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In diesem Band liefern die Autor*innen eine Vielzahl von Quellen aus der Weimarer Republik - direkt aus dem Bundesarchiv und aufbereitet für den Geschichtsunterricht. Dabei decken sie eine Vielzahl von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen ab.
Russlands Großangriff auf die Ukraine brachte den Krieg nach Europa zurück. Dieses Buch zeichnet anhand von rund 150 herausragenden zeitgenössischen Karikaturen die lange Vorgeschichte des aktuellen Konflikts chronologisch nach.
Der Ideologiebegriff ist in der Geschichtsdidaktik über einen längeren Zeitraum hinweg marginal geblieben, obwohl ihm für ein kritisch-aufklärerisches historisches Denken eine zentrale Rolle zukommt. Vor diesem Hintergrund profiliert der Geschichtsdidaktiker Philipp McLean Ideologiekritik als spezifische Perspektive historischer Bildung. Sein Beitrag zeigt, dass Ideologiekritik mehr ist als die Dekonstruktion historischer Narrative. Sie zielt zusätzlich auf die Analyse der gesellschaftlichen Bedingungen der Plausibilität von Deutungen, auf Macht- und Strukturzusammenhänge, auf die normativ begründete Bewertung von Verzerrungen sowie auf Selbstreflexion und Transformationsmöglichkeiten. In einem Interview erläutert Klaus Uhrig, Gründer der Medien-Produktionsfirma Plotprodukt und ehemaliger Hörfunk-Redakteur und TV-Regisseur, die Potenziale von Podcasts als Format für Ideologiekritik und hebt ihre besondere Stärke in der zeitlichen Tiefe und erzählerischen Offenheit hervor. Am Beispiel seiner Podcasts zu Peter Thiel und Leni Riefenstahl analysiert er die Gratwanderung zwischen analytischer Distanz und erzählerischer Nähe.Am Beispiel Leni Riefenstahl wird schließlich im Beitrag von Jochen Pahl Ideologiekritik exemplarisch entfaltet. Anhand von Werk, Selbststilisierung und Nachgeschichte Riefenstahls wird aufgezeigt, wie ästhetische Praxis, Macht und Verantwortung miteinander verschränkt sind und wie sekundäre Ideologisierungen nach 1945 fortwirken.
Oliver Held präsentiert Karikaturen aus internationalen Archiven, ausgewählt für maximalen Kompetenzzuwachs. Konsequente multiperspektivische Paare, problemorientierte Aufgaben und aktuelle Bezüge ermöglichen zukunftsbedeutsames Lernen.
Der russische Angriffskrieg hat den Bedarf an fundiertem Wissen zur Geschichte Russlands stark erhöht. In einer einzigartigen Kooperation haben der VGD, das Nordost-Institut an der Universität Hamburg sowie das GEI ein Themenheft zur russischen Demokratiegeschichte entwickelt. Die Materialien verbinden historische Forschung mit modernen didaktischen Standards und sind mit Arbeitsaufträgen versehen direkt im Unterricht einsetzbar. Durch alternative Entwicklungen und demokratische Ansätze hinterfragt das Heft den Mythos eines autoritären „Sonderwegs“ und stärkt quellenkritisches, multiperspektivisches Arbeiten.
Für den Nahostkonflikt gilt noch mehr als sonst, dass man die heutige Situation und ihre Konflikte nicht ohne ihre Vorgeschichte verstehen kann. Dieses Heft setzt sich mit verschiedenen Aspekten im Kontext von Antisemitismus, dem 7. Oktober 2023 und seinen Folgen auseinander. Dabei geht es unter anderem um die Israelforschung an deutschen Universitäten, die Darstellung jüdischer Geschichte in Schulgeschichtsbüchern und die Dekonstruktion von Erklärungsmustern für den Nahostkonflikt.
Praxisnahe Methoden und kreative Lernaufgaben verpackt in einem Band – ideal für Lehrkräfte, die geschichtsdidaktisch fundiert, abwechslungsreich, schüleraktivierend und kompetenzorientiert planen und unterrichten wollen.
