Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Produktinformationen
Das vollständig überarbeitete "Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts" situiert das traditionelle Schulfach in einer Gegenwart, die gerade für Jüngere durch Krisenerfahrung und Bedrohung, zugleich aber den gemeinsamen Willen nach Friedenssicherung, gegenseitigem Verstehen und Demokratie gekennzeichnet ist. Die Autor*innen des Bandes belegen auf dem neuesten Stand der Forschung, dass die Geschichtsdidaktik gedankliche Fundamente, Mittel oder Methoden für die Bewältigung der Widersprüche und Herausforderungen bereitstellen, Ziele operationalisieren sowie zu Kritik und Selbstreflexion befähigen kann. Geboten werden dafür sowohl konzeptuelle Ansätze als auch praktische Perspektiven.
Inhaltsübersicht

Inhalt

 

Michele Barricelli, Martin Lücke: Einleitung. Geschichtsunterricht heute

 

1. Grundlagen

1.1 Saskia Handro: Wissenschaftsorientierung und historische Erkenntnisverfahren

1.2 Lale Yildirim: Historische Identitäten

1.3 Christian Heuer, Hannah Van Reeth: Geschichtsbewusstsein

1.4 Christine Gundermann: Geschichtskultur und Public History

1.5 Johannes Meyer-Hamme, Olaf Hartung: Historisches Lernen

1.6 Vadim Oswalt: Imagination im historischen Lernen

1.7 Martin Lücke: Diversität, Intersektionalität und Postkolonialität

1.8 Juliane Brauer: Emotionen/Gefühle

 

2. Fachdidaktische Prinzipien

2.1 Andreas Körber: Kompetenzen, Kompetenzmodelle und Graduierungen

2.2 Michele Barricelli: Narrativität

2.3 Martin Lücke: Multiperspektivität, Kontroversität, Pluralität

2.4 Philipp McLean: Lebenswelt- und Gegenwartsbezug

2.5 Peter Gautschi: Personalisierung, Personifizierung, historisches Lernen an und mit Biografien

2.6 Anke John: Historische Urteilsbildung

 

3. Empirische Befunde zum Geschichtsunterricht

Meik Zülsdorf-Kersting: EmpirischeForschung zum Geschichtsunterricht

 

4. Konzeption und Planung

4.1 Michele Barricelli: Darstellungskonzepte von Geschichte im Unterricht

4.2 Meike Hensel-Grobe: Problemorientierter Geschichtsunterricht

4.3 Franziska Rein: Handlungsorientierung

4.4 Ulrich Baumgärtner: Lehrpläne

4.5 Astrid Schwabe: Frühes historisches Lernen (nicht nur) in der Primarstufe

4.6 Markus Bernhardt, Ulrich Mayer, Peter Gautschi: Themenbestimmung im Geschichtsunterricht

4.7 Phillip Bernhard: National-, regional- und globalgeschichtliche Themen und Perspektiven. Raumbezüge bei der Planung von Geschichtsunterricht

4.8 Sebastian Barsch: Inklusion, schulische Vielfalt und historisches Lernen

4.9 Vadim Oswalt: Von der Unterrichtseinheit zur Einzelstunde. Die Bedeutung der mittleren Planungsebene

4.10 Martin Buchsteiner: Phasierung und methodische Strukturierung historischer Lehr-Lernprozesse

4.11 Kathrin Klausmeier: Unterrichtsmethodische Konzepte. Darbietung – Erarbeitung – Erkundung – Projekt

 

5. Aktion und Interaktion im Geschichtsunterricht

5.1 Georg Marschnig: Interaktion im Geschichtsunterricht: Sozial- und Arbeitsformen

5.2 Astrid Schwabe, Christine Gundermann: Medien

5.3 Manuel Köster: Aufgaben und Aufgabenkultur

5.4 Holger Thünemann, Johannes Jansen: Schulbucharbeit

5.5 Hannes Burkhardt: Digitalität und Social Media

5.6 Peter Adamski: Lernen diagnostizieren – Leistungen beurteilen

 

