienforschung,
Theorien zu Erziehungs- und Bildungsprozessen über die Lebenszeit.
Karin Böllert, Prof. Dr.,
seit 2001 Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder-
und Jugendhilfe/Sozialpolitik an der Universität Münster, davor Professorin für
Sozialpädagogik an der Universität Rostock, seit 2012 Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ.
Rita Braches-Chyrek, Prof. Dr.,
Professorin für Sozialpädagogik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Arbeits-
und Forschungsschwerpunkte: Theorie, Geschichte und Methoden Sozialer Arbeit,
Generationen-, Geschlechter und Kindheitsforschung.
Hartmut Brombach,
Sozialwissenschaftler, Arbeit zu Fragen gesellschaftlicher Selbstorganisation,
Referent für Kinder- und Jugendhilfe im DRK-Generalsekretariat, von 2000 bis
2020 verantwortlich für die Freiwilligendienste in der Zentralen
Geschäftsführung des IB, zunächst als Referent, zuletzt als
Abteilungsleiter.
Gerhard Christe, Prof. Dr.,
Dipl. Soziologe, Leiter des Instituts für Arbeitsmarktforschung und
Jugendberufshilfe (IAJ) in Hamburg, langjährige Erfahrung mit der Durchführung
von Evaluations- und Begleitforschungsprojekten in der beruflichen Bildung
Benachteiligter. Arbeitsschwerpunkte: Übergangs-, Bildungs- und Arbeitsmarktforschung.
Horst Dreimann,
Dipl.-Übersetzer und Romanist. Nach freiberuflichen Tätigkeiten als Übersetzer,
Dolmetscher, Lektor und akademischer Tutor war er von 1986 bis 2015, zuletzt in
leitender Funktion, in der internationalen Arbeit in der Zentrale des IB tätig;
mit einem Exkurs von 2006 bis Ende 2009 als Geschäftsführer einer
Consultingfirma in Bad Homburg. 2015 bis 2020 Generalsekretär des Europäischen
Verbandes Beruflicher Bildungsträger in Brüssel.
Susanne Dünkel,
Dipl.-Sozialpädagogin; seit 2004 im IB in Brandenburg tätig, zunächst als
Sozialpädagogin in der Reha-Ausbildung, seit 2013 "Leiterin Berufliche
Bildung" im IB in der Region Brandenburg - Nord/Ost.
Ulrike Frühauf,
Ingenieurpädagogin; seit 1994 beim IB in Jena, zunächst Lehrerin, jetzt
Stabsstelle "Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit in
Thüringen".
Manfred Gerspach, Prof. Dr.,
lehrte von 1994 bis 2014 Behinderten- und Heilpädagogik am Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt. Heute
lehrt er als Seniorprofessor am Institut für Sonderpädagogik der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Benno Hafeneger, Prof. (em.),
Dr. phil., Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg;
forscht zu Jugend, Jugendarbeit und rechtem Extremismus; Mitglied der Redaktion
"Journal für politische Bildung".
Christine Kolmer, Dipl.-Pädagogin,
war von 1987 bis 1999 Referentin für Mädchen- und Frauenarbeit und von 1999 bis
2018 Referentin für Erziehungshilfen und Gender, jeweils in der Zentralen
Geschäftsführung des IB.
Michael Kroll, Grund- und
Hauptschullehrer sowie Personalentwickler M.A.; seit 2003 Geschäftsführer der
Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) im Landes-Caritasverband Bayern. Er ist
Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit.
Alice Lot,
Sozialberaterin, seit 1992 im Jugendmigrationsdienst Erfurt des IB tätig; seit
2003 hier Bereichsleiterin Migration. Sie war von 2003 bis 2019 beratendes
Mitglied des Erfurter Ausländerbeirates und Mitglied des Netzwerkes für
Integration und Migration der Landeshauptstadt Erfurt. Sie dolmetscht Deutsch-Polnisch;
Polnisch-Deutsch.
Christian Lüders, Dr., war von
1994 bis 2020 Leiter der Abteilung "Jugend und Jugendhilfe" am
Deutschen Jugendinstitut in München. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Praxis
der Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendhilfeforschung,
Evaluationsforschung, Wissenschaftsforschung.
