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Inhaltsübersicht

Vorwort

1. Was könnte Queerpädagogik sein?

Henning Hues

2. Gewalterfahrung von Queers

Sabrina Huhn

3. Queere Lebenswelten

Janos Erkens

4. Diskriminierung innerhalb der queeren Gemeinschaft

Sabrina Huhn

5. Soziale Dimensionen von STIs und HIV/Aids

Frank Gusinde

6. Aspekte queeren Engagements

Henning Hues

7. Beratung und Begleitung von Queers

Anne Lind und Janos Erkens

8. Queerpädagogische Netzwerkarbeit

Henning Hues

9. Praktische Intersektionalität

Frank Gusinde

Autor*innen

Autor*innen

Janos Erkens, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und arbeitet zudem als psychosozialer Berater bei der AIDS-Hilfe Frankfurt. Er hat mehrere Jahre in der psychosozialen Beratung für queere Menschen gearbeitet sowie in der politischen Bildung gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Janos Erkens hat Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Psychosoziale Beratung und Recht an der Frankfurt University of Applies Sciences studiert und promoviert an der BUW.

Frank Gusinde, Prof. Dr., ist Professor für Soziale Arbeit an der Fresenius Hochschule in Köln. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Kinder- und Jugendhilfe, Jugendforschung, Digitalisierung in der Sozialen Arbeit sowie LSBTIQ*-Forschung. Er ist Mitglied des Netzwerks LGBTIQ+ in Altenkirchen und engagiert sich in der Aufarbeitung der Geschichte der Verschickungskinder in Deutschland.

Henning Hues, Prof. Dr., ist Professor für Pädagogik in der Sozialen Arbeit an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Er absolvierte ein Studium der Pädagogik und Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Auslandsstationen in Südafrika und auf Curaçao. Er promovierte zum Bildungssystem Südafrikas an der TU Braunschweig, es folgten Tätigkeiten als Referent und Projektleiter im Stiftungswesen und als Hochschullehrer an der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Erlebnispädagogik, Hochschulforschung und pädagogische Professionalität.

Sabrina Huhn, M.A., ist Einrichtungsleitung in der stationären Jugendhilfe und Lehrbeauftragte. Sie absolvierte an der Universität zu Köln das Bachelorstudium Frühförderung/Heilpädagogik und im Anschluss das Masterstudium Rehabilitationswissenschaften. Seit 2024 ist sie Lehrbeauftragte im Modul „Diversität, Inklusion und Interkulturalität“ an der Kolping Hochschule. Ihre Forschungsarbeiten und Publikationen beschäftigen sich mit den Themen Hoch-Risiko-Klientel, stationäre Jugendhilfe, Fachkommunikation in der Sozialen Arbeit, Gender und Queer Studies sowie Diskriminierungsforschung.

Anne Lind, M.A., leitet die Beratungsstelle main¬check der Frankfurter AIDS-Hilfe. Sie war mehrere Jahre in der offenen queeren Jugendarbeit und psychosozialen Beratung tätig. Sie hat in der psychologischen Diagnostik des kinderpsychologischen Dienstes einer Klinik gearbeitet und ist derzeit in Weiterbildung zur Kin¬der- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit Ausrichtung Verhaltens¬therapie. Anne Lind hat Soziale Arbeit sowie Psychosoziale Beratung und Recht an der Frankfurt University of Applied Sciences studiert.