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Inhaltsübersicht

Anke Christensen, Maike Schmidt
„Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!". Einleitung

I Interdisziplinäre Perspektiven auf Kunstfreiheit

Nursan Celik
Ist wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine literaturwissenschaftliche Antwort

Juan Ignacio Chia
Ist wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine juristische Antwort

II Skandal im Schulbezirk?! Zwei zu heiße Medien für den Unterricht?!

Markus Janka
(Gore Vidals) Caligula (1980). „Paganography“ zwischen Index und Curriculum

Michael Stierstorfer
Papierklavier (2020). Ein obszön-effekthaschender Text-Bild-Hybrid oder ein innovatives und preisverdächtiges Gesamtkunstwerk?

III Eingriffe in die Kunst: Überarbeitungen – Verbote – Interventionen

Antje Arnold, Judith Leiß
„Totengräber der Kunst“? Überlegungen zu Sensitivity Reading aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive

Bettina Hofmann, Hannah Jüntgen
Banned Books in den USA. Implikationen für den deutschen Englischunterricht am Beispiel von Sherman Alexies The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian (2007)

Andreas Hübner, Jan-Christian Wilkening: "Subversiv, performativ, raumgreifend, dokumentarisch? Versuch einer Typisierung von (kunst)aktivistischen Interventionen an Denkmälern für die historisch-politische Bildung" im Open Access

Kira Kaufmann, Dieter Merlin
Die kleine Meerfrau revisited. Kontextualität und politischer Protest

IV Kunstfreiheit und Demokratiebildung

Daniel Milkovits, Elke Höfler
„Ist alles ein großes Theater“. Kunstfiguren und Autorpersonae als Potenziale für die Literatur- und Mediendidaktik

Malte Klein, Michael Asmussen
Online-Propaganda unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit und die unsichtbaren Kräfte des Digitalen. Schulische Medienbildung vor den Herausforderungen extremistischer Hetze

Ulrich Cleres, Simon Hansen
Provokationen im Gegenwartstheater. Potenziale für den demokratiebildenden Deutschunterricht

Christian Filk, Friederike Rückert
„Das Irritationspotenzial der Aisthesis“. Was ein emanzipatorischer, selbstperformativer Kunstunterricht zur Persönlichkeitsentwicklung und politisch-kulturellen Praxis von Heranwachsenden beitragen kann

Autor*innen

Antje Arnold, Dr. phil, Studium der Germanistik, lateinische Philologie und Archäologie der römischen Provinzen an den Universitäten in Köln, Birmingham und Prag. Promotion 2012. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal/RWTH Aachen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Vorstellungsbildung, Imagination und Immersion, Emotional-soziale Kompetenzen und Literaturunterricht sowie Sprachförderung durch Sprachspiele.

Michael Asmussen, Dr. phil, Studium der Pädagogik (Schwerpunkt Medienpädagogik/Bildungsinformatik) und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Medienpädagoge und Medienberater am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Bildung in einer Kultur der Digitalität, kritische Medienbildung in Schule.

Nursan Celik, Dr. phil, Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Kassel. Promotion 2023. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Neuere Deutsche Literatur an der Universität Bielefeld. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Recht und Literatur und Literatur- und Kunsttheorien.

Juan Ignacio Chia, Studium der Rechtswissenschaft an der Universidad Nacional de Rosario (Argentinien). Jurist, Übersetzer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hermann Kantorowicz-Institut für juristische Grundlagenforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Rechtsphilosophie, Theorien der Grund- und Menschenrechte, Kunst- und Übersetzungstheorien.

Anke Christensen, Dr. phil., Studium der Germanistik, Wirtschaft/Politik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2021. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Mediendidaktik, Kinder- und Jugendliteratur, bes. Kinder- und Jugendtheater.