6. Entwicklungsfelder

6.1 Andreas Hübner, Andreas Sommer: Umweltgeschichte und Anthropozän

6.2 Matthias Busch: Fächerverbünde und fächerverbindender Unterricht

6.3 Matthias Sieberkrob, Mareike-Cathrine Wickner: Sprachbildung im Geschichtsunterricht

6.4 Martin Schlutow: Bilingualer Geschichtsunterricht

6.5 Daniel Brandau, Sabrina Schmitz-Zerres: Data Literacy und historisches Lernen

6.6 Martin Nitsche: Zur Professionalisierung von Geschichtslehrkräften

6.7 Christian Kuchler, Lukas Greven: Formales und non-formales historisches Lernen – Öffnung von Geschichtsunterricht und Geschichtslernen

6.8 Nadine Fink, Sylvain Doussot: Kritikfähigkeit und historisches Denken – ein internationaler Vergleich

 

Autor*innen

Kurzbeschreibung
Im vollständig überarbeiteten Handbuch werden didaktische Ansätze für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Gegenwart durch historisches Lernen vor allem in der Schule bereitgestellt. Dabei verbinden sich Konzepte mit praktischen Perspektiven.
Produktgalerie überspringen

Forum Historisches Lernen

Neu
Coverabbildung Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts
Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts
Im vollständig überarbeiteten Handbuch werden didaktische Ansätze für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Gegenwart durch historisches Lernen vor allem in der Schule bereitgestellt. Dabei verbinden sich Konzepte mit praktischen Perspektiven.

64,00 €
Neu
Coverabbildung Putting History to the Test
Putting History to the Test
History Exams Around the World
How do exams assess historical learning today? Take a look into 28 history exams from around the world.

80,00 €
Neu
Coverabbildung Sprache in der Geschichtslehrerbildung
Sprache in der Geschichtslehrerbildung
Sprache ist für historisches Lernen grundlegend. Sprachbildung und -förderung sind deshalb wichtige Aufgaben für Geschichtslehrkräfte. Der Band stellt Professionalisierungskonzepte für Studium, Referendariat und Berufsausübung zur Diskussion.

32,90 €
Neu
Coverabbildung Historische Urteilskompetenz fördern
Historische Urteilskompetenz fördern
Geschichtsunterricht planen mit dem Fhurko-Modell
Das Buch begründet ein geschichtstheoretisch fundiertes, praxisorientiertes Planungsmodell für Geschichtsunterricht, durch den die komplexe Fähigkeit historische Urteilskompetenz von Lernenden wirksam und nachhaltig auf- und ausgebaut werden kann.

31,90 €
Coverabbildung Geschichtskulturen im digitalen Wandel?
Geschichtskulturen im digitalen Wandel?
Der Band widmet sich aktuellen Fragen zu Geschichtskultur und digitalem Wandel: Welche Entwicklungen nehmen geschichtskulturelle Institutionen, welchen Einfluss haben Social Medias in der Geschichtskultur und wie verändert sich Geschichtslernen?

39,90 €
Coverabbildung Der Beutelsbacher Konsens geschichtsdidaktisch
Der Beutelsbacher Konsens geschichtsdidaktisch
Welche Bedeutung besitzt der Beutelsbacher Konsens für das historische Lehren und Lernen? Der Sammelband diskutiert diese Frage aus verschiedenen Perspektiven und liefert so wichtige Impulse für eine überfällige geschichtsdidaktische Diskussion.

29,90 €
Coverabbildung Der Beitrag von Schulen und Hochschulen zu Erinnerungskulturen
Der Beitrag von Schulen und Hochschulen zu Erinnerungskulturen
Zu diesem Buch: Dass sich Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Geschichte beschäftigen, hat Tradition und ist gesellschaftlich anerkannt. Weit umstrittener ist, welche Beiträge Schulen und Hochschulen zu Erinnerungskulturen leisten sollen und können. In diesem Band sind Beiträge vereint, die sich erstens auf konzeptueller und begrifflicher Ebene mit dem Verhältnis von Schulen und Hochschulen zu Erinnerungskulturen beschäftigen. Es finden sich im Band zweitens Beschreibungen einer Reihe von Praxisbeispielen, die zeigen, wie Schulen und Hochschulen heute Erinnerungskulturen thematisieren und damit auch auf sie einzuwirken versuchen. Und es sind drittens Beiträge zusammengestellt, die eher eine politische, kulturelle, religiöse oder literarische Perspektive über die Grenzen der Disziplin hinaus einnehmen. Zweifellos liegt mit dem vorliegenden Band eine wichtige Standortbestimmung zum Umgang von Schulen und Hochschulen mit Erinnerungskulturen vor, und sicher werden die Beiträge zu weiteren Diskussionen und Aktivitäten in Theorie, Empirie und Praxis anregen. Zur Reihe: FORUM HISTORISCHES LERNEN ist eine Reihe, in der in unregelmäßigen Abständen grundlegende theoretische und praxisorientierte Beiträge zu Fragen des historischen Lernens und der historisch-politischen Bildung erscheinen. Diese Beiträge sollen einen neuen Geschichtsunterricht und neue Mittel und Wege historischen Lernens begründen. FORUM HISTORISCHES LERNEN wird herausgegeben von Michele Barricelli, Peter Gautschi, Hans-Jürgen Pandel und Bernd Schönemann.

