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Krisen, Kriege, Mobbing, Diskriminierung, mentale Gesundheit – wie gelingt professionelles Handeln? Fachdidaktiker*innen und Lehrer*innen diskutieren aktuelle Fragestellungen und präsentieren praxiserprobte Lösungsansätze für Klassenmanagement und Beziehungsarbeit. Ein Bindeglied zwischen Forschung und Praxis für alle Phasen der Lehrer*innenbildung.
Handelskonflikte, Machtstreben und technologische Rivalität rücken Geopolitik in den Fokus. Dieses WOCHENSCHAU-Vertiefungsheft beleuchtet Raumkonzepte und analysiert geopolitische Brennpunkte sowie die strategische Rolle von Wirtschaft und Technologie.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist der Nahostkonflikt erneut eskaliert. Das Heft unterstützt Schüler*innen dabei, Konfliktdynamiken, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus, eigene Emotionen und Social Media reflektiert zu verstehen.
Dieses Lehr- und Studienbuch ist das erste, das den professionellen Umgang mit Schulbüchern der politischen Bildung umfassend vermittelt. Es zeigt Schritt für Schritt, wie Politikschulbücher analysiert, didaktisch verstanden und kritisch bewertet werden können. Auf Basis einer empirisch fundierten Politikdidaktik bietet der Band unmittelbar einsetzbare Verfahren für Lehre und Selbststudium.
Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure instrumentalisieren Zielkonflikte im Natur- und Umweltschutz, um Maßnahmen zu delegitimieren und antidemokratische Narrative zu verbreiten. Die Handreichung bietet dafür klare Gegenstrategien, praxisnahe Bildungsansätze und Hinweise auf Beratungsstellen.
In diesem Heft beschäftigen sich Schüler*innen mit aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen. Beispielhaft wird die Zollpolitik der USA unter Trump betrachtet und der damit einhergehende Konflikt zwischen Freihandel und Protektionismus analysiert.
Fake News/Meinungsfreiheit, Umwelt, Gerechtigkeit, Asyl und Religionsfreiheit – diese Themen prägen die heutige Zeit, auch Schüler*innen spüren dies. Im Rahmen eines Projekts der Jungen Akademie hielten Schüler*innen ihre Wahrnehmungen (politischer) Begriffe in Bildern fest. Diese Projektergebnisse sind die Grundlage für das Unterrichtsmaterial dieses Buches zu ausgewählten Artikeln des Grundgesetzes. Darüber hinaus werden Reflexionen zum Projekt und Ideen zur Umsetzung an der eigenen Schule geteilt. Es lohnt sich: Bilder eröffnen neue Zugänge über einen Weg, der im Politikunterricht selten angeboten wird.
Kaum ein Begriff prägt die Selbstbeschreibung demokratischer Gesellschaften gegenwärtig so stark wie der der Polarisierung. Er erscheint als Signatur unserer Zeit, in politischen Debatten ebenso wie in medialen Deutungen und sozialwissenschaftlichen Diagnosen. Doch je selbstverständlicher von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede ist, desto weniger klar wird, was damit eigentlich gemeint ist: ein messbares Auseinanderdriften von Einstellungen, eine verschärfte Wahrnehmung unterstellter Gegensätze, eine affektive Zuspitzung politischer Gegnerschaft oder ein diskursives Phänomen, das die beklagte polarisierte Spaltung selbst mit hervorbringt? Dieses Politikum-Heft setzt der vorschnellen Diagnose eine genauere Betrachtung entgegen. Polarisierung ist kein einheitliches Phänomen, sondern ein Bündel miteinander verschränkter Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Sinnvoller als von der Polarisierung zu sprechen ist es daher, Polarisierungen in den Blick zu nehmen, ihre soziale, kulturelle, affektive, diskursive und institutionelle Ausprägung mit je eigener Logik. Die Autor:innen prüfen empirisch, ob sich Einstellungen tatsächlich voneinander entfernen - oder vor allem deren Wahrnehmung. Sie rekonstruieren, wie politische Akteure, Medien und digitale Öffentlichkeiten Gegensätze kommunikativ verschärfen. Sie analysieren affektive Dynamiken von Misstrauen und politischer Abwertung bis in die Mitte der Gesellschaft hinein. Und sie fragen, wie Parlamente, Wählermärkte und die lokale Demokratie diese Spannungen verarbeiten oder verstärkt unter Druck geraten.Damit zielt das Heft auf eine entscheidende Klärung. Es trennt analytisch, was zu oft verschwimmt: legitimen demokratischen Streit von dysfunktionaler Polarisierung, die Systemvertrauen und Kompromissfähigkeit untergräbt. Für gesellschaftliche Akteure, politische Praxis und politische Bildung liegt darin der eigentliche Gewinn. Denn wer Demokratie verteidigen will, muss zuerst verstehen, was sie gefährdet und was sie ausmacht.