Ulrich Cleres, Studium der Germanistik und Musik an den Universitäten in Aachen, Dortmund und an der Musikhochschule Detmold. Studienleiter für Deutsch an Gymnasien am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Kronshagen. Schwerpunkte der Fortbildungstätigkeit: Gegenwartsdramatik, Gegenwartsprosa und Film- und Medienanalyse.

Christian Filk, Prof. Dr., Studium der Philosophie, Germanistik, Medienwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Siegen, Bielefeld und Kassel. Promotion 2006. Professor für Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung an der Europa-Universität Flensburg (EUF), und Leiter des dortigen Seminars für Medienbildung. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Medienforschung, Bildungswissenschaft, Kulturphilosophie und Ästhetik.

Simon Hansen, Dr. phil., Studium der Fächer Deutsch und Philosophie auf Lehramt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Dramatik und Theater, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.

Elke Höfler, Mmag. Dr. phil., Studium Französisch und Fächerkombination „Bühne, Film und andere Medien“ sowie der Unterrichtsfächer Französisch und Italienisch an der Universität Graz. Promotion 2012. Assistenzprofessorin (Tenure-Track) für Mediendidaktik und Sprachendidaktik am Institut für Romanistik an der Universität Graz. Bildungsbloggerin (www.digitalanalog.at). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Mediendidaktik, Literaturdidaktik (Schwerpunkt: Lesedidaktik), Artificial Intelligence, Social Media, Fiktionsforschung und Wissenschaftskommunikation.

Bettina Hofmann, Dr. phil., Studium der Anglistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Promotion 1996. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: ethnische Literaturen der USA, insbesondere jüdisch-amerikanische Literatur und amerikanische Kriegsliteratur.

Andreas Hübner, Dr. phil., Studium der Fächer Geschichte und Englisch für Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Promotion 2013. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Theorie und Didaktik der Geschichte, Global- und Kulturgeschichte, historische Tierforschung und Geschichte des Anthropozäns

Markus Janka, Prof. Dr. phil., Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Promotion 1997. Habilitation 2003. Universitätsprofessor für Klassische Philologie und Leiter des Arbeitsbereiches für Fachdidaktik der Alten Sprachen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama; Ovid; Mythologie; Rhetorik und Erotik der Antike; Wirkungsgeschichte der antiken Literaturen; Didaktik der Klassischen Sprachen und Literaturen.

Hannah Jüntgen, M. Ed., Studium der Anglistik/Amerikanistik und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal. Studienrätin an der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen.

Kira Kaufmann, Dr. Mmag., Studium der Deutschen Philologie, Philosophie und Slawistik an der Universität Wien. Promotion 2023. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur als Post-Doc und Koordinatorin im WEAVE-Projekt „Bürographien. Verwaltung nach dem Zeitalter der Bürokratie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Burkhardt Wolf. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Wiener Moderne, protokollarische Schreibformen.

Malte Klein, Dr. phil., Studium Geschichte und ihre Didaktik, Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik, Erziehungswissenschaften und Sport an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universiteit van Amsterdam. Promotion 2019. Educational Engineer am Historischen Seminar der Christian-Albrechts Universität zu Kiel mit den Schwerpunkten Geschichte und Wirtschaft/Politik im Rahmen des Landesprogramms „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ und teilabgeordneter Oberstudienrat am Ernst-Barlach-Gymnasium Kiel. Das Landesprogramm „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ wird im Auftrag des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums in Kooperation mit den lehrkräftebildenden Hoch schulen (CAU, EUF, MHL, MKH), dem IPN, dem SHIBB sowie dem geschäftsführenden IQSH umgesetzt.

Judith Leiß, Dr. Phil., Studium der Fächer Deutsch, Englisch, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität zu Köln. Promotion 2009. Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Inklusionsorientierte diskriminierungskritische Literaturdidaktik, Literaturunterricht und Wertebildung, Literarische (De-)Konstruktion und Reflexion sozialer Kategorien.

