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Inhaltsübersicht

Editorial

Jochen Laub, Tilman Rhode-Jüchtern: Wahrheit – Orientierungspunkt gesellschaftswissenschaftlicher Didaktiken. Wahrheit – Bedeutung in unserer Zeit


Schwerpunkt

Daniel te Vrugt: Vom Debunking zum Prebunking? Ansätze zum Umgang mit „Fake News“ im sozialwissenschaftlichen Unterricht

Mirjam Dick: Die Inszenierung des Wahren, Echten, Unverstellten. Politische Medienbildung im Spannungsfeld zwischen Authentizität, Inszenierung und Wahrheit

Johanna Mäsgen, Veronika Selbach, Jana Costa, Caroline Rau, Susanne Ress: Wahrheit oder Denkgymnastik? Integration wissenschaftstheoretischer Überlegungen in das transformative geographische Lernen


Forum

Marcel Grieger, Monika Oberle: Lehrkräftefortbildungen für die gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtsfächer in Niedersachsen. Eine Programmanalyse des Angebots von 2018 bis 2022

Christian Buschmann, Jessica Kreutz, Philipp McLean, Josef Memminger, Alexander Schlepper: Spielen um der Demokratie willen? Potenziale des Brettspiels Weimar. Der Kampf um die Demokratie für historisch-politische Bildung

Anja Bonfig: Bildungsmaterialien für die finanzielle Bildung im Internet. Wer stellt für welche Zielgruppe und welche Fächer Material bereit?


Werkstatt

Robert Lämmchen, Antje Schlottmann: Wahrheit und Macht. KI-basierte Kommunikation als Gegenstand des Geographieunterrichts am Beispiel des Computerspiels The Feed


Buchbesprechungen

Abstracts

Autor*innen

Dr. Anja Bonfig ist Juniorprofessorin für Verbraucherbildung in der digitalen Welt an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Christian Buschmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dr. Jana Costa ist Professorin für Nachhaltigkeitsbildung an der Stiftung Universität Hildesheim.

Dr. Mirjam Dick ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg.

Dr. Marcel Grieger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für empirische Unterrichtsforschung an der Universität Göttingen.

Dr. Jessica Kreutz ist Professorin für Historische Bildung und Public History an der Universität Passau.

Dr. Robert Lämmchen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geographie und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dr. Jochen Laub ist Professor für Humangeographie und ihre Didaktik im Kontext von Mensch-Umwelt-Systemen am Institut für Geographie und Geokommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Dr. Johanna Mäsgen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität zu Köln.

Dr. Philipp McLean ist Akademischer Rat in der Abteilung für die Didaktik der Geschichte und Public History an der Universität zu Köln.

Dr. Josef Memminger ist Professor für Geschichtsdidaktik und Geschichtskultur an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dr. Monika Oberle ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dr. Caroline Rau ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Dr. Susanne Ress ist Professorin für Erziehungswissenschaft im Fachgebiet für Bildung in der digitalen Welt/Medienbildung am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin.

Dr. Tilman Rhode-Jüchtern war bis 2011 Universitätsprofessor für Didaktik der Geographie an der Universität Jena und bis 2017 Gastprofessor in Hamburg und Wien.

Alexander Schlepper war Projektmitarbeiter am Seminar für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Derzeit promoviert er an der Universität Antwerpen.

Dr. Antje Schlottmann ist Professorin für Geographie und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Dr. Veronika Selbach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität zu Köln.

Daniel te Vrugt ist Studienrat i. E. am Gymnasium Mariengarden in Borken-Burlo mit den Fächern Sozialwissenschaften und Geschichte sowie Doktorand am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster.

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zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften

Neu
Coverabbildung Wahrheit
Wahrheit
„Wahrheit“ – die aktuelle Ausgabe der ZDG widmet sich einem Begriff, der im Zentrum gesellschaftlicher, politischer und pädagogischer Debatten steht. Zwischen „fake news“, Desinformation und „post truth“ stellt sich die Frage neu, wie Wahrheit erkannt, vermittelt und verteidigt werden kann. Das Heft eröffnet unterschiedliche Perspektiven aus Forschung und Unterricht und zeigt auf, welche Bedeutung Wahrheitsansprüche für Demokratie, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Thematisiert werden unter anderem der Umgang mit alternativen Fakten, Strategien des De- und Prebunking sowie Herausforderungen transformativer Bildung.

39,90 €
Neu
Coverabbildung Mündigkeit
Mündigkeit
Mündigkeit ist ein wichtiges Konzept im Diskurs sowie eine zentrale Zielorientierung gesellschaftswissenschaftlicher Bildung. Im vorliegenden Heft der zdg thematisieren sieben innovative Beiträge "Mündigkeit" aus unterschiedlichen Perspektiven.

