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Inhaltsübersicht

Benedikt Widmaier, Olli Emde, Andrea Szukala, Alexander Wohnig
Politische Bildung und autoritäre Versuchungen. Die DVPB feiert ihr 60-jähriges Bestehen in schwierigen Zeiten. Zur Einführung

I. Krise der Demokratie und Politische Bildung Sabine Achour Krise der Demokratie – Krise der Politischen Bildung?

Ingolfur Blühdorn
Sind die grundlegenden Werte der politischen Bildung unhaltbar? Ein Gespräch mit Benedikt Widmaier und Alexander Wohnig

Andrea Szukala, Alexander Wohnig
Übersteuerte politische Bildung? Handlungslogiken der politischen Steuerung von politischer Bildung und Extremismusprävention

Christian Mühleis
Von der Reaktion zur Kuration. Politische Bildung unter polarisierten Ungewissheitsbedingungen

II. Extremismusprävention und Politische Bildung

Georg Lauss
Wehrhafte Demokratie in der Schule!? Kontrovers diskutieren über Grenzen staatlicher Toleranz im liberalen Rechtsstaat

Nils Zimmer
Gefährdete Freiräume. Widerständige Jugendkultur im Spannungsfeld rechter Hegemonie(n) 

Brian Miehle
Politisierung eines Großvorhabens der politischen Bildung. Das Scheitern des Demokratiefördergesetzes 

Nils Zenker, Gudrun Heinrich
Radikalisierungsprävention im Sozialraum Schule. Untersuchung zur Passung von Unterstützungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern

Dominik Feldmann
Musik für die innere Sicherheit? Demokratiebildung in der Musikpädagogik

Sascha Regier
Demokratie, auch in der Arbeitswelt? Kritische Demokratiebildung gegen autoritäre Versuchungen 

III. Gaza-Krieg und Antisemitismus 

Konstantin Rosenberger
Der 7. Oktober 2023 und dessen Folgen. Präkonzepte von Lernenden im Unterricht ersetzen, verändern, ergänzen?

Philipp Mittnik
Der Krieg in Gaza. Herausforderung für das Klassenzimmer zwischen Kritik und Antisemitismus

Autor*innen

Dr. Sabine Achour, Professorin für Politische Bildung und Politikdidaktik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin, Landesvorsitzende der DVPB Berlin, Mitherausgeberin der Zeitschriften POLITIKUM und der "Wochenschau für den Politikunterricht", aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Rechtsextremismus, Antisemitismus, soziale Ungleichheit, Religion und Migration in der politischen Bildung. 

Dr. Ingolfur Blühdorn, Professor für Soziale Nachhaltigkeit, Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Theorie moderner Gesellschaften, politische Soziologie, Demokratietheorie, Umweltsoziologie.

Dr. Dominik Feldmann, Politikwissenschaftler, Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Demokratiebildung in der Musikpädagogik, Kritik der Extremismusprävention, Berufsverbote im Lehramt, politische Bildung. 

Dr. Gudrun Heinrich, Leiterin der Arbeitsstelle Politische Bildung und Demokratiepädagogik an der Universität Rostock, Mitglied im Bundesvorstand der DVPB, Mitglied in der Redaktion POLIS, Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung, Rechtsextremismus; Prävention.

Dr. Georg Lauss, Hochschulprofessor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Demokratiebildung und Partizipation an der Pädagogischen Hochschule Wien. Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Didaktik der Politischen Bildung, Civic Education in MINT-Fächern, historisch-politisches Lernen und Menschenrechtsbildung. Leiter des Videographischen Archivs für Urban Diversity Education (VA:UDE). Brian Miehle, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg. Arbeitsschwerpunkte: Rolle der politischen Bildung in Krisenzeiten, Neutralitätsdiskurse und deren Subjektivierung durch Lehrkräfte.

Dr. Philipp Mittnik, Professor für Geschichts- und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Wien, Leiter des dort angesiedelten Arbeitsbereichs Politische Bildung, Obmann der Interessengemeinschaft Politischer Bildung (Österreich), Mitglied der Lehrplan-Kommission Geschichte und Politische Bildung (SEK I), Schulbuchgutachter für das österreichische Bildungsministerium, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Lernen über Nationalsozialismus, Umgang mit Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Dr. Christian Mühleis, Akademischer Oberrat der Abteilung Politikwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Dr. Sascha Regier, Soziologe, Lehrer am Heinrich-Mann-Gymnasium Köln, aktiv im Referat gewerkschaftliche Bildung GEW-NRW, Teamer bei ver.di. Konstantin Rosenberger, Politikwissenschaftler, Lehrer und Fachseminarleiter in Berlin.

Dr. Andrea Szukala, Professorin für Politische Bildung an der Universität Augsburg, Stv. Bundesvorsitzende der DVPB, Schwerpunkte: Governance politischer Bildung im internationalen Vergleich, Citizenship in der politischen Bildung, Forschendes Lernen und Digitalisierung.

