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Programm
Krisen, Kriege, Mobbing, Diskriminierung, mentale Gesundheit – wie gelingt professionelles Handeln? Fachdidaktiker*innen und Lehrer*innen diskutieren aktuelle Fragestellungen und präsentieren praxiserprobte Lösungsansätze für Klassenmanagement und Beziehungsarbeit. Ein Bindeglied zwischen Forschung und Praxis für alle Phasen der Lehrer*innenbildung.
Eine Vielzahl von Krisen verändert die Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt rasant und macht Transformation notwendig. Beides löst Sorgen, Unsicherheit und Ängste aus. Der Band bietet Unterrichtskonzepte zu Chancen und Risiken von KI in der Arbeitswelt, zum Zusammenhang von Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen, zur ökonomischen Globalisierung sowie zu nachhaltigen Zukunftspfaden. Die einsatzfertigen Lernarrangements mit Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufen I und II verbinden fachliche Analyse, Urteilsbildung und Gestaltung. Lernende entwickeln Szenarien, werten Daten aus, führen Expert*inneninterviews und gestalten Transformation in Zukunftswerkstätten und mit Backcasting aktiv mit.
Mit dem Ausbau ganztägiger Bildung und dem Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung rücken Fragen nach Qualifikation, Rollenverständnis und Zusammenarbeit der beteiligten Professionen im Ganztag an Grund- und weiterführenden Schulen immer stärker in den Mittelpunkt. Dieser Band beleuchtet die Entwicklungen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und macht deutlich, wie wichtig eine enge Verzahnung von Forschung, Ausbildung und pädagogischer Praxis ist. Die Beiträge bringen aktuelle Erkenntnisse, empirische Befunde und Praxisbeispiele zu den Themen Professionalisierung und Kooperation zusammen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung des Ganztags.
Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure instrumentalisieren Zielkonflikte im Natur- und Umweltschutz, um Maßnahmen zu delegitimieren und antidemokratische Narrative zu verbreiten. Die Handreichung bietet dafür klare Gegenstrategien, praxisnahe Bildungsansätze und Hinweise auf Beratungsstellen.
Rechtsextreme Einzeltäter sind selten „plötzliche Ausnahmen“ – sie sind Produkt einer Dynamik von innerer Krise und äußerer Resonanz. Dieses Buch entwickelt dafür einen neuen Ansatz: Es verbindet psychologische Radikalisierungsprozesse wie Entfremdung, Ohnmacht, Sinnsuche, Kompensation und kognitive Verzerrungen mit politikwissenschaftlichen Bedingungen wie der Normalisierung extremistischer Diskurse, verschobenen Sagbarkeitsgrenzen, Populismus, digitaler Kommunikation und identitärer Metapolitik. So entsteht eine integrative Theorie, die Fälle rechtsextremer Einzeltäter erklärbar macht – und konkrete Warnsignale sowie Ansätze für Prävention aufzeigt.
Rentenmark, Reichsfarben, Achtstundentag: Der Band versammelt 41 kommentierte Quellen aus dem Bundesarchiv zur Weimarer Republik (1923–1930). Bundesarchiv und Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands haben die Dokumente gemeinsam ausgewählt und um didaktische und methodische Hinweise ergänzt – eine einzigartige Verbindung aus Archivkompetenz und Unterrichtspraxis. So sparen Sie sich die Recherche und holen Originalquellen direkt in Ihren Unterricht.
Handelskonflikte, Machtstreben und technologische Rivalität rücken Geopolitik in den Fokus. Dieses WOCHENSCHAU-Vertiefungsheft beleuchtet Raumkonzepte und analysiert geopolitische Brennpunkte sowie die strategische Rolle von Wirtschaft und Technologie.
Die Zeitschrift „Die Ganztagsschule“ präsentiert Analysen und bietet Impulse für alle, die im Ganztag arbeiten: in Schulen, Kommunen und Verwaltungen, in Verbänden und Bildungsinstitutionen. Diese Ausgabe von widmet sich der Frage, wie Ganztag Schule, Lernkultur und Gesellschaft aktiv mitgestaltet. Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Verbandsarbeit zeigen, welche Strukturen, Kooperationen und Unterstützungssysteme es braucht, damit Ganztag Qualität, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit fördert. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie der Rechtsanspruch, multiprofessionelle Zusammenarbeit, demokratische Schulentwicklung, BNE, Neurodivergenz und die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte.
Queere Jugendliche und Erwachsene begegnen pädagogischen Fachkräften in Schulen, Kitas, Jugendhilfe, Sozialer Arbeit und Erwachsenenbildung. Sie stellen Fragen nach Zugehörigkeit, Anerkennung, Schutz und Selbstbestimmung – und treffen dabei oft auf heteronormative Strukturen. Das Praxishandbuch Queerpädagogik zeigt, wie Fachkräfte diesen Spannungsfeldern sicher, reflektiert und praxisnah begegnen können. Die Beiträge verbinden Grundlagenwissen mit Einblicken in queere Lebenswelten und behandeln Themen wie Diskriminierung, Gewalt, Beratung, Netzwerkarbeit, sexuelle Gesundheit und Intersektionalität. Fallbeispiele, Merkkästen und Tools helfen dabei, queersensible Haltung in professionelles Handeln zu übersetzen. Ein fundierter Begleiter für alle, die Vielfalt im pädagogischen Alltag wirksam gestalten wollen.
Die Demokratie gerät immer stärker unter Druck, daher sind Demokratiepädagogik und Demokratiebildung in den letzten Jahren zu zentralen Bezugspunkten bildungspolitischer Programme, schulischer Innovationen und wissenschaftlicher Debatten geworden. Doch Demokratie ist kein stabiler Referenzpunkt pädagogischen Handelns, sondern ein umkämpftes Deutungsfeld, in dem unterschiedliche theoretische Traditionen, politische Erwartungen und institutionelle Logiken aufeinandertreffen. Dieser Band bildet den aktuellen Stand der (inter)nationalen Diskussion ab. Die Autoren zeigen, wie aktuelle Demokratiepädagogik und Demokratiebildung gestaltet werden können. Studierende und Praktiker:innen erhalten neben einer theoretischen Fundierung zahlreiche Anregungen für die alltägliche Praxis.
Russlands Großangriff auf die Ukraine brachte den Krieg nach Europa zurück. Dieses Buch zeichnet anhand von rund 150 herausragenden zeitgenössischen Karikaturen die lange Vorgeschichte des aktuellen Konflikts chronologisch nach.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist der Nahostkonflikt erneut eskaliert. Das Heft unterstützt Schüler*innen dabei, Konfliktdynamiken, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus, eigene Emotionen und Social Media reflektiert zu verstehen.
Klimakrise, Krieg, soziale Ungleichheit und die Normalisierung autoritärer Positionen prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die zweite Ausgabe 2026 untersucht, wie Jugendliche diese gesellschaftlichen Veränderungen erleben und welche Folgen sie für politische Teilhabe, Bildung und Generationengerechtigkeit haben. Die Beiträge beleuchten den Rechtsruck unter jungen Menschen, extrem rechte Identifikationsangebote, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit an Schulen sowie rechte Einflussnahmen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zugleich richtet die Ausgabe den Blick auf Jugendliche, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Fachbeiträge, Bildungsprojekte und Praxisimpulse zeigen, wie junge Menschen gestärkt, demokratische Handlungsspielräume erweitert und menschenfeindlichen Entwicklungen wirksam begegnet werden kann.