25,99 €
Coverabbildung Geschichtsdenken
Geschichtsdenken
Grundzüge einer fachspezifischen Methodik
Dieser Band umreißt eine Methodik des Geschichtsunterrichts, die sich an den Denkweisen der Geschichtswissenschaft orientiert und bei Schülerinnen und Schüler Geschichtsbewusstsein und historische Diskursfähigkeit fördert. Er stellt 20 fachspezifische Erkenntnisoperationen vor und zeigt, wie aus ihnen Unterrichtsmethoden werden können, die Geschichtsunterricht wieder näher an seine Bezugsdisziplin, die Geschichtswissenschaft, rücken. Der Band enthält erste Impulse für die unterrichtspraktische Umsetzung.

35,99 € - 44,90 €
Coverabbildung Why History Education?
Why History Education?
Diese englischsprachige Publikation präsentiert eine ganze Reihe von Gründen, warum Geschichte heute unbedingt unterrichtet werden muss. Sie liest sich als Plädoyer für einen kompetenten Umgang mit Geschichte in heutigen Gesellschaften.

49,90 €
Coverabbildung Kriegsnarrative in Geschichtslehrmitteln
Kriegsnarrative in Geschichtslehrmitteln
Brennpunkte nationaler Diskurse
Kriegsnarrative nehmen in den nationalen Gedächtniskulturen eine Schlüsselfunktion ein. Dies trifft insbesondere auf den Zweiten Weltkrieg zu, aber auch auf virulente Kriege in jüngster Zeit. Die Erinnerungen an die Kriege sind im nationalen Geschichtsbewusstsein jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Vor dem Hintergrund der Gewalterfahrungen im 20. Jahrhundert ist die Darstellung des Krieges im Schulgeschichtsbuch eine komplexe Aufgabe. Hohe Anforderungen stellen sich auch an Lehrende und Lernende. Der reflektierte Umgang gerade mit Kriegsnarrativen wird so zum zentralen geschichtsdidaktischen Postulat der vorliegenden Publikation.

24,80 €
Coverabbildung Wörterbuch Geschichtsdidaktik
Wörterbuch Geschichtsdidaktik
Die Geschichtsdidaktik hat als Wissenschaftsdisziplin eine eigene Fachterminologie entwickelt. In diesem Wörterbuch werden die Fachbegriffe präzisiert und ihr geschichtsdidaktischer Gehalt herausgearbeitet. Neben der Schul- und Unterrichtsfachdidaktik wird die Terminologie des Forschungsfelds der Geschichtskultur berücksichtigt, das inzwischen etablierter Teil der Geschichtsdidaktik ist. Mit diesem in der vierten Auflage um zahlreiche Begriffe erweiterten Standardwerk erhält der Leser Hilfen für einen sicheren Umgang mit der Fachterminologie.

16,99 € - 18,90 €
Coverabbildung Der historische Nahraum
Der historische Nahraum
Wahrnehmung und Deutung durch Schülerinnen und Schüler
In der Geschichtsdidaktik stellen sich angesichts zunehmender Mobilitäts- und Globalisierungsprozesse drängende Fragen nach dem Wert des Nahraums für die Herausbildung eines historischen Bewusstseins. Dieses Buch gibt ausgehend von einer empirischen Untersuchung der Raumwahrnehmung und -deutung von Heranwachsenden Antworten darauf: Das Verständnis von Raumstrukturen und die Wahrnehmung der Historizität des Nahraums zeigen sich als heterogen und abhängig von zahlreichen Faktoren. Zugleich wird deutlich, dass der Nahraum erheblichen Einfluss auf das historische Bewusstsein Heranwachsender hat. Daraus ergeben sich wesentliche Implikationen für die geschichtsdidaktische Forschung und den Geschichtsunterricht.