Ronald Lutz, Prof. (em.),
Dr. phil., Kulturanthropologe, war Professor für „Besondere Lebenslagen“ an der
FH Erfurt, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften; Schwerpunktthemen:
Allgemeine Soziologie, Vergesellschaftungsformen, Soziale Ungleichheit, Armut,
Internationale Sozialpolitik und Soziale Arbeit.
Stephanie Meiland, MA in
Erziehungswissenschaften und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen
Universität Dresden; Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Kindheits- und
Familienforschung, DDR-Forschung, Suchtforschung und rekonstruktive
Sozialforschung.
Monika Möbius, Dipl.
Pädagogin, ehem. Lehrerin und Kunstpädagogin in verschiedenen
Freizeiteinrichtungen in der DDR; nach der Wende Gründerin und
Geschäftsführerin einer freien Jugendkunstschule; seit 1999 beim IB in Leipzig,
zunächst als Leiterin in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, ab 2011 bis 2016
in verschiedenen Führungspositionen.
Jutta Müller, Dr.,
Dipl.-Ingenieurökonomin, arbeitete vor der Wende überwiegend als
Fachschullehrerin; begann 1993 als Referentin für Betriebsorganisation in der
Zentrale des IB; nach weiteren Stationen in der Personalentwicklung und
Personalbetreuung ist sie seit mehreren Jahren Geschäftsführerin
"Personal" der IB-Gruppe.
Christiane Nitze, Dr. phil.,
Erziehungswissenschaftlerin und promovierte Philosophin, kam seit 2015 beim IB,
zunächst im zentralen Ressort Produkte&Programme als Referentin,
schwerpunktmäßig für die Kinderförderung und -bildung und Offene Kinder- und
Jugendarbeit; seit 2019 Referentin in der zentralen P&P-Geschäftsführung.
Nicole Pötter, Prof. Dr.,
von 2005 bis 2006 Referentin für Grundsatzfragen der Jugendsozialarbeit und
Jugendberufshilfe bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (BAG
JAW), seit 2013 Prof. für Grundlagen der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt
Bildungsfragen an der Hochschule München.
Franz Prüß, Prof. (em.)
Dr., Universität Greifswald, Institut für Erziehungswissenschaft; Themen:
Ganztagsschul- und Jugendhilfeforschung; umfangreiche Erfahrungen in Schule und
verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe; Gründer des Zentrums „Entwicklung
der Sozialpädagogik/Soziale Arbeit in Westsibirien“; Leiter des
Forschungsverbundes Greifswald-Szczecin-Omsk-Novosibirsk.
Jana Rickhoff,
Freizeitpädagogin (Hochschulabschluss), Dipl.-Sozialpädagogin (Fachhochschule);
seit 1992 beim Internationalen Bund tätig, hier seit 2018 Geschäftsführerin der
IB-Mitte gGmbH.
Manfred Ritzau, Erzieher und
Dipl.-Pädagoge, in der DDR Lehrer und stellv. Leiter einer Berufsschule; nach
der Wende Berater bei BBJ Consult, Geschäftsführer eines Bürgerhauses und
Jugendamtsleiter in Potsdam; beim IB ab 2000 zunächst Referent des Vorstandes
und dann Geschäftsführer des Verbundes Berlin.
Angelika Schmidt-Koddenberg, Prof. Dr., Professorin für Soziologie an der Katholischen Fachhochschule
Köln; ihre thematischen Schwerpunkte sind soziale Ungleichheiten, insbes.
Gender, ethnische und soziale Herkunft.
Richard Schottdorf, Politologe
mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Internationale Wirtschaft, ist
seit rund 20 Jahren in der Internationalen Arbeit tätig, u.a. für die GIZ und
GOPA Consultants vor allem in den Arbeitsfeldern Bildung, Arbeitsmarkt und
soziale Entwicklung; im IB leitet er seit 2015 die Internationale Arbeit; seit
2019 ist er als Geschäftsführer darüber hinaus verantwortlich für die
Auslandsgesellschaften.
Alissa Schreiber, Referentin
Jugendwohnen beim Verband der Kolpinghäuser e. V. (VKH) in Köln und in dieser
Funktion Themenfeldverantwortliche für den Bereich Jugendwohnen bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS);
geschäftsführend begleitet sie AUSWÄRTS ZUHAUSE, das trägerübergreifende Forum
Jugendwohnen in Rechtsträgerschaft des VKH.