38,90 €
Neu
Coverabbildung Welt(un)ordnung
Welt(un)ordnung
Die internationale Ordnung befindet sich in einer Umbruchsituation. Viele alte Gewissheiten verlieren an Bedeutung. Welche Herausforderungen und neuen Fragen ergeben sich daraus für gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und ihre Fachdidaktiken?

38,90 €
Coverabbildung Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Spätestens seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 ist Nachhaltigkeit ein globales Ziel. Heute – 30 Jahre später – erscheint sie angesichts ökologischer Belastungsgrenzen und geostrategischer Krisen umso dringlicher. Die Beiträge der aktuellen Ausgabe der zdg beschäftigen sich deshalb mit der Frage, welchen Beitrag die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer zu einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung leisten. Dabei nehmen die Autor*innen auch Aspekte wie die Vermeidung von Überwältigung der Schüler*innen, Eröffnung von Handlungsperspektiven, Nutzung von KI oder die zentrale Rolle von Emotionen im Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen in den Blick.

36,90 €
Coverabbildung Abonnement zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften
Abonnement zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften
Zwei Hefte im Jahr
Die Zeitschrift bietet ein gemeinsames wissenschaftliches Forum für die Didaktiken im Bereich der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Sie befasst sich mit fachspezifischem und mit fächerübergreifendem Lehren und Lernen und schlägt Brücken zwischen den Didaktiken der gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen Geographie, Geschichte, Politik und Wirtschaft , der Erziehungswissenschaft und der Lehrerbildung.Weitere Informationen zur zdg Für Studierende und Referendar*innen bieten wir die zdg für die Dauer der Ausbildung zum halben Preis an. Bitte reichen Sie zeitnah eine entsprechende Bescheinigung nach.Die Abonnementbedingungen entnehmen Sie bitte den ABG.

32,45 € - 64,90 €
Coverabbildung Teilhabe
Teilhabe
Teilhabe ist ein Schwergewicht unter den Begriffen zur Theorie und Praxis der Demokratie. Einerseits ist Teilhabe die hohe Schule einer aktiven Gesellschaft, andererseits liegt hier ein Feld der „Demophobie“. Die Beiträge in dieser Ausgabe der zdg befassen sich mit Schule als Partizipationsraum,  Anerkennung und Zugehörigkeit, Recht auf Radikalisierung, „Othering“ beim Deutsch-Sprachunterricht  und Multiperspektivität. Im Subtext geht es um Kommunikation als Treiber einer Gesellschaft, um  ein ambivalentes Wortspiel,  um eine „Partizipationsaristokratie“ im Wortfeld zwischen Oligarchie, Aristokratie und Demokratie.

36,90 €
Coverabbildung Zeit
Zeit
Zeit ist eine existenziell wichtige Kategorie unseres Lebens und eine Fundamentaldimension der Didaktik der Gesellschaftswissenschaften: Schülerinnen und Schüler sollen sich in ihrem Leben in Zeit, Raum und Gesellschaft orientieren und gesellschaftlich verantwortlich handeln können. Dazu müssen sie in der Lage sein, eine Denkbewegung aus ihrer Gegenwart ins Universum des Historischen und wieder zurück zu ihrem Jetzt und zur Zukunft zu vollziehen. Gerade vor dem Hintergrund einer immer breiter werdenden Gegenwart bringt dies vielfältige Herausforderungen für die Fachdidaktik mit sich. Die…

36,00 €
Coverabbildung Theorie
Theorie
Wie steht es um Theorieentwicklung und -diskussion in den gesellschaftswissenschaftlichen Fachdidaktiken? Die Beiträge des Hefts fragen nach Möglichkeiten theoretischer Forschung, nach dem Verhältnis von pädagogischen und fachwissenschaftlichen Theorien und nach jenem von Fachlichkeit und Transdisziplinarität in den Gesellschaftswissenschaften. Dazu kommen Beiträge zu Dialektik und Urteilsfähigkeit.

36,00 €
Coverabbildung Krise
Krise
Die Beiträge des Hefts befassen sich mit der Relevanz von Sinnbildung gegen Verschwörungstheorien in Krisenzeiten, gesellschaftlichen Krisenerzählungen in Schulbüchern, lernförderlichen Erfahrungen von Krisen in der Unterrichtspraxis, der Differenzierung von Krisenvorstellungen bei Lehrkräften sowie mit der Herausforderung, Lernende als Change Agents in Krisenzeiten zu befähigen.