Dieter Merlin, Dr. phil.; Studium der Literatur- und Medienwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2012. Professor für Deutsch und Deutschdidaktik an der PH Kärnten (Klagenfurt). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literar- und medienästhetisches Lernen (auch in einer Kultur der Digitalität); Medientheorie, -geschichte und -didaktik; Kinder- und Jugendliteratur; empirische Professionsforschung (schulische Lehr- und Lernprozesse).

Daniel Milkovits, MA MA Med, Studium der Germanistik, Romanistik und Austrian Studies an den Universitäten Graz und Wien. Seit 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Thomas Bernhard der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Österreichische Literatur seit dem 19. Jahrhundert, derzeit v. a. zu Polemik und Satire, zum Wiener Vorstadttheater, zur Literatur- und Kultursoziologie, zum Volksstück des 20. Jahrhunderts, zur Nachkriegs- und (Anti-)Heimatliteratur.

Friederike Rückert, Prof. Dr., Studium der Fächer Kunst und Französisch an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2018. Professorin für Kunstpädagogik/Bildende Kunst an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Medienkunst, die Integration von Bewegtbildern im Kunstunterricht sowie die Reflexion von kunstdidaktischer Hochschullehre und die Rolle der Kunst in Transformationsprozessen.

Maike Schmidt, Dr. phil., Studium der Germanistik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2010. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur des frühen 21. Jahrhunderts, Regionalliteratur und Narrative des Nordens.

Michael Stierstorfer, Dr. phil., Studium der Germanistik, Latinistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Promotion 2016. Fachleiter Deutsch am Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn bei München und Kooperationspartner des Forschungsprojekts „Past for the present“ (Lehrstuhl für Alte Sprachen und ihre Didaktik, LMU München). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Antikenrezeption, Literarisches Lernen anhand von Texten der Fantasy und Phantastik, Leseförderung anhand von aktueller Jugendliteratur.

Jan-Christian Wilkening, Dr. phil., Studium der Germanistik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2025. Aktuell Referendar an einem Gymnasium in Hildesheim. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Public History, inklusive und transnationale Geschichtsdidaktik.

Kurzbeschreibung
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
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Wochenschau Wissenschaft

Neu
Coverabbildung Politische Bildung und Antisemitismus
Politische Bildung und Antisemitismus
Beiträge zur Analyse modernisierter Judenfeindschaft und ihrer pädagogischen Bearbeitung
In diesem Band sind fachwissenschaftliche und fachdidaktische Arbeiten zu Ausdrucksformen des Antisemitismus versammelt. Eine besondere Rolle spielen dabei der Israel-Palästina-Konflikt und seine Rezeption. Dieser Kontext rückt nach der Zäsur des 7. Oktober 2023 ins Zentrum, führt jedoch zu gro­ßen Verunsicherungen in Bildungsinstitutionen. Der Autor liefert Bestandsaufnahmen zum Wissen über Antisemitismus und diskutiert Antisemitismus bzw. Antisemitismusdebatten aus der Perspektive mündigkeitsorientierter politischer Bildung. Er erschließt didaktische Materia­lien zu Antisemitismus und zum Nahostkonflikt und analysiert (fehlende) Themenfelder, (implizit) enthaltene Annahmen und nicht-intendierte Effekte.

39,90 €
Neu
Coverabbildung Demokratiebildung im Philosophieunterricht
Demokratiebildung im Philosophieunterricht
Wie kann Philosophieunterricht Demokratiebildung stärken? Die Autor*innen zeigen, wie philosophisches Denken Schüler*innen dabei unterstützt, zu urteilen, zu begründen und demokratische Fragen sachlich zu durchdringen.Beiträge aus Philosophiedidaktik, benachbarten Fachdidaktiken und Erziehungswissenschaft verbinden normative Perspektiven mit empirischer Forschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was philosophische Reflexion im Unterricht leistet: Sie schärft Begriffe, öffnet Räume für begründete Kontroversen und fördert demokratische Urteilskraft. Der Band richtet sich an Lehrkräfte, Referendar*innen, Hochschullehrende und Wissenschaftler*innen, die Philosophieunterricht als Ort demokratischen Lernens weiterdenken wollen – in allen Jahrgangs- und Sekundarstufen.

