Produkte filtern
Demokratie stärken
Rechtsextreme Einzeltäter sind selten „plötzliche Ausnahmen“ – sie sind Produkt einer Dynamik von innerer Krise und äußerer Resonanz. Dieses Buch entwickelt dafür einen neuen Ansatz: Es verbindet psychologische Radikalisierungsprozesse wie Entfremdung, Ohnmacht, Sinnsuche, Kompensation und kognitive Verzerrungen mit politikwissenschaftlichen Bedingungen wie der Normalisierung extremistischer Diskurse, verschobenen Sagbarkeitsgrenzen, Populismus, digitaler Kommunikation und identitärer Metapolitik. So entsteht eine integrative Theorie, die Fälle rechtsextremer Einzeltäter erklärbar macht – und konkrete Warnsignale sowie Ansätze für Prävention aufzeigt.
Die Demokratie gerät immer stärker unter Druck, daher sind Demokratiepädagogik und Demokratiebildung in den letzten Jahren zu zentralen Bezugspunkten bildungspolitischer Programme, schulischer Innovationen und wissenschaftlicher Debatten geworden. Doch Demokratie ist kein stabiler Referenzpunkt pädagogischen Handelns, sondern ein umkämpftes Deutungsfeld, in dem unterschiedliche theoretische Traditionen, politische Erwartungen und institutionelle Logiken aufeinandertreffen. Dieser Band bildet den aktuellen Stand der (inter)nationalen Diskussion ab. Die Autoren zeigen, wie aktuelle Demokratiepädagogik und Demokratiebildung gestaltet werden können. Studierende und Praktiker:innen erhalten neben einer theoretischen Fundierung zahlreiche Anregungen für die alltägliche Praxis.
Klimakrise, Krieg, soziale Ungleichheit und die Normalisierung autoritärer Positionen prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die zweite Ausgabe 2026 untersucht, wie Jugendliche diese gesellschaftlichen Veränderungen erleben und welche Folgen sie für politische Teilhabe, Bildung und Generationengerechtigkeit haben. Die Beiträge beleuchten den Rechtsruck unter jungen Menschen, extrem rechte Identifikationsangebote, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit an Schulen sowie rechte Einflussnahmen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zugleich richtet die Ausgabe den Blick auf Jugendliche, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Fachbeiträge, Bildungsprojekte und Praxisimpulse zeigen, wie junge Menschen gestärkt, demokratische Handlungsspielräume erweitert und menschenfeindlichen Entwicklungen wirksam begegnet werden kann.
Demokratie wird häufig aus der Perspektive der Politik erklärt. Dieses Buch erweitert den Blick: Es führt verständlich in zentrale Begriffe des demokratischen Systems ein und zeigt, wie die im Grundgesetz verankerte Staatsgewalt organisiert ist und wie sie vom Volk ausgehen soll.Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur politische Institutionen, sondern vor allem die Bürger*innen als handelnde Akteur*innen. Carla Riepenhoff macht deutlich, welche Möglichkeiten sie haben, über Legislative, Exekutive und Judikative Einfluss zu nehmen, Rechte wahrzunehmen und Demokratie aktiv mitzugestalten.Praxisnahe Hinweise ergänzen die Einführung und zeigen, wie demokratische Beteiligung konkret aussieht.
Lange Zeit galten die USA im Geschichtsunterricht als das leuchtende Beispiel für eine stabile, durch checks and balances austarierte Demokratie. Doch dieses Bild hat tiefe Risse bekommen. Diese Ausgabe widmet sich schwerpunktartig der Frage, warum die Erosion des US-amerikanischen Systems nicht nur ein Thema der Politikwissenschaft, sondern eine Kernaufgabe für den Geschichtsunterricht ist.
Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe im bürgerschaftlichen Engagement. Das Jahrbuch führt in Anlehnung an Zugangshürden (13 Schwellen) im Vierten Engagementbericht hierzu Impulse, Diskursansätze und Debattenbeiträge zusammen.
Der reich bebilderte und verständlich geschriebene Band über die frühen Demokratiebewegungen in Südwestdeutschland bietet eine Fülle von Originaldokumenten und thematischen Zugriffen – z. B. Informationen zu einzelnen Regionen, Erinnerungsorten und Akteur:innen sowie deren Familienbiographien. Er ist für den Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aber auch zur privaten Lektüre bestens geeignet.
Dieses umfassende Praxishandbuch bietet zahlreiche Ansätze zum Umgang mit antidemokratischen Herausforderungen an und integriert Erfahrungen eines europäischen Projekts. Es enthält 40 interaktive Übungen für die Bildungspraxis.
Was macht eine Demokratie aus und wie misst man sie? Schüler*innen werden in dieser WOCHENSCHAU selbst zu empirischen Demokratieforscher*innen und analysieren aktuelle Entwicklungen weltweit. Sie betrachten Russlands schrittweise Entwicklung zur Autokratie anhand eines Zeitstrahls und untersuchen am Beispiel Brasilien, wie Autokratisierung gestoppt werden und eine demokratische Kehrtwende gelingen kann. Mit Blick auf die Situation in Deutschland fragt das Heft: Wie viele Deutsche befürworten eine Diktatur? Wie steht es um die Zufriedenheit mit der Demokratie in Ost und West? Zum Abschluss di…
Wie gelingt antisemitismuskritische Bildung in Zeiten sozialer Verhärtung und stereotyper Deutungen? Der Band zeigt, wie Antisemitismus in Bildungsstrukturen wirkt, und eröffnet neue Perspektiven zwischen Ideologiekritik und pädagogischer Praxis.
Was hält unsere Gesellschaft zusammen und was spaltet sie? Diese WOCHENSCHAU beleuchtet aktuelle politische Herausforderungen wie soziale Ungleichheit, demografischen Wandel, Diskriminierung und Rechtsextremismus und fragt nach Zugehörigkeit und Zusammenhalt.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Wie gelingt gute Kommunikation im Rat? Diese Broschüre gibt Ihnen für Ihre kommunale Arbeit konkrete Werkzeuge an die Hand, wie Sie in Debatten fair streiten, gelassen reagieren und sachlich bleiben – auch in hitzigen Momenten.
Fragmentierung, Segmentierung, Polarisierung: Anhand von Wahlen auf verschiedenen Ebenen analysieren die Schüler*innen die Entwicklungen und Herausforderungen des deutschen Parteien-systems. Zum Abschluss wird nach der Zukunft der Parteien gefragt.
Dieses Buch zeigt, wie man rechten Parolen mit Haltung, Wissen und Gesprächskompetenz begegnet – im Alltag, im Beruf, in der Familie. Verständlich, fundiert, wirksam. Ein Muss für politisch Engagierte.
Die im Anschluss an Oskar Negt ausgearbeiteten gesellschaftlichen Kompetenzen vermitteln Lernenden politisches Wissen und Orientierung als Grundlage für demokratisches Handeln. Sie unterstützen die Entfaltung ihrer Kritik- und Urteilsfähigkeit.