Die Beiträge der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2026 widmen sich Ansätzen, Konzepten, Herausforderungen, Chancen sowie Risiken im Themenfeld KI und Unterricht: Welche KI-Tools existieren für Schule und Unterricht, was zeichnet sie aus, warum lassen sie sich (nicht) empfehlen? Wie ändert sich Lernen und Kompetenzförderung durch KI? Wie können Lehrkräfte erkennen, ob Aufgaben von Schüler*innen selbst oder von der KI erledigt wurden? Wie kommen Critical Digital Literacy und KI zusammen? Wie können Lehrer*innen KI sinnvoll für den Unterricht, Planung und Korrekturen nutzen? Kann KI Diagnostik und individualisiertes Lernen fördern? Wo steht die Forschung zu politischer Bildung, Politikdidaktik und KI?
Mehr als zehn Jahre nach der ersten Ausgabe erscheint der "Monitor politische Bildung an beruflichen Schulen" in einer vollständig überarbeiteten Neuauflage. Auf Grundlage der Erhebung von 2014 und einer Nacherhebung aus den Jahren 2023 bis 2025 bietet der Band eine aktuelle Bestandsaufnahme politischer Bildung an beruflichen Schulen und macht Entwicklungen, Kontinuitäten und neue Herausforderungen sichtbar. Die Neuauflage greift nicht nur zentrale Grundfragen des Feldes erneut auf, sondern erweitert die Perspektive deutlich – unter anderem um Themen wie Partizipation, demokratische Schulkultur, Extremismus, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Damit ist der Band weit mehr als eine Überarbeitung der ersten Auflage: Er ist ein aktueller Beitrag zur Frage, welche Bedeutung politische Bildung in der beruflichen Bildung heute hat und wie sie gestärkt werden kann.
Soll zuerst das Klima gerettet oder soziale Belange verbessert werden? Der Autor entpackt das Henne-Ei-Problem der BNE und zeigt, dass Gerechtigkeitsdebatten die SDGs und deren Zielkonflikte in der Unterrichtspraxis vereinen.
Zwei Autorengruppen erläutern, was gute politische bzw. ökonomische Bildung ausmacht.Was ist gute politische Bildung? Hier erhalten Sie konkrete Antworten auf die Kernfrage modernen politischen Unterrichts. Die beteiligten Autorinnen und Autoren zählen zum Who’s who der Politikdidaktik in Deutschland: Anja Besand, Tilman Grammes, Reinhold Hedtke, Peter Henkenborg (†), Dirk Lange, Andreas Petrik, Sibylle Reinhardt und Wolfgang Sander. Jedes Kapitel folgt einem einheitlichen und transparenten Schema: Was ist das Problem? Was sind die relevanten Kontroversen? Was ist das didaktische Minimum? Es folgen ein Beispiel und eine Zusammenfassung sowie Literaturtipps zum Weiterlesen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Politikunterricht ganz konkret verbessern können!Was ist gute Ökonomische Bildung? Das Buch gibt Orientierung für einen zeitgemäßen sozioökonomischen Unterricht. Die Autorengruppe Sozioökonomische Bildung präsentiert Ideen und Perspektiven, Leitlinien und Prinzipien sozioökonomischer Bildung und verbindet sie mit unterrichtsrelevanten Gegenständen und Methoden. Dazu greifen die Autor*innen Themen und Probleme aus dem ökonomischen Alltag der Lernenden auf und verorten sie in größeren Zusammenhängen. Dabei thematisieren sie auch allgemeine wirtschaftliche und politische Herausforderungen. Die Beiträge verknüpfen Theorie und Praxis und zeigen auf vielfältige Weise, wie man guten sozioökonomischen Unterricht gestaltet, die Lernenden als Subjekte ernst nimmt und ihre Bildung in den Mittelpunkt stellt.