46,90 €
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Coverabbildung Digitalisierung wirtschaftsdidaktisch reflektiert
Digitalisierung wirtschaftsdidaktisch reflektiert
Perspektiven auf KI, digitale Handlungssouveränität und ökonomische Bildung
Die Digitalisierung prägt Bildung und Didaktik grundlegend – auch in der ökonomischen Bildung. Der Sammelband beleuchtet systematisch Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen digitaler Entwicklungen. Die Beiträge zeigen, dass Digitalisierung weit über den Einsatz digitaler Technik hinausreicht: Sie verändert epistemische Grundlagen, didaktische Ansätze, Werthaltungen, Rollenbilder und Kompetenzanforderungen. Die Autor*innen thematisieren unter anderem Einstellungen und Kompetenzen von Lehrenden, erweiterte didaktische Möglichkeiten sowie neue Anforderungen, die die Digitalisierung an die ökonomische Bildung stellt.

46,90 €
Neu
Coverabbildung Wie über das Unfassbare lernen?
Wie über das Unfassbare lernen?
Beiträge zur „Holocaust Education“
Die Frage, wie mit den nationalsozialistischen Verbrechen umgegangen werden soll, beschäftigt die Politik, die Fachwissenschaften und -didaktiken sowie Kunst und Kultur seit dem Ende der faschistischen Herrschaft. Dieser Band schlägt dazu einen breiten, der historisch-politischen Bildung verpflichteten Zugang vor. Die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah steht somit immer auch mit der Gegenwart in Verbindung. Der Einzelne reflektiert über die eigene Lebenswelt sowie seine Eingebundenheit in wirtschaftliche und gesellschaftliche (Herrschafts-)Strukturen. Zugleich wird er angeregt, die Gesellschaft – demokratisch und den Menschenrechten angemessen – mitzugestalten.

39,90 €
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Coverabbildung Historik der Befreiung
Historik der Befreiung
Was ist Geschichte? Können wir aus ihr lernen? Ist festzustellen, wie es früher gewesen ist? Geschichten sind Narrationen. Wir erzählen sie standortgebunden und absichtsvoll, um Orientierung zu geben oder zu unterhalten. Unsere Geschichten sind gesellschaftliche Konstruktionen von Wirklichkeit. Sie sind wertvoll, aber sie können uns nicht sagen, wie es früher einmal war. Die Vergangenheit zeigt sich uns dort, wo uns etwas von früher befremdet. In alten Texten und materiellen Dingen, mit denen wir nichts anfangen können, konzentrieren sich die Veränderungen, die sich seit damals vollzogen haben. Sie machen uns neugierig. Sie faszinieren uns. Sie befreien uns von unserer Gegenwart.

36,90 €
Neu
Coverabbildung Kritik – Bildung – Fachlichkeit
Kritik – Bildung – Fachlichkeit
Interdisziplinäre Perspektiven auf den Begriff der Kritik in Bildungskontexten
Dieser Band versammelt Beiträge zur Bedeutung von Kritik in Bildung und Wissenschaft. Im Fokus steht, wie kritische Fachlichkeiten Forschung, Unterricht und gesellschaftliche Transformationsprozesse prägen.

31,90 €
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Coverabbildung Jugendarbeit und Jugendpolitik als europäisches Projekt?
Jugendarbeit und Jugendpolitik als europäisches Projekt?
Entwicklungen – Positionierungen – Reflexionen
Europa lässt sich als ein offenes Projekt zwischen Idee und politischer Realität verstehen. Dieser Band zeigt, wie Jugendarbeit und Jugendpolitik darin auftauchen – kritisch, vielfältig und im Spannungsfeld von Konflikten und Gestaltungsmöglichkeiten.