Petra Tabakovic hat u.a. Sozialwissenschaften und Pädagogik an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert; sie war in verschiedenen
Tätigkeiten über 30 Jahre Mitarbeiterin des IB; zuletzt als Abteilungsleiterin
"Jugend, Chancen, Migration" in der Zentralen Geschäftsführung.
Frank Teutschbein, Jurist und
Politologe, von 1973 bis 1989 im Diplomatischen Dienst, dann für
amerikanisch-deutsche Investmentfirmen; von 1994 bis 2019 arbeitete er für den
IB, u. a. als Justiziar und Mitglied der Tarifkommission; er ist
Geschäftsführer "Förderband gGmbH", Rechtsanwalt i.R.
Andreas Thimmel, Prof. Dr.,
Professur für Wissenschaft der Sozialen Arbeit an der Technischen Hochschule
Köln, Forschungsgebiete: Politische Bildung, Internationale Jugendarbeit,
Europäische Jugendpolitik; Leiter des Forschungsschwerpunktes Nonformale
Bildung.
Bernd Umbach, Politikwissenschaftler,
zunächst Lehrer in der beruflichen Bildung des IB in Stuttgart, dann
Einrichtungsleiter in Asperg und Heilbronn, wo er auch die beruflichen Schulen
auf- und ausbaute. Seit 2009 ist Umbach Geschäftsführer des IB Süd.
Claudia Wallner, Dr. der
Philosophie, Dipl.-Pädagogin, freiberufliche Referentin, Autorin und
Praxisforscherin sowie Projektentwicklerin zu Mädchen*arbeit,
geschlechterbezogener Pädagogik und Geschlechterverhältnissen. Seit 2013
Projektleiterin im Projekt meinTestgelaende (www.meinTestgelaende.de), einer
Website von und für junge Menschen zu Geschlechterfragen mit einer
flankierenden Website für Fachkräfte
(www.geschlechtersensible-paedagogik.de).
Carmen Wasch,
Krankenschwester, bis 1982 Anaesthesieschwester Universitätsfrauenklinik
Leipzig, bis 1988 Fachbearbeiterin Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen beim
Rat des Bezirkes Leipzig, bis 1990 Abteilungsleiterin beim
Rehabilitationszentrum Leipzig; 1990 bis 2021 Mitarbeiterin des IB als
Sozialpädagogische Fachkraft, seit 1996 Diplomsozialarbeiterin,
Einrichtungsleiterin, Tutorin, KiFaZ/Kitaleiterin.
Stefanie Weber, Dipl.
Sozialpädagogin, begann 2001 ihre berufliche Laufbahn im IB im Verbund
Behindertenhilfe in einer Wohneinrichtung für Erwachsene mit geistiger Behinderung
und psychischen Erkrankungen. Tätigkeiten als Produktentwicklerin,
Einrichtungsleiterin in der Kinder- und Jugendhilfe und Betriebsleiterin
schlossen sich an. Seit 2019 führt sie das zentrale Ressort
Produkte&Programme als Geschäftsführerin.
Michael Werner,
Schriftsetzer, Erzieher und Dipl.-Pädagoge, seit 1990
Einrichtungsleiter/Einrichtungsgeschäftsführer der IB-Einrichtung in
Wittenberg, seit 2015 Rentner.
Randolf Wiese, Gas- und
Wasserinstallateur sowie Fachinformatiker Anwendungsentwicklung; seit 2004 beim
IB in Neuenhagen/Brandenburg; hier zunächst Stützlehrer und Ausbilder im
Bürobereich und seit 2005 Produktentwickler, Schwerpunkt
Arbeitsmarktdienstleistungen und berufliche Reha.
Walter Würfel, Lehrer in den
Fächern Deutsch, Geschichte und Geografie, seit 1982 beim IB tätig, zunächst
als Lehrer und Ausbildungsleiter in Mannheim, dann als Referent und
Abteilungsleiter in der beruflichen Integrationsförderung und
Jugendsozialarbeit in der Zentralen Geschäftsführung des IB in Frankfurt/M. Von
2005 bis 2018 war Walter Würfel Geschäftsführer des Bundesverbands der Träger
Beruflicher Bildung (Bildungsverband e.V.) in Berlin.