Bayern ist das letzte Bundesland, das noch an einem zentral gestellten Staatsexamen festhält. Für die Studierenden bedeutet das eine große Unsicherheit vor der Abschlussprüfung. Für das Fach Geschichte bietet dieser Band eine Handreichung, mit der sich die Studierenden schon ab Studienbeginn auf ihr Staatsexamen an einer bayerischen Universität vorbereiten können. Dazu werden Strategien des Studienaufbaus und der Examensvorbereitung dargestellt und konkrete Hinweise für die Klausurgestaltung gegeben.
Anhand konkreter Beispiele und angereichert mit erläuternden Texten erschließt dieser Quellenband die von Ungleichheiten und Widersprüchen geprägten Beziehungen zwischen "globalem Süden" und "globalem Norden". Themen wie die Transformation des Konzepts der „Zivilisierung“ hin zur nur vermeintlich wertfreien „Entwicklung“ nach 1945 werden so für den Unterricht greifbar.** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Angesichts der Rückkehr von Krieg und Gewalt ist das Thema des Bonner Historikertags 2025 „Dynamiken der Macht“ hochaktuell. Für die Geschichtswissenschaft ist die Analyse von Machtbeziehungen zwischen Staaten, zwischen sozialen Gruppen und in den Geschlechterbeziehungen ein Dauerthema. Neue Ansätze aus den Kulturwissenschaften haben die Perspektiven der Forschung verändert, die Vielfalt der Themen und die Pluralität der Ansätze im Fach erheblich ausgeweitet. Einen Überblick liefert der Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), Lutz Raphael.Der Westfälische Frieden 1648 zählt zu den bedeutendsten Friedensschlüssen Europas. Er ist ein fester Bestandteil europäischer Erinnerungskultur und wird auch heutzutage immer wieder öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt. Michael Rohrschneider zeigt in seinem Beitrag, dass dieser Frieden stets als Projektionsfläche diente, um politische Botschaften zu vermitteln, und dass die Frage, ob man von diesem wertegeleiteten Referenzfrieden auch mit Blick auf aktuelle Friedensstiftungsprozesse etwas lernen könne, gegenwärtig auf großes Interesse stößt.
Allen Lehrkräften, die Mehrsprachigkeit als einen Aspekt gesellschaftlich-politischen Zusammenlebens im Geschichtsunterricht aufgreifen möchten, bietet dieses Buch Hilfestellungen, Hintergrundinformationen und Anregungen für die Praxis. Zahlreiche Materialien zu den Themen Frühe Neuzeit, 19. Jahrhundert und Nationalsozialismus im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und ein Zugang über autobiografische Texte erleichtern Stundenplanung und -durchführung. Die didaktischen Vorschläge verbinden Lebensweltbezug, Sprachbildung, die Vielfalt der heutigen Gesellschaft und die Auseinandersetzung mit D…
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das vorliegende Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Nama-Krieges nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Aktuelle Debatten, wie etwa mögliche deutsche Entschädigungsleistungen, schließen das Heft und fordern die Schüler*innen zu begründeten Werturteilen auf. Die zweite Auflage ist sprachlich aktualisiert und um neue Unterrichtsmaterialien ergänzt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Fundiert, praxisnah und kompetenzorientiert liefert das Buch Anregungen und Beispielmaterialien für Lehrer*innen, die die Ursachen des Ersten Weltkriegs verständlich und schülernah vermitteln wollen.
Perspektiviert durch seine persönliche Geschichte von Hoffnung und Kooperation in den 1980ern und 1990ern zu Entfremdung und schließlich dem Bruch und Abbruch deutsch-russischer Wissenschaftsbeziehungen im Februar 2022, setzt sich der ausgewiesene Osteuropahistoriker Jan Kusber mit den deutsch-russischen Beziehungen von der Frühen Neuzeit bis in unsere Gegenwart auseinander.Bastian Matteo Scianna widmet sich der jüngeren deutschen Russlandpolitik seit den 1990er Jahren. Die "Utopie der Verflechtung" war danach keinesfalls ausschließlich made in Germany. In einem geschichtsdidaktischen Beitrag werden die Potenziale von Personalisierung und Personifizierung für einen ideologiekritischen Geschichtsunterricht diskutiert und anhand praktischer Beispiele vorgestellt.
Die Autor*innen dieses Bandes haben sich zum Ziel gesetzt, Lehrer*innen bei einem qualitativ hochwertigen Unterricht über die Themen Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Aufarbeitung dieser Zeit insbesondere in Österreich nach 1945 zu unterstützen.