34,50 € - 34,99 €
Coverabbildung Normativität
Normativität
Normativität ist ein sozialwissenschaftlicher Schlüsselbegriff, der als Beschreibung, als Norm und als Gebot auftauchen kann. Gesinnung und Interesse, Objektivität, Diskurs und mediale Verkündung müssen sorgsam reflektiert werden. Die zdg 1/22 enthält die Erinnerung an den Werturteilsstreit und den Beutelsbacher Konsens, reflektiert differente Logiken von Sach- und Werturteil, Handlungsorientierung zur Mündigkeit und Partizipation, bildungstheoretische und fachdidaktische Konzepte sowie die Rolle der Lehrenden.

34,50 € - 34,99 €
Coverabbildung Erinnerung
Erinnerung
Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften
Heft 2/2021 der zdg versammelt vielfältige Beiträge zu „Erinnerung“, etwa phänomenologische Überlegungen, Gesellschaftsanalysen, der erinnerungskulturelle Umgang mit Holocaust sowie Reflexionen zum Zusammenhang von Digitalität und Erinnerung.

34,00 €
Coverabbildung Identität
Identität
Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften 1/21
Identität ist in jüngster Zeit mehr und mehr von einem individual- und sozialpsychologischen Konzept zu einem politischen Kampfbegriff geworden, mit dem um Verhältnisbestimmungen von Diversität und Integration in der Gesellschaft gerungen wird. Die damit verbundenen Probleme und Kontroversen haben inzwischen auch die Fachdidaktiken und die Bildungspraxis erreicht. Das Heft fragt nach der grundsätzlichen Relevanz dieses Themas für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, insbesondere mit Blick auf demokratische Identität und auf Antisemitismus, und stellt identitätsbezogene Forschungen zu S…

34,00 €
Coverabbildung Digitalisierung
Digitalisierung
Vom „Digitalpakt“ bis zur Coronakrise: Es gibt in den – zeitweise und flächendeckend geschlossenen – Schulen und Hochschulen aktuell einen starken Schub zum Lernen über digitalisierte Texte. Arbeitsblätter, pdf-Dokumente und freie Aufgaben ohne Noten werden von den einzelnen Lehrkräften an die Lernenden ausgeteilt, ohne dass der soziale, fachdidaktische und pädagogische Diskurs ausgereift wäre.Im vorliegenden Heftschwerpunkt wird eine Reihe der erst anlaufenden neuen Praktiken auf den Prüfstand gestellt. Handelt es sich eher um eine apparative Modernsierung oder um eine dringliche nachholende Entwicklung mit einem echten Erkenntnismehrwert?

32,99 € - 34,00 €
Coverabbildung Praxis
Praxis
Die "Praxis" hat in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, in der akademischen Lehrer- und Lehrerinnenbildung und in der fachdidaktischen Forschung eine hohe Relevanz. Gleichzeitig kann die "Praxis" durch Komplexität erschlagen wie durch Einseitigkeit überwältigen. Während die Praxis in der Schule auf anspruchsvolle, aber auch widersprüchliche Ziele für die Gegenwart und noch unbekannte Zukunft heterogener Individuen zielt, geraten kritisches Abwägen über die Vielfalt theoretisch möglicher Erklärungsmuster und Einflussfaktoren sowie sorgfältiges Überprüfen der adäquaten Lösungsmöglichkeiten in komplexen und dynamischen Handlungssituationen unter Entscheidungsdruck an ihre Grenzen. Dieses Heft nimmt die Praxis in den Blick: Welchen Herausforderungen begegnen der sog. Praxis in den Gesellschaftswissenschaften angesichts fachübergreifender und überfachlicher Bildungsaufträge und gesellschaftlicher Ansprüche im Spannungsfeld zu fachlichen Anforderungen und pädagogisch-didaktischen Herausforderungen? Kann und sollte die Fachdidaktik ihre gesellschaftliche Relevanz durch Impact- statt Evidenzorientierung sowie als entwerfende, erprobende und reflektierende Dolmetscherin zwischen Theorie und Praxis steigern oder geht dies auf Kosten ihren wissenschaftlichen Relevanz?

32,99 € - 34,00 €
Coverabbildung Quo vadis?
Quo vadis?
Gegründet vor 10 Jahren, trat die „Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften“ (zdg) dafür an, Diskurse zu führen und eine gemeinsame Sprache zu finden. Eine gemeinsame Sprache zu sprechen ist eine unabdingbare Notwendigkeit, wenn es darum geht, Synergien zu schaffen. Es ist aber auch keine leichte Aufgabe, wenn man realpolitisch beobachtet, wie jeweilige Disziplinen um ihre Ressourcen kämpfen (von Schulstunden bis Professuren). Die Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen ist eine Herausgeber-Edition. Sie ist im editor-review statt im double-blind-peer Review Verfahren entstanden – so wie die allererste Ausgabe „Wissen“. Was resümieren die Herausgeber/-in, die jeweils ihr Fach repräsentieren?