30,99 € - 31,90 €
Coverabbildung Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft
Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft
Festschrift für Bernd Schönemann zum 65. Geburtstag
Bernd Schönemann hat die geschichtsdidaktische Forschung zur Bildungsgeschichte, zum Geschichtsunterricht und zur Geschichtskultur in den letzten Jahrzehnten maßgeblich geprägt. Die in diesem Band versammelten Beiträge greifen seine Positionen und Impulse auf und denken sie weiter. Der Band verweist auf den Kern des geschichtsdidaktischen Forschens und Lehrens Bernd Schönemanns. Die versammelten Beiträge belegen, dass die Erschließung der geschichtsdidaktischen Zentralkategorien Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur längst nicht abgeschlossen ist, sondern sich weiterhin neue Forschungsperspektiven ergeben.

38,99 € - 42,90 €
Coverabbildung Handbuch Geschichtskultur im Unterricht
Handbuch Geschichtskultur im Unterricht
Dieses Handbuch bietet aus geschichtsdidaktischer Perspektive einen Überblick über den Bereich der Geschichtskultur. Es liefert eine Bestandsaufnahme der verschiedenen geschichtskulturellen Genres, erfasst sie in der Theorie, erschließt sie didaktisch für den Geschichtsunterricht und gibt erste methodische Impulse für die Unterrichtspraxis. Das Handbuch gliedert sich in die Bereiche Geschichte im öffentlichen Raum | Geschichtspolitik | Literarische Verarbeitung | Fiktionale Dramatisierung | Eventisierung.

39,99 € - 49,90 €
Coverabbildung The Teaching of the History of One’s Own Country
The Teaching of the History of One’s Own Country
International Experiences in a Comparative Perspective
The question concerning the importance of history teaching at school is closely linked to the one concerning the mediation of the history of one’s own country. Over the past few years discussions and debates about its meaning, content and functions have, however, increased. But the mediation of the history of one’s own country is a precarious undertaking. The volume presents theoretical considerations, empirical studies and practical case examples from a comparative and international perspective. In different states and school systems it becomes clear how the history of one’s own country or the nation is conveyed and against what political and social background this happens.

31,99 € - 39,90 €
Coverabbildung Der historische Jugendroman als geschichtskulturelle Gattung
Der historische Jugendroman als geschichtskulturelle Gattung
Fiktionalisierung von Geschichte und ihr didaktisches Potential
Dieses Buch fragt nach den spezifischen Bedingungen der Fiktionalisierung von Geschichte im historischen Jugendroman. Es untersucht diesen als Bestandteil des Jugendbuchmarktes und der Geschichtskultur.  Ausgehend von der Gattungsspezifik der Jugendliteratur werden zentrale Fiktionalisierungsstrategien aufgedeckt: Es wird gezeigt, wie der fiktionale Text zu einer historischen Erzählung wird, die zeitliche Differenz zur Gegenwart ausdrückt, wie Authentizität erzeugt wird und wie Erzählmuster genutzt werden, um Zeitverläufe abzubilden. So werden Lernchancen sichtbar, die bislang nicht diskutiert wurden. Es wird deutlich, wie historisches Lernen durch literarisches Lesen gelingen kann.  Dieser Band ist ein Plädoyer für eine Neubewertung der Fiktion in der Geschichtsdidaktik sowie dafür, im Geschichtsunterricht wie in fachübergreifenden Projekten verstärkt Fiktionalisierungen zu thematisieren und die spezifischen Erkenntnismöglichkeiten von Literatur für historisches Lernen zu nutzen.

