Kunstfreiheit und ihre Grenzen
Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven
- herausgegeben von
- Anke Christensen, Maike Schmidt
- unter Mitarbeit von
- Antje Arnold, Michael Asmussen, Nursan Celik, Juan Ignacio Chia, Ulrich Cleres, Christian Falk, Simon Hansen, Elke Höfler, Bettina Hofmann, Andreas Hübner, Markus Janka, Hannah Jüntgen, Kira Kaufmann, Malte Klein, Judith Leiß, Dieter Merlin, Daniel Milkovits, Friederike Rückert, Maike Schmidt, Michael Stierstorfer, Jan-Christian Wilkening
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Dieser Titel erscheint voraussichtlich im Februar 2026
| Bestellnummer: | 41773 |
|---|---|
| EAN: | 9783734417733 |
| ISBN: | 978-3-7344-1773-3 |
| ISSN: | 3053-6898 |
| Reihe: | Wochenschau Wissenschaft |
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 264 |
- Beschreibung Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die Autor*innen an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis der Fächer Deutsch,… Mehr
- Inhaltsübersicht Anke Christensen, Maike Schmidt„Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!". EinleitungI Interdisziplinäre Perspektiven au… Mehr
- Autor*innen Antje Arnold, Dr. phil, Studium der Germanistik, lateinische Philologie und Archäologie der römischen Provinzen an den Un… Mehr
Anke Christensen, Maike Schmidt
„Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!". Einleitung
I Interdisziplinäre Perspektiven auf Kunstfreiheit
Nursan Celik
Ist wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine literaturwissenschaftliche Antwort
Juan Ignacio Chia
Ist wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine juristische Antwort
II Skandal im Schulbezirk?! Zwei zu heiße Medien für den Unterricht?!
Markus Janka
(Gore Vidals) Caligula (1980). „Paganography“ zwischen Index und Curriculum
Michael Stierstorfer
Papierklavier (2020). Ein obszön-effekthaschender Text-Bild-Hybrid oder ein innovatives und preisverdächtiges Gesamtkunstwerk?
III Eingriffe in die Kunst: Überarbeitungen – Verbote – Interventionen
Antje Arnold, Judith Leiß
„Totengräber der Kunst“? Überlegungen zu Sensitivity Reading aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive
Bettina Hofmann, Hannah Jüntgen
Banned Books in den USA. Implikationen für den deutschen Englischunterricht am Beispiel von Sherman Alexies The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian (2007)
Andreas Hübner, Jan-Christian Wilkening
Subversiv, performativ, raumgreifend, dokumentarisch? Versuch einer Typisierung von (kunst)aktivistischen Interventionen an Denkmälern für die historisch-politische Bildung
Kira Kaufmann, Dieter Merlin
Die kleine Meerfrau revisited. Kontextualität und politischer Protest
IV Kunstfreiheit und Demokratiebildung
Daniel Milkovits, Elke Höfler
„Ist alles ein großes Theater“. Kunstfiguren und Autorpersonae als Potenziale für die Literatur- und Mediendidaktik
Malte Klein, Michael Asmussen
Online-Propaganda unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit und die unsichtbaren Kräfte des Digitalen. Schulische Medienbildung vor den Herausforderungen extremistischer Hetze
Ulrich Cleres, Simon Hansen
Provokationen im Gegenwartstheater. Potenziale für den demokratiebildenden Deutschunterricht
Christian Filk, Friederike Rückert
„Das Irritationspotenzial der Aisthesis“. Was ein emanzipatorischer, selbstperformativer Kunstunterricht zur Persönlichkeitsentwicklung und politisch-kulturellen Praxis von Heranwachsenden beitragen kann
Antje Arnold, Dr. phil, Studium der Germanistik, lateinische Philologie und Archäologie der römischen Provinzen an den Universitäten in Köln, Birmingham und Prag. Promotion 2012. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal/RWTH Aachen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Vorstellungsbildung, Imagination und Immersion, Emotional-soziale Kompetenzen und Literaturunterricht sowie Sprachförderung durch Sprachspiele.