Was ist gute politische Bildung – und gibt es überhaupt schlechte? Der Leitfaden verbindet aktuelle fachdidaktische Debatten mit konkreten Unterrichtsbeispielen und bietet besonders Berufsanfänger/-innen eine verlässliche Orientierung für Planung, Durchführung und Reflexion sozialwissenschaftlichen Unterrichts.
Diese WOCHENSCHAU stärkt Schüler*innen in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz zum Thema Wehrpflicht. Dafür erfolgt u. a. eine Analyse der verfassungsrechtlichen Lage und des politischen Prozesses sowie eine Reflexion des eigenen Standpunkts.
Wofür steht BNE? Wie sehen die Diskurse in verschiedenen Bezugsdisziplinen hierzu aus? Dieses Handbuch bietet einen Überblick über den aktuellen Stand von BNE und ist als Referenzwerk für Wissenschaft und Bildungspraxis konzipiert.
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.
Antifeminismus wird lauter, vernetzter und politisch einflussreicher – von digitalen Hassforen über rechtsextreme Ideologien bis zu Angriffen auf Reproduktionsrechte. Das Heft zeigt verständlich, was hinter diesen Dynamiken steckt und wie sie demokratische Räume bedrohen. Ein Muss für alle, die Unterricht, Bildungsarbeit oder gesellschaftliche Debatten sicher und fundiert gestalten wollen.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Kaum jemand kann von sich behaupten, sich auf seine erste selbstständig gehaltene Stunde ausschließlich gefreut zu haben. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer gingen mit ziemlich „gemischten Gefühlen“ zum ersten Mal allein in die Klasse. Doch es gibt Hilfen, die auch in der allerersten Stunde dazu führen können, dass der Unterricht gelingt, Schülerinnen und Schüler zum Arbeiten gebracht werden und die Lehrkraft einmal Zeit zum Durchatmen hat. An zwei exemplarischen Stundenverläufen wird dies demonstriert. Neben wichtigen Hinweisen zum Überleben vor der Klasse führt das Buch auch behutsam in das fachdidaktische Denken ein. Mit Hilfe von Politikbegriffen wird ein politischer Vorgang aufgeschlüsselt. Die dabei entdeckten Aspekte werden mit Zielüberlegungen verbunden und so erste, vorläufige Themen entwickelt. Allgemeine Ziele weiten den Blick über die einzelne Unterrichtsstunde hinaus. Vor allem aber werden die Schülerinnen und Schüler als der wichtigste Bezugspunkt im Denken und Handeln von Lehrerinnen und Lehrern herausgestellt. Für die Jugendlichen lohnen sich die Mühen des Unterrichtens – oder man hat den falschen Beruf gewählt.
Dieses Buch zeigt, wie Lehrkräfte aktuelle Gegenwartsmusik verantwortungsvoll in Fächern wie Politik-, Geschichts- und Sachunterricht integrieren können. Es bietet praxisnahe Impulse, Hinweise und konkrete Ideen, um gesellschaftliche Bildung lebensnah zu gestalten und Musik als ernstzunehmenden Zugang zu kritischen Reflexionen über gesellschaftliche Herausforderungen zu nutzen.
Die Autor*innen stellen theoretische Überlegungen, praxisnahe Methoden und Materialien für die Implementierung einer politischen beruflichen Bildung an der Schnittstelle von Schule, Arbeitswelt und Alltag im Themenfeld Ernährung vor.
Schüler*innen der Sek. I untersuchen in diesem Vertiefungsheft Perspektiven gesellschaftlichen Wandels. Dabei betrachten sie verschiedene gesellschaftliche Konfliktlinien und erarbeiten sich Herausforderungen und Chancen der Zukunft.