39,99 € - 49,90 €
Coverabbildung Karten als Quelle und Darstellung
Karten als Quelle und Darstellung
Historische Karten und Geschichtskarten im Unterricht
Die Renaissance der Raumdimension der Geschichte erfordert eine Neubewertung des Raummediums Karte im historischen Lernen. Der vorliegende Band behandelt erstmals sowohl historische Karten als auch Geschichtskarten gemeinsam: Historische Karten werden als Quellen in Gattungen unterschieden, die zu interpretieren sind. Geschichtskarten werden als raumbezogene Darstellung historischer Ereignisse, Prozesse und Strukturen aus der Perspektive der Gegenwart verstanden, die Gegenstand einer Kritik sein müssen. Um der Kartengläubigkeit vieler Schülerinnen und Schüler entgegenzuwirken, ist ein Verständnis des komplexen Charakters kartographischer Modellbildung unerlässlich. Deshalb erschließt der Band die Grundlagen des multimodalen Zeichensystems von Karten und enthält zudem eine Fülle von Hinweisen zu methodischen Verfahren sowie unterrichtspraktische Vorschläge zu allen Epochen.

49,90 €
Coverabbildung Computerspiele – Medienbildung – historisches Lernen
Computerspiele – Medienbildung – historisches Lernen
Zu Repräsentation und Rezeption von Geschichte in digitalen Spielen
Die Verarbeitung von Geschichte in digitalen Spielen ist kein Randphänomen. Computerspiele sind integraler Bestandteil unserer Kultur. Die Handlungen der Nutzerinnen und Nutzer sind im digitalen Spiel notwendiges Spielelement. Die Wiedergabe der historischen Inhalte ist daher ebenso individuell wie die Rezeption selbst. In dieser Arbeit wird ein transdisziplinäres, geschichtsdidaktisch akzentuiertes Theoriemodell zur geschichtsbewussten Rezeption und Repräsentation von Geschichte im digitalen Spiel herausgearbeitet, das durch eine qualitativ-quantitativ ausgerichtete Studie im Ansatz empirisch fundiert wird. Neben ersten Ergebnissen zu Transfereffekten und -prozessen im Kontext des Konsums historisierender digitaler Spielwelten wird eine Typisierung individuell geschichtsbewusster Rezeption am Beispiel von Assassin’s Creed® III konturiert. Abschließend werden Konsequenzen für informelles wie auch institutionelles historisches Lernen in digitalen Spielwelten abgeleitet.

39,99 € - 49,90 €
Coverabbildung Aufarbeitung und Demokratie
Aufarbeitung und Demokratie
Perspektiven und Felder der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur in Deutschland
Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist auch heute noch ein Grundpfeiler der bundesrepublikanischen Demokratie und stellt zugleich komplexe Anforderungen, welche Politik, Kultur und Schule nicht allein bewältigen können. Aufarbeitung ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Sie ist angewiesen auf verschiedene Akteure, die durch ihre spezifischen Zugriffe auf die deutsche Geschichte von Unrecht, Terror und Massengewalt zu historischer Orientierung in der Gegenwart beitragen. Dieser Band bindet eben diese verschiedenartigen Fachperspektiven ein: Historische Wissenschaft, Geschichtsdidaktik und politische Bildung verschränken anhand exemplarischer Fragestellungen ihre jeweiligen Erkenntnisinteressen und verwei­sen auf die Bedeutung multiperspektivischer Zugänge bei der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Geschichte ist Bewusstsein
Geschichte ist Bewusstsein
Historie einer geschichtsdidaktischen Fundamentalkategorie
Muss der Begriff „Geschichtsbewusstsein“ überdacht werden, um den Herausforderungen einer immer heterogeneren Gesellschaft zu begegnen? Oder ist er eventuell so veraltet, dass man besser ganz auf ihn verzichtet? Um dies zu beantworten, muss erst einmal geklärt werden, was mit „Geschichtsbewusstsein“ überhaupt gemeint und welche Geschichte mit dem Begriff verbunden ist. Das unternimmt der Autor in diesem Band. Es zeigt sich, dass  „Geschichtsbewusstsein“ bereits lange vor den 1970er Jahren und übrigens auch in der DDR zu den geschichtstheoretischen und epistemologischen Schlüsselbegriffen gehört hat. Karl-Ernst Jeismann griff diese Tradition erfolgreich auf. Was er 1976 als Geschichtsbewusstsein definierte, ist allerdings bis heute eine Leerformel geblieben. Die Konkretisierung, die er zehn Jahre später vornahm, wurde in der Geschichtsdidaktik nicht aufgegriffen. Diese Konkretisierung aber ist zukunftsweisend: Geschichtsbewusstsein ist das Wissen um den Bauplan der eigenen Konstruktion historischer Wirklichkeit.

35,99 € - 44,90 €