Michael Asmussen, Dr. phil, Studium der Pädagogik (Schwerpunkt Medienpädagogik/Bildungsinformatik) und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Medienpädagoge und Medienberater am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Bildung in einer Kultur der Digitalität, kritische Medienbildung in Schule.
Nursan Celik, Dr. phil, Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Kassel. Promotion 2023. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Neuere Deutsche Literatur an der Universität Bielefeld. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Recht und Literatur und Literatur- und Kunsttheorien.
Juan Ignacio Chia, Studium der Rechtswissenschaft an der Universidad Nacional de Rosario (Argentinien). Jurist, Übersetzer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hermann Kantorowicz-Institut für juristische Grundlagenforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Rechtsphilosophie, Theorien der Grund- und Menschenrechte, Kunst- und Übersetzungstheorien.
Anke Christensen, Dr. phil., Studium der Germanistik, Wirtschaft/Politik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2021. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Mediendidaktik, Kinder- und Jugendliteratur, bes. Kinder- und Jugendtheater.
Ulrich Cleres, Studium der Germanistik und Musik an den Universitäten in Aachen, Dortmund und an der Musikhochschule Detmold. Studienleiter für Deutsch an Gymnasien am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Kronshagen. Schwerpunkte der Fortbildungstätigkeit: Gegenwartsdramatik, Gegenwartsprosa und Film- und Medienanalyse.
Christian Falk, Prof. Dr., Studium der Philosophie, Germanistik, Medienwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Siegen, Bielefeld und Kassel. Promotion 2006. Professor für Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung an der Europa-Universität Flensburg (EUF), und Leiter des dortigen Seminars für Medienbildung. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Medienforschung, Bildungswissenschaft, Kulturphilosophie und Ästhetik.
Simon Hansen, Dr. phil., Studium der Fächer Deutsch und Philosophie auf Lehramt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Dramatik und Theater, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.
Elke Höfler, Mmag. Dr. phil., Studium Französisch und Fächerkombination „Bühne, Film und andere Medien“ sowie der Unterrichtsfächer Französisch und Italienisch an der Universität Graz. Promotion 2012. Assistenzprofessorin (Tenure-Track) für Mediendidaktik und Sprachendidaktik am Institut für Romanistik an der Universität Graz. Bildungsbloggerin (www.digitalanalog.at). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Mediendidaktik, Literaturdidaktik (Schwerpunkt: Lesedidaktik), Artificial Intelligence, Social Media, Fiktionsforschung und Wissenschaftskommunikation.
Bettina Hofmann, Dr. phil., Studium der Anglistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Promotion 1996. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: ethnische Literaturen der USA, insbesondere jüdisch-amerikanische Literatur und amerikanische Kriegsliteratur.
Andreas Hübner, Dr. phil., Studium der Fächer Geschichte und Englisch für Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Promotion 2013. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Theorie und Didaktik der Geschichte, Global- und Kulturgeschichte, historische Tierforschung und Geschichte des Anthropozäns
Markus Janka, Prof. Dr. phil., Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Promotion 1997. Habilitation 2003. Universitätsprofessor für Klassische Philologie und Leiter des Arbeitsbereiches für Fachdidaktik der Alten Sprachen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama; Ovid; Mythologie; Rhetorik und Erotik der Antike; Wirkungsgeschichte der antiken Literaturen; Didaktik der Klassischen Sprachen und Literaturen.
Hannah Jüntgen, M. Ed., Studium der Anglistik/Amerikanistik und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal. Studienrätin an der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen.
Kira Kaufmann, Dr. Mmag., Studium der Deutschen Philologie, Philosophie und Slawistik an der Universität Wien. Promotion 2023. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur als Post-Doc und Koordinatorin im WEAVE-Projekt „Bürographien. Verwaltung nach dem Zeitalter der Bürokratie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Burkhardt Wolf. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Wiener Moderne, protokollarische Schreibformen.
Malte Klein, Dr. phil., Studium Geschichte und ihre Didaktik, Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik, Erziehungswissenschaften und Sport an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universiteit van Amsterdam. Promotion 2019. Educational Engineer am Historischen Seminar der Christian-Albrechts Universität zu Kiel mit den Schwerpunkten Geschichte und Wirtschaft/Politik im Rahmen des Landesprogramms „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ und teilabgeordneter Oberstudienrat am Ernst-Barlach-Gymnasium Kiel. Das Landesprogramm „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ wird im Auftrag des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums in Kooperation mit den lehrkräftebildenden Hoch schulen (CAU, EUF, MHL, MKH), dem IPN, dem SHIBB sowie dem geschäftsführenden IQSH umgesetzt.
