Wahlen
Vertiefungsheft
- von
- Yvonne Engelmann, WOCHENSCHAU Redaktion
- herausgegeben von
- Sabine Achour, Peter Massing, Tessa Debus, Bernward Debus
Im WOCHENSCHAU-Themenheft Wahlen setzen sich die Schüler*innen der Sekundarstufe I mit der Funktion und dem Ablauf von Wahlen in Deutschland auseinander. Sie beschäftigen sich mit den Perspektiven und dem Wahlverhalten von Jungwähler*innen, lernen den Ablauf einer Bundestagswahl kennen und können selbst eine Wahl simulieren. Außerdem analysieren sie exemplarisch den Wahlkampf zur Europa-Wahl 2024 auf TikTok.
| Bestellnummer: | 1125 |
|---|---|
| ISSN: | 2190-3611 |
| Format: | geheftet |
| Reihe: | Wochenschau, Sek. I |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
| Seitenzahl: | 16 |
- Beschreibung Im WOCHENSCHAU-Themenheft Wahlen setzen sich die Schüler*innen der Sekundarstufe I mit der Funktion und dem Ablauf von Wahle… Mehr
- Inhaltsübersicht Wer wählt und warum?Wahlen in der Demokratie Bundestagswahl schon mit 16?Wen wählen wir? Was wählen wir?Was machen Parteie… Mehr
- Autor*innen Yvonne Engelmann ist Lehrerin für Politik, Wirtschaft und Deutsch. WOCHENSCHAU Redaktion. Mehr
- Downloads Die methodisch-didaktischen Hinweise zum Heft finden Sie hier zum Download (PDF). Mehr
Im WOCHENSCHAU-Themenheft Wahlen setzen sich die Schüler*innen der Sekundarstufe I mit der Funktion und dem Ablauf von Wahlen in Deutschland auseinander. Sie beschäftigen sich mit den Perspektiven und dem Wahlverhalten von Jungwähler*innen, lernen den Ablauf einer Bundestagswahl kennen und können selbst eine Wahl simulieren. Außerdem analysieren sie exemplarisch den Wahlkampf zur Europa-Wahl 2024 auf TikTok.
Wen wählen wir? Was wählen wir?
Was machen Parteien im Bundestag?
Welche Parteien gibt es und wofür stehen sie?
Wie funktioniert die Bundestagswahl?
Methode Eine Wahl durchführen: Wie werden die Stimmen gezählt?
Arbeitsblatt Von der Stimmabgabe zur Sitzverteilung
Nach der Wahl: Wer regiert das Land?
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Weltweit wird gewählt. Doch nicht jede Wahl ist demokratisch. Auf anschauliche und leicht verständliche Weise zeigt die Studie auf, wie nationale Wahlen in Demokratien und Autokratien durchgeführt werden. Zu diesem Zweck werden Wahlrecht, Wahlorganisation und Wahlsysteme beleuchtet. Über einführende wahltheoretische Überlegungen hinaus finden sich in der Schrift jede Menge rechtliche und praktische Überblicke und Länderbeispiele, einschließlich so mancher Kuriosität und Wahlmanipulation. Auch die Wahlregelungen in Deutschland bleiben nicht unerwähnt. Ein Buch voller interessanter Wahldetails, gut lesbar aufbereitet. Mit einem Nachtrag zu Wahlen in Zeiten von Corona
Uwe Jun: Parteienforschung Die Parteienforschung ist fraglos ein Kerngebiet der Politikwissenschaft. Dieses sehr heterogene und umfassende Gebiet wird in systematischer Absicht dargestellt. Zentrale Forschungsergebnisse der letzten 25 Jahre werden resümierend betrachtet. Dabei stehen nicht nur politische Parteien als Organisationen im Vordergrund, sondern auch ihre Interaktionen in Parteiensystemen. Neben den spezifischen Ergebnissen der Parteienforschung geht der Beitrag auch ausführlicher auf Ursachen und Folgen der zunehmenden gesellschaftlichen Erosion etablierter Parteien in westlichen Demokratien ein und analysiert die Literatur zum Parteienwandel. Party research is a central topic in political science. This heterogenous and comprehensive research field has been presented in a systematic intention. In this contribution main research results of the last 25 years are comprehended and evaluated. Political parties are not only seen als individual organisatins but also as interactive actors within party systems. Besides the specific results of party research this contribution also analyses the causes and consequences of the increasing societal erosion of political parties in western democracies and summarizes also the party change literature. Ulrich von Alemann/Tim Spier: Die deutschen Parteien unter veränderten Rahmenbedingungen Parteien können auf die Transformation ihrer gesellschaftlichen, institutionellen, organisatorischen und strategischen Rahmenbedingungen in unterschiedlicher Weise reagieren. Sie können zwischen Persistenz, Adaption und Alteration