„Gender in politischer Bildungs- und Transferforschung“
Die Reihe ist ein Forum für Diskussionen über Gender und Intersektionalität in der politischen Bildungs- und Transferforschung. Insbesondere berücksichtigt wird die transferorientierte Perspektive. Sie bietet einem interdisziplinären Publikum direkten Zugang zu empirischen und theoretischen Fortschritten und stärkt die Verflechtungen mit anderen Disziplinen, um Gender als Querschnittsthema der Bildungsforschung zu etablieren.
Die Qualität der in dieser Reihe erscheinenden Arbeiten wird vor der Publikation in einem offenen Peer-Review-Verfahren durch das Herausgebergremium – gegebenenfalls in Verbindung mit externen, vom Herausgebergremium benannten Gutachtern – geprüft.
Review Board: Prof. Dr. Sabine Achour (Berlin), Prof. Dr. Meike Sophia Baader (Hildesheim), Dr. Helle Becker (Essen), Prof. Dr. Franziska Birke (Freiburg), Dr. Anja Bonfig (Schwäbisch Gmünd), Prof. Dr. Christina Brüning (Marburg), Prof. Dr. Aysun Doğmuş (Berlin), Prof. Dr. Viola B. Georgi (Hildesheim), Dr. Jana Gerlach (Berlin), Prof. Dr. Christine Gundermann (Köln), Prof. Dr. Birgit Sauer (Wien), Prof. Dr. Sophie Schmitt (Gießen).
Die Reihe wird herausgegeben von
Dr. Luisa Girnus
ist Juniorprofessorin für Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet zu politikdidaktischen Perspektiven auf sozial-ökologische Transformation, sprachsensibler und geschlechtergerechter Bildung.
Dr. Marc Partetzke
ist Professor für Politikdidaktik und Politische Bildung an der Stiftung Universität Hildesheim.
Dr. Julia Grün-Neuhof
ist Gastdozentin im Arbeitsbereich Politikdidaktik/Politische Bildung am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
Geschlechterdarstellungen in Politiklehrwerken sind bislang wenig untersucht. Diese Dissertation macht stereotype Muster sichtbar und reflektiert deren Bedeutung für die Thematisierung von Geschlechterungleichheiten in der politischen Bildung.
Die Autor*innen dieses Bandes nehmen Genderfragen in den Blick. Die Beiträge verdeutlichen das breite Feld der Auseinandersetzung mit queer-feministischen und heteronormativitätskritischen Perspektiven in der politikdidaktischen Forschung und zeigen, warum eine Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Gender die Politikdidaktik stärkt. Die Autor*innen öffnen theoretische Diskurse, binden aber auch queer-feministische und heteronormativitätskritische Anliegen in einem intersektionalen Verständnis stärker in die bestehende politikdidaktische Arbeit ein.Zur Reihe:Die neue Reihe Gender in politischer Bildungs- und Transferforschung schafft ein Forum für Diskussion um Gender und Intersektionalität in der politischen Bildungsforschung unter besonderer Berücksichtigung einer transferorientierten Perspektive. Sie bietet einem interdisziplinären Publikum direkten Zugang zu empirischen und theoretischen Fortschritten und stärkt die Verflechtungen mit anderen Disziplinien, um Gender als Querschnittsthema der Bildungsforschung zu etablieren.