Judith Leiß, Dr. Phil., Studium der Fächer Deutsch, Englisch, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität zu Köln. Promotion 2009. Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Inklusionsorientierte diskriminierungskritische Literaturdidaktik, Literaturunterricht und Wertebildung, Literarische (De-)Konstruktion und Reflexion sozialer Kategorien.
Dieter Merlin, Dr. phil.; Studium der Literatur- und Medienwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2012. Professor für Deutsch und Deutschdidaktik an der PH Kärnten (Klagenfurt). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literar- und medienästhetisches Lernen (auch in einer Kultur der Digitalität); Medientheorie, -geschichte und -didaktik; Kinder- und Jugendliteratur; empirische Professionsforschung (schulische Lehr- und Lernprozesse).
Daniel Milkovits, MA MA Med, Studium der Germanistik, Romanistik und Austrian Studies an den Universitäten Graz und Wien. Seit 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Thomas Bernhard der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Österreichische Literatur seit dem 19. Jahrhundert, derzeit v. a. zu Polemik und Satire, zum Wiener Vorstadttheater, zur Literatur- und Kultursoziologie, zum Volksstück des 20. Jahrhunderts, zur Nachkriegs- und (Anti-)Heimatliteratur.
Friederike Rückert, Prof. Dr., Studium der Fächer Kunst und Französisch an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2018. Professorin für Kunstpädagogik/Bildende Kunst an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Medienkunst, die Integration von Bewegtbildern im Kunstunterricht sowie die Reflexion von kunstdidaktischer Hochschullehre und die Rolle der Kunst in Transformationsprozessen.
Maike Schmidt, Dr. phil., Studium der Germanistik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2010. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur des frühen 21. Jahrhunderts, Regionalliteratur und Narrative des Nordens.
Michael Stierstorfer, Dr. phil., Studium der Germanistik, Latinistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Promotion 2016. Fachleiter Deutsch am Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn bei München und Kooperationspartner des Forschungsprojekts „Past for the present“ (Lehrstuhl für Alte Sprachen und ihre Didaktik, LMU München). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Antikenrezeption, Literarisches Lernen anhand von Texten der Fantasy und Phantastik, Leseförderung anhand von aktueller Jugendliteratur.
Jan-Christian Wilkening, Dr. phil., Studium der Germanistik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2025. Aktuell Referendar an einem Gymnasium in Hildesheim. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Public History, inklusive und transnationale Geschichtsdidaktik.
Wochenschau Wissenschaft
Wie kann das Sprechen über religiöse Vielfalt gelingen, und welche Rolle kommt der Wissenschaft dabei zu? Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zeigen das in diesem Band.
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Politische Bildung außerhalb der Schule – mitten in der Gesellschaft. In diesem Sammelband werden neue Orte und wichtigen Fragestellungen für die außerschulischen politischen Bildung untersucht. Was gibt es für neue Lernorte und Ansätze im Handlungsfeld, welche Herausforderungen zeigen sich und wie begegnen ihnen politische Bildner:innen?
Das Buch befasst sich mit der Geschichtsdidaktik in der Weimarer Zeit und in der Zeit des Nationalsozialismus und zeigt ihre Einbindungen in das Feld des Politischen, wie in die Geschichtskulturen jener Zeit.
Der Band greift Fragen zu den Bereichen Gesellschaft, Bildung und Lernen für, über und mittels Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven auf und skizziert Gesellschaftliches Lernen als umfassenden Bildungsprozess in Schule und Hochschule.