wählen, mit je unterschiedlichen Auswirkungen. Der vorliegende Beitrag illustriert am Beispiel des deutschen Parteiensystems die Fähigkeit von Parteien, auf Veränderungen in den Rahmenbedingungen des politischen Wettbewerbs zu antworten. Political parties are able to react to transformations in their social, institutional, organizational and strategic environmental conditions in very different ways. They may choose between persistence, adaption and alteration, with varying consequences. This article illustrates the ability of political parties to respond to changes in the environmental conditions of political competition using the example of the German party system. Josef Schmid/Udo Zolleis: Entwicklung ausgewählter Parteien: Dramatische Krisen - oder geplanter Wandel? Der Artikel beschäftigt sich mit der aktuellen Entwicklung der Parteien in Deutschland und beleuchtet die entscheidende Herausforderung für die deutsche Parteiendemokratie. Mag der bevorstehende Bundestagswahlkampf im Super- und Krisenwahljahr 2009 manche organisatorische Schwäche der (Volks)Parteien überdecken und aufgrund der hohen Entscheidungsgeschwindigkeit des Krisenmanagements die Parteizentralen in den Vorgrund rücken. Die zentrale Zukunftsaufgabe von CDU und SPD besteht darin, ihre derzeit eklatanteste Schwäche zu beheben: Sie müssen gerade für die Organisation ihres Willensbildungsprozesses eine Zukunftsperspektive entwickeln. Ansonsten werden sie in Zukunft ihre Partizipations- und Interessensvermittlungsfunktionen nicht mehr erfüllen. Und damit werden sie politisch erlahmen. Uwe Andersen: Konstanten und Veränderungen im deutschen Parteiensystem Die durch Brüche und Systemwechsel gekennzeichnete politische Geschichte Deutschlands - zwei Weltkriege sowie Teilung und Wiedervereinigung - hat selbstverständlich auch das Parteiensystem stark beeinflusst. Dennoch sind nicht nur die Veränderungen, sondern auch die beachtlichen Konstanten des Parteiensystems interessant. Analysiert wird die Entwicklung des deutschen Parteiensystems im Kontext gesellschaftlicher Trends und staatlicher Rahmenbedingungen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit Schwerpunkt bei der Bundesrepublik, aber unter Einbeziehung auch der DDR. Modern German political history is characterised by breaks and radical changes of the political system - two world wars and division as well as reunification of Germany. These developments naturally have heavily influenced the party system. Still, not only its changes, but its continuities are remarkable. The development of the party system is analysed in the context of basic trends in the society and frame conditions of the political system, starting with the end of World War II. The focus is oriented towards the Federal Republic of Germany, but the party system of the German Democratic Republic is included, too. Hermann Schmitt/Christine Pütz: Zur Stellung der deutschen Parteien im europäischen Parteiensystem Eingangs gehen wir der Frage nach dem Wesen der europäischen Parteien und des europäischen Parteiensystems nach. Aus einer Mehrebenenperspektive heraus vertreten wir die Auffassung, dass nationale Parteien nichts "anderes" sind als europäische, sondern Bestandteil derselben. Wir lassen dann die Geschichte des europäischen Parteiensystems Revue passieren und konstatieren eine alles überragende Integrationsfähigkeit. Wir zeigen schließlich, dass die deutschen Parteien in Europa aus einer positionalen Perspektive bisher recht einflussreich gewesen sind, während sie in ideologischer Hinsicht nicht immer im Zentrum ihres jeweiligen europäischen Verbandes stehen. This article examines the basic properties of European parties and the European party system. In a multilevel perspective we argue that national parties are not different from, but part of the European parties and the European party system. Reviewing the history of the European party system, the article proposes that perhaps the main characteristic of it is an overwhelming integration capacity. A final look at the Position of German parties in their European federations shows that they have been very influential in positional terms, while they cannot always represent their fellow-members in their respective European group in ideological terms.