39,90 €
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Coverabbildung Menschenrechtsgeschichte neu denken
Menschenrechtsgeschichte neu denken
Für eine rassismuskritische historisch-politische Bildung und Geschichtstheorie
Der Eurozentrismus in vielen Menschenrechtserzählungen trägt zu praktischer rassistischer Diskriminierung bei. Für eine kritische politische Bildung gilt es, die theoretischen Grundlagen historischer Bildung und Forschung zu überdenken und zu verändern.

36,90 €
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Coverabbildung Über religiöse Vielfalt sprechen
Über religiöse Vielfalt sprechen
Wie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gelingen kann
Wie kann das Sprechen über religiöse Vielfalt gelingen, und welche Rolle kommt der Wissenschaft dabei zu? Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zeigen das in diesem Band.

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Coverabbildung Sinti* und Roma*
Sinti* und Roma*
Zugänge der Politischen Bildung
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.

32,90 €
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Coverabbildung Kunstfreiheit und ihre Grenzen
Kunstfreiheit und ihre Grenzen
Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.

36,90 €
Coverabbildung Selbstbildung und Bürgeridentität
Selbstbildung und Bürgeridentität
Politische Bildung vor dem Hintergrund der politischen Theorie von Charles Taylor
Seit gut einem Jahrzehnt prägen Kompetenzmodelle und Entwürfe für Bildungsstandards die Diskussionen der Politikdidaktik. Jedoch beruht die bisherige Form dieser „Kompetenzorientierung“ – so die These des vorliegenden Buches – auf der weitgehend unreflektierten Umsetzung bildungspolitischer Vorgaben und dem zweifelhaften Argument der „Anschlussfähigkeit“. Entgegen aller Messbarkeitseuphorie zeigt Christian Meyer-Heidemann die Einseitigkeiten und Widersprüche der so genannten „Empirischen Wende“ der Politikdidaktik auf. Er rehabilitiert einen umfassenderen Anspruch politischer Bildung, der sich nicht auf eine Vermittlung von testbarem Wissen oder einen messbaren Einstellungswandel reduzieren lässt. Seine Argumentation ist inspiriert vom Denken des kanadischen Sozialphilosophen Charles Taylor, dessen wissenschafts- und politiktheoretische Einsichten – gemäß dem politiktheoretischen Ansatz der Politischen Bildung – für zeitgenössische Diskurse der Politikdidaktik herangezogen werden. Schließlich gelangt Meyer-Heidemann zu dem Fazit: Politische Bildung dient vor allem der Selbstbildung und das ihr angemessene Leitbild ist eine gelingende Bürgeridentität.

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Coverabbildung Rechte Jugendcliquen
Rechte Jugendcliquen
Zwischen Unauffälligkeit und Provokation. Eine empirische Studie
Rechte Cliquen sind mit ihrem Stil, ihrer Musik, ihren Protestformen und Einstellungen zu einem Bestandteil der deutschen Jugendkultur geworden. Sie stellen Politik, Zivilgesellschaft und Pädagogik vor Herausforderungen, die für die demokratische Entwicklung, politische Kultur und das soziale Klima des Zusammenlebens von besonderer Bedeutung sind. Die vorliegende zweite „Hessenstudie 2007“ untersucht erneut nach der ersten „Hessenstudie 1999“ die Erscheinungs- und Handlungsformen von rechten Jugendcliquen und geht der Frage nach, ob es sich um ein episodales oder um ein längerfristiges, sich verstetigendes Phänomen handelt. Dabei werfen die Autoren einen besonderen Blick auf politische und pädagogische Reaktionen und Umgangsformen in hessischen Kommunen.

