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Jugendbildung
Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure instrumentalisieren Zielkonflikte im Natur- und Umweltschutz, um Maßnahmen zu delegitimieren und antidemokratische Narrative zu verbreiten. Die Handreichung bietet dafür klare Gegenstrategien, praxisnahe Bildungsansätze und Hinweise auf Beratungsstellen.
Klimakrise, Krieg, soziale Ungleichheit und die Normalisierung autoritärer Positionen prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die zweite Ausgabe 2026 untersucht, wie Jugendliche diese gesellschaftlichen Veränderungen erleben und welche Folgen sie für politische Teilhabe, Bildung und Generationengerechtigkeit haben. Die Beiträge beleuchten den Rechtsruck unter jungen Menschen, extrem rechte Identifikationsangebote, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit an Schulen sowie rechte Einflussnahmen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zugleich richtet die Ausgabe den Blick auf Jugendliche, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Fachbeiträge, Bildungsprojekte und Praxisimpulse zeigen, wie junge Menschen gestärkt, demokratische Handlungsspielräume erweitert und menschenfeindlichen Entwicklungen wirksam begegnet werden kann.
Die Digitalisierung prägt Bildung und Didaktik grundlegend – auch in der ökonomischen Bildung. Der Sammelband beleuchtet systematisch Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen digitaler Entwicklungen. Die Beiträge zeigen, dass Digitalisierung weit über den Einsatz digitaler Technik hinausreicht: Sie verändert epistemische Grundlagen, didaktische Ansätze, Werthaltungen, Rollenbilder und Kompetenzanforderungen. Die Autor*innen thematisieren unter anderem Einstellungen und Kompetenzen von Lehrenden, erweiterte didaktische Möglichkeiten sowie neue Anforderungen, die die Digitalisierung an die ökonomische Bildung stellt.
In Krisenzeiten erhält die politische Bildung gerne die Aufgaben der Feuerwehr: Sie soll das Klima retten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und autoritären Entwicklungen zur Rettung der Demokratie entgegenwirken. Wie Akteur*innen der politischen Bildung hiermit umgehen können, diskutieren die Beiträge dieses Sammelbands.
Europa lässt sich als ein offenes Projekt zwischen Idee und politischer Realität verstehen. Dieser Band zeigt, wie Jugendarbeit und Jugendpolitik darin auftauchen – kritisch, vielfältig und im Spannungsfeld von Konflikten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Der reich bebilderte und verständlich geschriebene Band über die frühen Demokratiebewegungen in Südwestdeutschland bietet eine Fülle von Originaldokumenten und thematischen Zugriffen – z. B. Informationen zu einzelnen Regionen, Erinnerungsorten und Akteur:innen sowie deren Familienbiographien. Er ist für den Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aber auch zur privaten Lektüre bestens geeignet.
Dieses umfassende Praxishandbuch bietet zahlreiche Ansätze zum Umgang mit antidemokratischen Herausforderungen an und integriert Erfahrungen eines europäischen Projekts. Es enthält 40 interaktive Übungen für die Bildungspraxis.
Komplett aktualisiert und erweitert! „Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen.“ Hanne-Margret Birckenbach beschreibt das Konzept der Friedenslogik – ein alternatives Konzept zur Sicherheitslogik, bei der der Wille zum Frieden durch Rüstung und militärische Drohpotenziale erreicht wird. Dieses Buch macht Mut. Vielseitig und praxisnah ermöglicht es eine verbreiterte Teilhabe. Birckenbach verdeutlicht die Relevanz von Frieden für die Sicherheits- und Menschenrechtspolitik sowie die entwicklungspolitische Zusammenarbeit. Die zweite Auflage enthält u.a. ein neues Kapitel zu einer versöhnungsorientierten Perspektive für die Überwindung von Kolonialität: Birckenbach thematisiert z.B. die Anerkennung des Völkermords an Overherero und Nama vonseiten Deutschlands.
Wie gelingt antisemitismuskritische Bildung in Zeiten sozialer Verhärtung und stereotyper Deutungen? Der Band zeigt, wie Antisemitismus in Bildungsstrukturen wirkt, und eröffnet neue Perspektiven zwischen Ideologiekritik und pädagogischer Praxis.
Wofür steht BNE? Wie sehen die Diskurse in verschiedenen Bezugsdisziplinen hierzu aus? Dieses Handbuch bietet einen Überblick über den aktuellen Stand von BNE und ist als Referenzwerk für Wissenschaft und Bildungspraxis konzipiert.
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Das Thema Rente nimmt immer mehr an Fahrt auf. Es wird die sozialpolitische Diskussion der nächsten Jahre dominieren. Der Handlungsdruck steigt, denn der Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hat begonnen. Erstmals seit 25 Jahren prognostiziert die Bundesregierung einen Anstieg des Rentenbeitragssatzes in den nächsten drei Jahren. Dies allein wird zu einer erheblichen Verschärfung der rentenpolitischen Debatte führen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass der nächsten Bundestagswahl ein Rentenwahlkampf vorausgehen wird.