Dieser Band verbindet Grundbegriffe, theoretische Grundlagen, Positionen und vor allem Kontroversen, die den wissenschaftlichen Diskurs zur schulischen politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt geprägt haben und noch prägen. Ergänzend und zur Orientierung findet sich neben den notwenigen Begriffsklärungen zu Beginn eine kurze Chronologie der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland. Abschließend richtet sich der Blick auf die Relevanz der einzelnen Entwicklungen für die Fachdiskussion in der aktuellen politischen Bildung und deren Implikationen für die Pers…
Wochenschau, Sek. I
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist der Nahostkonflikt erneut eskaliert. Das Heft unterstützt Schüler*innen dabei, Konfliktdynamiken, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus, eigene Emotionen und Social Media reflektiert zu verstehen.
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Was braucht die lokale Wirtschaft? Wie läuft der Busfahrplan? Und wann kommt endlich der lang versprochene neue Sportplatz? In der Gemeinde trifft Politik auf Alltag. Und auf zahlreiche Probleme: Knappe Finanzpläne machen es den Kommunen schwer, ihre vielfältigen Aufgaben zu bewältigen. Häufig ist der Erhalt des infrastrukturellen Status Quo bereits ein Kampf. Wie ist Beteiligung unter diesen Umständen möglich? Wo können Kinder und Jugendliche mitbestimmen? In dieser WOCHENSCHAU lernen Schüler*innen der Sekundarstufe I, wie politische Strukturen und Prozesse auf kommunaler Eben funktionieren…
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Inwiefern gestalten sich Wirtschaft und internationale Politik gegenseitig? Schüler*innen lernen in diesem Heft internationale Akteur*innen, politische Organisationen und Institutionen kennen und setzen sich kritisch mit globalen Hierarchien auseinander.
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Das Basisheft eröffnet vielfältige und schüler*innennahe Zugänge zum Lehrplanthema und bietet abwechslungsreiche methodische Zugänge. Die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen und umstrittene Fragen des Jugendschutzes werden ebenso thematisiert wie die Problematik der Selbstjustiz. Anhand von anschaulichen Materialien und aktuellen Fällen setzen sich die Schüler*innen der Sekundarstufe I mit grundlegenden Fragen und Kontroversen rund um Recht in Gesellschaft und Staat auseinander.
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Die Vermittlung sozialstaatlicher Themenfelder im Unterricht stellt für Lehrkräfte eine besondere Herausforderung dar. Ihre Aufgabe ist es, die von Schüler*innen assoziativ wahrgenommenen Elemente sozialstaatlichen Handelns in geordnete Wissensstrukturen zu lenken. Der Schwerpunkt des Vertiefungsheftes liegt auf dem handlungsorientierten Kompetenzerwerb. Es bietet deshalb ein breitgefächertes Spektrum an Lernarrangements. Diese haben das Ziel, produktive Denkprozesse anzustoßen und die Jugendlichen zu einer reflektierten Auseinandersetzung zu befähigen. Dabei werden vielfältige methodische Zugänge gewählt. Thematische Schwerpunkte sind Arbeitslosigkeit, Rente, Armut, Wohnungsnot und Sozialstaat.
