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Inhaltsübersicht

Stefanie Gerlach, Christian Kuchler, Marc van Berkel: Auf den zweiten Blick

Annabelle Jansink, Wim van Meurs, Stefanie Gerlach: Die deutsche Wiedervereinigung als vollendete Vergangenheit?

Marloes Hülsken: Zeitungen als historische Quellen zur Wiedervereinigung

Hannah Jacobi: Wie haben die Einwohner der deutschniederländischen Grenzregion den Mauerfall erlebt?

Yonec Bremmers: Für Volk und/oder Vaterland?

Kirsten Wolter: DDR-Geschichte im Schulbuch – „(n)ostalgische“ Verklärung?

Luc Bulten: Die Angst vor dem Mauerfall?

Alexander van der Meer: Unbekannt und dadurch unbeliebt?

Angelina Pils: „Im Zweier-Takt gen Westen“: DDR-Bürger im Spannungsfeld zwischen Flucht und Übersiedlung

Teuntje Stoopen: „Sie sind groß und ich bin klein, das ist doch nicht gerecht“

Stella Hesp: Die verschiedenen Perspektiven niederländischer Medien auf die deutsche Einheit

Niek van der Heide: Der Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung im Spiegel Limburgischer Tageszeitungen

Hannah Stevens: „Ist zusammengewachsen, was zusammengehört?“

Lukas Greven: Innere Einheit – Wahrheit oder (schuldig gebliebene) Pflicht?

Autorenverzeichnis

Autor*innen

Dr. Stefanie Gerlach, seit 2017 Koordinatorin der Schülerprogramme an der RWTH Aachen University.

Dr. Christian Kuchler, Professor für die Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der RWTH Aachen University.

Dr. Marc van Berkel, Senior Lecturer an der HAN University of Applied Sciences en Nijmegen sowie unabhängiger Forscher.

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Sind wir das Volk?
Simulationsspiel zur Geschichte der Bürgerbewegung in der DDR
Politische Opposition war in der DDR ein gefährliches Unterfangen. Die Parteiführung der SED nutzte den Überwachungsapparat der Staatssicherheit, um öffentliche Artikulation jeglichen Widerspruchs im Keim zu ersticken. Erst die Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte und die allmählich einsetzende Reformpolitik Gorbatschows schufen kleine Freiheitsräume, in denen sich politischer Widerspruch langsam, aber nach wie vor bedroht von staatlichen Repressionen entfalten konnte. Das Heft thematisiert dieses allmähliche Erstarken der DDR-Bürgerrechtsbewegungen seit den 80er Jahren und das gesellschaftliche Klima, in dem Opposition zum System mehr und mehr auf fruchtbaren Boden stieß. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle der Bürgerrechtsbewegung in der Phase der Runden Tische von Dezember 1989 bis März 1990 und ihrer Vereinnahmung durch die große Parteipolitik. Im Rahmen eines Simulationsspiels sollen Schüler/innen die immer mehr in Vergessenheit geratende Bedeutung des Runden Tisches als „Schule demokratischen und friedlichen Verhaltens“ in der Endphase der DDR erschließen. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!

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Wochenschau Wissenschaft

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