Krieg und Frieden sind sowohl aus historischer als auch politischer Sicht von Bedeutung. Der vorliegende Band arbeitet die Begriffe Krieg und Frieden am Beispiel des Ersten Weltkriegs auf. Die Autoren erläutern alltagsgeschichtliche Beispiele und stellen neue Ansätze wie das Konzept des transnationalen Geschichtsunterrichts oder das binationale Projekt des deutsch-französischen Geschichtsbuchs vor. Des Weiteren werden innovative didaktische Ideen wie die Verwendung von Comics sowie Ausstellungsprojekte und medienpädagogische Vorschläge für den Unterricht zum Ersten Weltkrieg geboten. Im historischen Teil werden die Folgen des Ersten Weltkriegs betrachtet, die sich nicht nur auf das 20. Jahrhundert beziehen, sondern bis in die Gegenwart sichtbar sind. Dazu gehört der Versailler Vertrag und die darin festgelegte deutsche Kriegsschuld mit ihren Konsequenzen für das politische Bewusstsein der Deutschen und dessen Auswirkungen im Blick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus. Aber auch die Folgen für die Geschichte Russlands bzw. der Sowjetunion, für ganz Osteuropa, den Balkan und den Nahen Osten werden betrachtet. Die Beiträge zur politischen Bildung befassen sich mit dem modernen Friedensverständnis, Perspektiven, Szenarien und Konzepten für eine friedliche Welt. Diese werden auf Grundlage der Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts für Schule und Erwachsenenbildung aufbereitet.
In diesem Band zeichnen die Autor*innen die gesellschaftlichen und berufsbezogenen Handlungsnotwendigkeiten und -räume sozialer Frauenberufe in ihrer Entwicklungsgeschichte nach.
Über herkunftsbedingte Bildungsbenachteiligung wird viel diskutiert, aber wenig wirksam dagegen getan. Kann Resilienz eine Lösung sein? Und zu wessen Lasten wirkt sie sich aus? Diese Kostenfrage wird in dem vorliegenden Buch diskutiert. Konkret geht es darum, inwiefern es als resilient gelesenen Kindern gelingt, Bildungsbarrieren zu überwinden. Anhand von Interviews mit Lehrkräften, Eltern und Kindern wird deutlich, dass die Verantwortung auf die sozialen Welten von Kindern und Familien abgewälzt wird. Die Autor:innen plädieren dafür, verstärkt die Bildungspraktiken der Beteiligten in den Blick zu nehmen, um Anstrengungen sichtbar zu machen und kollaborative Lösungsstrategien zu entwickeln.
Der Band gibt aus der Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlicher und praktischer Perspektiven einen Eindruck vom Facettenreichtum des Themas Menschenrechte. Gewidmet ist die Schrift Prof. Dr. Michael Krennerich, dem sie zu seinem 60. Geburtstag zugedacht war.
Wie lässt sich transformative Bildung als politische Bildung im Kontext sozial-ökologischer Transformation aus Perspektive kritischer Gesellschaftsforschung denken? Diese qualitative Studie beleuchtet Bildungspraxen der Klimagerechtigkeitsbewegung.
Die rechtsterroristischen Anschläge von Halle und Hanau haben einmal mehr die Bedrohungslage durch rechte Gewalt verdeutlicht. Was können (Kommunal-)Politik, Zivilgesellschaft und die pädagogische bzw. beraterische Praxis aus diesen Anschlägen lernen?
PPP – Synonym für einen besonderen deutsch-amerikanischen Jugendaustausch. Chronik und Analyse seiner Entstehung und Entwicklung geben aufschlussreiche Einsicht in die Hintergründe eines Hidden Champions der transatlantischen Kulturbeziehungen.
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Janusz Korczak gilt als Pionier der Kinderrechte. Dieser Band bietet eine fachübergreifende Auseinandersetzung mit der Frage nach der Anschlussfähigkeit von Korzcaks Ideen für Gesellschaften des 21. Jahrhunderts.
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In diesem Werk analysiert der Autor diskursanalytisch die Subjektgeschichte der Politischen Bildung von 1955 bis 1980. Dabei beleuchtet er präferierte sowie marginalisierte Subjektkonstruktionen und ihre systematischen Ausschlussprozesse.
Michael Sauer ist einer der bekanntesten Geschichtsdidaktiker Deutschlands, der zu vielen Aspekten der Disziplin publiziert hat. In dieser Festschrift greifen Kolleginnen und Kollegen Sauers Impulse auf und setzen sich damit auseinander.