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In einer krisenhaften Ära ist die Zukunft der Europäischen Union nicht immer gewiss. Es gibt viele Herausforderungen, denen mit großer Anstrengung begegnet werden muss. Mit diesem Themenheft für den Politik- und Gesellschaftsunterricht können Schüler*innen sich mit den Problemen befassen, die die EU herausfordern. Sie lernen anhand aktueller Probleme der EU, die Funktionsweisen europäischer Kompromissfindung kennen und beurteilen, ob die europäischen Gegenmaßnahmen effektiv sind. Außerdem erfahren sie, warum die Migrationspolitik zur Zerreißprobe wird und welche Maßnahmen gegen hohe Jugendarbeitslosigkeitsraten sowie wirtschaftliche Abhängigkeiten unternommen werden. Sie machen sich mit der Funktionsweise der Europawahlen vertraut und reflektieren darüber hinaus, welche Aspekte die EU auch in Zukunft noch attraktiv machen.
Das Basisheft nimmt die Bereiche Jugend, Familie und Gesellschaft sowie deren Verbindungen und Reibungspunkte in den Blick. Um nur einige Aspekte zu nennen: Wie bin ich als Jugendliche*r in verschiedenen Räumen und welche Erwartungen werden dort an mich gestellt? Welche Familienkonstellationen gibt es und was bedingen sie? Wie ist das Verhältnis zwischen Staat und Familie?
Die Schüler*innen lernen anhand aktueller Fallbeispiele problemorientiert die Herausforderungen, Handlungsfelder, Instrumentarien und Akteur*innen in der Außenpolitik kennen. Außenpolitik umfasst alle Aktivitäten staatlicher Organe, die die Beziehungen zu anderen Staaten, Regionen und internationalen Organisationen betreffen. Auf dieser Grundlage diskutieren sie die Ziele und die Ausrichtung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Das Vertiefungsheft greift eine Bandbreite an Themen auf: von Zeitenwende und der 50-jährigen Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen bis Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren in China werden aktuelle Problemstellungen der internationalen Beziehungen aus Sicht der deutschen Außenpolitik kritisch beleuchtet. Das Themenheft für den Politik- und Sozialkundeunterricht der Sekundarstufe I schließt ab mit einem handlungsorientieren Zugang zum zukunftsträchtigen Trend Klima-Außenpolitik.
Das Themenheft "Konflikte" ermöglicht Schüler*innen der Sekundarstufe I in erfahrungs- und handlungsorientierter Weise einen Zugang zum gesellschaftlich-politischen Basisphänomen des Konflikts. An praktischen Beispielen aus der Realität erhalten sie Gelegenheit, sich mit den typischen Erscheinungs- und Verlaufsformen von Konflikten auseinanderzusetzen. Einfache Modelle und Erklärungsansätze aus der Konflikttheorie (z. B. Konfliktdreieck von Johan Galtung, Vier-Ohren-Modell) dienen dabei den Schüler*innen als Werkzeug, um Konflikte innerhalb von Familie, Freundeskreis und Schule verstehen und einordnen zu können. Methoden des Konfliktmanagements wie Klassenrat oder Mediation dienen dabei der Einübung von demokratiepraktischen Konfliktlösungsansätzen, die Schüler*innen als handlungsleitende Inspiration für ihren Alltag nutzen können. Aktuelle Themen wie die Gender-Debatte oder der Ukraine-Krieg geben außerdem Anlass, beispielhaft Konflikte auf den Ebenen der Gesellschaft und der internationalen Gemeinschaft zu analysieren.
Das WOCHENSCHAU-Basisheft "Demokratie und politische Beteiligung" führt Schüler*innen der Sekundarstufe I in die Möglichkeiten politischer Beteiligung in Deutschland ein. Dabei nimmt es verschiedene Fragen auf: „Wie kann ich mich beteiligen?“; „Welche Beteiligung führt zu was?“; „Welche Voraussetzungen für Beteiligung gibt es?“; „Warum beteiligen sich manche Menschen und andere nicht?“; „Was passiert, wenn sich Menschen nicht beteiligen?“. Es führt die Schüler*innen an Demokratietheorie heran, indem verschiedene Ansätze unter dem Aspekt der Beteiligung beleuchtet werden, zum Beispiel lernen sie die "Tyrannei der Mehrheit" von Alexis de Tocqueville und den Politikzyklus kennen. Im Abschlusskapitel wird zudem die Netz-Beteiligung anhand der Meme-Culture kritisch beurteilt.