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Integrationsmodelle
Integrationsmodelle
Integrationsmodelle im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht gibt es in der Praxis schon lange. Sie alle spiegeln ein je spezifisches Verständnis von „Gesellschaftswissenschaften“. Nun widmet die zdg Heft 1 ihres 10. Jahrgangs erneut dieser für sie zentralen Frage der Fächerintegration: Wo stehen wir heute? Sind Integrationsmodelle konstitutiv oder kontraproduktiv für die Gesellschaftswissenschaften? Oder sind sie sogar die einzig mögliche Antwort auf die zunehmend komplexer werdenden Probleme? Mit dem vorliegenden Heft wird das Spektrum der Darlegungen zur Fächerintegration in den Gesellschaftswissenschaften substanziell angereichert. Vorgestellt werden u.a. ein phenomenon-based-learning-Ansatz und Eckpfeiler eines Modells sozioökonomischer Bildung; gefragt wird nach erlebter Erfahrung der Lehrer/-innen und Schüler/-innen im integrierten gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht. Auch in diesem Heft spiegeln Forumsbeiträge aktuelle Diskussionen und bieten Werkstattbeiträge praktische Anregungen und hilfreiche Informationen.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Religion
Religion
Religion ist wieder zu einem bedeutsamen Thema der Gesellschaftswissenschaften geworden. Galt noch bis vor etwa 30 Jahren die Säkularisierungsthese als weitgehend unbestritten – die These, dass Modernisierung zum Niedergang der Religion führen muss –, ist heute in Anschluss an Habermas oft von der „postsäkularen Gesellschaft“ die Rede. Es liegt auf der Hand, dass diese Wiederentdeckung der Religion in den Wissenschaften nicht ohne Folge für die Schule bleiben kann. Religion ist nicht einfach Privatsache, sondern betrifft viele Facetten der politischen Grundfrage, wie wir als Gesellschaft(en) miteinander leben wollen. Die Beiträge im Schwerpunkt dieses Heftes fragen nach aktuellen Entwicklungen im Bereich schulischer religiöser Bildung und reflektieren Ansätze zur Thematisierung von Religion in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Kritik
Kritik
KritikIndem Kritik zentrales Antriebsmoment für wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ist und gleichzeitig eine wichtige Kontrollfunktion übernimmt, müsste sie in gesellschaftswissenschaftlichen Didaktiken in Demokratien integraler Bestandteil sein, woran neuere „kritische“ Didaktiken ihren Zweifel bekunden. Welche Rolle spielt Kritik im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht? Welche Komplexität und Widerstande existieren bei der Förderung von Kritikfähigkeit? Wie kann eine kritisch-reflexive Haltung ohne Bevormundung bzw. Überwältigung entwickelt werden, die begründete und seriöse Kritik von anderen unterscheiden kann?

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Verstehen
Verstehen
Verstehen zu ermöglichen ist im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht ein Hauptanliegen. Dabei prägen drei Aspekte die Verstehenssituation: Subjektbezug, Objektbezug, Kontextgebundenheit. Die Beiträge dieses Heftes zum Schwerpunktthema setzen sich damit auf unterschiedliche Art und Weise auseinander. Zum einen wird deutlich, dass Verstehen nicht einfach die Übernahme von Weltwirklichkeit, sondern immer eigenständige und perspektivische Sinnbildung ist. Zum andern finden sich Plädoyers, den Objektbezug in den Vordergrund zu rücken und die Struktur der Disziplin als organisierendes Prinzip der schulischen Vermittlung zu etablieren. Schliesslich wird aufgezeigt, welch grosse Rolle für das Verstehen der kommunikative Kontext spielt. Auch in dieser Ausgabe der zdg finden sich neben den Texten zum Schwerpunktthema aktuelle Debatten, anregende Werkstatt-Beiträge und aktuelle Buchbesprechungen.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Raum
Raum
„Raum“ ist  eine grundlegende Kategorie menschlicher Existenz. Eine traditionelle Diskussion fragt nach der Determinationskraft des „Räumlichen“ auf das Handeln der Menschen und/oder nach der Dominanz des Handelns über das Dinglich-Räumliche. „Macht Euch die Erde untertan!“ könnte gelesen werden als gottgewolltes Primat der Kultur über die Natur.  „Raum“ ist nicht nur ein Gegenstand, sondern eine Registrierplatte, eine vielfältige Konstruktion und eine analytische Perspektive. Die Sozialwissenschaften befassen sich deshalb intensiv mit einem spatial turn.

23,99 € - 29,90 €