Wie gelingt gute Kommunikation im Rat? Diese Broschüre gibt Ihnen für Ihre kommunale Arbeit konkrete Werkzeuge an die Hand, wie Sie in Debatten fair streiten, gelassen reagieren und sachlich bleiben – auch in hitzigen Momenten.
Dieses Buch zeigt, wie man rechten Parolen mit Haltung, Wissen und Gesprächskompetenz begegnet – im Alltag, im Beruf, in der Familie. Verständlich, fundiert, wirksam. Ein Muss für politisch Engagierte.
Wie denken Jugendliche über Recht, Gesetz und Polizei? Und was bedeutet das für inklusive politische Bildung? Dörte Kanschik zeigt in ihrer Studie, wie Fallvignetten rechtliches Lernen anstoßen und bietet konkrete Impulse für eine wirksame, gerechtigkeitsorientierte Demokratiebildung.
Der Band stellt Ergebnisse des Projekts Antisemitismusprävention im europäischen Schulunterricht (AIES) vor. Das Projekt untersucht die Thematisierung jüdischer Kultur und Geschichte im schulischen Kontext in vier europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Spanien, Rumänien). Dabei wird die Überzeugung zugrunde gelegt, dass auch die Unterrichtspraxis einen wertvollen Beitrag zur Antisemitismusprävention leisten kann und muss – und letztere nicht auf ‚Kriseninterventionen‘ nach Vorfällen auf den Schulhöfen oder im Klassenraum beschränkt sein darf.
Die aktuelle Ausgabe blickt im Schwerpunkt auf den Rechtsanspruch ab 2026 als Chance für einen inklusiven, qualitätsvollen und kindgerechten Ganztag.
Was müssen politische Bildnerinnen und Bildner in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung wissen und können? Diese Frage beantwortet der Band, indem er sich der wissenschaftlichen Erforschung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung widmet. Dabei werden folgende Themen erörtert: Selbstverständnis und Tradition des Faches, wissenschaftliche Kategorien und Referenzrahmen, zentrale Kompetenzen und spezifische Merkmale professionellen Handelns. Auf dieser Grundlage werden fachliche Standards herausgearbeitet und das Ergebnis zeigt sich in neun unverzichtbaren Kernmodulen, die die wesentlichen Kompetenzen politischer Bildnerinnen und Bildner beschreiben.
Der Band verfolgt das Anliegen, die Debatten um das Erlernen bürgerschaftlicher und demokratischer Kompetenzen, um Schulöffnung und Schulentwicklung sowie die Frage danach, was moderne Bildung heute ausmacht und welcher Stellenwert dabei dem bürgerschaftlichen Engagement zukommt, zusammen zu führen. Dazu werden in systematischer Form Beiträge versammelt zu: theoretischen Zugängen und Leitbildern, pädagogischen Konzepten und Reformmodellen, Methoden, Handlungsfeldern und Akteuren der Engagement- und Demokratieförderung in und mit Schulen. Das Buch bietet in dieser Gesamtschau eine Einschätzung der Relevanz bürgergesellschaftlicher Reformansätze für das Schulsystem, skizziert den erreichten Entwicklungsstand und beschreibt Perspektiven und Herausforderungen in Bildungspolitik und Bürgergesellschaft.
Wie können Medien in ländlich geprägten Regionen Zusammenhalt und Partizipation fördern? Das IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft – (Berlin) stellt in diesem Buch praktisch erprobte Handlungsempfehlungen und -bausteine vor. Darstellungen zu den Themen regionale Identität, Bürgerjournalismus und Engagement im ländlichen Raum ergänzen die praktischen Erfahrungen aus dem Modellprojekt „Medien auf dem Land“ und zeigen die Aktualität und Relevanz der Thematik auf. Diskussionen über gesellschaftliche Themen finden überwiegend in persönlichen Gesprächen beim Bäcker oder auf der Straße statt. Dabei tauschen sich viele Menschen eher über die negativen Seiten des Lebens in der ländlichen Region aus. Es gibt kaum Neigungen, Medien aktiv zum Austausch oder Kommentieren von lokalen Geschehnissen zu nutzen. Medien werden nicht partizipativ und konstruktiv genutzt. Um der zunehmenden Politikverdrossenheit und Perspektivlosigkeit entgegenzuwirken, zeigt dieses Modellprojekt Wege auf, wie eine mediengestützte demokratische Kommunikationskultur im ländlichen Raum gefördert werden kann. Auf das Land zugeschnittene Angebote lassen Medien als Chance erkennen. Medienkompetenz-Workshops versuchen neben der vorherrschenden mündlichen Kommunikationskultur eine schriftliche zu etablieren. Die Möglichkeit, sich in die öffentliche Kommunikation über die eigenen Angelegenheiten einzubringen, dient auch der Prävention von Rechtsextremismus. Ein Autor aus dem Projekt meint rückblickend: „Wenn man demokratisches Miteinander auf den wesentlichen Kern herunterbricht, dass sich die Menschen engagieren und Verantwortung übernehmen, dann liefern wir durch unsere Geschichten gute Beispiele dafür.“ „Medien auf dem Land“ (2011–2014) war ein Modellprojekt im Landkreis Spree-Neiße im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern.
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