Geschichte sprachsensibel unterrichten
- von
- Viola Schrader
Geschichtsunterricht ist kein Sprachunterricht. Dennoch sind historische Lernprozesse eng mit sprachlichem Handeln verbunden: beim Lesen und Verstehen von Quellen- und Darstellungstexten, in der Analyse und Interpretation von Quellen oder der Kommunikation historischer Urteile. Insbesondere in sprachlich heterogenen Lerngruppen müssen Geschichtslehrpersonen daher ‚sprachsensibel‘ auf die fachspezifischen Herausforderungen reagieren: Wie kann Geschichte also sprachsensibel unterrichtet werden? Viola Schrader widmet sich dieser Frage geschichtsdidaktisch und überführt zentrale theoretische Grun…
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| Bestellnummer: | 41764 |
|---|---|
| EAN: | 9783734417641 |
| ISBN: | 978-3-7344-1764-1 |
| ISSN: | 2749-1463 |
| Reihe: | Kleine Reihe - Geschichte |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 88 |
- Beschreibung Geschichtsunterricht ist kein Sprachunterricht. Dennoch sind historische Lernprozesse eng mit sprachlichem Handeln verbunden… Mehr
- Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Sprachsensibler Geschichtsunterricht – Grundlagen und Prinzipien Geschichte und Sprache – ein inhärent… Mehr
- Autor*innen Dr. Viola Schrader ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster.
1. Einleitung
2. Sprachsensibler Geschichtsunterricht – Grundlagen und Prinzipien
Geschichte und Sprache – ein inhärenter Zusammenhang
Sprachsensibler Geschichtsunterricht im interdisziplinären Diskurs
Geschichtsunterricht – sprachsensibel, sprachbildend oder sprachbewusst?
Grundlagen Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts
Prinzipien Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts
3. Planung Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts – Bausteine
Lernzielbenennung: Historisches und sprachliches Lernen verzahnen
Diagnose: (Fach-)Sprachliche Voraussetzungen der Lerngruppe beschreiben
Materialanalyse: (Fach-)Sprachliche Herausforderungen analysieren
Aufgabenstrukturierung: Historische Lernprozesse sprachsensibel unterstützen
4. Umsetzung Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts – Beispiele
Historischen Begriffserwerb fördern
Historische Leseprozesse unterstützen
Schreiben im Fach Geschichte üben
5. Fazit und Ausblick
Literatur
Kleine Reihe - Geschichte
Der Atompilz von Hiroshima 1945, das Napalm-Mädchen 1972, der Tank Man 1989, Nine Eleven 2001 … Medienikonen sind ein prominenter Teil der Geschichtskultur. Sie sind gleichermaßen Quellen wie Symbole für historische Ereignisse und werden mit Masternarrativen verknüpft. Mit herkömmlicher Quellenkritik lässt sich ihre Besonderheit nicht verstehen. Denn relevant sind weniger die Absichten und die Perspektive des Fotografen als die Blicke der Rezipienten. Dieser Band stellt die spezifischen Bildmerkmale von Medienikonen vor, skizziert ihre Funktionen und formuliert eine Kritik ihrer Wirkungen. Vorgestellt werden Bearbeitungen in der Publizistik, Kunst, Werbung, Popkultur und in der Politik. Alltagsnahe Vorschläge für die schulische Praxis auf verschiedenen Niveaustufen regen einen Unterricht mit Gegenwartsbezug und einem Potential für überfachliches Lernen an. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
„Verstehen sichern“ ist das zentrale Anliegen dieses Buches, das die fachdidaktische mit der sonderpädagogischen Perspektive verknüpft. Die Autorinnen stellen die Schüler*innengruppe der Hörgeschädigten in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Sie erläutern Auswirkungen dieser unsichtbaren Behinderung auf sprachliche Verstehensprozesse, die kognitive und emotionale Entwicklung sowie auf den Aufbau des Geschichtsbewusstseins und entwickeln ein inklusives Setting, das diesen differenten Entwicklungen auf drei Ebenen didaktisch begegnet: der Klassenraumgestaltung, der Visualisierung und Strukturierung der Lerninhalte sowie der Veranschaulichung und Entlastung von Sprache. An zwei Beispielen für den Geschichtsunterricht werden diese verstehenssichernden Maßnahmen veranschaulicht. Das Buch enthält zahlreiche Anregungen für den Umgang mit Verstehensproblemen und ist auch für den inklusiven Unterricht in anderen kommunikationsintensiven Fächer wie Politik, Religion und denFremdsprachen hilfreich. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Dass zeitgemäßer Geschichtsunterrichts mehr bedeutet als Zahlen und Fakten, beweist ein Blick in aktuelle Lehrbücher. Mit der breiten Öffnung der Themen geht auch eine Öffnung der Unterrichtsformen einher. Das Lernen an Stationen bietet Schülerinnen und Schülern vielerlei Möglichkeiten, sich in differenzierender und individualisierender Form Lerninhalten zu nähern. Lehrerinnen und Lehrern bietet es die Möglichkeit, in beratender und moderierender Funktion tätig zu sein. Das vorliegende Buch skizziert Chancen und Grenzen des Stationenlernens für den Geschichtsunterricht. Anhand zahlreicher Beispiele werden die Gestaltungsschritte von der Planungs- bis zur Nachbereitungsphase dargestellt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Bilingualer Geschichtsunterricht ist mittlerweile an zahlreichen Schulen fest etabliert. Historisches Lernen soll hier Hand in Hand mit dem Erlernen einer Fremdsprache gehen. Lehrerinnen und Lehrer stellt dies vor große Herausforderungen. Nicht zuletzt, weil eine Didaktik des bilingualen Geschichtsunterrichts nach wie vor nicht vorliegt. Der erste Teil dieses Bandes stellt die Frage nach den curricularen, schulischen und didaktischen Rahmenbedingungen eines gelingenden bilingualen Geschichtsunterrichts. Der zweite Teil steht ganz im Zeichen der unterrichtspraktischen Anwendung dieser Befunde. Exemplarisch werden zum Unterrichtsgegenstand „Imperialismus“ die Lernpotentiale bilingualen Geschichtsunterrichts aufgezeigt und verschiedene methodische Zugänge diskutiert. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Im Fach Geschichte kommt der Planung von Unterrichtseinheiten besondere Bedeutung zu: Historische Gegenstände werden zu Themen gruppiert und Erkenntniswege historischen Denkens eröffnet. Dennoch fehlte es bisher an fachspezifischen Konzepten und Handreichungen, auf die sich Lehrerinnen und Lehrer angesichts der gewachsenen Anforderungen in diesem Feld der Unterrichtsplanung beziehen können. Denn viele neue Lehrpläne enthalten keine ausführlich beschriebenen Themeneinheiten mehr oder diese müssen in Form von Schulcurricula sogar vollständig vor Ort erstellt werden. Dieses Buch entwickelt Kriterien, nach denen Unterrichtseinheiten entlang der Operationen historischen Denkens geplant werden können. Der Band richtet sich an Praktikanten, Referendare und Lehrer in den ersten Berufsjahren. Die Überlegungen orientieren sich an den Anforderungen der Alltagspraxis, also einem Unterricht, der unter der Normalbelastung eines Lehrers von 25 Unterrichtsstunden oder mehr bewältigt werden muss. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!