Benedikt Widmaier M.A., Politikwissenschaftler, Landesvorsitzender der DVPB Hessen, Mitglied im Bundesvorstand der DVPB, Lehrbeauftragter an der PH Heidelberg, Redakteur beim „Journal für politische Bildung“, Mitherausgeber der Schriftenreihe „Non-formale politische Bildung“ im Wochenschau Verlag, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Demokratietheorie, Neutralitätsgebot, Politische Bildung.

Dr. Alexander Wohnig, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Siegen, Bundesvorsitzender der DVPB, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Das Verhältnis von Demokratiebildung und politischer Bildung, Anrufungen politischer Bildung, Profession politische Bildung.

Nils Zenker, Mitarbeiter an der Arbeitsstelle für politische Bildung und Demokratiepädagogik an der Universität Rostock, aktuelle Arbeitsschwerpunkt: Demokratiebildung, politische Bildung, Umgang mit antidemokratischen Positionen und Verhaltensweisen. 

Nils Zimmer, Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Jugendforschung, kulturelle Bildung, Rechtsextremismus, Stadt- und Migrationsforschung.

Kurzbeschreibung
In Krisenzeiten erhält die politische Bildung gerne die Aufgaben der Feuerwehr: Sie soll das Klima retten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und autoritären Entwicklungen zur Rettung der Demokratie entgegenwirken. Wie Akteur*innen der politischen Bildung hiermit umgehen können, diskutieren die Beiträge dieses Sammelbands.
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Schriftenreihe der DVPB

Neu
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Politische Bildung in Zeiten autoritärer Versuchungen
Feuerwehr – Polizeipatrouille – Deradikalisierung
In Krisenzeiten erhält die politische Bildung gerne die Aufgaben der Feuerwehr: Sie soll das Klima retten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und autoritären Entwicklungen zur Rettung der Demokratie entgegenwirken. Wie Akteur*innen der politischen Bildung hiermit umgehen können, diskutieren die Beiträge dieses Sammelbands.

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Die Frage nach „digitaler Souveränität“ gehört zu den zentralen Herausforderungen politischer Bildung im 21. Jahrhundert. Im Anschluss an die Herbsttagung der Deutschen Vereinigung für politische Bildung 2022 stellt der Band theoretische Klärungen, (bildungs)politische Aufgaben und Beispiele bildungspraktischer Umsetzungen dar und zeigt damit Möglichkeiten für politische Bildung in der Digitalität.

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Standortbestimmung Politische Bildung
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Wo steht die Politische Bildung? Der Band nimmt eine Standortbestimmung politischer Bildung unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer Herausforderungen wie Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, dem Klimawandel sowie didaktischer Herausforderungen wie der Frage nach der Normativität sowie dem vermeintlichen Neutralitätsgebot politischer Bildung vor.

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Zeitalter der Partizipation
Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung?
Wahlen und Abstimmungen haben einen hohen Stellenwert in der Demokratie, aber politische Partizipation ist mehr. Sie umfasst ein weites Spektrum, das von der Parteimitgliedschaft und dem Engagement in Interessenverbänden über Bürgerinitiativen und neue Beteiligungsverfahren bis zu Demonstrationen und punktuellen Aktivitäten reicht. Bei aller Verschiedenheit der Formen dürfen die gesellschaftspolitischen Inhalte von Partizipation nicht verloren gehen. Es kommt in der politischen Bildung darauf an, dass die etablierten Wege der Beteiligung nicht zur formalen Hülle veröden. Zentral hierfür bleibt, dass die politische Bildung das rationale Urteil, die refl ektierte Kritik und die politische Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern fördert. Der Sammelband „Zeitalter der Partizipation“ spiegelt die unterschiedlichsten Facetten der politischen Bildung im Zusammenhang mit Partizipation wider. So geht es um konventionelle und unkonventionelle Formen politischer Beteiligung. Aus der Perspektive der Fachwissenschaft, der Didaktik und der Praxis beleuchten die Autorinnen und Autoren das weite Spektrum der Partizipation, diskutieren verschiedenste Aspekte und liefern Anregungen für die eigene Forschung oder Praxis.

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Entgrenzungen
Gesellschaftlicher Wandel und Politische Bildung
Prägnant und fundiert werden in dem neuen Band die Herausforderungen einer entgrenzten Welt und ihre Bedeutung für die politische Bildung ausgearbeitet. Das Buch beleuchtet die tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwälzungen, die damit einhergehen: Globalisierung und Weltgesellschaft, Migration und Interkulturalität, Umwelt, Klima und Bioethik, Finanzmarkt und Arbeitswelt, mediale Räume und virtuelle Kommunikationswelten. Empfohlen vom Radiokolleg des ORF

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