Auch in säkularen Gesellschaften bleiben religiöse Zeichen und Praktiken wirksam – oft als Teil von Kultur. Marian Burchardt und Monika Wohlrab-Sahr zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Religion im Alltag sichtbar wird, neu interpretiert wird oder umstritten ist. Mit kultursoziologischem Blick analysieren sie, warum diese Prozesse für Schule und gesellschaftliche Verständigung relevant sind.
Migration ist elementarer Bestandteil der Menschheitsgeschichte und Gegenstand kontroverser Diskussionen. Das Buch zeigt die Bedeutung von Migration im Kontext des demografischen Wandels, der Globalisierung und des Klimawandels. Verschiedene Migrationstypen, ihre Eigendynamiken sowie Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Migration werden aus soziologischer Perspektive erläutert.
In diesem Band über die Soziologie von Macht und Gewalt wird auf theoretischer und auf empirischer Grundlage diskutiert, inwiefern „Macht“ und „Gewalt“ relationale Konzepte sind, die nicht etwa auf einen statischen Gegenstand oder Eigenschaften einer Person bzw. Gruppe verweisen, sondern auf Beziehungsphänomene. Gewaltanwendung ist immer als sozialer Prozess oder zumindest als Teil sozialer Prozesse zu verstehen.
Das Buch führt in die soziologische Forschung zu sozialer Ungleichheit ein. Die Autorinnen erläutern die weltweite Verteilung von Ressourcen, Anerkennung und politischen Rechten und sie geben Beispiele für Interventionen in Schule und Politik.
Ina Schildbach geht der Frage nach, was Armut bedeutet, und bezieht dazu neben sozialwissenschaftlichen auch sozialphilosophische Konzepte ein. Der zweite Teil des Bandes widmet sich der Frage, wie sich Armut bekämpfen lässt. Dazu werden bereits praktizierte sowie darüberhinausgehende Maßnahmen vorgestellt, die aktuell von Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen diskutiert werden.