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Produktinformationen

Gesellschaftliche Konflikte werden weltweit immer wieder mit Religion und Kultur in Zusammenhang gebracht. Dabei geht es nicht nur um Glaubensfragen, sondern um tief verankerte Vorstellungen von Zugehörigkeit, Identität und dem „Eigenen“ und „Fremden“. Solche Deutungen werfen Fragen auf – auch im Schulalltag, etwa wenn religiöse Symbole zum Streitpunkt werden oder kulturelle Unterschiede irritieren. Die Autor*innen betrachten diese Spannungen aus soziologischer Perspektive. Sie untersuchen anhand konkreter Beispiele, wie Religion als kulturelles Erbe verstanden wird, welche Rolle sie bei der Bildung nationaler Identitäten spielt und warum Auseinandersetzungen etwa um die Burka im öffentlichen Raum so stark polarisieren. Lehrer*innen gewinnen ein tieferes Verständnis für die historischen und aktuellen Dimensionen des Verhältnisses von Religion und Kultur.

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Inhaltsübersicht

Religion und Kultur: Problemstellung
Religion als Kultur, Religion und Kultur, Religion oder Kultur?
Zur Unterscheidung religiöser, alltagsweltlicher und soziologischer Zugänge
Verhältnisbestimmungen zwischen Religion und Kultur

Religion als kulturelles Erbe: Materialität und die Kulturalisierung religiöser Zugehörigkeit
Säkularisierung und Kulturalisierung
Das Bewahren des religiösen Erbes
Religiöse Pluralisierung und Kulturalisierung
Nachnutzung, Umnutzung, Neunutzung: Die Kunst, eine Kirche zu verkaufen
Umkämpfte Orte
Religion im Museum

Die Regeln des öffentlichen Raumes: Der islamische Gesichtsschleier als Religion und Kultur
Ein umstrittenes Kleidungsstück
Vollverschleierung zwischen Religion oder Kultur – eine globale Debatte
Soziologische Perspektiven
Der Diskurs über die Vollverschleierung
Irritierte Normalität

Religion, Kultur, Zivilisation? Abgrenzungen und Vereinnahmungen
Religion als Grundlage von Zivilisation: Gemeinsames und Trennendes
Religion und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Kultur als Ort außerhalb der religiösen Normierung?

Schlussbetrachtung

Literatur

Autor*innen

Dr. Marian Burchardt ist Professor für Soziologie an der Universität Leipzig.

Dr. Monika Wohlrab-Sahr ist Professorin für Kultursoziologie an der Universität Leipzig und war dort von 2016 bis 2024 Ko-Direktorin der Kollegforschungsgruppe "Multiple Secularities: Beyond the West, Beyond Modernities".

Kurzbeschreibung
Auch in säkularen Gesellschaften bleiben religiöse Zeichen und Praktiken wirksam – oft als Teil von Kultur. Marian Burchardt und Monika Wohlrab-Sahr zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Religion im Alltag sichtbar wird, neu interpretiert wird oder umstritten ist. Mit kultursoziologischem Blick analysieren sie, warum diese Prozesse für Schule und gesellschaftliche Verständigung relevant sind.
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