13,99 €
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Coverabbildung Von Integrationskurs bis Zoo
Von Integrationskurs bis Zoo
Das innovative Potenzial außerschulischer politischer Bildung
Politische Bildung außerhalb der Schule – mitten in der Gesellschaft. In diesem Sammelband werden neue Orte und wichtigen Fragestellungen für die außerschulischen politischen Bildung untersucht. Was gibt es für neue Lernorte und Ansätze im Handlungsfeld, welche Herausforderungen zeigen sich und wie begegnen ihnen politische Bildner:innen?

23,99 €
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Coverabbildung Selbstständig
Selbstständig
Geschichtslernen als Befähigung zum historischen Denken. Festschrift für Andreas Körber zum 60. Geburtstag
Der Titel „Selbstständig“ der Festschrift für Andreas Körber betont das Ziel des Geschichtslernens, Schüler:innen zum eigenständigen historischen Denken zu befähigen. Spannende Beiträge adressieren Schwerpunkte von Körbers Arbeit und der Forschung.

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Coverabbildung Geschichtsdidaktik von 1918 bis 1945
Geschichtsdidaktik von 1918 bis 1945
Akteure, Strömungen, Geschichtspolitik
Das Buch befasst sich mit der Geschichtsdidaktik in der Weimarer Zeit und in der Zeit des Nationalsozialismus und zeigt ihre Einbindungen in das Feld des Politischen, wie in die Geschichtskulturen jener Zeit.

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Coverabbildung Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe der Lehrer:innenbildung
Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe der Lehrer:innenbildung
Demokratiebildung ist zentraler Auftrag in Schule und Unterricht. Doch wie können Lehrpersonen für diese Aufgabe qualifiziert werden? Der Band versammelt empirische Studien, Konzepte und Praxisformen zur Demokratiebildung in der Lehrer:innenbildung.

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Coverabbildung Gesellschaftliches Lernen
Gesellschaftliches Lernen
Perspektiven – Erfahrungen – Entwicklungslinien
Der Band greift Fragen zu den Bereichen Gesellschaft, Bildung und Lernen für, über und mittels Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven auf und skizziert Gesellschaftliches Lernen als umfassenden Bildungsprozess in Schule und Hochschule.

49,90 €
Coverabbildung Krieg und Frieden 1914 - 2014
Krieg und Frieden 1914 - 2014
Beiträge für den Geschichts- und Politikunterricht
Krieg und Frieden sind sowohl aus historischer als auch politischer Sicht von Bedeutung. Der vorliegende Band arbeitet die Begriffe Krieg und Frieden am Beispiel des Ersten Weltkriegs auf. Die Autoren erläutern alltagsgeschichtliche Beispiele und stellen neue Ansätze wie das Konzept des transnationalen Geschichtsunterrichts oder das binationale Projekt des deutsch-französischen Geschichtsbuchs vor. Des Weiteren werden innovative didaktische Ideen wie die Verwendung von Comics sowie Ausstellungsprojekte und medienpädagogische Vorschläge für den Unterricht zum Ersten Weltkrieg geboten. Im historischen Teil werden die Folgen des Ersten Weltkriegs betrachtet, die sich nicht nur auf das 20. Jahrhundert beziehen, sondern bis in die Gegenwart sichtbar sind. Dazu gehört der Versailler Vertrag und die darin festgelegte deutsche Kriegsschuld mit ihren Konsequenzen für das politische Bewusstsein der Deutschen und dessen Auswirkungen im Blick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus. Aber auch die Folgen für die Geschichte Russlands bzw. der Sowjetunion, für ganz Osteuropa, den Balkan und den Nahen Osten werden betrachtet. Die Beiträge zur politischen Bildung befassen sich mit dem modernen Friedensverständnis, Perspektiven, Szenarien und Konzepten für eine friedliche Welt. Diese werden auf Grundlage der Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts für Schule und Erwachsenenbildung aufbereitet.

28,99 €